Kommentare zum Stillen...
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Sommermama2017
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Re: Kommentare zum Stillen...
Ob es daher kommt, dass dieser Artikel, wie viele andere, "über Muttermilch" schreiben? Es wäre irgendwie auch seltsam, wenn ich über MM schreiben will, aber dann nur von Flaschenmilch (die ist hier schlechter, da schlechter, weniger Inhaltsstoffe) lese oder?
Es fehlen halt die Artikel der anderen Seite "So schädlich ist Flaschenmilch wirklich!" ^^. Aber das liest sich halt schon irgendwie verletzend ggü. den Frauen, die gerne gestillt hätten, es aber nicht konnten (allermeistens ist ja schlechte/keine Beratung schuld...).
Es fehlen halt die Artikel der anderen Seite "So schädlich ist Flaschenmilch wirklich!" ^^. Aber das liest sich halt schon irgendwie verletzend ggü. den Frauen, die gerne gestillt hätten, es aber nicht konnten (allermeistens ist ja schlechte/keine Beratung schuld...).
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
- Krachbum
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Re: Kommentare zum Stillen...
Außerdem ist die ja nicht schädlich, nur halt nicht so gut wie das Naturprodukt.
- ShinyCheetah
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Re: Kommentare zum Stillen...
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... r-100.html
Passend zum Thread, aber nicht zum aktuellen Thema.
Finde den Beitrag so mäßig gelungen, aber immerhin war die Absicht gut
Jazz, ja mir geht es wie dir. Das ist halt genau das Thema bei "Stillen ist das beste fürs Kind." Viel besser ist es, zu sagen, "Stillen ist normal!" "Das beste" klingt so wie, naja, Flaschenmilch ist halt nicht ganz so perfekt, aber Perfektion braucht es ja auch nicht wirklich.
Normal sein will dagegen eigentlich die große Mehrheit der Menschen...
Passend zum Thread, aber nicht zum aktuellen Thema.
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Jazz, ja mir geht es wie dir. Das ist halt genau das Thema bei "Stillen ist das beste fürs Kind." Viel besser ist es, zu sagen, "Stillen ist normal!" "Das beste" klingt so wie, naja, Flaschenmilch ist halt nicht ganz so perfekt, aber Perfektion braucht es ja auch nicht wirklich.
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und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Umgedacht
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Re: Kommentare zum Stillen...
Das ist ingesamt das Problem: Muttermilchernährung als normal darzustellen ohne Frauen zu verletzen, die das aus verschiedenen Gründen nicht stillen. Und so spielen gerade die Hersteller die Gesellschaft auch aus indem sie scheinheilig Muttermilch zwar für besser erklären, aber überall ihre Produkte reindrücken. Da hilft nur die Investition in die Unterstützung und Beratung zu m Stillen, sowie ein Umdenken in der Gesellschaft.Sommermama2017 hat geschrieben: 10.11.2022, 09:45 Ob es daher kommt, dass dieser Artikel, wie viele andere, "über Muttermilch" schreiben? Es wäre irgendwie auch seltsam, wenn ich über MM schreiben will, aber dann nur von Flaschenmilch (die ist hier schlechter, da schlechter, weniger Inhaltsstoffe) lese oder?
Es fehlen halt die Artikel der anderen Seite "So schädlich ist Flaschenmilch wirklich!" ^^. Aber das liest sich halt schon irgendwie verletzend ggü. den Frauen, die gerne gestillt hätten, es aber nicht konnten (allermeistens ist ja schlechte/keine Beratung schuld...).
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Mau
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Re: Kommentare zum Stillen...
Ich denke dieses "Stillen hat Vorteile" kommt noch aus einer Zeit, in der Stillen (insbesondere 6 Monate voll) eher die Ausnahme war. Da war Flasche leider wirklich Standard, ist in manchen Ländern ja immer noch so.
Außerdem erfüllt Pre Nahrung die Minimalanforderungen an Ernährung. Das Baby wird satt und bekommt alle lebenswichtigen Vitamine und Spurenelemente. Das war in früheren Zeiten nicht so, also noch Babynahrung selbst aus Kuhmilch, Wasser, Zucker und Mehl hergestellt wurde. Stillen bietet darüber hinaus noch Einiges, was aber nicht so unmittelbar lebensnotwendig ist wie ausreichende Nährstoffversorgung. Darum könnte man es schon als besonderen Bonus sehen. Ich bin aber auch der Ansicht, dass Stillen normal ist und Pre Nahrung ein Medizinprodukt, was zum Einsatz kommt, wenn das Normale nicht möglich ist.
Wobei das sicher nicht das einzige Beispiel ist, wo das Künstliche als Standard angesehen wird.
