Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Badewannennilpferd
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Mal ne kurze Frage weil ich nicht unbedingt ein eigenes Thema eröffnen möchte. Mein Sohn (5 Monate alt) ist suboptimal angelegt und ich habe dadurch mal mehr mal weniger wunde Brustwarzen. Es nervt aber hält mich nicht vom Stillen ab. Das ist seit Geburt so. Die Nachsorge-Hebamme meinte immer nur das verwächst sich und ne Stillberatung sei nicht nötig. Als ich dann mit 3 Monaten doch hin bin hat mir die Stillberatung Tipps gegeben aber es hat sich nicht gebessert und J ist einfach renitent und kehrt immer zu seiner Position zurück.
Beim Folgetermin meinte die Stillberaterin nun es würde sich nicht mehr ändern lassen und ich solle darauf hoffen dass mit Beikost die Stillfrequenz wenige wird bzw. wenn ich wieder arbeiten gehe.
Wie sehr ihr das keine Chance mehr?
Beim Folgetermin meinte die Stillberaterin nun es würde sich nicht mehr ändern lassen und ich solle darauf hoffen dass mit Beikost die Stillfrequenz wenige wird bzw. wenn ich wieder arbeiten gehe.
Wie sehr ihr das keine Chance mehr?
J 03/2022
- Grizzly
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Also Bärchen hat auch im späteren Alter immer mal wieder von selbst seine Position geändert. Eine für mich schmerzfreie haben wir zum Glück schon wenige Wochen nach der Geburt gefunden. Aber ich - als Laie - kann mit nicht vorstellen, dass er schon zu alt ist, um da was zu ändern.
Vielleicht meint deine Hebamme, der Aufwand lohne nicht mehr? Also Bärchen hat die Anzahl seiner Stillmahlzeiten wegen sowas banalem wie Beikost oder meinen Arbeitszeiten nicht reduziert, nur etwas zeitlich verlegt
wir kommen auch jetzt noch regelmäßig auf (teilweise deutlich) >10 x in 24 h.
Je nachdem, was du dir / ihr euch so vorstellt, wie es weitergehen soll, lohnt sich das doch, da was zu versuchen!
Zur Heilung/Linderung hat bei mir übrigens am besten Schwarztee geholfen, falls du da noch nicht versorgt bist
Vielleicht meint deine Hebamme, der Aufwand lohne nicht mehr? Also Bärchen hat die Anzahl seiner Stillmahlzeiten wegen sowas banalem wie Beikost oder meinen Arbeitszeiten nicht reduziert, nur etwas zeitlich verlegt
Je nachdem, was du dir / ihr euch so vorstellt, wie es weitergehen soll, lohnt sich das doch, da was zu versuchen!
Zur Heilung/Linderung hat bei mir übrigens am besten Schwarztee geholfen, falls du da noch nicht versorgt bist
Grizzly mit Bärchen (07/2021)
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Umgedacht
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Also bei uns war suboptimal auch sehr lange. Anders gesagt ich hatte lange verformte Brustwarzen auch als ich sehr auf die richtige Technik geachtet hatte. Das ganze hat sich ab dem dritten Monat gebessert, unter anderem weil ich dann asymmetrisch angelegt habe. Gerade nachts wird auch mal unsauber angedockt und das tut weh, aber nichts dauerhaftes. Wobei es schon hilft, wenn die kleinen Münder größer werden.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Badewannennilpferd
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Asymmetrisch lege ich schon an. Er mag einfach nicht soviel Brust in den Mund nehmen.Umgedacht hat geschrieben: 07.09.2022, 22:39 Also bei uns war suboptimal auch sehr lange. Anders gesagt ich hatte lange verformte Brustwarzen auch als ich sehr auf die richtige Technik geachtet hatte. Das ganze hat sich ab dem dritten Monat gebessert, unter anderem weil ich dann asymmetrisch angelegt habe. Gerade nachts wird auch mal unsauber angedockt und das tut weh, aber nichts dauerhaftes. Wobei es schon hilft, wenn die kleinen Münder größer werden.
