Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
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Tralelu
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Ich melde mich nochmal entmutigt mit einem besonders fiesen Milchstau... Der letzte Blockstillen Versuch ging wieder Mal nach hinten los...
Zu meinen Vorgehen, ich stille ja sowieso seit Beginn nur eine Seite pro Mahlzeit, das heißt jede Seite ist alle 4-8h(nachts trinkt sie aktuell kaum) an der Reihe.
Hatte jetzt die Blöcke verlängert auf 2 Mahlzeiten tagsüber mit einer Brust und nachts abwechselnd, da die Abstände da eh länger sind . Aber es endet am 2 Tag jedesmal in einem Milchstau. Ich kühle permanent. Also im Prinzip genau wie hier in der Linksammlung Stillwissen beschrieben. Wenn die Brust zu prall wird , spannt uns wehtut , streiche ich voraussichtlich aus, bis der größte Druck weg ist. Allerdings wird beim ausstreichen meist der msr nicht ausgelöst, die Milch fließt auch so gut, bis die Spannung nachlässt.
Kann ich an dem Vorgehen noch irgendwas verbessern?
Ich bin aktuell am Ende meiner Kräfte, der ganze Alltag dreht sich nur noch um die Milch. Ich bin psychisch total fertig, habe keinen Appetit mehr seit Monaten und hatte die ganze Stillzeit nicht einen Tag ohne Schmerzen. Habe noch ein großes Kind hier bis Oktober, dem muss ich auch irgendwie gerecht werden , er möchte raus, ins Schwimmbad, was unternehmen. Das schaff ich meistens nicht, wegen Schmerzen, Stau etc. Mein Mann unterstützt mich toll und steht hinter jeder Entscheidung. Wenn sich das ganze nicht bessert ,hab ich bald keine Kraft mehr das so zu schaffen ...
Sorry fürs jammern , aber ich bin echt mit meinem Latein am Ende. Nach der ersten Stillzeit, die auch nur aus Staus und Schmerzen bestand ,hatte ich so gehofft es dieses Mal besser zu machen und habe es wohl wieder nicht geschafft.
Wenn jemand noch eine Idee hat ,wie ich meine Milch reduzieren kann ohne dauernd einen neuen Stau zu bekommen wäre ich so dankbar.
Zu meinen Vorgehen, ich stille ja sowieso seit Beginn nur eine Seite pro Mahlzeit, das heißt jede Seite ist alle 4-8h(nachts trinkt sie aktuell kaum) an der Reihe.
Hatte jetzt die Blöcke verlängert auf 2 Mahlzeiten tagsüber mit einer Brust und nachts abwechselnd, da die Abstände da eh länger sind . Aber es endet am 2 Tag jedesmal in einem Milchstau. Ich kühle permanent. Also im Prinzip genau wie hier in der Linksammlung Stillwissen beschrieben. Wenn die Brust zu prall wird , spannt uns wehtut , streiche ich voraussichtlich aus, bis der größte Druck weg ist. Allerdings wird beim ausstreichen meist der msr nicht ausgelöst, die Milch fließt auch so gut, bis die Spannung nachlässt.
Kann ich an dem Vorgehen noch irgendwas verbessern?
Ich bin aktuell am Ende meiner Kräfte, der ganze Alltag dreht sich nur noch um die Milch. Ich bin psychisch total fertig, habe keinen Appetit mehr seit Monaten und hatte die ganze Stillzeit nicht einen Tag ohne Schmerzen. Habe noch ein großes Kind hier bis Oktober, dem muss ich auch irgendwie gerecht werden , er möchte raus, ins Schwimmbad, was unternehmen. Das schaff ich meistens nicht, wegen Schmerzen, Stau etc. Mein Mann unterstützt mich toll und steht hinter jeder Entscheidung. Wenn sich das ganze nicht bessert ,hab ich bald keine Kraft mehr das so zu schaffen ...
Sorry fürs jammern , aber ich bin echt mit meinem Latein am Ende. Nach der ersten Stillzeit, die auch nur aus Staus und Schmerzen bestand ,hatte ich so gehofft es dieses Mal besser zu machen und habe es wohl wieder nicht geschafft.
