Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Casinova
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Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Casinova »

Hallo zusammen,

bislang habe ich als Gästin viel in diesem Forum mit gelesen und bin ganz begeistert von den vielseitigen Ratschlägen, die die Schreiberinnen zu bieten haben. In der Hoffnung den ein oder anderen guten Tipp bekommen zu können, wende ich mich mit meinem Stillproblem an Euch.

Erst einmal der Fragenkatalog:

* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen i.d.R 11 bis 13 Mal pro Tag, nach Bedarf auch öfter. Das Stillen kann 4 Minuten gehen, aber auch 30 Minuten. Meistens trinkt sie zwischen 8 und 15 Minuten. Sie schläft momentan nicht sehr viel, hat aber so zwei bis drei längere Schlafphasen am Tag oder in der Nacht, in der sie mal jeweils 4 oder 5 Stunden schläft.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Normalerweise um die 5 Mal täglich, momentan weniger (1 - 2 Mal täglich)

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Anlegen klappte leider nicht sofort nach der Geburt, da ich lange genäht werden musste und das Baby beim Papa war. Ein paar Stunden nach der Geburt wollte sie nicht angelegt werden und hat immer wieder gewürgt und Fruchtwasser gespuckt. Ungefähr 18 oder 19 Stunden nach der Geburt war die Nachsorgehebamme da, hat mir die Kleine angelegt und es funktionierte auf Anhieb. Sie hat gut getrunken, wollte nur fast permanent an die Brust, hat aber sehr sehr sehr (!) viel gespuckt. Daher riet die Hebamme zum Schnuller, um das Saugbedürfnis zu befriedigen.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Schnuller

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nachsorge Hebamme kommt (hoffentlich) noch einmal

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein

* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mein Großer ist 9 Jahre alt. Ich habe ihn nur 3 Wochen lang gestillt (mit Stillhütchen) und es dann nicht mehr ausgehalten. Er hat nicht gut getrunken, ich hatte eine Wochenbettdepression, keine unterstützenden Menschen um mich herum, eins führte zum anderen.


Jetzt konkret zum Problem:
Meine Tochter ist 5 Wochen alt, sie hat in der ersten Lebenswoche aus o.a. Gründen schon den Schnuller bekommen. Sie hat irgendwann angefangen die Brust anzuschreien und hat sich immer weggedrückt. Da hatte ich das erste Mal den Verdacht der Saugverwirrung. Die Hebamme meinte aber, das sei Quatsch. Wir kamen dann darauf, dass ich zu viel Milch haben könnte bzw. einen zu starken MSR, da der Kleinen immer Milch heraus lief und sie schmatzte und sich verschluckte. Ich pumpte dann nach Rat der Hebamme vor jedem Stillen für ca. 1 bis 2 Minuten ab um die Milchmenge etwas zu reduzieren. Tatsächlich hat die Kleine dann gut getrunken. Ich bin dann dazu übergegangen, eine Seite abzupumpen und ihr diese Seite für drei bis vier Mahlzeiten am Stück anzubieten. Mit dieser Vorgehensweise hatte es eine gute Woche gut funktioniert, der Schnuller war dabei immer parallel am Start zur Beruhigung und manchmal zum Einschlafen.
Und nebenbei: Die Gewichtszunahme habe ich leider nicht dokumentiert, aber sie ist mehr als hervorragend. Die Hebamme war jedes Mal überrascht, wie viel sie zugenommen hat.

