Freundebesuch und Medien
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Seifenblasenfrau
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Re: Freundebesuch und Medien
Huch, das würde ich nicht erlauben. Ich würde vielleicht einen Kompromiss vorschlagen, wenn sie zwei Stunden draußen waren, dass sie dann noch ne halbe Stunde ans Tablet dürfen oder so, aber so ein reines Medientreffen finde ich im Grundschulalter überhaupt nicht angemessen.
Unsere Kinder gucken auch mal bei anderen was und andere Kinder dürfen auch bei uns was kurzes gucken, aber erst, wenn sie richtig ausgiebig und vertieft gespielt haben und wenn das längere Treffen von 4-6 Stunden sind. Ab und zu verabreden sie sich auch zum Kino, aber auch da gibt's nur Filme bis 30 Minuten und dann müssen sie im Anschluss rausgehen.
Unsere Kinder gucken auch mal bei anderen was und andere Kinder dürfen auch bei uns was kurzes gucken, aber erst, wenn sie richtig ausgiebig und vertieft gespielt haben und wenn das längere Treffen von 4-6 Stunden sind. Ab und zu verabreden sie sich auch zum Kino, aber auch da gibt's nur Filme bis 30 Minuten und dann müssen sie im Anschluss rausgehen.
Die Große 08/15
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- Sabina
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Re: Freundebesuch und Medien
Meine Grossen dürfen schon mal auf der Switch spielen wenn Besuch da ist. Das macht ja zu zweit auch oft mehr Spass und mot den Freunden gleich nochmals doppelt. Aber wenn die Besuchskinder da ihre eigenen Tablets oder so mit dabei hätten würde ich wohl einen Riegel vorschieben. Du hast dann ja überhaupt keinen Überblick was gemacht/gespielt wird…Dafür finde ich deinen Sohn noch zu klein. Zudem gibt es halt dann auch Kinder, die sich dorthin verabreden wo sie gamen können und nicht weil ihnen etwas am Gastkind liegt.
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Samsoli
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Re: Freundebesuch und Medien
Wir haben keine Spielekonsole, die Kinder haben kein Tablet, kein Handy und auch der Fernseher darf nur auf Nachfrage genutzt werden (da haben wir ein vereinbartes tägliches Zeitlimit). Das einzige elektronische Medium ist ein CD-Player in jedem Kinderzimmer, den sie nutzen können, wie sie wollen. Ich wäre extrem erstaunt und fände es befremdlich, wenn Besuchskinder mit sowas in der Hand ankommen würden. Allerdings haben meine Kinder kaum Besuch und sind auch selten woanders... Aber wenn mal jemand da ist, wurde noch NIE nach sowas gefragt. Die spielen Lego oder sind im Garten unterwegs, da ist noch nie jemandem langweilig geworden. Unser Garten ist aber auch ein riesiger Abenteuerspielplatz für die meisten Kinder, ich weise also immer auf taugliche Kleidung hin.
Ich finde es gerade eher erstaunlich, dass Konsolen, etc. in dem Alter vollkommen normal zu sein scheinen. Aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen "weltfremd"
Ich finde es gerade eher erstaunlich, dass Konsolen, etc. in dem Alter vollkommen normal zu sein scheinen. Aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen "weltfremd"
Ich mit Großem (3/13) und Kleinem (2/16)
- Sabina
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Re: Freundebesuch und Medien
Ich glaube du bist nicht weltfremd, nur deine Kinder noch etwas jünger. Vor drei Jahren hätte ich den Kids auch den Vogel gezeigt, wenn sie mit Besucherkindern nach Tablet oder Konsole gegragt hätten. Letztere existiert sowieso erst seit einem Jahr bei uns. Solange aber alles ausgewogen ist und auch andere Spiele/Tätigkeiten mit den Freunden nicht zu kurz kommen finde ich es mittlerweile total okay.
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- jessy80
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Re: Freundebesuch und Medien
Das würde ich auch nicht wollen.
