Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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cicelyalaska
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von cicelyalaska »

Zwergfussel hat geschrieben: 27.10.2022, 07:22 Rsv ist für alle baby richtig gefährlich.
Für frühchen doppelt, die sind leider die einzigen die die profilaxe bekommen... wobei alle 28 Tage eine spritze abholen war auch nicht so lustig.

Aber besser als erneut Krankenhaus
Die Prophylaxe kann evtl. bald allen Säuglingen in ihrem ersten RSV-Winter angeboten werden… Das Medikament wurde modifiziert, dass eine einmalige Gabe ausreicht statt monatlich (wie eine normale Impfung) und gerade läuft eine großangelegte Studie, inwieweit dadurch auch bei Reifgeborenen Krankenhausaufenthalte verhindert werden können.

Unser Baby nimmt daran teil. Heute erfahren wir, ob sie das Medikament bekommt oder nicht (gibt natürlich eine Kontrollgruppe)… ich hoffe soo sehr, dass sie geimpft wird, vor RSV hab ich echt allergrößten Respekt :( Die Welle letzten Winter war hier so schlimm, dass selbst in unserer „überversorgten“ Großstadt alle Kinderkliniken am Anschlag waren und regelhaft Kinder zig Kilometer weit weg verlegt werden mussten… fast nur RSV, kaum Covid, Influenza und Co. Und der große Bruder wird es hundertprozentig aus dem KiGa mit heim bringen…
Liebe Grüße!
cicely mit dem grossen Bruder (2019) und der kleinen Schwester (2022)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Seiltänzerin »

cicelyalaska hat geschrieben: 27.10.2022, 09:05
Zwergfussel hat geschrieben: 27.10.2022, 07:22 Rsv ist für alle baby richtig gefährlich.
Für frühchen doppelt, die sind leider die einzigen die die profilaxe bekommen... wobei alle 28 Tage eine spritze abholen war auch nicht so lustig.

Aber besser als erneut Krankenhaus
Die Prophylaxe kann evtl. bald allen Säuglingen in ihrem ersten RSV-Winter angeboten werden… Das Medikament wurde modifiziert, dass eine einmalige Gabe ausreicht statt monatlich (wie eine normale Impfung) und gerade läuft eine großangelegte Studie, inwieweit dadurch auch bei Reifgeborenen Krankenhausaufenthalte verhindert werden können.

Unser Baby nimmt daran teil. Heute erfahren wir, ob sie das Medikament bekommt oder nicht (gibt natürlich eine Kontrollgruppe)… ich hoffe soo sehr, dass sie geimpft wird, vor RSV hab ich echt allergrößten Respekt :( Die Welle letzten Winter war hier so schlimm, dass selbst in unserer „überversorgten“ Großstadt alle Kinderkliniken am Anschlag waren und regelhaft Kinder zig Kilometer weit weg verlegt werden mussten… fast nur RSV, kaum Covid, Influenza und Co. Und der große Bruder wird es hundertprozentig aus dem KiGa mit heim bringen…
Warum erfahrt ihr das vorher?
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Lösche Benutzer 28346

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Beitrag von Lösche Benutzer 28346 »

Ich habe von dem neuen Antikörper Medikament gelesen.
Alle 28 Tage eine spritze geben lassen war hart, das Mittel brennt heftigst ... 5 min wie am Spieß brüllen ...

Bei einer einmaligen Gabe profitieren alle .. babys Eltern und auch das Gesundheitssystem...
Auf den Kinder intensiv Stationen müssen regelmäßig gesunde reif geborene wegen rsv intubiert werden... gerade im ersten Lebenshalbjahr
Es ist so traurig das es letztlich an den Kosten scheitert das dass bisherige Mittel breit zur Anwendung kam (hätte wohl auch die kosten gesenkt)
cicelyalaska
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von cicelyalaska »

Seiltänzerin hat geschrieben: 27.10.2022, 09:12
cicelyalaska hat geschrieben: 27.10.2022, 09:05
Zwergfussel hat geschrieben: 27.10.2022, 07:22 Rsv ist für alle baby richtig gefährlich.
Für frühchen doppelt, die sind leider die einzigen die die profilaxe bekommen... wobei alle 28 Tage eine spritze abholen war auch nicht so lustig.