Jetzt aber zum eigentlichen Problem. Am Dienstag fing sie wieder an, an der Brust Theater zu machen. Sich wegzudrücken, immer wieder abzudocken, wollte aber eigentlich doch trinken. Sie wurde nicht richtig satt und ich war ihr zu warm. Durch eine Corona Infektion hatte ich nämlich Fieber und war allgemein ziemlich abgeschlagen und einfach nicht auf der Höhe. Die nächsten Tage waren hart, weil ich nicht viel essen konnte und die Kleine unter Protest und immer sehr wenig getrunken hat. Sie hat beim Trinken viel geschmatzt und geschnalzt und Luft geschluckt, was wiederum zu Bauchweh führte. Den Schnuller hat sie nach wie vor zur Beruhigung bekommen, was in den letzten Tagen sehr oft war. Abgepumpt habe ich in den letzten Tagen nichts mehr, weil ich das Gefühl hatte, die Maus braucht jeden Tropfen. Jetzt fing sie aber an der Brust wieder an zu schmatzen und Luft zu schlucken. Außerdem nimmt sie die Brust nicht richtig in den Mund, also oft zu wenig. Ich habe extra noch mal besonders auf das Anlegen geachtet, aber selbst, wenn ich sie dazu bekomme, beim Andocken genug Brust in den Mund zu nehmen, lässt sie oft während dem Stillen kurz los und dockt wieder falsch an.
Meine Hebamme meint jetzt, es könnte doch eine Saugverwirrung sein. Ich frage mich aber, ob das alles nicht auch mit meiner Infektion zu tun haben könnte. Könnte die Muttermilch verändert sein durch die Infektion? Die Farbe war jedenfalls anders. Und die Kleine hatte auch weniger Stuhlgang. Lässt das darauf schließen, dass die Muttermilch nicht so nahrhaft war bzw. ist? Ich esse inzwischen wieder mehr, bin aber immernoch positiv und etwas kränklich. Ich kann die Maus auch nicht so viel umher tragen wie ich es sonst tue und natürlich auch nicht so intensiv kuscheln oder gar küssen. Ich kuschle und stille nur mit Maske und gewaschenen Händen im vorher gut gelüfteten Raum. Optimal ist das irgendwie nicht und ich habe das Gefühl, das alles könnte auch einen Einfluss auf das Stillen haben. Oder ist es sicher eine Saugverwirrung?

Ich bin ganz ehrlich, ich möchte den Schnuller nicht komplett weg lassen. Er hatte uns gute Dienste geleistet und mir manches mal das Dauer-Stillen erspart. Ich stille sie gern und nach Möglichkeit auch oft und lange. Aber ich habe noch meinen großen Sohn zu versorgen, der auch besondere Anforderungen hat. Ohne ins Detail gehen zu wollen, er ist betreuungsintensiv und kommt gerade komplett zu kurz.

Also liebes Forum, was meint ihr? Ist es unbedingt eine Saugverwirrung, könnte es auch mit der Infektion zusammen hängen oder ist es wohl eine Mischung aus allem? Und wie bekommen wir das in den Griff? Möglichst ohne den Schnuller komplett zu verbannen.

Ich hoffe auf Eure Antworten und sende liebe Grüße

Casi
Der Große P 05/13
Die Kleine E 08/22
Lösche Benutzer 27615

Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Lösche Benutzer 27615 »

Hallo Casi,

kann es sein, dass sie eventuell auch Corona hat? Mein Kleiner hat die Infektion damals problemlos weggesteckt, aber etwas weniger getrunken. Vermutlich hatte er auch Halsweh, so wie ich. Er hatte jedenfalls keine offensichtlichen Symptome und wurde nicht behandelt.

Gute Besserung und viel Kraft!
Lösche Benutzer 28346

Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Lösche Benutzer 28346 »

Solina hat geschrieben: 01.10.2022, 20:40 Hallo Casi,

kann es sein, dass sie eventuell auch Corona hat? Mein Kleiner hat die Infektion damals problemlos weggesteckt, aber etwas weniger getrunken. Vermutlich hatte er auch Halsweh, so wie ich. Er hatte jedenfalls keine offensichtlichen Symptome und wurde nicht behandelt.

Gute Besserung und viel Kraft!
Den selben Gedanken hatte ich auch gerade...
Evtl hat sie leicht erhöhte Temperatur?

Der schnuller kann das leider auch verursachen
Traeumi
ist nicht mehr wegzudenken
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Registriert: 17.05.2015, 22:05

Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Traeumi »

Hallo, meine Tochter zeigt(e) ähnliches Verhalten. Ich tippe bei uns auch auf eine (leichte) Saugverwirrung. Zum Mut machen - heute ist sie 17 Wochen alt und stillt nahezu normal, trotz gelegentlich Schnuller.
Hast du mal probiert, ihr den kleinen Finger zu geben zum Saugen? Das hat bei uns den Schnuller deutlich reduzieren können, so dass sie sehr viel besser stillte und die Technik besser wurde.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).
Casinova
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Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Casinova »

Zwergfussel hat geschrieben: 01.10.2022, 21:01
Solina hat geschrieben: 01.10.2022, 20:40 Hallo Casi,

kann es sein, dass sie eventuell auch Corona hat? Mein Kleiner hat die Infektion damals problemlos weggesteckt, aber etwas weniger getrunken. Vermutlich hatte er auch Halsweh, so wie ich. Er hatte jedenfalls keine offensichtlichen Symptome und wurde nicht behandelt.

