mein Sohn wid diesen Monat 3 und wir stillen noch. Bisher war ich auch echt zufrieden, auch wenn die Nächte oft sehr zerrissen waren (meist haben wir 5 Mal gestillt ab dem Moment, wo ich auch schlafen gehe, davor kommt er nach dem Einschlagstillen auch manchmal schon 1-2x).
Anfang des Jahres kam bei mir dann noch dazu, dass ich plötzlich beim stillen nachts nicht mehr schlafen konnte. Dadurch ist bei mir der Wunsch entstanden, Nachts weniger zu stillen, weil ich unter dem Schlafentzug schon ziemlich gelitten habe. Ich hab dann angefangen ihm nachts zu erklären, dass ich ihn nur 2x Stille und wenn er danach nochmal wach wird, dass ich dann mit ihm kuscheln kann, Wasser zum trinken hab ich natürlich auch immer angeboten. In der ersten Zeit hat mein Sohn verständlicherweise rebelliert und ich hab seine Trauer und Wut begleitet. Irgendwann hat er es dann mehr und mehr akzeptiert und hat sich im Familienbett entweder wieder zurück auf seine Seite gekugelt oder mit mir gekuschelt.
Jetzt seit knapp 2 Wochen akzeptiert er es nicht mehr. Besonders mein Mann ist genervt und auch ich will endlich wieder mehr Ruhe in der Nacht. Meist rebelliert unser Sohn morgens zwischen 5 und 6 Uhr, wo er dann plötzlich wieder stillen will. Da wir ja eh noch zum Aufwachen stillen (um 6:30 Uhr) sage ich ihm, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir wieder stillen. Aber so lange will er nicht warten und verlangt zb, dass wir ihm Kuh-Milch bringen, mit ihm schon so früh aufstehen und spielen usw.
Jetzt bin ich verunsichert, ob ich zu viel von ihm verlange. Er lernt schnell und begreift für sein Alter schon echt viel, aber ist es für so eine komplizierte Regel vielleicht doch zu früh? Wie gesagt: Zum Einschlafen stillen wir und danach so oft er es braucht, wenn er aufwacht, so lange ich noch nicht schlafen gegangen bin (aber da kommt er fast immer nur 1x, bis ich auch ins Bett gehe). Und wenn ich auch im Bett bin, stille ich ihn zwei Mal noch und kündige ihm es auch an "das ist für heute Nacht das letzte Mal stillen, wenn du später nochmal aufwachst, können wir kuscheln".
Auf das Einschlagstillen will ich auf gar keinen Fall verzichten, das ist viel zu genial (5 Minuten stillen und er schläft). Und so lange ich selbst noch nicht im Bett bin, will ich eigentlich auch lieber stillen, weil es halt so schnell geht und ich brauche abends wirklich die Pause und hab Angst, dass ich ohne stillen dann erstmal ne halbe Stunde singen oder Bücher vorlesen muss, bis er wieder schläft
Habt ihr auch Erfahrungen mit dem reduzieren vom nächtlichen Stillen und habt ihr vielleicht Tipps für mich?
Übrigens: wenn ich nachts dann nicht mehr stillen will lehnt der kleine seinen Papa ab. Das war schon fast immer so: Nachts darf nur ich in seine Nähe