Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Pirouge
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Eine Freundin fragte mich gerade nach meiner Meinung - Kind ist 10 Tage alt und wil mehr nuckeln als Mamas Brust das gut aushalten kann. Finger nimmt es nicht. Nun hat der Papa einen Schnuller gekauft und das Kind hat das freudig angenommen. Erleichterung und Unsicherheit.
Bei den vielen Infos im Forum und überall werde ich nicht so recht schlau. Wie "gefährlich" ist es nun mit dem Schnuller? Sollte sie es unbedingt lassen? Oder auf Anzeichen für Saugverwirrung achten? Danke euch!
Bei den vielen Infos im Forum und überall werde ich nicht so recht schlau. Wie "gefährlich" ist es nun mit dem Schnuller? Sollte sie es unbedingt lassen? Oder auf Anzeichen für Saugverwirrung achten? Danke euch!
2014 und 2019
- toktok
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Auf Anregung hin hier mal kurz folgende Fragen:
- frisch genähte Unterlippe beim Kind: Wie lange nicht Stillen? (Die Mund-Kiefer-Chirurgin schien dazu unschlüssig, meinte aber, damit es durch die Belastung nicht wieder aufreisst, ca. 3 - 4 Tage.) Vielleicht hatte sowas ja schon mal jemand.
- Überbiss: Muss ich zwingend ganz Abstillen, damit der sich bei K2 (2 J 10 M) noch verwachsen kann? Sie stillt noch hin und wieder tagsüber sowie zum Einschlafen kurz und nuckelt morgens recht ausgiebig. Letzteres vielleicht besser unterbinden?
- frisch genähte Unterlippe beim Kind: Wie lange nicht Stillen? (Die Mund-Kiefer-Chirurgin schien dazu unschlüssig, meinte aber, damit es durch die Belastung nicht wieder aufreisst, ca. 3 - 4 Tage.) Vielleicht hatte sowas ja schon mal jemand.
- Überbiss: Muss ich zwingend ganz Abstillen, damit der sich bei K2 (2 J 10 M) noch verwachsen kann? Sie stillt noch hin und wieder tagsüber sowie zum Einschlafen kurz und nuckelt morgens recht ausgiebig. Letzteres vielleicht besser unterbinden?
kleiner Kaiser 09/15
Prinzessin 10/20
"Und bis du Kinder hast, weißt du nicht, wie diese Kinder dein Herz in Besitz nehmen und deine Entscheidungen beeinflussen."
(Michelle Obama)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich kann nur von mir berichten - genauso wars bei kind 1. Wir hattens vorher mit finger probiert und den hat sie auch freudig genommen. Saugverwirrung hatten wir nicht, aber kann natürlich leicht passieren (bei kind 2 und 3 kam die zb durch den magic cup in der beikost Zeit) kind 2 und 3 waren dann Schnullerfrei und ich fand das sooo viel besserPirouge hat geschrieben: 19.07.2023, 21:01 Eine Freundin fragte mich gerade nach meiner Meinung - Kind ist 10 Tage alt und wil mehr nuckeln als Mamas Brust das gut aushalten kann. Finger nimmt es nicht. Nun hat der Papa einen Schnuller gekauft und das Kind hat das freudig angenommen. Erleichterung und Unsicherheit.
Bei den vielen Infos im Forum und überall werde ich nicht so recht schlau. Wie "gefährlich" ist es nun mit dem Schnuller? Sollte sie es unbedingt lassen? Oder auf Anzeichen für Saugverwirrung achten? Danke euch!
Idie mit (06/16), (04/18) und (09/20)
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Schnecke106
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich würde es mit dem Schnuller auch probieren, halt gut dosiert einsetzen und darauf achten, dass trotzdem häufig genug (und gut genug) gestillt wird.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist die Gefahr der Saugverwirrung beim Schnuller geringer als bei der Flasche (weil Schnuller nicht mit Nahrungsaufnahme verknüpft wird). Es gibt aber Babies, die ihre Hungeranzeichen überschnullern und dann womöglich zu selten an der Brust sind.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist die Gefahr der Saugverwirrung beim Schnuller geringer als bei der Flasche (weil Schnuller nicht mit Nahrungsaufnahme verknüpft wird). Es gibt aber Babies, die ihre Hungeranzeichen überschnullern und dann womöglich zu selten an der Brust sind.