Gute Besserung und viel Kraft!
Den selben Gedanken hatte ich auch gerade...
Evtl hat sie leicht erhöhte Temperatur?

Der schnuller kann das leider auch verursachen
Danke für die Genesungswünsche :)

Also soweit ich das beurteilen kann, würde ich sagen sie hat kein Corona. Aber mit Sicherheit weiß ich es nicht. Meine Hausärztin meinte, in dem Alter würde sie eher keinen Test empfehlen, das wär zu schwierig. Und die Hebamme sagte, in dem Alter würde sich das fast ausschließlich mit Fieber äußern. Wir messen mindestens drei Mal täglich die Temperatur, über 37 Grad ist sie nicht hinaus gekommen. Wundert mich allerdings auch, weil ich natürlich bis zu den Symptomen und positiven Test normal gekuschelt und geküsst habe.
Traeumi hat geschrieben: 01.10.2022, 21:05 Hallo, meine Tochter zeigt(e) ähnliches Verhalten. Ich tippe bei uns auch auf eine (leichte) Saugverwirrung. Zum Mut machen - heute ist sie 17 Wochen alt und stillt nahezu normal, trotz gelegentlich Schnuller.
Hast du mal probiert, ihr den kleinen Finger zu geben zum Saugen? Das hat bei uns den Schnuller deutlich reduzieren können, so dass sie sehr viel besser stillte und die Technik besser wurde.
Das macht tatsächlich Mut! Ich hoffe, mit 17 Wochen können wir gelassen auf diese Zeit jetzt zurück blicken.
Den kleinen Finger hatte ich ihr anfangs öfter angeboten und sie hat ihn auch genommen. Den Finger vom Papa fand sie übrigens von vorneherein doof. Ich hab dann die letzten Tage auch immer wieder versucht ihr den Finger als Ersatz anzubieten, den hat sie aber wehemend abgelehnt. Vielleicht versuche ich aber noch mal ausdauernder ihn ihr weiter anzubieten.

Lieben Dank für Eure Ideen und Ratschläge :)
Der Große P 05/13
Die Kleine E 08/22
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ShinyCheetah
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Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von ShinyCheetah »

Speichelschnelltest gibt euch Gewissheit und ist auch in dem Alter einfach zu machen. Dass Babys bei Corona immer Fieber bekommen, glaube ich nicht. Hier war es nicht so, wenn ich mich richtig erinnere... V war allerdings schon geimpft.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
Mau
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Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Mau »

Ich hatte direkt nach der Geburt Corona und mein Baby hat sich nicht angesteckt, obwohl ich beim Stillen und Kuscheln keine Maske getragen habe. Das hätte ich psychisch nicht verkraftet und hätte nicht stillen können. War so schon schwer genug.(falls mich hier jemand verurteilt...)
Die KiÄ meinte dazu, dass ganz kleine Babys noch weniger Rezeptoren haben, an denen das Virus andocken kann oder sowas? Weiß es aber nicht mehr genau.
Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Krankheit Einfluss auf die Milch hatte. Solange man nicht untergewichtig ist, produziert der Körper doch auch Milch, wenn man wenig isst, dachte ich. Wäre sonst in der Steinzeit schwierig gewesen.
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Casinova
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Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Casinova »

ShinyCheetah hat geschrieben: 02.10.2022, 15:05 Speichelschnelltest gibt euch Gewissheit und ist auch in dem Alter einfach zu machen. Dass Babys bei Corona immer Fieber bekommen, glaube ich nicht. Hier war es nicht so, wenn ich mich richtig erinnere... V war allerdings schon geimpft.
Die Schwiegermutter geht morgen für uns in die Apotheke und organisiert einen Test. Die Kleine macht mir nicht unbedingt den Anschein krank zu sein, aber irgendwie ist es doch ein blödes Gefühl. Zumal mein Partner und mein Sohn jetzt auch positiv getestet sind.