Ich gucke mal, ich denke halt auch das er nicht so wirklich weniger stillen wird nur weil wir mit der Beikost anfangen. Schwarztee probiere ich mal. Das habe ich noch nicht gemacht.
J 03/2022
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vam
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Wurden beim Kind Zungen- und Lippenband kontrolliert?Badewannennilpferd hat geschrieben: 08.09.2022, 08:11Asymmetrisch lege ich schon an. Er mag einfach nicht soviel Brust in den Mund nehmen.Umgedacht hat geschrieben: 07.09.2022, 22:39 Also bei uns war suboptimal auch sehr lange. Anders gesagt ich hatte lange verformte Brustwarzen auch als ich sehr auf die richtige Technik geachtet hatte. Das ganze hat sich ab dem dritten Monat gebessert, unter anderem weil ich dann asymmetrisch angelegt habe. Gerade nachts wird auch mal unsauber angedockt und das tut weh, aber nichts dauerhaftes. Wobei es schon hilft, wenn die kleinen Münder größer werden.
Ich gucke mal, ich denke halt auch das er nicht so wirklich weniger stillen wird nur weil wir mit der Beikost anfangen. Schwarztee probiere ich mal. Das habe ich noch nicht gemacht.
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Badewannennilpferd
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Jein, die Hebamme hat mich gefragt ob seine Zunge sich beim rausstrecken herzförmig verziehen, was sie nie tat. Er kann mittlerweile die Zunge bis zum Kinn raustrecken.vam hat geschrieben: 08.09.2022, 09:25Wurden beim Kind Zungen- und Lippenband kontrolliert?Badewannennilpferd hat geschrieben: 08.09.2022, 08:11Asymmetrisch lege ich schon an. Er mag einfach nicht soviel Brust in den Mund nehmen.Umgedacht hat geschrieben: 07.09.2022, 22:39 Also bei uns war suboptimal auch sehr lange. Anders gesagt ich hatte lange verformte Brustwarzen auch als ich sehr auf die richtige Technik geachtet hatte. Das ganze hat sich ab dem dritten Monat gebessert, unter anderem weil ich dann asymmetrisch angelegt habe. Gerade nachts wird auch mal unsauber angedockt und das tut weh, aber nichts dauerhaftes. Wobei es schon hilft, wenn die kleinen Münder größer werden.
Ich gucke mal, ich denke halt auch das er nicht so wirklich weniger stillen wird nur weil wir mit der Beikost anfangen. Schwarztee probiere ich mal. Das habe ich noch nicht gemacht.
Die Stillberaterin hat glaube ich nicht danach geguckt.
Kennt denn dafür jemand in Berlin eine gute Adresse? Falls das Sinn macht würde ich das nochmal kontrollieren lassen. Er kriegt nämlich grad Zähne und die schubbern sehr wohl. ( Stillberaterin meinte dS wäre kein Problem mit den Zähnen).
J 03/2022
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vam
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Die herzförmige Zunge ist leider kein sicheres Indiz. Mein älteres Kind hatte ein posteriores Zungenband, da sah alles „normal“ aus, das hat z.B. auch ein Kinderchirurg falsch eingeschätzt. Eine Expertin meinte zu mir vor Stillstart mit dem zweiten Kind, ich solle bei Schmerzen bei mir oder schlechter Gewichtszunahme rasch kommen, um das anschauen zu lassen (gibt familiäre Häufungen). Dass die Zähne mal im Weg sein können, vor allem wenn sie neu kommen, kann vorübergehend schon sein. Aber ich verstand das so als ob euch das Problem ja schon die ganze Stillzeit begleitet trotz gewissenhaft gutem Anlegen. Empfehlen kann ich leider niemanden, da ich nicht aus Deutschland bin, aber hier im Forum hab ich mehrmals die Seite von Defagor aufgeschnappt. Schau doch da mal, wenn sich nicht noch jemand mit Empfehlung meldet. Aber so wie du schreibst, macht es vielleicht Sinn auszuschließen, ob er in eine suboptimale Position aufgrund einer Restriktion zurück *muss*.