Außerdem erfüllt Pre Nahrung die Minimalanforderungen an Ernährung. Das Baby wird satt und bekommt alle lebenswichtigen Vitamine und Spurenelemente. Das war in früheren Zeiten nicht so, also noch Babynahrung selbst aus Kuhmilch, Wasser, Zucker und Mehl hergestellt wurde. Stillen bietet darüber hinaus noch Einiges, was aber nicht so unmittelbar lebensnotwendig ist wie ausreichende Nährstoffversorgung. Darum könnte man es schon als besonderen Bonus sehen. Ich bin aber auch der Ansicht, dass Stillen normal ist und Pre Nahrung ein Medizinprodukt, was zum Einsatz kommt, wenn das Normale nicht möglich ist.
Wobei das sicher nicht das einzige Beispiel ist, wo das Künstliche als Standard angesehen wird.
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Sommermama2017
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Re: Kommentare zum Stillen...
Ja, das war ja auch etwas überspitzt gesagt.Krachbum hat geschrieben: 10.11.2022, 09:47 Außerdem ist die ja nicht schädlich, nur halt nicht so gut wie das Naturprodukt.
Andererseits: wenn es durch Flaschenmilch größere Risiken für Übergewicht, Diabetes, geringerer IQ usw gibt und mit dem normalen Vorgehen (Stillen) ist das nicht so, würde man im anderen Zusammenhang nicht doch von schädlich sprechen?
Aber nein, ich persönlich bin zwar absolut pro (lange) Stillen, aber als schädlich würde ICH die Flaschenmilch trotzdem nicht bezeichnen. Dafür ist sie dann doch echt gut gemacht und erforscht. Sie lässt die Babys ohne garantierte Folgeschäden groß werden (höhere Risiken heißt ja nun mal nicht, dass es definitiv kommt...).
Es betrifft halt viele nur in einem echt kurzen Zeitraum, vielen ist es der Aufwand nicht wert, glaub ich.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Mau
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Re: Kommentare zum Stillen...
Noch ein Gedanke zum Thema:
Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben ein geringeres Risiko später Allergien zu entwickeln. Also ist es schädlich sein Kind in der Stadt großzuziehen? Würde Keiner so behaupten.
Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben ein geringeres Risiko später Allergien zu entwickeln. Also ist es schädlich sein Kind in der Stadt großzuziehen? Würde Keiner so behaupten.
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Sommermama2017
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Re: Kommentare zum Stillen...
Hm, doch, irgendwie schon ein bisschen.Mau hat geschrieben: 10.11.2022, 13:39 Noch ein Gedanke zum Thema:
Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben ein geringeres Risiko später Allergien zu entwickeln. Also ist es schädlich sein Kind in der Stadt großzuziehen? Würde Keiner so behaupten.
Dass es auf dem Land irgendwie gesünder ist, ist mir zb schon klar. Dass Feinstaub schadet, ist doch auch immer mal wieder Thema.
Ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen, auf dem Land zu leben, viele Gründe. Als gesünder würde ich mein Leben in der Stadt aber wirklich nicht ansehen.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
- GemeineEsche
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Re: Kommentare zum Stillen...
Ich finde es nur immer so komisch, dass man beim Thema stillen hat nicht geklappt o. Ä. solche Rücksicht auf die Befindlichkeiten der betroffenen Mütter nehmen soll... wenn es jedoch um Langzeitstillen, Hausgeburt o. Ä. geht - keinerlei Verständnis, da hagelt es Kritik. Im Job dann auch plötzlich keinerlei Respekt mehr gegenüber den Frauen. Geschweige denn "Hausfrauen".
Genauso wie bei jedem anderen Thema in der "bösen Welt da draußen".
Übergewichtige werden übel angegangen zur Ernährung usw. usf.
Glaubt ihr das kommt auch von der Ersatznahrungsindustrie?
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mayo9121
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Re: Kommentare zum Stillen...
Ich glaube, das hat eher was mit fehlender Aufklärung/Informationsmangel zu tun. BTW, Kritik ggü. unserer Hausgeburt habe ich nicht erlebt. Eher großen Respekt, Neugierde, teils sogar Bewunderung für den Mut meinen Weg zu gehen, also durchaus positive Reaktionen. Was „Langzeitstillen“ betrifft, lebe ich scheinbar in einer Blase. Viele Mütter, die ich kenne haben deutlich über den ersten Geburtstag hinaus gestillt.
Aber Rücksichtnahme auf arbeitende Mutter mit kleinem Kind kennt meine neue Chefin leider nicht. Sie müsse sich ja auch um ihre pflegebedürftige Mutter kümmern, das sei ja das gleiche. Sorry, etwas OT. Ich muss mich da mal woanders drüber auslassen
Aber Rücksichtnahme auf arbeitende Mutter mit kleinem Kind kennt meine neue Chefin leider nicht. Sie müsse sich ja auch um ihre pflegebedürftige Mutter kümmern, das sei ja das gleiche. Sorry, etwas OT. Ich muss mich da mal woanders drüber auslassen
Papagei
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