Muggel (August 2015)
Rumpelwicht (Mai 2019)
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Glyzinie
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Also wenn die Brust strapaziert ist, stimmt häufig was mit der Anlegetechnik nicht. Oder Kind/Mutter haben körperliche Einschränkungen wie Schlupfwarzen, Verspannungen beim Kind etc. Da wäre es dann eher ein Verdecken des Problems.
Ich kenne sehr viele Babys, die gestillt wurden und einen Schnuller hatten. 10 Tage ist vielleicht etwas früh, da die Stillbezeichnung noch nicht so gefestigt ist.
Das Stillen beugt Fehlbildungen eher vor. Kann die Tochter normal abbeißen und essen? Im Zweifel würde ich mich an den Kieferorthopäden wenden für eine Einschätzung. Beim Zahnarzt wart ihr ja sicher schon mal.
Zur Lippe weiß ich leider nichts. Wir hatten nur 2x Kürzen der Mandeln mit so einer heißen Schlaufe. Dem Schorf und der Wundheilung hat das Stillen aber nicht geschadet.
Ich kenne sehr viele Babys, die gestillt wurden und einen Schnuller hatten. 10 Tage ist vielleicht etwas früh, da die Stillbezeichnung noch nicht so gefestigt ist.
Das Stillen beugt Fehlbildungen eher vor. Kann die Tochter normal abbeißen und essen? Im Zweifel würde ich mich an den Kieferorthopäden wenden für eine Einschätzung. Beim Zahnarzt wart ihr ja sicher schon mal.
Zur Lippe weiß ich leider nichts. Wir hatten nur 2x Kürzen der Mandeln mit so einer heißen Schlaufe. Dem Schorf und der Wundheilung hat das Stillen aber nicht geschadet.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
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Hanfrila
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hallo ihr Lieben,
ich habe schon etwas im Forum gesucht, aber nicht so richtig gefunden…falls es irgendwo Infos gibt, lasst es mich gerne wissen!
Und zwar möchte ich gerne versuchen, etwas Milch abzupumpen, die der Papa dann ans Baby füttert (per Becher). Unser Baby ist jetzt 4,5 Monate alt und wir stillen häufig (bestimmt mehr als 12x, ich zähle aber nicht
).
Ich würde sehr gerne mal 2-3 Stunden außer Haus sein können. Es ist immer etwas unvorhersehbar, manchmal trinkt sie auch 2-3 Stunden nicht, aber das weiß ich nicht und dann ist es mir lieber, der Papa hat die Möglichkeit.
Klar, in ein paar Wochen beginnt auch die Beikost-Zeit, aber ein bisschen üben mit dem Becher schadet sicher nicht.
Nun zur Frage: wann pumpe ich am besten ab? Einfach nach dem Stillen? Währenddessen die andere Seite? Zwischendurch?
Liebe Grüße!
ich habe schon etwas im Forum gesucht, aber nicht so richtig gefunden…falls es irgendwo Infos gibt, lasst es mich gerne wissen!
Und zwar möchte ich gerne versuchen, etwas Milch abzupumpen, die der Papa dann ans Baby füttert (per Becher). Unser Baby ist jetzt 4,5 Monate alt und wir stillen häufig (bestimmt mehr als 12x, ich zähle aber nicht
Ich würde sehr gerne mal 2-3 Stunden außer Haus sein können. Es ist immer etwas unvorhersehbar, manchmal trinkt sie auch 2-3 Stunden nicht, aber das weiß ich nicht und dann ist es mir lieber, der Papa hat die Möglichkeit.
Klar, in ein paar Wochen beginnt auch die Beikost-Zeit, aber ein bisschen üben mit dem Becher schadet sicher nicht.