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Badewannennilpferd
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ja das ich wunde Brustwarzen habe ist seit Beginn so. Ich versteh ich werde mich mal schlau machen. Ich versuche nochmal eine andere Stillberatung zu finden bisher habe ich halt leiser nur absagen bekommen, außer aus dem Krankenhaus in dem ich entbunden habe.vam hat geschrieben: 08.09.2022, 12:58 Die herzförmige Zunge ist leider kein sicheres Indiz. Mein älteres Kind hatte ein posteriores Zungenband, da sah alles „normal“ aus, das hat z.B. auch ein Kinderchirurg falsch eingeschätzt. Eine Expertin meinte zu mir vor Stillstart mit dem zweiten Kind, ich solle bei Schmerzen bei mir oder schlechter Gewichtszunahme rasch kommen, um das anschauen zu lassen (gibt familiäre Häufungen). Dass die Zähne mal im Weg sein können, vor allem wenn sie neu kommen, kann vorübergehend schon sein. Aber ich verstand das so als ob euch das Problem ja schon die ganze Stillzeit begleitet trotz gewissenhaft gutem Anlegen. Empfehlen kann ich leider niemanden, da ich nicht aus Deutschland bin, aber hier im Forum hab ich mehrmals die Seite von Defagor aufgeschnappt. Schau doch da mal, wenn sich nicht noch jemand mit Empfehlung meldet. Aber so wie du schreibst, macht es vielleicht Sinn auszuschließen, ob er in eine suboptimale Position aufgrund einer Restriktion zurück *muss*.
J 03/2022
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vam
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Auch Zahnärzte und Logopäden könnten sich auskennen (weil zu kurze Zungenbändchen auch Auswirkungen auf die Zahnstellung und die Sprachentwicklung haben können) und Zahnärzte trennen dann mal bevor sie eine Zahnspange anpassen. Pflegetipps für die Brustwarzen sind dir wahrscheinlich eh schon bekannt? Sonst findest du welche in der Linksammlung im Stillwissen.Badewannennilpferd hat geschrieben: 08.09.2022, 13:37Ja das ich wunde Brustwarzen habe ist seit Beginn so. Ich versteh ich werde mich mal schlau machen. Ich versuche nochmal eine andere Stillberatung zu finden bisher habe ich halt leiser nur absagen bekommen, außer aus dem Krankenhaus in dem ich entbunden habe.vam hat geschrieben: 08.09.2022, 12:58 Die herzförmige Zunge ist leider kein sicheres Indiz. Mein älteres Kind hatte ein posteriores Zungenband, da sah alles „normal“ aus, das hat z.B. auch ein Kinderchirurg falsch eingeschätzt. Eine Expertin meinte zu mir vor Stillstart mit dem zweiten Kind, ich solle bei Schmerzen bei mir oder schlechter Gewichtszunahme rasch kommen, um das anschauen zu lassen (gibt familiäre Häufungen). Dass die Zähne mal im Weg sein können, vor allem wenn sie neu kommen, kann vorübergehend schon sein. Aber ich verstand das so als ob euch das Problem ja schon die ganze Stillzeit begleitet trotz gewissenhaft gutem Anlegen. Empfehlen kann ich leider niemanden, da ich nicht aus Deutschland bin, aber hier im Forum hab ich mehrmals die Seite von Defagor aufgeschnappt. Schau doch da mal, wenn sich nicht noch jemand mit Empfehlung meldet. Aber so wie du schreibst, macht es vielleicht Sinn auszuschließen, ob er in eine suboptimale Position aufgrund einer Restriktion zurück *muss*.
Ich wünsch dir alles Gute, Stillen sollte ja nicht schmerzhaft sein.
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- blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Schade, dass Du da anfangs so schlecht beraten wurdest
. Selbstverständlich lohnt sich das in jedem Alter noch, zu versuchen, was am Stillen zu verbessern: der größte Teil der natürlichen Stillzeit liegt doch noch vor Euch.
