Bei Kind 2 war die Oberärztin, der ich das bei der Geburtsplanung erzählte, etwas entsetzt. Also sie würden alles daran setzen, Mutter und Kind so schnell wie möglich zusammenzuführen ... Ich kam zum Glück drum herum, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage testen zu müssen. Von Anfang an nicht nur Rooming-In, sondern "Bedding-In" für uns. Ich wurde in den drei Tagen übrigens gleich mehrmals gefragt, was ich denn beruflich mache, ob ich Kinderschwester sei ...? (Kein Scherz)
Nein, Softwareentwicklerin
Kommentare zum dauernden Stillen und zu unserer Schlafsituation (Baby ab Kreißsaal in meinem Bett ohne Schlafsack unter meiner Decke) gab es da so gar keine. Da hat sich wohl niemand mehr berufen gefühlt mich zu belehren, auch nachdem ich das mit dem Beruf aufgeklärt hatte
Meine Mutter berichtete, glaube ich, von Standard-Rooming-In erst ab Kind 4 (geb. 1995). Sie regt sich heute noch auf über die Tee(!)-Fläschchen, die Kind 1 (geb. 1988) ständig in ihrer Abwesenheit verabreicht wurden ...