Kommentare zum Stillen...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Umgedacht
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Umgedacht »

Polarfuchs hat geschrieben: 06.05.2022, 20:37 In unserer WhatsApp Gruppe vom Geburtsvorbereitungskurs gab es gerade die Diskussion zum Thema abstillen. Ich bin erstaunt, dass 6 von 10 Mütter nicht mehr stillen oder abstillen wollen. „Ewig möchte ich nicht mehr stillen“.
In meiner Gruppe hatten 90% Probleme beim Stillen und nicht alle haben es geschafft. Von denen, die es dann doch zum Vollstillen geschafft haben, will meines Wissens nach keine bald abstillen. Die Kinder sind auch alle zwischen 4 und 6 Monaten.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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blueberry
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von blueberry »

Off Topic:
Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52 Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
Aber das nimmt vielleicht jetzt auch ein bisschen Überhand :D
Stimmt, "universitär" ist dann zu kurz gegriffen. Dann geht es eher darum, dass das Thema Stillen im Bereich der Facharztausbildung zum/zur Kinderärzt:in, Frauenärzt:in und Allgemeinärzt:in verpflichtend ist/sein sollte und dort mit genügend (aktuellem) Inhalt drankommt und spätere Fortbildungen zum Stillen von hinreichend neutralen Trägern ebenfalls.

UND:
Von den 90 Minuten an der Uni für alle Fachbereiche wünsche ich mir dann aber mindestens, dass dort die grundlegende Physiologie des Stillens (hormonelle Grundlagen der Milchbildung/-ausschüttung, Milch wird beim Stillen gebildet, Nachfrage bestimmt das Angebot, es gibt keinen vom Blutplasma entkoppelten "Vorrat" in irgendwelchen "Milchseen" in der Brust, ...) und all das andere behandelt wird, was auch ein sonstiger Facharzt (Kardiologe, Radiologe, ...) wissen muss:

* Stillen verliert NICHT nach einer bestimmten Anzahl von Monaten an Wert für das Baby und "geben sie halt mal paar Tage lang die Flasche" ist IMMER ein invasiver Eingriff in die Stillbeziehung und kann zum vorzeitigen Ende derselben führen (Und: ja, Saugverwirrung ist kein Mythos; nein, nicht jede laktierende Frau kann ad hoc problemlos abpumpen - das bedeutet nicht, dass sie "dann ja eh keine Milch mehr hat und das Stillen nur noch eine Angewohnheit von Mutter und Kind ist" :roll: )
* Die Brust ist kein Ausscheidungsorgan wie etwa die Nieren samt Blase. Ensprechend entsorgt der Körper der Frau auch keine konzentrierten Schadstoffe über die (stundenlang "gespeicherte" :roll: ) Milch
* Muttermilch wird durch Röntgen der Frau nicht "verstrahlt", es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch durch Abpumpen verworfen werden.
* nach einer lokalen Betäubung der Mutter kann gestillt werden, es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch verworfen werden
* nach einer Narkose der Mutter kann gestillt werden, sobald sie wieder wach genug dazu ist. Es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause...
* Viele Medikamente sind mit dem Stillen verträglich, obwohl in der Packungsbeilage etwas anderes steht [embryotox oder das entsprechende Fachbuch im Schrank hilft sehr] und es muss nicht stunden- bis tagelang ... bzw. die Mutter für längerfristige zum Abstillen oder medikationsfreien Leiden überredet werden.
* ...

Sowas halt.
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Jara
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Jara »

blueberry hat geschrieben: 07.05.2022, 13:19 Off Topic:
Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52 Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
Aber das nimmt vielleicht jetzt auch ein bisschen Überhand :D
Stimmt, "universitär" ist dann zu kurz gegriffen. Dann geht es eher darum, dass das Thema Stillen im Bereich der Facharztausbildung zum/zur Kinderärzt:in, Frauenärzt:in und Allgemeinärzt:in verpflichtend ist/sein sollte und dort mit genügend (aktuellem) Inhalt drankommt und spätere Fortbildungen zum Stillen von hinreichend neutralen Trägern ebenfalls.

UND:
Von den 90 Minuten an der Uni für alle Fachbereiche wünsche ich mir dann aber mindestens, dass dort die grundlegende Physiologie des Stillens (hormonelle Grundlagen der Milchbildung/-ausschüttung, Milch wird beim Stillen gebildet, Nachfrage bestimmt das Angebot, es gibt keinen vom Blutplasma entkoppelten "Vorrat" in irgendwelchen "Milchseen" in der Brust, ...) und all das andere behandelt wird, was auch ein sonstiger Facharzt (Kardiologe, Radiologe, ...) wissen muss:

* Stillen verliert NICHT nach einer bestimmten Anzahl von Monaten an Wert für das Baby und "geben sie halt mal paar Tage lang die Flasche" ist IMMER ein invasiver Eingriff in die Stillbeziehung und kann zum vorzeitigen Ende derselben führen (Und: ja, Saugverwirrung ist kein Mythos; nein, nicht jede laktierende Frau kann ad hoc problemlos abpumpen - das bedeutet nicht, dass sie "dann ja eh keine Milch mehr hat und das Stillen nur noch eine Angewohnheit von Mutter und Kind ist" :roll: )
* Die Brust ist kein Ausscheidungsorgan wie etwa die Nieren samt Blase. Ensprechend entsorgt der Körper der Frau auch keine konzentrierten Schadstoffe über die (stundenlang "gespeicherte" :roll: ) Milch
* Muttermilch wird durch Röntgen der Frau nicht "verstrahlt", es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch durch Abpumpen verworfen werden.
* nach einer lokalen Betäubung der Mutter kann gestillt werden, es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch verworfen werden
* nach einer Narkose der Mutter kann gestillt werden, sobald sie wieder wach genug dazu ist. Es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause...
* Viele Medikamente sind mit dem Stillen verträglich, obwohl in der Packungsbeilage etwas anderes steht [embryotox oder das entsprechende Fachbuch im Schrank hilft sehr] und es muss nicht stunden- bis tagelang ... bzw. die Mutter für längerfristige zum Abstillen oder medikationsfreien Leiden überredet werden.
* ...

Sowas halt.
Maximal 2 Minuten gelesen und schon hat man echt viele sinnvolle Informationen.. Da geht in 90 Minuten so viel mehr :D
Glücklich mit Schrödinger <3 (07/20)
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toktok
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von toktok »

Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52
Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
Aber das nimmt vielleicht jetzt auch ein bisschen Überhand :D
Ich finde schon, dass die Uni da Teil des Problems ist. Ich finde, dass ein Thema, das für ca. 50 % der Patientenschaft irgendwann im Leben mal aktuell sein könnte, während sie eine ärztliche Behandlung benötigen, grundsätzlich relevanter Teil der Ausbildung sein muss. MINDESTENS dergestalt, dass ein Arzt sich dann im Zweifelsfall erstmal näher dazu informiert und nicht einfach irgendwelchen Kram von sich gibt. Diese Sensibilisierung für das Thema muss in der Uni passieren, meiner Meinung nach.
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Serafin
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Serafin »

toktok hat geschrieben: 07.05.2022, 14:36
Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52
Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
Aber das nimmt vielleicht jetzt auch ein bisschen Überhand :D
Ich finde schon, dass die Uni da Teil des Problems ist. Ich finde, dass ein Thema, das für ca. 50 % der Patientenschaft irgendwann im Leben mal aktuell sein könnte, während sie eine ärztliche Behandlung benötigen, grundsätzlich relevanter Teil der Ausbildung sein muss. MINDESTENS dergestalt, dass ein Arzt sich dann im Zweifelsfall erstmal näher dazu informiert und nicht einfach irgendwelchen Kram von sich gibt. Diese Sensibilisierung für das Thema muss in der Uni passieren, meiner Meinung nach.
Genau. Es muss das wichtigste bekannt sein und Embryotox auch. Aber wenn man in der Facharztausbildung eh immer nur hört, ja, da muss Frau XYZ, wie sollens die neuen denn besser machen? Widerspruch ist ja nicht erwünscht.
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Donnerdrummel »

Jara hat geschrieben: 07.05.2022, 13:30
blueberry hat geschrieben: 07.05.2022, 13:19 Off Topic:
Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52 Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
Aber das nimmt vielleicht jetzt auch ein bisschen Überhand :D
Stimmt, "universitär" ist dann zu kurz gegriffen. Dann geht es eher darum, dass das Thema Stillen im Bereich der Facharztausbildung zum/zur Kinderärzt:in, Frauenärzt:in und Allgemeinärzt:in verpflichtend ist/sein sollte und dort mit genügend (aktuellem) Inhalt drankommt und spätere Fortbildungen zum Stillen von hinreichend neutralen Trägern ebenfalls.

UND:
Von den 90 Minuten an der Uni für alle Fachbereiche wünsche ich mir dann aber mindestens, dass dort die grundlegende Physiologie des Stillens (hormonelle Grundlagen der Milchbildung/-ausschüttung, Milch wird beim Stillen gebildet, Nachfrage bestimmt das Angebot, es gibt keinen vom Blutplasma entkoppelten "Vorrat" in irgendwelchen "Milchseen" in der Brust, ...) und all das andere behandelt wird, was auch ein sonstiger Facharzt (Kardiologe, Radiologe, ...) wissen muss:

* Stillen verliert NICHT nach einer bestimmten Anzahl von Monaten an Wert für das Baby und "geben sie halt mal paar Tage lang die Flasche" ist IMMER ein invasiver Eingriff in die Stillbeziehung und kann zum vorzeitigen Ende derselben führen (Und: ja, Saugverwirrung ist kein Mythos; nein, nicht jede laktierende Frau kann ad hoc problemlos abpumpen - das bedeutet nicht, dass sie "dann ja eh keine Milch mehr hat und das Stillen nur noch eine Angewohnheit von Mutter und Kind ist" :roll: )
* Die Brust ist kein Ausscheidungsorgan wie etwa die Nieren samt Blase. Ensprechend entsorgt der Körper der Frau auch keine konzentrierten Schadstoffe über die (stundenlang "gespeicherte" :roll: ) Milch
* Muttermilch wird durch Röntgen der Frau nicht "verstrahlt", es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch durch Abpumpen verworfen werden.
* nach einer lokalen Betäubung der Mutter kann gestillt werden, es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause eingelegt und die Milch verworfen werden
* nach einer Narkose der Mutter kann gestillt werden, sobald sie wieder wach genug dazu ist. Es muss nicht stunden- bis tagelang Stillpause...
* Viele Medikamente sind mit dem Stillen verträglich, obwohl in der Packungsbeilage etwas anderes steht [embryotox oder das entsprechende Fachbuch im Schrank hilft sehr] und es muss nicht stunden- bis tagelang ... bzw. die Mutter für längerfristige zum Abstillen oder medikationsfreien Leiden überredet werden.
* ...

Sowas halt.
Maximal 2 Minuten gelesen und schon hat man echt viele sinnvolle Informationen.. Da geht in 90 Minuten so viel mehr :D


Genau, ich finde man kann in 90 Minuten durchaus das wichtigste zusammenfassen - wie viel bei wenig Interesse haben bleibt ist wieder ein anderes Thema - und es sollte klar sein dass die entsprechenden Fachbereiche sich dann weiterbilden. Dass das zu kurz kommt ist traurig.
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königsmadl
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von königsmadl »

toktok hat geschrieben: 07.05.2022, 14:36
Donnerdrummel hat geschrieben: 07.05.2022, 09:52
Da möchte ich nur zur Verteidigung sagen: in der Universität müssen alle Themen von allen Fachbereichen angeschnitten werden. Eine Spezialisierung erfolgt ja erst danach in der Facharztausbildung. Und ein angehender Radiologe oder auch Kardiologe muss (finde ich) nicht ein ganzes Semester Vorlesungen zum Thema Stillen hören. Im Studium muss die Grundlage gelegt werden (und beim Thema stillen reicht da ggf auch eine Doppelstunde) und wenn das Thema in der späteren Spezialisierung relevant ist wird von den Ärzten erwartet dass sie sich in der Facharztausbildung mehr oder weniger selbst drum kümmern dass sie darüber fortgebildet werden. Die Uni ist also glaube ich nicht das Problem :)
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Ich finde schon, dass die Uni da Teil des Problems ist. Ich finde, dass ein Thema, das für ca. 50 % der Patientenschaft irgendwann im Leben mal aktuell sein könnte, während sie eine ärztliche Behandlung benötigen, grundsätzlich relevanter Teil der Ausbildung sein muss. MINDESTENS dergestalt, dass ein Arzt sich dann im Zweifelsfall erstmal näher dazu informiert und nicht einfach irgendwelchen Kram von sich gibt. Diese Sensibilisierung für das Thema muss in der Uni passieren, meiner Meinung nach.
Kurze Korrektur:
Eigentlich sind es ja 100% der PatientInnen. Kinder werden bestimmt nicht alle als stillende Frau geboren 😉
Mal davon ab, das die restlichen 50% später dann die Väter zu den entsprechenden Müttern sein könnten.
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von GemeineEsche »

Die Denkweise ist wahrscheinlich eher: von allen Problemchen die man im Leben so haben kann, beim Stillen statistisch maximal 6 Monate von insgesamt so 85 Jahren, macht das also nicht mal 0,6% :wink:
Kleine 02/21
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TuB
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von TuB »

Na, wenn man schon so rechnet, dann aber auch mit den statistischen 1,53 Kindern pro Frau. Macht also über 0,9%. Plus die Schwangerschaften, bei denen man ja auch Beratung bezüglich Medikation gebrauchen könnte. 😝

Aber klar, es wäre schon sinnvoll, wenn in der universitären Ausbildung zumindest die Standardliteratur und andere seriöse Quellen bekannt gemacht werden (wobei ich gar nicht weiß, ob das nicht eh schon der Fall ist und nur noch die "Alteingesessenen" sind.

Ich hatte bisher Glück in der Hinsicht. Mein Frauenarzt hat mir in der ersten Schwangerschaft von embryotox erzählt, in einer Apotheke hat eine Apothekerin das auch zu Rate gezogen und der Kinderarzt kannte es auch.
K1 (Januar '17)
K2 (November '19)
K3 (März '22)
K4 (erwartet Juli '26)
königsmadl
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Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von königsmadl »

Embryotox eri nert mich gerade an meine Hausärztin.
Die war sich einmal unsicher, ob ich etwas nehmen darf. Dann hatte sich für mich bei Embryotox nachgeschaut.
Und 2 Jahre später hat sie das auch nochmal gemacht bei einem Antibiotikum.
Wenn man sich das so lange merkt, dann hat ma es zwischendrin mal benutzt, oder? 😁
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
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