Aber besser als erneut Krankenhaus
Die Prophylaxe kann evtl. bald allen Säuglingen in ihrem ersten RSV-Winter angeboten werden… Das Medikament wurde modifiziert, dass eine einmalige Gabe ausreicht statt monatlich (wie eine normale Impfung) und gerade läuft eine großangelegte Studie, inwieweit dadurch auch bei Reifgeborenen Krankenhausaufenthalte verhindert werden können.

Unser Baby nimmt daran teil. Heute erfahren wir, ob sie das Medikament bekommt oder nicht (gibt natürlich eine Kontrollgruppe)… ich hoffe soo sehr, dass sie geimpft wird, vor RSV hab ich echt allergrößten Respekt :( Die Welle letzten Winter war hier so schlimm, dass selbst in unserer „überversorgten“ Großstadt alle Kinderkliniken am Anschlag waren und regelhaft Kinder zig Kilometer weit weg verlegt werden mussten… fast nur RSV, kaum Covid, Influenza und Co. Und der große Bruder wird es hundertprozentig aus dem KiGa mit heim bringen…
Warum erfahrt ihr das vorher?
Weil die Studie nicht verbindet ist, das Kind wird entweder geimpft oder nicht (also „Intervention“ gegen „derzeitige best practice = nichts tun“). Placebo gibt es nicht (die placebokontrollierte Studie ist schon durch und positiv ausgefallen).
Liebe Grüße!
cicely mit dem grossen Bruder (2019) und der kleinen Schwester (2022)
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Beitrag von cicelyalaska »

Verbindet 🙄 Verblindet sollte das natürlich heißen.
Liebe Grüße!
cicely mit dem grossen Bruder (2019) und der kleinen Schwester (2022)
Jara
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Beitrag von Jara »

Das sind ja tolle Nachrichten, ich hoffe das klappt!

Wir hatten 2020/2021 auch die RSV-Immunisierung aufgrund von Schrödingers Frühgeburt (er war gerade noch so in den Kriterien drin) .. In dem Jahr gab es ja kaum RSV und wir hatten eh keinen Kontakt zu anderen Menschen. War trotzdem ein besseres Gefühl, auch wenn die monatlichen Spritzen wirklich hart waren.
Glücklich mit Schrödinger <3 (07/20)
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Skyara
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Beitrag von Skyara »

delfinstern hat geschrieben: 11.10.2022, 15:05 Meine Brust war groß und prall und ständig kurz vorm Milchstau die ersten 4-6 Wochen. Ich hab quasi die erste Woche dauerhaft gekühlt, sonst wars zu viel. Und auch ab Milcheinschuss nur alle 4-8h die Seite gewechselt (mit Hebamme abgeklärt!). Stuhl hatten alle 3 Kinder reichlich. Wir haben abgehalten, da gings mit Blähungen eigentlich ganz gut. Im liegen konnte ich den Großen erst ab 5 Monaten stillen, sonst hat er gespuckt. Den Kleinen mit 4 Monaten und die Kleinste mit ca 1 Monat.
Ok, das ist bei mir nicht ganz so! Nachts hab ich nur festgestellt, daß er anfängt zu spucken, wenn ich ihn "zu früh" hoch nehme/umlegen will. Aufgrund dessen schläft er mir halt auf meinem Bauch... Aber das halt auch, weil ich selber beim Stillen einpenn :lol:

Abhalten tu ich nicht, aber es fällt ihm enorm schwer, auch wenn er nicht schreit oder heult. Er braucht oft Stunden um überhaupt zu pupsen, geschweige den zu Sch... Bis da ist er die meiste Zeit wie ein verrückter am strampeln und grunzen und Gesicht verziehen beim Drücken. Dazwischen hat er Phasen wo er schläftich weiß nur nie ob dies Erschöpfung oder wegen was anderem /normal. Wenn es ihn gerade ganz stark schmerzt/drückt, dann heult er. Dann ist bei mir auch Schluss mit "ihn lernen lassen" und ich nutze das Windi für wenigstens kurzzeitige Erleichterung, da er sich echt quält.
Mit meiner kleinen quitschfidelen Löwin seit Juni 2020 am kämpfen :2:
Und mit unserem neuen Glück seit September 2022 und der großen Schwester am Alltag wuppen!
Und da Papa immer noch fleißig mithilft bleibt es bei "halb so anstrengend" :wink: !

