Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Kaktus
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Kaktus »

Nielaim hat geschrieben: 13.04.2022, 09:31
Kaktus hat geschrieben: 12.04.2022, 22:22 ich hätte auch noch eine Frage.....
wenn ich beim füttern/auffrischen des Sauerteigs immer nur 10g nehme und beim backen auch nur max 10-15g, werf ich den Rest dann immer weg???
jede Woche 100g oder so?
das kann's doch auch nicht sein?? 😕
Es gibt tolle Rezepte zur Sauerteigresteverwertung.
Mein liebstes sind diese Kräcker:
https://madamroteruebe.de/2020/02/sauer ... t-koerner/

Ich lasse aber nicht quellen, wie im Rezept angegeben, dann bleiben die Kräcker länger knusprig (bei Kräckern will man ja keine Feuchthaltung, wie im Brot).
Die Backzeit verringert sich ohne Quellenlassen auch.
Danke dafür 😊
das probier ich beim nächsten übrigen Teig gleich aus
die Kinder knabbern sowas auch total gern
viele Grüße
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von splischsplasch »

Kaktus hat geschrieben: 12.04.2022, 22:22 ich hätte auch noch eine Frage.....
wenn ich beim füttern/auffrischen des Sauerteigs immer nur 10g nehme und beim backen auch nur max 10-15g, werf ich den Rest dann immer weg???
jede Woche 100g oder so?
das kann's doch auch nicht sein?? 😕
Ich packe den kompletten Rest in den Teig, das ist dann mehr als im Rezept.
Auffrischen tue ich mit ca. 50 g Sauerteig.
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Glöckchen
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Glöckchen »

Auf dem Blog sind auch viele ganz einfache Rezepte, nur leider ist die Suche so kompliziert, weil man immer nur eine Bedingung wählen kann, und nicht mehrere.

Wenn ich viel Anstellgut übrig habe, dann backe ich etwas, wo viel rein kommt. Wegwerfen muss ich selten.
Linda89 hat geschrieben: 12.04.2022, 21:29 https://www.ploetzblog.de/2019/06/01/fl ... scher-art/

Bei solchen Rezepten frage ich mich immer: wie wichtig ist die exakte Durchführung des Rezepts? Zwei getrennte Vorteige?

Und wie messe ich diese kleinen Mengen Hefe? Ich meine, das stand irgendwann Mai bei den Rezepthinweisen, aber ich finde es nicht mehr.
0,3g Hefe ist ein Krümel, genauer muss es nicht sein.

Ich betrachte die Rezepte grundsätzlich als Richtlinien und halte mich längst nicht genau an alles. Manchmal gehts schief, ist mir aber den Aufwand nicht wert.
Sauerteige und Vorteige setze ich aber gerne an.
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Valeska
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Valeska »

So, dank euch hab ich gerade einen gusseisernen Topf zum Brotbacken bestellt ..............
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splischsplasch
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von splischsplasch »

Valeska hat geschrieben: 13.04.2022, 18:21 So, dank euch hab ich gerade einen gusseisernen Topf zum Brotbacken bestellt ..............
Oh wie toll
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Valeska
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Valeska »

Ich hoffe es 😅

Ich hab jetzt nicht direkt die größte Investition gemacht, sondern hab kurzentschlossen einen Topf genommen, der in den Amazon-Rezensionen gut wegkommt, aber mit knapp 50€ noch einen ganz vernünftigen Einstiegspreis hat. Hoffentlich bereu ich's nicht so schnell.

Und hoffentlich komm ich dann dazu, ihn auch zu nutzen. Naja, "notfalls" kann man ja auch drin Eintopf kochen xD

Es wird noch einige Tage dauern, bis ich es ausprobieren kann, aber ich hab schon nen Haufen Fragen ...

Heizt man den Deckel auch mit auf? Wenn ja, einfach Topf mit Deckel drauf oder separat?

Macht ihr da Backpapier dann rein? Oder nur einmehlen? Aber das verbrennt ja schon beim Aufheizen 🤔
Oder gar nichts?

Ich brauch dann noch ein gutes, halbwegs simples Rezept zum ausprobieren (vielleicht hat jemand einen Vorschlag mit Link zu nem Hefebrot, oder ich nehme das Joghurtbrot) und muss mir überlegen, wie ich das zeitlich unterbringe in meinem Alltag, denn es darf eigentlich schon gern mit länger Gehzeit sein ...