Nun zur Frage: wann pumpe ich am besten ab? Einfach nach dem Stillen? Währenddessen die andere Seite? Zwischendurch?
Liebe Grüße!
Blumenmädchen geb. 03/2023
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Furlica
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich hab die Milch beim Stillen aus der anderen Brust genommen, weil die dann eh gut lief weil die Wutz den Milchspendereflex ausgelöst hat. Und Zeit gespart hat es mir auch.
mit der Wutz (09/22)und dem Butzi (08/24)
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Schnecke106
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich würde vermutlich ausprobieren, wie das Abpumpen gut klappt. Während des Stillens war mir immer zu fummelig, aber funktioniert bei vielen Frauen gut. Direkt nach dem Stillen geht auch, da konnte ich aber nicht besonders gut den MSR auslösen. Bei mir ging immer am besten so 1,5-2 Stunden nach dem letzten Stillen. Der Zeitpunkt ist letztlich egal, Du kannst Deinem Baby ja nichts wegnehmen und für 2-3 Stunden Abwesenheit brauchst Du auch keine große Menge, denke ich. Im Zweifel wartet das Baby sowieso einfach auf Deine Rückkehr 
Muggel (August 2015)
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Hanfrila
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Vielen Dank ihr Beiden!
Dann versuche ich es mal auf verschiedene Arten.
Fürs Gefühl wäre es schön, wenn sie was von ihm nimmt, dann wissen wir, dass es geht und sollte sie weinen, kann er Wege der Beruhigung finden. Ich kann mir dann nicht vorstellen, dass sie wartet, ohne viel zu weinen. Wobei, jetzt vielleicht noch nicht, aber mit Beikost vielleicht noch eher. Aber vermutlich mache ich mir auch viel zu viele Gedanken.
Dann versuche ich es mal auf verschiedene Arten.
Fürs Gefühl wäre es schön, wenn sie was von ihm nimmt, dann wissen wir, dass es geht und sollte sie weinen, kann er Wege der Beruhigung finden. Ich kann mir dann nicht vorstellen, dass sie wartet, ohne viel zu weinen. Wobei, jetzt vielleicht noch nicht, aber mit Beikost vielleicht noch eher. Aber vermutlich mache ich mir auch viel zu viele Gedanken.
Blumenmädchen geb. 03/2023
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich hab einfach immer irgendwann "mittig" zwischen zwei Stillmahlzeiten gepumpt, wenn ich gerade die Hände frei hatte, 1x tägl. Wenn du es zu verschiedenen Zeiten probierst, merkst du vielleicht auch, wann es besonders gut geht. Bei mir unterscheidet sich das nicht so viel.
Das Septemberkind hat allerdings schon während meiner Rückbildung (da war ich inkl Wege knapp 3 h weg und das Baby 2-3 Monate alt) lieber auf meine Rückkehr gewartet und Fläschchen verschmäht. Bei so geringen Zeiträumen würde ich mir keinen großen Kopf machen.
Diesen Monat war ich dienstlich den ganzen Tag unterwegs (13 h, ja, dreiZEHN) und das Kind hat von ca. 220 ml abgepumpter Milch (gesammelt vorher über fünf Tage oder so) vielleicht 100 ml aus'm Glas getrunken ...
Am wichtigsten ist für mich das Vertrauen in meinen Mann als gleichwertige Bezugsperson für meine Kinder, auch ohne die Wunderwaffe Brust
Das Septemberkind hat allerdings schon während meiner Rückbildung (da war ich inkl Wege knapp 3 h weg und das Baby 2-3 Monate alt) lieber auf meine Rückkehr gewartet und Fläschchen verschmäht. Bei so geringen Zeiträumen würde ich mir keinen großen Kopf machen.
Diesen Monat war ich dienstlich den ganzen Tag unterwegs (13 h, ja, dreiZEHN) und das Kind hat von ca. 220 ml abgepumpter Milch (gesammelt vorher über fünf Tage oder so) vielleicht 100 ml aus'm Glas getrunken ...
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Valeska mit Adventkind 2019 und Spätsommerkind 2022
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
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