Fahrradfahrerinnen - Austausch

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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Cryptomon
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Cryptomon »

Mh, danke.
Dann reicht es für den Mann nicht 🥴
CK-one¹ 10/2014
CK-two¹ 03/2019

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¹ Cryptokind 1 & 2


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Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!

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ivi
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von ivi »

Hallo,

heute erst hier den Thread entdeckt.
Da ich auch eine Vielfahrerin auf dem Fahrrad war und wieder werden möchte schreibe ich mal mit und werde mich noch durchlesen.

An sich bin ich ab dem Fahrradführerschein der glaub 3. Klasse überall unterwegs seitdem mit dem Rad gewesen. Also immer zur Schule und egal wie weit oder bei Wind und Wetter. Das ging dann weiter zu Praktikas, Jobs, während der Ausbildung etc.

Hattet ihr mal Probleme durch das viele Fahren? Ich bin nur mal zur Frauenärztin, weil ich unten Schmerzen hatte und eine Blase oder Verdickung spürte, die nicht wegging. Da sagt dann die Ärztin, ob ich Fahrradfahre und viel und ich bejahte. Sie kenne das nur von Hochleistungssportlern und wäre außerordentlich selten. Ich sollte weniger Fahren und dann ging es weg und ich achtete mehr darauf.

Bis ich einen Führerschein hatte, war ich auch darauf angewiesen, da die Verkehrsanbindungen noch nicht wirklich gut waren und ich es hasste mit fremden Menschen, mit allen Gerüchen und Sinneseindrücken in öffentlichen Verkehrmitteln gezwungen war zu sein. Ich fühlte mich frei auf dem Rad und liebe Geschwindigkeit.

Unfälle hatte ich als Kindergartenkind 2-3 Mal da es Schotterwege war und ich landete jedes Mal auf dem Kinn. Sehr mühsehlig und mit starken Eiter verbunden die Steine da wieder rauszubekommen.

Einen einzigen platten Reifen hatte ich, da ich oft bei gefährlichen Stellen von Straße auf Gehweg wechselte und da mal zu sehr aufgekommen bin auf der Kante. 8er hatte ich dafür öfters im Rad, da wir oder eben ich oft auch durchs Gelände wild fuhren, konnte aber einfach vom Fahrradladen ausgebessert werden.

Mir half oder hilft es bei Stress oder schwierigen Tagen oder einfach schönem Wetter, die Geschwindigkeit, frische Luft und das alles. Als ich den Führerschein hatte, war ich auf das Auto meiner Eltern angewiesen, welches wir uns dann zu Dritt teilten. Erst als ich mein eigenes Auto hatte, fuhr ich tatsächlich weniger und wegen meiner Ausbildung und Beruf war das dann täglich auch nicht mehr möglich.

Dadurch, dass mein Kind nun auch schon schneller fährt und weitere Strecken, wird das Fahrradfahren nun wieder interessant und ich plane schon voller Vorfreude Fahrradtouren.

Wir haben viele Freunde und Familie, die fast nur und viel auf dem Rad unterwegs sind. Ich kenne es nicht anders. Nicht nur als Hobby und Sport, halt auch ein Fortbewegungsmittel. Ein E-Bike würde für mich nie in Frage kommen.
Mit Hund an der Leine am Fahrrad hat nie so ganz zufriedenstellend funktioniert, eher ohne Leine. Den anderen Hund packe ich in einen Fahrradhundkorb am Lenker. Im Anhänger hatte ich hinten das Kind. Also kenne ich inzwischen auch das vollbepackte Fahren.

Was mir nicht gefällt beim Radfahren: Starkes Unwetter! Ich habe eh Angst davor, wenn ich draußen bin. Im Auto fühle ich mich schon viel geschützter. Auf dem Rad überkommt mich da die Angst, auch weil ich nicht schnell an einen sicheren Ort womöglich komme. Bei Stürmen kommt man da mit Fahren kaum vorwärts, das Absteigen und Schieben ist auch nicht wirklich schneller. Auch Hagel oder Starkregen, wenn man dann durch quasi Bäche und Seen, Matsch fahren muss, finde ich nicht ungefährlich. Bisher ist nie war passiert. Zur Not springe ich meist beim Wegrutschen ab und verletze mich nicht. Eher bei meiner Geschwindigkeit in Kurven bin ich einmal auf der Fahrradstange gelandet und habe echt den Tag über geblutet und es hat immens weh getan. Aber war zum Glück dann nichts.
Schöne Grüße Ivi mit Naturkind (2017) + 🐕
LaSarda
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von LaSarda »

Willkommen hier!