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Elena
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Re: Freundebesuch und Medien
Mir gehts wie dir, und meine Kinder sind zwischen 8 und 13 Jahren.Samsoli hat geschrieben: 10.01.2022, 21:08 Wir haben keine Spielekonsole, die Kinder haben kein Tablet, kein Handy und auch der Fernseher darf nur auf Nachfrage genutzt werden (da haben wir ein vereinbartes tägliches Zeitlimit). Das einzige elektronische Medium ist ein CD-Player in jedem Kinderzimmer, den sie nutzen können, wie sie wollen. Ich wäre extrem erstaunt und fände es befremdlich, wenn Besuchskinder mit sowas in der Hand ankommen würden. Allerdings haben meine Kinder kaum Besuch und sind auch selten woanders... Aber wenn mal jemand da ist, wurde noch NIE nach sowas gefragt. Die spielen Lego oder sind im Garten unterwegs, da ist noch nie jemandem langweilig geworden. Unser Garten ist aber auch ein riesiger Abenteuerspielplatz für die meisten Kinder, ich weise also immer auf taugliche Kleidung hin.
Ich finde es gerade eher erstaunlich, dass Konsolen, etc. in dem Alter vollkommen normal zu sein scheinen. Aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen "weltfremd"![]()
Meine Kinder haben und nutzen seit der Pandemie Laptops, aber sie nutzen sie, um Hörbücher zu hören, Handarbeitsanleitungen zu finden bzw. selbst welche zu erstellen und zum Stoffkaufen.
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Elena
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Re: Freundebesuch und Medien
Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass ich es total daneben finde, wenn Kinder mit Freunden Medien nutzen.Elena hat geschrieben: 10.01.2022, 21:25Mir gehts wie dir, und meine Kinder sind zwischen 8 und 13 Jahren.Samsoli hat geschrieben: 10.01.2022, 21:08 Wir haben keine Spielekonsole, die Kinder haben kein Tablet, kein Handy und auch der Fernseher darf nur auf Nachfrage genutzt werden (da haben wir ein vereinbartes tägliches Zeitlimit). Das einzige elektronische Medium ist ein CD-Player in jedem Kinderzimmer, den sie nutzen können, wie sie wollen. Ich wäre extrem erstaunt und fände es befremdlich, wenn Besuchskinder mit sowas in der Hand ankommen würden. Allerdings haben meine Kinder kaum Besuch und sind auch selten woanders... Aber wenn mal jemand da ist, wurde noch NIE nach sowas gefragt. Die spielen Lego oder sind im Garten unterwegs, da ist noch nie jemandem langweilig geworden. Unser Garten ist aber auch ein riesiger Abenteuerspielplatz für die meisten Kinder, ich weise also immer auf taugliche Kleidung hin.
Ich finde es gerade eher erstaunlich, dass Konsolen, etc. in dem Alter vollkommen normal zu sein scheinen. Aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen "weltfremd"![]()
Spielkonsolen oder Tablets haben weder sie noch ihre Freundinnen. Wenn sich meine 8jährige mit ihren Freundinnen trifft, spielen sie draußen oder mit Puppen, Lego oder Playmobil. Die 13jährige spielt aufwendige Pen-and-Paper-Rollenspiele mit ihren Freundinnen. Von Tablet oder Konsole war noch nie die Rede. Ich glaube, wenn sowas nicht ohnehin in der Familie vorhanden ist und nicht angeboten wird, kann es dauern, bis das Kind danach fragt (bzw. es passiert nie). Und wenn es bei den engsten Freund*innen ähnlich aussieht, ist die Gruppendynamik eher konsolenfeindlich.
Ich würde es keinsfalls als zwingend ansehen, dass Kinder computerspielen.
Meine Kinder haben und nutzen seit der Pandemie Laptops, aber sie nutzen sie, um Hörbücher zu hören, Handarbeitsanleitungen zu finden bzw. selbst welche zu erstellen und zum Stoffkaufen.Gaming im weitesten Sinne oder auch Youtube und Co. sind irgendwie gar nicht interessant. Meine Große ist eine totale Macherin, keine Konsumentin. Die Mittlere wäre vielleicht Konsumentin, ist aber noch nicht auf den Trichter gekommen.
Und hat auch genug anderes zu tun.