Wenn jemand noch eine Idee hat ,wie ich meine Milch reduzieren kann ohne dauernd einen neuen Stau zu bekommen wäre ich so dankbar.
Liebe Grüße , Tralelu mit Sohn (11/19) und Tochter (04/22)
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Ich habe nicht alles gelesen aber hast du schon Salbei und Pfefferminz Tee versucht?
Ich weiß nicht wie du zum Pumpstillen stehst?
Ich weiß nicht wie du zum Pumpstillen stehst?
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Tralelu
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Tees helfen leider nichts. Hab beide Sorten und auch Salbeitabletten versucht. Bzw trinke den Tee trotzdem. Schaden kann es ja nicht.Zwergfussel hat geschrieben: 05.07.2022, 13:22 Ich habe nicht alles gelesen aber hast du schon Salbei und Pfefferminz Tee versucht?
Ich weiß nicht wie du zum Pumpstillen stehst?
Akutell ist Pump-stillen noch keine Option,ich möchte so gerne normal stillen . Würde es aber nicht ausschließen bevor ich ganz Abstille.
Liebe Grüße , Tralelu mit Sohn (11/19) und Tochter (04/22)
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Umgedacht
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Ich habe jetzt die älteren Antworten nicht im Kopf. Kann es sein, da es beim zweiten Kind ja auch der Fall, dass es bei dir einen physiologischen Grund hat für die viele Milch oder die Staus.
Hast du mal Schilddrüse oder andere Hormone checken? Hat sich eine Gynäkologin mal das Gewebe angeschaut?
Hast du mal Schilddrüse oder andere Hormone checken? Hat sich eine Gynäkologin mal das Gewebe angeschaut?
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Tralelu
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Schilddrüse ist gecheckt und normal, also unauffällig.
Du meinst mit Hormone checken den Prolaktinspiegel?
Brust wird regelmäßig geschallt, habe unglaublich dichtes und viel Drüsengewebe, so die Aussage ... Ob das mit den Staus zu tun hat weiß ich nicht...
Du meinst mit Hormone checken den Prolaktinspiegel?
Brust wird regelmäßig geschallt, habe unglaublich dichtes und viel Drüsengewebe, so die Aussage ... Ob das mit den Staus zu tun hat weiß ich nicht...
Liebe Grüße , Tralelu mit Sohn (11/19) und Tochter (04/22)
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Umgedacht
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Ja, ich meinte auch Prolaktin. Ich bin keine Ärztin, aber vieles und dichtes Gewebe klingt ja total nach viel Milch und günstig für Stauung.
Das tut mir sehr leid, dass du damit zu kämpfen hast. Ich habe leider auch keinen Rat. Zum Thema Abstillen. Gerade, wenn du viel Milch hast. Wie hast du bei deinem ersten Kind abgestillt? Wurde das dann schlimmer? Immerhin will man dann ja von 100 auf 0 Prozent.
Das tut mir sehr leid, dass du damit zu kämpfen hast. Ich habe leider auch keinen Rat. Zum Thema Abstillen. Gerade, wenn du viel Milch hast. Wie hast du bei deinem ersten Kind abgestillt? Wurde das dann schlimmer? Immerhin will man dann ja von 100 auf 0 Prozent.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Tralelu
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Damals habe ich nach ca 8 Monaten abgestillt. Hat lange gedauert. Hatte auch Tabletten damals zum unterstützen. Ob's was gebracht hat weiß ich nicht.Umgedacht hat geschrieben: 05.07.2022, 13:51 Ja, ich meinte auch Prolaktin. Ich bin keine Ärztin, aber vieles und dichtes Gewebe klingt ja total nach viel Milch und günstig für Stauung.
Das tut mir sehr leid, dass du damit zu kämpfen hast. Ich habe leider auch keinen Rat. Zum Thema Abstillen. Gerade, wenn du viel Milch hast. Wie hast du bei deinem ersten Kind abgestillt? Wurde das dann schlimmer? Immerhin will man dann ja von 100 auf 0 Prozent.
War schrecklich. Aber nach so langen Schmerzen wollte ich damals nur, dass es vorbei ist. Und danach ging es mir viel besser. Bin trotzdem froh so lange durchgehalten zu haben und hätte es gerne länger geschafft.