Mau hat geschrieben: 02.10.2022, 20:15 Ich hatte direkt nach der Geburt Corona und mein Baby hat sich nicht angesteckt, obwohl ich beim Stillen und Kuscheln keine Maske getragen habe. Das hätte ich psychisch nicht verkraftet und hätte nicht stillen können. War so schon schwer genug.(falls mich hier jemand verurteilt...)
Die KiÄ meinte dazu, dass ganz kleine Babys noch weniger Rezeptoren haben, an denen das Virus andocken kann oder sowas? Weiß es aber nicht mehr genau.
Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Krankheit Einfluss auf die Milch hatte. Solange man nicht untergewichtig ist, produziert der Körper doch auch Milch, wenn man wenig isst, dachte ich. Wäre sonst in der Steinzeit schwierig gewesen.
Dass Du die Maske nicht getragen hast kann ich verstehen. Mir fällt das auch sehr schwer, ich möchte doch, dass mein Baby mich sehen kann. Momentan bin ich einfach verunsichert und lasse deswegen die Maske noch an. Ich huste aber auch stark und finde die Vorstellung ihr mit Anlauf ins Gesicht zu Husten gerade schlimmer, als dass sie mein Gesicht nicht ganz sehen kann. Sie ist aber nun ja auch "schon" 5 Wochen alt und kennt mein Gesicht bereits. Direkt nach Geburt hätte ich es aus nicht aushalten können, ihr das vorzuenthalten.
Ich überlege tatsächlich morgen auch einfach mal bei der Ärztin anzurufen und evtl. sogar vorbei zu gehen. Vielleicht überprüfen die einfach mal die Zunahme von der Maus. Da sie seit Tagen so ein merkwürdiges Trinkverhalten an den Tag legt, wäre das vielleicht nicht schlecht.
Dadurch, dass jetzt alle im Haushalt positiv sind, wird meine Hebamme natürlich diese Woche nicht mehr kommen und nächste Woche ist sie im Urlaub. Gerade besonders ärgerlich, weil ich so gerne noch mal jemanden gehabt hätte, der beim Anlegen drauf guckt.
Ich hab auch gelesen, dass eine Mutter nicht weniger Milch produziert, wenn sie zu wenig (nahrhaftes) isst. Macht ja auch Sinn. Das war nur meine einzige Erklärung dafür, dass sich die Farbe der Milch so verändert hat und ich auf einmal kaum noch was zum Abpumpen hatte, obwohl ich sonst zu viel hab.

Ich finde das alles immernoch rätselhaft. Die Kleine hat gestern tagsüber relativ gut getrunken, keinen Schnuller benötigt und ich hab sie bei jedem Quietschen oder anderen Zeichen einfach angelegt. Das schien gut zu funktionieren. Heute hingegen klappt das Stillen schon wieder nur mühselig. Sie wirkt irgendwie unzufrieden, ich kann einfach nicht sagen, woran es liegt. Die ersten ca. 4 Minuten lang trinkt sie immer sehr gut und konzentriert. Und danach fängt dann das Theater an. Es ist zum Mäuse melken...
Der Große P 05/13
Die Kleine E 08/22
Lösche Benutzer 27615

Re: Saugverwirrung oder doch etwas Anderes?

Beitrag von Lösche Benutzer 27615 »

Ich halte es für Recht unwahrscheinlich, dass eure Kleine nicht Corona hat, wenn ihr alle es habt. Es passt auch von den Symptomen, hier hatte niemand auch nur erhöhte Temperatur. Mir ist es mehr auf den Magen geschlagen als sonst was. Wenig Appetit. Wenn sie sonst nicht sehr unzufrieden ist, oder die Anzahl der nassen Windeln deutlich weniger wird, würde ich abwarten, oder den Kinderarzt anrufen, ob vielleicht ein Schmerzmittel gegeben werden sollte. Sie sollte ja auch Antikörper über die Mumi bekommen und das sollte ja zusätzlich helfen. Ich persönlich würde da die Maske weglassen. Corona ist offensichtlich keine schwere Erkrankung für die meisten Babys, was ja schon beruhigend ist, finde ich. Hier hat z B. der RSV viel mehr "reingehauen", im negativen Sinne.
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