Ich fahre im Alltag aus Bequemlichkeit s-Pedelec, das hat nämlich Schutzbleche, Licht und Gepäckträger, zur Arbeit S-Pedelec (35 km und 700hm). Fahrrad ist aber auch total mein Sport, va Gravel und Rennrad. Wir haben eine lose Frauen-Rennradgruppe, wo wir auch mal total 🤓🤓🤓 sind. Das geht dann schon in Richtung Ultradistanzrennen und Brevets.
Gestern hatte ich zur Saisoneröffnung meine Tochter am Schattenrad mit dabei. Fahrrad und Kinder kann gut funktionieren.
Elena
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Elena »

Von mir auch willkommen!

Ich fand e-Bikes früher übrigens auch abwegig. Aber ich wohne auf dem Berg und habe bei allem, was ich mache, sofort 100 Hm dabei, zur Arbeit sind es 150. Nicht megaviel, aber die sind alle auf den letzten 2 km. Da komme ich mit dem normalen Rad ins Schwitzen. Das ist okay, aber für mich nicht für "mal eben schnell einkaufen". Oder wenn ich 15 km durch die Stadt muss zu einer anstrengenden Kammermusikprobe, und danach wieder zurück. Oder wenn ich morgens zur Arbeit fahre, nachmittags zurück und dann abends nochmal los in die Stadt zur Chorprobe oder so. Da nehme ich dann für mindestens einen der Wege das e-Bike. Das ist zum Glück eine alte Mühle, die ich gebraucht von einem Kollegen bekommen habe. Deshalb kann ich es überall abstellen, ohne dass es geklaut wird, und es verdirbt mir nicht den Fahrspaß mit den normalen Rad. Das ist nämlich ein echt tolles Rad, das ich sehr mag. Für mich ist das so die perfekte Lösung. Ohne das e-Bike würde ich wohl häufiger das Auto nehmen.

Die Kinder haben hier auch viel Spaß am Radfahren und wir haben schon einige schöne Touren gemacht.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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koalina
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von koalina »

Ich fahre seit Jahren Liegerad und mag es nicht mehr missen. Bei Problemen mit dem Sitzen einfach mal in die Richtung schauen. Es gibt viele Varianten von Sitz bis richtig liegend. Natürlich auch als Pedelec.
--.-'-;@

mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
LaSarda
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von LaSarda »

Liegerad kann ich mir überhaupt nicht vorstellen… wie fährt man da los?

wir überlegen einen Bahnradkurs zu planen. Das ist ein grosser Traum von mir.
ivi
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von ivi »

Danke euch!
Liegeradfreunde haben wir auch ein paar. Da gibt es auch so viele unterschiedliche und auch da mit Elektroantrieb.
Liegeradfahren ist auch nicht meine Position.
Mit E-Bike fühle ich mich nicht sicher und es gefällt mir auch vom Fahrgefühl nicht. Ich schwitze sehr sehr selten und wenig. Und finde es auch nicht schlimm, wenn man schwitzt bei Steigungen. Ich finde es sogar wichtig diese Anstrengungen regelmäßig zu haben, um fit zu bleiben.

Wie sagt man so schön, wer nicht ins Schwitzen kommt, der leistet nicht wirklich. Aber bei mir ist es auch ein Zeichen der Fitness, wenn der Schwierigkeitsgrad erhöht ist und ich dafür die Fitness nicht genug habe, dann schwitze ich und auch mehr oder ich habe paar Kilos mehr drauf. Da kann ich nur von mir sprechen. Wechselkleidung, nehme ich eh meistens mit.
Eine Freundin von mir hat zb so eine Erkrankung des übermäßigen Schwitzens, was man irgendwie operieren könnte an den Schweisdrüsen. Sie hat deshalb nie wirklich Sport machen wollen, weil sie sich geschämt hat. Jetzt hat sie das überwunden und ist sportlich geworden. Aber ihr Körper zeigt ihr schon deutliche Zeichen, die Folgen, da sie eben sich ihr Leben lang kaum bewegt hat.
Von daher nehme ich den Schweiß lieber in Kauf als Schmerzen oder Folgeerkrankungen.
Schöne Grüße Ivi mit Naturkind (2017) + 🐕
Lösche Benutzer 16968

Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Lösche Benutzer 16968 »

LaSarda hat geschrieben: 31.03.2023, 19:04 Willkommen hier!