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- Teazer
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Hallo, Tralelu.
Mensch, da hast du ja schon ganz schön was durch gemacht. Ich bin mir aber sicher, dass wir das gemeinsam in den Griff bekommen.
Hast du vor Beginn des Blockstillens denn deine Brüste so gut wie möglich entleert? Das ist ein Schritt, der gerne vergessen wird.
Da du kühlen musst, Kälte jedoch Vasospasmen begünstigt, ist es wichtig, die Brustwarzen zu schützen. Lanolin ist dafür sehr gut (nicht zu dünn auftragen), aber auch Stilleinlagen auf Wolle können helfen. Die Brustwarzen sollten natürlich beim Kühlen ausgespart werden.
...
Ich habe noch ein paar Fragen:
Ich begleite dich gerne.
Herzliche Grüße,
Teazer (StillModTeam)
Mensch, da hast du ja schon ganz schön was durch gemacht. Ich bin mir aber sicher, dass wir das gemeinsam in den Griff bekommen.
Beim Blockstillen wird die Länge der Zeitfenster über den Tag nicht variiert. Die Abstände sollen immer gleich lang sein und die Anzahl der Stilleinheiten ist auch egal.Tralelu hat geschrieben: 05.07.2022, 13:14 Zu meinen Vorgehen, ich stille ja sowieso seit Beginn nur eine Seite pro Mahlzeit, das heißt jede Seite ist alle 4-8h(nachts trinkt sie aktuell kaum) an der Reihe.
Hatte jetzt die Blöcke verlängert auf 2 Mahlzeiten tagsüber mit einer Brust und nachts abwechselnd, da die Abstände da eh länger sind .
Hast du vor Beginn des Blockstillens denn deine Brüste so gut wie möglich entleert? Das ist ein Schritt, der gerne vergessen wird.
Das passt so. Du machst das richtig.Aber es endet am 2 Tag jedesmal in einem Milchstau. Ich kühle permanent. Also im Prinzip genau wie hier in der Linksammlung Stillwissen beschrieben. Wenn die Brust zu prall wird , spannt uns wehtut , streiche ich voraussichtlich aus, bis der größte Druck weg ist. Allerdings wird beim ausstreichen meist der msr nicht ausgelöst, die Milch fließt auch so gut, bis die Spannung nachlässt.
Das klingt tatsächlich nach Vasospasmen. Die können Milchstau auch begünstigen. Magnesium hilft den meisten Stillenden sehr gut. Fang mit insgesamt 600 mg auf 2-3 Portionen verteilt an und steigere die Dosierung bis die Verfärbungen verschwinden und die Schmerzen auch. Solltest du Durchfall bekommen, dann gehe zurück auf die letzt verträgliche Dosierung und wir können noch andere Mittel hinzugügen. Wenn du mit der passenden Menge zwei Wochen beschwerdefrei bist, kannst du das Mg langsam ausschleichen.Tralelu hat geschrieben: 15.06.2022, 17:33 Nach dem Stillen habe ich links eine weiße Brustwarze, rechts eher lila-blau oder auch weiß . Habe an Vasospasmus gedacht. Schmerzen habe ich manchmal kurz beim ansaugen , die sind aushaltbar. Allerdings habe ich jetzt immer öfter ein diffuses brennen , stechen und Schmerzen in beiden Brüsten .
Da du kühlen musst, Kälte jedoch Vasospasmen begünstigt, ist es wichtig, die Brustwarzen zu schützen. Lanolin ist dafür sehr gut (nicht zu dünn auftragen), aber auch Stilleinlagen auf Wolle können helfen. Die Brustwarzen sollten natürlich beim Kühlen ausgespart werden.
...
Ich habe noch ein paar Fragen:
- Wechselst du die Positionen, in denen du stillst regelmäßig oder nutzt du meist die gleichen?
- Wie ist eure Schlafsituation?
- Wird beim Stillen bei der anderen Brust ein Milchspendereflex ausgelöst?
- Wurde die Stilltechnik deines Babys kontrolliert? Saugt es aktiv?
- Wieviel Lecithin nimmst du?
Ich begleite dich gerne.