(Die WHO-Empfehlung für Stillkinder weltweit ist: 6 Monate vollstillen, danach neben Beikost mind. bis zum zweiten Geburtstag weiterstillen, und darüber hinaus, solange Mutter und Kind das möchten)
Die Beikost ändert anfangs an der Milchmenge eigentlich nicht nennenswert was (klar, viele Kinder werden schneller und effektiver, aber deshalb Schmerzen nicht nochmal ursächlich anzugehen, finde ich, öhm, befremdlich
?).
Fünf Monate dauerhaft wunde Brustwarzen und nur "das verwächst sich" bzw. "das lohnt jetzt nicht mehr" als professionellen Rat... Wow.
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Also, ich versuch mal einen Rundumschlag
, damit Du hoffentlich möglichst schnell was findest, das hilft. Das alles gilt unter der Voraussetzung grundsätzlich guten Gedeihens.
Hier erstmal umfassende, evidenzbasierte Hinweise zur Behandlung wunder Brustwarzen vom Europäischen Institut für Laktation und Stillen:
EISL (06/2022): Wunde Mamillen in der Stillzeit
Und zum Zungenband (auch mit vielen Fotos für einen ersten Eindruck und weiterführenden Links):
EISL (03/2021): Das zu kurze Zungenband ... llberatung.
Ja, manche (Kinder-)Zahnärzt:innen und Logopäd:innen kennen sich damit auch ohne Spezialisierung aus. Manchmal aber auch nur mit dem anterioren Zungenband (das, was oft die typische Herzform macht), nicht aber mit dem posterioren. Ich würde mich nach jemandem umhören, der auch posteriore Zungenbändchenprobleme erkennt/behandelt. Und v.a. auch "schon" bei Stillproblemen, nicht erst wenn später Kieferorthopädische Behandlungen offensichtlich nötig werden/Sprach-/Schluckstörungen bei fester Kost auftraten.
Wichtig natürlich: bei Stillproblemen (wenn irgend möglich) grundsätzlich keinerlei künstliche Sauger (Stillhütchen, Flasche, Schnuller, Trinklerntassen mit Silikonschnabel, ... [Ausnahme vielleicht: kurz Schnuller zum Autofahren]).
Sonst kann man sich mit besserer Technik an der Brust meist abmühen, wie man will - am künstlichen Sauger ist die Zungentechnik anders, der Mund weiter zu, der Saugreiz am Gaumen stärker, kommt keinerlei Reaktion bei Kieferklemmen oder beißen... [Ein Erwachsener macht Fahrschule ja auch nicht abwechselnd auf Automatik- und Schaltgetriebe].
Nötiges Zufüttern oder Überbrücken von Mamas Abwesenheit sollte immer stillfreundlich erfolgen, um Saugverwirrung keine Chance zu geben.
Gut ist auch, möglichst oft schon bei frühen Stillzeichen/Hungerzeichen anzulegen (auch wenn diese sich nach ca. dem 5. Monat graduell verlieren und das Baby z.B. irgendwann auch einfach so seine Händchen in den Mund nimmt, Gegenstände gezielt mit dem Mund erforscht u.ä.). Grundregel: möglichst nicht erst anlegen, wenn das Baby schon weint (bzw. bei einem "aufgelösten Baby" erstmal kurz versuchen, anders zu beruhigen (aufrecht tragen, schuckeln, Hautkontakt, ...) dann anlegen. Ein bereits weinendes Baby ist oft zu hektisch, um sauber anzudocken und die Technik ist oft generell schlechter, das Saugen vor Einsetzen des ersten Milchspendereflexes der Mahlzeit ungeduldiger/heftiger und für die BW oft strapazierender als bei einem früher/häufiger angelegten Baby (Richtwert: ca. 8-12x in 24h).
Manchmal ist auch eine besondere Gaumenform das Problem. Bei einem hohen, schmalen Gaumen z.B. kann das manchmal schubbern, bis das Kind größer ist und die BW da besser "reinpasst". [Manchmal hilft es dann, eher gerade, mit zwischen Daumen und restlichen Fingern wie ein "Sandwich" flacher geformter Brust anzulegen, statt "sehr" asymmetrisch. Gerader zeigt die BW etwas mehr vom engen Gaumen weg. Muss man ausprobieren.]