Ein Hoch auf die tollen Papas dieser Welt, die nicht nur ihre Kinder lieben sondern auch die Verantwortung für alles drum herum mit übernehmen! :9:
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Beitrag von Umgedacht »

Warum hälst du dann nicht gleich ab bevor du den Windi benutzt? Das wäre doch besser für die Darmmotorik.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Beitrag von Oekoliesel »

Blöde Frage, bittet haltet mich nicht für verrückt : Könnte Muttermulch bei einer Infektion oder Entzündung bei einem ERWACHSENEN helfen? Danke für eure Antworten
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blueberry
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Beitrag von blueberry »

Oekoliesel hat geschrieben: 04.11.2022, 18:46 Blöde Frage, bittet haltet mich nicht für verrückt : Könnte Muttermulch bei einer Infektion oder Entzündung bei einem ERWACHSENEN helfen? Danke für eure Antworten
Ich kenne da leider keine offiziellen Angaben dazu. Ich weiß, dass es Forschung zu Fetten und/oder Oligosacchariden oder sowas in menschlicher Milch gibt, die evtl. (schwer) erkrankten Erwachsenen helfen könnten. Es gibt auch irgendwelche Hinweise darauf, dass Frauenmilch krebshemmende Bestandteile haben könnte.
Ich habe auch mal irgendwann was über Versuche mit Frauenmilchernährung für schwerstkranke Krebspatienten mit Resorbtionsstörungen gelesen (oder nur gehört? Websuche brachte mir da leider grad keine seriosen Quellen),
dass das aber wohl aufgrund der selbst für Frühchen meistens schon nicht ausreichenden Vorräte in Muttermilchbanken hinter der selbstverständlichen Priorisierung von Frühchen (die die Frauenmilchspenden teils mit Supplementen angereichert bekommen) zurückstehen muss.

Rein von der Sache her würde ich sagen:
wenn es für einen kranken Erwachsenen eine SICHERE (in Bezug auf Hepatitis, HIV, ...) Quelle für Frauenmilch gibt: schaden wird es nicht :wink: .

Wir trinken als Erwachsene mit großer Selbstverständlichkeit die Muttermilch anderer Spezies (Kühe, Ziegen, Schafe, ...) ohne uns da einen einzigen Gedanken drum zu machen.
Manche Menschen trinken Tiermilch sogar roh.

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Also von mir ein unqualifiziertes:
"naja, SCHADEN wird es (Sicherheit der Quelle vorausgesetzt wie gesagt!) wohl kaum.
Menschenmilch ist - wie jede Säugetiermilch - sehr nährstoffdicht, und gerade Menschenmilch ist selbstverständlich für Menschen deutlich besser verdaulich als Milch anderer Spezies', alle Mikronährstoffe sind darin ideal für den Menschen bioverfügbar und akut nützliche Antikörper könnten auch welche drin sein, wenn die Infektion des Erkrankten mit Keimen stattfindet, mit denen die Frau, deren Milch getrunken wird, schon (ggf. je nach Keim: vor nicht allzu langer Zeit) in Kontakt war"

Ich habe allerdings keine Ahnung, ob ein der Magen eines Erwachsenen (ist der PH-Wert da gleich zum Baby?) evtl. mehr "Schäden" an den lebenden Zellen in der Frauenmilch macht/machen kann kann als ein Babymagen...
Im Zweifelsfall würde ich dann wohl Frauenmilch auf nüchternen Magen zu mir nehmen und danach mindestens 30-60 Minuten mit weiteren Nahrungsmitteln warten, wenn ich selbst je in die Verlegenheit käme, Frauenmilch aus mehr als Neugiergründen zu trinken.

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Ist jetzt nicht sonderlich hilfreich :lol:

Vielleicht kennt jemand ernstzunehmende Quellen (ggf. auch einfach aus anthropologischer Forschung, wo vielleicht festgestellt wurde, dass indigene Stämme irgendwo im Nirgendwo ihre fragilen bettlägerigen Alten teils mit ausgestrichener Frauenmilch ernähren, wenn jemand genug Milch für zwei Kinder hat, aber nur einen Einling versorgt?)
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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