Herzliche Grüße,
Teazer (StillModTeam)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Tralelu
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Vielen Dank Teazer für deine Antwort und die nette Nachricht.
Zu den Fragen :
Die Stillposition wechsele ich regelmäßig über den Tag . Also mal Wiegeposition, mal Football, bei Staus im Vierfüßler mit Kinn zum Stau. Versuche über den Tag möglichst einmal einen großen Bereich der Brust mit Babys Kinn abzudecken, damit alle Seiten gut entleert werden.
Wir schlafen im Familienbett, habe anfangs im Liegen gestillt , aber da wird die Brust finde ich bei mir weniger gut entleert ,daher Stille ich jetzt mit großem Stillkissen meist in Wiegeposition.
Milchspendereflex wird immer an beiden Brüsten ausgelöst, den merke ich sehr unangenehm bis schmerzhaft, je voller die Brust ist. Unangenehm ist es immer mehr an der Brust die nicht stillt.
Lecithin nehme ich 4 Kapseln a 1200mg .
Die Stilltechnik wurde mehrfach von der Hebamme kontrolliert,sie hatte nichts zu beanstanden.
Baby saugt gut und schluckt hörbar. Stillen an sich ist bis auf die Vasospasmen auch komplett schmerzfrei.
Ich habe vor dem Blockstillen ausgestrichen,bis beide Brüste weich waren. Habe auch eine Doppelpumpe hier , aber irgendwie habe ich so eine Abneigung gegen diese Pumpe , weil ich in der ersten Stillzeit die ersten 5 Wochen pumpen musste und danach 1,5l Milch pro Tag produziert habe aus Unwissenheit
.
Im Moment macht ein weiterer Versuch ja keinen Sinn , bis der Stau ausgeheilt ist richtig ? Habe zumindest bisher bei Stau immer aufgehört und versucht die Seite ganz regelmäßig immer etwas zu entleeren (allerdings streiche ich auch zwischendrin nur aus ,weil das Baby ja auch die übervolle andere Brust trinken muss ). War das richtig ? "Leer" mache ich sie nicht, nur eben dass ein Milchfluss da ist und ich gut Entlastung spüre. Und immer wärmen , Vierfüßler, danach stetig kühlen.
Wie soll ich denn am besten weitermachen? Erstmal wie gehabt je Mahlzeit eine Seite , dauerhaft kühlen und bei Bedarf den Druck ausstreichen? Ich kühle beide Seiten dauerhaft und nehme die Kühlis raus , sobald die Kleine Hunger haben könnte. Ist das OK ? Manchmal ist die Brust dann noch etwas kühl , die Milch läuft aber trotzdem gut.
Vasospasmen habe ich die letzte Woche Dank höherer Magnesiumdosis akutell ganz gut im Griff. Hoffe das bleibt so.
Vielen Dank für deine Hilfe. Ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet.
Einen schönen Abend und viele Grüße.
Zu den Fragen :
Die Stillposition wechsele ich regelmäßig über den Tag . Also mal Wiegeposition, mal Football, bei Staus im Vierfüßler mit Kinn zum Stau. Versuche über den Tag möglichst einmal einen großen Bereich der Brust mit Babys Kinn abzudecken, damit alle Seiten gut entleert werden.
Wir schlafen im Familienbett, habe anfangs im Liegen gestillt , aber da wird die Brust finde ich bei mir weniger gut entleert ,daher Stille ich jetzt mit großem Stillkissen meist in Wiegeposition.
Milchspendereflex wird immer an beiden Brüsten ausgelöst, den merke ich sehr unangenehm bis schmerzhaft, je voller die Brust ist. Unangenehm ist es immer mehr an der Brust die nicht stillt.
Lecithin nehme ich 4 Kapseln a 1200mg .
Die Stilltechnik wurde mehrfach von der Hebamme kontrolliert,sie hatte nichts zu beanstanden.
Baby saugt gut und schluckt hörbar. Stillen an sich ist bis auf die Vasospasmen auch komplett schmerzfrei.