Manchmal liegt auch irgendwas sonst beim Kind vor (KISS, sehr hoher/sehr niedriger Muskeltonus, ...).
Manchmal hilft es auch, doch nochmal gezielt verschiedene Stillpositionen durchzuprobieren (jede in Ruhe und häufiger als einmal "üben").
Bei meinem einen Kind ging aufgrund (weder von KiA noch Hebamme zunächst bemerkten körperlichen Besunderheiten) z.B. im ersten LJ ausschließlich(!) Stillen im Liegen (neben mir auf Sofa, Picknickdecke, Autkofferraum ...) bzw. (seltener) auf einem supergut zwischen meinem Bauch und angehockten/aufgestellten Beinen postierten (kleinen, nicht zu nachgiebigen) Stillkissen. Das änderte sich erst im zweiten LJ irgendwann mit zunehmender Muskelkraft, aufholender motorischer Geschicklichkeit des Kindes und vor allem: nach erfolgter KISS-Behandlung beim Spezialisten). Wiegehaltung, Football, ... das führte alles zu schlechtem Anlegen und zu wenig Brust im Mund (und Schmerzen bei mir).
Manche Babys kommen auch schlicht mit Stillen "gegen die Schwerkraft" (also z.B. in der Wiegehaltung, wo die Schwerkraft das Kind ja quasi vom der Brust wegzieht oder das Stillkissen wegrutscht) nicht gut zurecht:
Da hilft dann "Intuitives Stillen"/"Zurückgelehntes Stillen"/"Laid Back Breastfeeding", wo die Mutter halb-aufrecht zurückgelehnt sitzt/liegt, und das Baby kaum halten muss, weil es von der Schwerkraft zur Brust hin bewegt wird und leichter einen Mundvoll Brust im Mund behalten kann (Kinn schön an/in die Brust gelehnt, Nase frei, wie man es beim asymmetrischen Anliegen ja auch macht).
Da gibt es zahlreiche YT-Videos mit ganz verschiedenen Variationen im Detail. Allen gleich ist, dass das Baby nicht von der Brust wegrutscht und in (halber) Bauchlage seine angeborenen Reflexe zum Positionieren besser nutzen kann (dieses typische "Ärmchenrudern/Brust wegschubsen/Brust boxen" bei Neugeborenen ist z.B. eigentlich der Versuch des Kindes, sich bäuchlings AUF der Mutter liegend selbst anzulegen.)
Bonus: das Stillen mit dem Baby in Bauchlage (bzw. tendenziell zur Bauchlage kippender Seitenlage) hilft auch, wenn der Milchspendereflex zuweilen (sehr) stark ist, dem Baby die Milch zu schnell/zu stark in den Mund/Rachen sprudelt (besonders ungünstig in Rückenlage) und das Baby sich deshalb "umpositioniert", weil es so versucht kann, die Brust bisschen "abzuklemmen" oder den Strahl vom "in den Rachen spritzen" bisschen umzulenken/sich nicht zu verschlucken.
Gute Besserung und möglichst bald eine fortan entspannte Stillzeit!
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ZAHNEN ansich kann auch völlig unabhängig von bisheriger Anlegetechnik zu wunden BW führen - hatte ich fast jedesmal zumindest leicht. Der Speichel des Kindes ist dann auch "aggressiver" (das hilft m.W. beim Durchtritt der Zähne durchs - dann etwas "angegriffene" Zahnfleisch und verursacht wohl auch diese typischen Zahnungsdurchfälle bei manchen Kindern). Und wenn die Zähne erstmal da sind, ist das für das Kind ja auch total ungewohnt. Da muss sich die beste neue Haltung oft auch erstmal wieder finden.
(Und je nachdem, wo die ersten Zähne durchkommen, also beim Stillen unter der Zunge schubbernd, wo das Kind es merkt oder zuerst oben, und damit auf der BW schubbernd, wo das Kind es nicht fühlt - die Mutter aber umso mehr, ist die Lernkurve des Babys auch unterschiedlich.)