"Zum Abendbrot fertig" wäre halt cool, aber bei so 24-h-Brot ist es mir spontan noch nicht gelungen, einen Zeitplan zu finden, der gut mit der Arbeit vereinbar ist. Ich bin zwar dank Home Office an den meisten Tagen sehr flexibel, aber es wäre trotzdem gut, wenn nicht grad jedes "alle 6-8 h falten" eine Unterbrechung von Videocalls erfordert oder dass ich um 5 Uhr morgens aktiv werde ...
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Kaktus »

Valeska hat geschrieben: 14.04.2022, 01:53 Ich hoffe es 😅

Ich hab jetzt nicht direkt die größte Investition gemacht, sondern hab kurzentschlossen einen Topf genommen, der in den Amazon-Rezensionen gut wegkommt, aber mit knapp 50€ noch einen ganz vernünftigen Einstiegspreis hat. Hoffentlich bereu ich's nicht so schnell.

Und hoffentlich komm ich dann dazu, ihn auch zu nutzen. Naja, "notfalls" kann man ja auch drin Eintopf kochen xD

Es wird noch einige Tage dauern, bis ich es ausprobieren kann, aber ich hab schon nen Haufen Fragen ...

Heizt man den Deckel auch mit auf? Wenn ja, einfach Topf mit Deckel drauf oder separat?

Macht ihr da Backpapier dann rein? Oder nur einmehlen? Aber das verbrennt ja schon beim Aufheizen 🤔
Oder gar nichts?

Ich brauch dann noch ein gutes, halbwegs simples Rezept zum ausprobieren (vielleicht hat jemand einen Vorschlag mit Link zu nem Hefebrot, oder ich nehme das Joghurtbrot) und muss mir überlegen, wie ich das zeitlich unterbringe in meinem Alltag, denn es darf eigentlich schon gern mit länger Gehzeit sein ...

"Zum Abendbrot fertig" wäre halt cool, aber bei so 24-h-Brot ist es mir spontan noch nicht gelungen, einen Zeitplan zu finden, der gut mit der Arbeit vereinbar ist. Ich bin zwar dank Home Office an den meisten Tagen sehr flexibel, aber es wäre trotzdem gut, wenn nicht grad jedes "alle 6-8 h falten" eine Unterbrechung von Videocalls erfordert oder dass ich um 5 Uhr morgens aktiv werde ...
ich heiz den kompletten Topf mit Deckel drauf ca 1/2 Stunde auf
ich stell ihn in den kalten Backofen und dreh dann auf Umluft so heiß es geht (in den Büchern steht 250°C, aber mein Ofen ist nicht mehr so gut glaub ich)
in den kalten Ofen, weil ich im Kopf hab, dass man Geschirr eigentlich nicht leer aufheizen soll 😬 ich hab da immer Angst, dass es dem Topf schadet...

Backpapier hab ich bisher noch nie verwendet, ich geb einfach den Teigling in den Topf, der ist dann so heiß, dass da nix anbappt (zumindest bis jetzt), Mehl mach ich auch nicht extra in den Topf, der Teig ist ja ein bißchen bemehlt

und alle 6-8 Stunden falten oä mach ich auch nicht so genau
anfangs falt ich meist öfter, wenn ich halt grad in die Küche komme oder halt nochmal bevor ich ins Bett geh, wenn ich den Teig abends ansetz
und ich schau halt, dass der Teig nach dem formen noch eine Stunde Zeit zum gehen im Gärkörbchen hat

zum Rezept... ich hab als erstes ein Weizenvollkornbrot ausprobiert, das fand ich sehr lecker (im Topf 45 Minuten bei 230°C)
wobei ich das Joghurt-Brot mit Vollkornmehl noch besser fand (da hab ich keinen Link gefunden, das ist aus meinem Buch)
viele Grüße
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Valeska
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Valeska »

Danke!
Weizenvollkorn ist auch super, vielleicht probiere ich tatsächlich das Rezept.

Hier war doch neulich die Frage nach Getreidemühle, fällt mir da ein - ich mahle mit einer Jupitermühle. Motorblock plus Edelstahlmahlwerk und die anderen Aufsätze zum Gemüserapseln sind hier auch regelmäßig im Einsatz.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Kaktus »

ich hab grad mein erstes Brot mit dem angesetzten Sauerteig im Ofen
ich bin gespannt....

sind Teige mit Roggenmehl bei euch auch immer so arg klebrig? das ist echt furchtbar, ich krieg den kaum von den Händen weg.... 🙄
viele Grüße
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Waldbewohnerin »

Ich bin gespannt auf dein Brot.

Jaaa, Roggen ist ein Teufelszeug. Und wenn es fest wird hart wie Beton. Ich hab mir kürzlich so Lappen bestellt mit den soll das ewige Geschrubbe ein Ende haben. Die Lappen verkleben ja auch immer sofort so schmierig, wenn man sich die Hände oder die Schüssel abwaschen will. Ich hab sie allerdings noch nicht ausprobiert. Kann aber gerne berichten, ob sie tatsächlich so ein Wunder sind.
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
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