wir sind gerade dabei unserem knapp 2 1/2 jährigen absoluten Milchjunkie und "sensiblen Schläfer" das Einschlafstillen abends abzugewöhnen.
Mit dem Stillen abends habe ich kein Problem, aber mein großes Ziel ist in 3 Wochen nach dem Urlaub nachts abzustillen. Ich dachte dass es eine gute Vorbereitung darauf wäre, wenn er schon mal ohne Stillen einschlafen kann.
In letzter Zeit hat es nämlich überhaupt nicht mehr geklappt, nicht mal auf langen Fahrten im Auto...
Zum Mittagsschlaf habe ich vor weiterzustillen bis er ihn nicht mehr braucht, anders würde er da nie zur Ruhe finden denke ich...
Wir haben das abends jetzt seit 10 Abenden ausprobiert. An zwei Abenden haben wir abgebrochen weil er immer überdrehter wurde und nur noch geweint hat. Das Problem war nicht dass er unbedingt stillen wollte. Das hat er eigentlich ganz gut akzeptiert. Aber er konnte halt einfach nicht anders einschlafen. Jetzt haben wir auch noch gesehen dass ein Backenzahn durchkommt- schlechtes Timing.
Die anderen Abende hat es aber ganz okay geklappt, mit gefühlten 100 Geschichten, zwischendurch wieder aufstehen, natürlich auch mal ein bisschen weinen, 2 Stunden verzögert, aber dann recht friedlich.
Nun meine Fragen an euch
- meint ihr es ist verwirrend für ihn wenn er nachts und zum Mittagsschlaf noch darf, abends aber so einschlafen soll? Bzw würde alles viel schneller funktionieren wenn ich radikal die ganze Nacht angehen würde und wir würden uns damit alle leichter tun? Dann hätte er jede Nacht mehrere Übungsmomente...
-habt ihr Ideen wie man die Zeit bis er abends endlich in den Schlaf findet noch überbrücken kann? Singen oder Musik findet er gerade doof, den Sternenprojektor wollte er auch wieder aus haben. Beim Buch lesen stört ihn das Licht.
-Hat jemand Erfahrungen in einem ähnlichen Alter? Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Einschlafen schneller geklappt hat?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten! Ich bin ganz gespannt auf eure Erfahrungen!!