(Die WHO-Empfehlung für Stillkinder weltweit ist: 6 Monate vollstillen, danach neben Beikost mind. bis zum zweiten Geburtstag weiterstillen, und darüber hinaus, solange Mutter und Kind das möchten)
Die Beikost ändert anfangs an der Milchmenge eigentlich nicht nennenswert was (klar, viele Kinder werden schneller und effektiver, aber deshalb Schmerzen nicht nochmal ursächlich anzugehen, finde ich, öhm, befremdlich
Fünf Monate dauerhaft wunde Brustwarzen und nur "das verwächst sich" bzw. "das lohnt jetzt nicht mehr" als professionellen Rat... Wow.
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Also, ich versuch mal einen Rundumschlag
Hier erstmal umfassende, evidenzbasierte Hinweise zur Behandlung wunder Brustwarzen vom Europäischen Institut für Laktation und Stillen:
EISL (06/2022): Wunde Mamillen in der Stillzeit
Und zum Zungenband (auch mit vielen Fotos für einen ersten Eindruck und weiterführenden Links):
EISL (03/2021): Das zu kurze Zungenband ... llberatung.
Ja, manche (Kinder-)Zahnärzt:innen und Logopäd:innen kennen sich damit auch ohne Spezialisierung aus. Manchmal aber auch nur mit dem anterioren Zungenband (das, was oft die typische Herzform macht), nicht aber mit dem posterioren. Ich würde mich nach jemandem umhören, der auch posteriore Zungenbändchenprobleme erkennt/behandelt. Und v.a. auch "schon" bei Stillproblemen, nicht erst wenn später Kieferorthopädische Behandlungen offensichtlich nötig werden/Sprach-/Schluckstörungen bei fester Kost auftraten.
Wichtig natürlich: bei Stillproblemen (wenn irgend möglich) grundsätzlich keinerlei künstliche Sauger (Stillhütchen, Flasche, Schnuller, Trinklerntassen mit Silikonschnabel, ... [Ausnahme vielleicht: kurz Schnuller zum Autofahren]).
Sonst kann man sich mit besserer Technik an der Brust meist abmühen, wie man will - am künstlichen Sauger ist die Zungentechnik anders, der Mund weiter zu, der Saugreiz am Gaumen stärker, kommt keinerlei Reaktion bei Kieferklemmen oder beißen... [Ein Erwachsener macht Fahrschule ja auch nicht abwechselnd auf Automatik- und Schaltgetriebe].
Nötiges Zufüttern oder Überbrücken von Mamas Abwesenheit sollte immer stillfreundlich erfolgen, um Saugverwirrung keine Chance zu geben.
Gut ist auch, möglichst oft schon bei frühen Stillzeichen/Hungerzeichen anzulegen (auch wenn diese sich nach ca. dem 5. Monat graduell verlieren und das Baby z.B. irgendwann auch einfach so seine Händchen in den Mund nimmt, Gegenstände gezielt mit dem Mund erforscht u.ä.). Grundregel: möglichst nicht erst anlegen, wenn das Baby schon weint (bzw. bei einem "aufgelösten Baby" erstmal kurz versuchen, anders zu beruhigen (aufrecht tragen, schuckeln, Hautkontakt, ...) dann anlegen. Ein bereits weinendes Baby ist oft zu hektisch, um sauber anzudocken und die Technik ist oft generell schlechter, das Saugen vor Einsetzen des ersten Milchspendereflexes der Mahlzeit ungeduldiger/heftiger und für die BW oft strapazierender als bei einem früher/häufiger angelegten Baby (Richtwert: ca. 8-12x in 24h).
Manchmal ist auch eine besondere Gaumenform das Problem. Bei einem hohen, schmalen Gaumen z.B. kann das manchmal schubbern, bis das Kind größer ist und die BW da besser "reinpasst". [Manchmal hilft es dann, eher gerade, mit zwischen Daumen und restlichen Fingern wie ein "Sandwich" flacher geformter Brust anzulegen, statt "sehr" asymmetrisch. Gerader zeigt die BW etwas mehr vom engen Gaumen weg. Muss man ausprobieren.]