Ich fahre im Alltag aus Bequemlichkeit s-Pedelec, das hat nämlich Schutzbleche, Licht und Gepäckträger, zur Arbeit S-Pedelec (35 km und 700hm). Fahrrad ist aber auch total mein Sport, va Gravel und Rennrad. Wir haben eine lose Frauen-Rennradgruppe, wo wir auch mal total 🤓🤓🤓 sind. Das geht dann schon in Richtung Ultradistanzrennen und Brevets.
Gestern hatte ich zur Saisoneröffnung meine Tochter am Schattenrad mit dabei. Fahrrad und Kinder kann gut funktionieren.
Interessant, wie schnell bist du denn so im Schnitt mit dem S-Pedelec? Ich überlege auch eins anzuschaffen für meinen Arbeitsweg, ich schätze, dass das die schnellste Option überhaupt sein könnte inklusive Auto. Und welches hast du? Ich finde viele so hässlich und du hast bestimmt einen guten Fahrradgeschmack 😂
Elena
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Elena »

ivi hat geschrieben: 01.04.2023, 09:45
Wie sagt man so schön, wer nicht ins Schwitzen kommt, der leistet nicht wirklich. Aber bei mir ist es auch ein Zeichen der Fitness, wenn der Schwierigkeitsgrad erhöht ist und ich dafür die Fitness nicht genug habe, dann schwitze ich und auch mehr oder ich habe paar Kilos mehr drauf. Da kann ich nur von mir sprechen. Wechselkleidung, nehme ich eh meistens mit.
Eine Freundin von mir hat zb so eine Erkrankung des übermäßigen Schwitzens, was man irgendwie operieren könnte an den Schweisdrüsen. Sie hat deshalb nie wirklich Sport machen wollen, weil sie sich geschämt hat. Jetzt hat sie das überwunden und ist sportlich geworden. Aber ihr Körper zeigt ihr schon deutliche Zeichen, die Folgen, da sie eben sich ihr Leben lang kaum bewegt hat.
Von daher nehme ich den Schweiß lieber in Kauf als Schmerzen oder Folgeerkrankungen.
Grundsätzlich sehe ich das genauso. Beim Weg zur Arbeit ist das kein Problem, da fahre ich bei jedem Wetter Rad und ziehe mich vor Ort um. Das hat sich total eingespielt und das finde ich sehr angenehm. Aber wenn ich zu berufllichen Terminen fahre, ist das oft nicht möglich. Und manchmal ist es auch zeitlich zu knapp. Wenn ich im Flachland wohnen würde, wäre das kein Problem. So ist es mir zuviel, wenn ich den fiesen Berg mehrmals täglich rauf muss. Obwohl ich eigentlich sportlich bin. Dann würde ich vielleicht abends doch das Auto nehmen, um zur Chorprobe zu fahren oder so... oder bei großen Einkäufen, da finde ich den Antrieb auch sehr hilfreich. Vermutlich würde ich sonst auch da manchmal das Auto nehmen, um mal kurz zum Supermarkt zu fahren.

Ich fahre manchmal mit Herzfrequenzmesser, und die Belastung mit e-Bike ist schon deutlich reduziert gegenüber dem normalen Rad. Ich komme da außer am steilen Berg nicht über die Herzfrequenz beim flotten Spazierengehen hinaus. Das würde ich deshalb in dem Umfang, in dem ich es mache (einzelne Strecke maximal 16 km) als "Bewegung an der frischen Luft" bezeichnen, nicht als Sport. Aber das hat ja auch seine Berechtigung, und ich ersetze mit dem e-Bike auch nicht das normale Rad, sondern das Auto. Die Fahrten, die ich vorher mit dem Rad gemacht habe, mache ich weiterhin mit dem normalen Rad.

Solchen Strecken wie LaSarda schreibt, würde ich niemals nicht als täglichen Arbeitsweg mit dem normalen Rad schaffen. 700 HM mache ich schon mal auf einer Radtour, aber dann mache ich an dem Tag auch sonst nicht viel. :lol: Schon gar nicht arbeiten, einkaufen, Kinder betreuen.
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Elena
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Elena »

supersonic hat geschrieben: 01.04.2023, 09:57du hast bestimmt einen guten Fahrradgeschmack 😂
Ich habe da so ein sehr cooles Rennrad in einem Melonen-Ton vor Augen.
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