Ich habe vor dem Blockstillen ausgestrichen,bis beide Brüste weich waren. Habe auch eine Doppelpumpe hier , aber irgendwie habe ich so eine Abneigung gegen diese Pumpe , weil ich in der ersten Stillzeit die ersten 5 Wochen pumpen musste und danach 1,5l Milch pro Tag produziert habe aus Unwissenheit
Im Moment macht ein weiterer Versuch ja keinen Sinn , bis der Stau ausgeheilt ist richtig ? Habe zumindest bisher bei Stau immer aufgehört und versucht die Seite ganz regelmäßig immer etwas zu entleeren (allerdings streiche ich auch zwischendrin nur aus ,weil das Baby ja auch die übervolle andere Brust trinken muss ). War das richtig ? "Leer" mache ich sie nicht, nur eben dass ein Milchfluss da ist und ich gut Entlastung spüre. Und immer wärmen , Vierfüßler, danach stetig kühlen.
Wie soll ich denn am besten weitermachen? Erstmal wie gehabt je Mahlzeit eine Seite , dauerhaft kühlen und bei Bedarf den Druck ausstreichen? Ich kühle beide Seiten dauerhaft und nehme die Kühlis raus , sobald die Kleine Hunger haben könnte. Ist das OK ? Manchmal ist die Brust dann noch etwas kühl , die Milch läuft aber trotzdem gut.
Vasospasmen habe ich die letzte Woche Dank höherer Magnesiumdosis akutell ganz gut im Griff. Hoffe das bleibt so.
Vielen Dank für deine Hilfe. Ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet.
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Re: Hilfe bei zu viel Milch und dauernden Milchstaus
Wunderbar. Evtl. Auch mal mit den Füßen nach außen stillen (quasi verschobene Wiegehaltung; Kopf mit der Hand auf der gestillt wird stützen).Tralelu hat geschrieben: 05.07.2022, 18:21 Die Stillposition wechsele ich regelmäßig über den Tag . Also mal Wiegeposition, mal Football, bei Staus im Vierfüßler mit Kinn zum Stau. Versuche über den Tag möglichst einmal einen großen Bereich der Brust mit Babys Kinn abzudecken, damit alle Seiten gut entleert werden.
Hast du schon versucht, mit dem Handballen auf die nicht stillende Brustwarze zu drücken? Das unterdrückt meist den MSR.Milchspendereflex wird immer an beiden Brüsten ausgelöst, den merke ich sehr unangenehm bis schmerzhaft, je voller die Brust ist. Unangenehm ist es immer mehr an der Brust die nicht stillt.
Das kann ich verstehen. Dennoch kann es sinnvoll sein, damit den Startschuss zu geben.Ich habe vor dem Blockstillen ausgestrichen,bis beide Brüste weich waren. Habe auch eine Doppelpumpe hier , aber irgendwie habe ich so eine Abneigung gegen diese Pumpe , weil ich in der ersten Stillzeit die ersten 5 Wochen pumpen musste und danach 1,5l Milch pro Tag produziert habe aus Unwissenheit.
Die Kombination zu viel Milch und Milchstau ist immer schwierig. Ich kann da ein Liedchen von singen. Ich würde diesen jetzt tatsächlich auskurieren, dann so gut wie möglich leer pumpen und danach in rigiden Blöcken stillen.Im Moment macht ein weiterer Versuch ja keinen Sinn , bis der Stau ausgeheilt ist richtig ? Habe zumindest bisher bei Stau immer aufgehört und versucht die Seite ganz regelmäßig immer etwas zu entleeren
Das wärmen würde ich aktuell lassen.(allerdings streiche ich auch zwischendrin nur aus ,weil das Baby ja auch die übervolle andere Brust trinken muss ). War das richtig ? "Leer" mache ich sie nicht, nur eben dass ein Milchfluss da ist und ich gut Entlastung spüre. Und immer wärmen , Vierfüßler, danach stetig kühlen.
Ja. Das passt so.Wie soll ich denn am besten weitermachen? Erstmal wie gehabt je Mahlzeit eine Seite , dauerhaft kühlen und bei Bedarf den Druck ausstreichen? Ich kühle beide Seiten dauerhaft und nehme die Kühlis raus , sobald die Kleine Hunger haben könnte. Ist das OK ? Manchmal ist die Brust dann noch etwas kühl , die Milch läuft aber trotzdem gut.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
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