Manchmal liegt auch irgendwas sonst beim Kind vor (KISS, sehr hoher/sehr niedriger Muskeltonus, ...).
Manchmal hilft es auch, doch nochmal gezielt verschiedene Stillpositionen durchzuprobieren (jede in Ruhe und häufiger als einmal "üben").
Bei meinem einen Kind ging aufgrund (weder von KiA noch Hebamme zunächst bemerkten körperlichen Besunderheiten) z.B. im ersten LJ ausschließlich(!) Stillen im Liegen (neben mir auf Sofa, Picknickdecke, Autkofferraum ...) bzw. (seltener) auf einem supergut zwischen meinem Bauch und angehockten/aufgestellten Beinen postierten (kleinen, nicht zu nachgiebigen) Stillkissen. Das änderte sich erst im zweiten LJ irgendwann mit zunehmender Muskelkraft, aufholender motorischer Geschicklichkeit des Kindes und vor allem: nach erfolgter KISS-Behandlung beim Spezialisten). Wiegehaltung, Football, ... das führte alles zu schlechtem Anlegen und zu wenig Brust im Mund (und Schmerzen bei mir).
Manche Babys kommen auch schlicht mit Stillen "gegen die Schwerkraft" (also z.B. in der Wiegehaltung, wo die Schwerkraft das Kind ja quasi vom der Brust wegzieht oder das Stillkissen wegrutscht) nicht gut zurecht:
Da hilft dann "Intuitives Stillen"/"Zurückgelehntes Stillen"/"Laid Back Breastfeeding", wo die Mutter halb-aufrecht zurückgelehnt sitzt/liegt, und das Baby kaum halten muss, weil es von der Schwerkraft zur Brust hin bewegt wird und leichter einen Mundvoll Brust im Mund behalten kann (Kinn schön an/in die Brust gelehnt, Nase frei, wie man es beim asymmetrischen Anliegen ja auch macht).
Da gibt es zahlreiche YT-Videos mit ganz verschiedenen Variationen im Detail. Allen gleich ist, dass das Baby nicht von der Brust wegrutscht und in (halber) Bauchlage seine angeborenen Reflexe zum Positionieren besser nutzen kann (dieses typische "Ärmchenrudern/Brust wegschubsen/Brust boxen" bei Neugeborenen ist z.B. eigentlich der Versuch des Kindes, sich bäuchlings AUF der Mutter liegend selbst anzulegen.)
Bonus: das Stillen mit dem Baby in Bauchlage (bzw. tendenziell zur Bauchlage kippender Seitenlage) hilft auch, wenn der Milchspendereflex zuweilen (sehr) stark ist, dem Baby die Milch zu schnell/zu stark in den Mund/Rachen sprudelt (besonders ungünstig in Rückenlage) und das Baby sich deshalb "umpositioniert", weil es so versucht kann, die Brust bisschen "abzuklemmen" oder den Strahl vom "in den Rachen spritzen" bisschen umzulenken/sich nicht zu verschlucken.
Gute Besserung und möglichst bald eine fortan entspannte Stillzeit!
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ZAHNEN ansich kann auch völlig unabhängig von bisheriger Anlegetechnik zu wunden BW führen - hatte ich fast jedesmal zumindest leicht. Der Speichel des Kindes ist dann auch "aggressiver" (das hilft m.W. beim Durchtritt der Zähne durchs - dann etwas "angegriffene" Zahnfleisch und verursacht wohl auch diese typischen Zahnungsdurchfälle bei manchen Kindern). Und wenn die Zähne erstmal da sind, ist das für das Kind ja auch total ungewohnt. Da muss sich die beste neue Haltung oft auch erstmal wieder finden.
(Und je nachdem, wo die ersten Zähne durchkommen, also beim Stillen unter der Zunge schubbernd, wo das Kind es merkt oder zuerst oben, und damit auf der BW schubbernd, wo das Kind es nicht fühlt - die Mutter aber umso mehr, ist die Lernkurve des Babys auch unterschiedlich.)
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