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Bönthi
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Re: Freundebesuch und Medien
Mein Kind ist ja noch deutlich jünger, daher kann ich nur meine eigenen Erfahrungen teilen: Im Alter deines Kindes haben meine Geschwister und ich auch regelmäßig fern gesehen und an PC oder Konsolen gespielt. Auch mit FreundInnen. Das gehörte ganz selbstverständlich dazu. Mit meiner damals engsten Freundin habe ich sogar ganz regelmäßig ein PC-Spiel im Multiplayermodus gespielt. Und ich würde behaupten, dass es mir nicht geschadet hat. Ich konnte trotzdem stundenlang draußen spielen oder über Tage riesige Legowelten durch's ganze Haus bauen. Meiner Kreativität hat das damals definitiv keinen Abbruch getan. Ich verstehe ehrlich gesagt immer nicht, wieso alle so ein großes Problem mit Medien haben, insbesondere wenn es um interaktive, gemeinsame Spiele geht. Medien gehören für unsere Kinder nunmal zum Leben dazu, das wird man nicht ändern. Meiner Erfahrung nach wird Verbotenes nur noch mehr gewollt. Und einen gesunden Umgang mit etwas lernt man nur, wenn man etwas auch nutzen kann
mit Zelli, dem kleinen Zellhaufen (02/20)
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Teelicht
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Re: Freundebesuch und Medien
Mein Großer hat eingesehen, dass manche Spiele viel interessanter sind, wenn man mit jemanden anderen spielt. Er spart sich deswegen manchmal Spielzeit für Besuche auf. Aber ich spare es auch für den Schluss, damit es einfacher ist, die Kinder wieder vom Schirm wegzubekommen, und damit sie ganz sicher auch was anderes tun.
Kind 1: September 2012
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Samsoli
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Re: Freundebesuch und Medien
Hier wurde ja nach Erfahrungen gefragt, wie es bei anderen ist. Deshalb habe ich unsere Situation geschildert. Andere können das ja auch gerne anders handhaben, ich wollte damit niemanden angreifen. Zudem ist es bei uns nicht verboten, sondern schlicht nicht vorhanden.
In meiner Familie gibt es aber seit Generationen (väterlicherseits) eine starke Suchtneigung, die ich diesbezüglich ein wenig mit bedenke. Ich kenne mich selbst und weiß, wie schnell ich bei sowas hängenbleibe. Ich sehe meinen Bruder, der früher angefangen hat, am PC zu zocken und das mit über 30 immer noch sehr zeitintensiv betreibt und abgesehen von Arbeit wenig soziale Kontakte hat und ich sehe, wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne vieler Kinder bei "nichtelektronischer" Beschäftigung ist.
Also, man muss eben auch bedenken, dass es typsache ist - wenn Kinder damit gut zurecht kommen und es nicht von Seiten der Eltern als "Ersatzbabysitter" missbraucht wird, ist es ja in Ordnung. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass es notwendig ist, Kindern im Grundschulalter den Zugang zu Konsolen, Internet, Tablet, whatever zu ermöglichen, damit sie später mal eine gute Medienkompetenz entwickeln. Bzw. reicht das alleine nicht aus, da braucht es halt zusätzlich intensive Begleitung und Erklärung durch Erwachsene. (Wobei sich das eher auf den Umgang mit sozialen Medien bezieht und daher wohl etwas am Ursprungsthema vorbei geht.)
In meiner Familie gibt es aber seit Generationen (väterlicherseits) eine starke Suchtneigung, die ich diesbezüglich ein wenig mit bedenke. Ich kenne mich selbst und weiß, wie schnell ich bei sowas hängenbleibe. Ich sehe meinen Bruder, der früher angefangen hat, am PC zu zocken und das mit über 30 immer noch sehr zeitintensiv betreibt und abgesehen von Arbeit wenig soziale Kontakte hat und ich sehe, wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne vieler Kinder bei "nichtelektronischer" Beschäftigung ist.
Also, man muss eben auch bedenken, dass es typsache ist - wenn Kinder damit gut zurecht kommen und es nicht von Seiten der Eltern als "Ersatzbabysitter" missbraucht wird, ist es ja in Ordnung. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass es notwendig ist, Kindern im Grundschulalter den Zugang zu Konsolen, Internet, Tablet, whatever zu ermöglichen, damit sie später mal eine gute Medienkompetenz entwickeln. Bzw. reicht das alleine nicht aus, da braucht es halt zusätzlich intensive Begleitung und Erklärung durch Erwachsene. (Wobei sich das eher auf den Umgang mit sozialen Medien bezieht und daher wohl etwas am Ursprungsthema vorbei geht.)
Ich mit Großem (3/13) und Kleinem (2/16)