Ich habe ein Problem, wozu ich nicht so richtig viel Informationen finde und wollte hier mal ein paar Erfahrungswerte sammeln, vielleicht geht/ging es ja jemanden ähnlich.
Ich habe vor kurzem nach knapp über 3 Jahren (gewollt) mit dem Abstillen begonnen und bin in ein richtiges Loch gefallen. Bin total gereizt und super traurig. Das hört man ja immer mal wieder, jedoch selten in Verbindung mit Langzeitstillen, weshalb ich da jetzt ein wenig ratlos bin. Vielleicht liegt es ja an was anderem? Ich wüsste aber nicht, woran.
Zum Thema ich und Hormone: Das Pille-Absetzen war furchtbar. Hab nur geheult. Will die auch nie wieder nehmen! Bei uns gibt's jetzt klassisch Kondome
Zum Thema Stillen: Die Stillbeziehung mit meinem Sohn war prima, es hat zwar anfangs etwas gehakt, aber dann lief es super. Nachts abstillen und mit Beikosteinführung immer weniger stillen hat sich immer einfach ergeben und war kein Problem, für uns beide nicht. Dann hatte er eine sehr ausgeprägte Papa-Phase für 1,5 Jahre, aber auch da haben wir abends zum Einschlafen weiter gestillt. Seit er 1 1/2 ist, stillen wir nur noch abends (hat sich auch so ergeben). Auch jetzt läuft es einfach so - ich bin diesbezüglich also ein richtiger Glückspilz. Unser Sohn braucht keinen Mittagsschlaf mehr, macht ihn aber in der Kita trotzdem, daher ist er abends nicht vor 22 Uhr ins Bett zu bekommen. Was erstmal eine blöde und nervige Situation ist, hat dem Abstillen geholfen (denke schon einige Zeit drüber nach, hatte mich aber noch nicht rangetraut). Unser Sohn bleibt mit Papa bis 22 Uhr wach, ich geh schon eine Stunde früher ins Bett. Dann stillen und danach noch wach bleiben wollte er nicht, also haben wir noch ein paar Mal nur am Wochenende gestillt. Jetzt habe ich das auch abgelehnt, er hat nur kurz ne Minute gemeckert und dann war es ok.
So, das reicht, entschuldigt die wall of text
Jetzt freue ich mich auf Erfahrungsberichte, Ideen und Tipps!
Liebe Grüße
Dani