Da habe wir ja ähnliches erlebt, nur dass wir noch die Bestrahlung wg. dem Bilirubin mitgenommen haben. Mir hat man gesagt, dass viel Trinken, also die Flasche während der Antibiose wichtig ist für Leber und Nieren.Kaba hat geschrieben: 29.10.2021, 20:40Ich berichte mal von uns: ich war auch Streptokokken positiv, wir waren in einer großen Klinik mit wohl auch sehr guter Neonatologie, dort wurde routinemäßig nach der Geburt Blut abgenommen. Entzündungswerte waren wohl deutlich erhöht, Kind kam 5 Stunden nach der Geburt auf die Neo, wir sehr überrumpelt und schockiert. Dort wurde von Beginn an mit Fläschchen zugefüttert, es hieß, sie brauche jetzt dringend viel Flüssigkeit. Außerdem gab es Antibiotika. Stillen hat in den allerersten Stunden nicht gut geklappt, sie war sehr unruhig und es ging ihr wohl einfach nicht gut. Auf der Neo hab ich dann immer zusätzlich zum Fläschchen auch angelegt und das hat gut geklappt (alle 3 Stunden, nachts wurde ich angerufen, wenn sie wach war). Wir wurden am 4. Tag nach Geburt entlassen und haben noch panisch eine Milchpumpe besorgt, tatsächlich haben wir ab dem Tag aber voll und auch die gesamten 2 Jahre völlig problemlos gestillt.tryxy hat geschrieben: 29.10.2021, 19:54 So, Blut ist abgenommen, ich bin gespannt. Leider fühle ich mich etwas missverstanden hier im Krankenhaus. Es hört sich so an, als wenn ich um jeden Preis stillen will, nichts zufüttern will. Dabei habe ich einfach keinen Grund daran zu zweifeln dass mein Körper das schon macht nach 2 vollgestillten Kindern . Aber gut, wenn es keine infektion ist, füttere ich gerne zu..
Wahrscheinlich bin ich auch wirklich zu verkopft.
Zudem waren ihre Bilirubinwerte erhöht, sind aber so weit gesunken, dass da keine weitere Behandlung nötig war, eine Schwester meinte, das läge an der hohen Flüssigkeitszufuhr (keine Ahnung, ob das stimmt).
Was ich sagen will: falls es tatsächlich eine Infektion sein sollte, ist vielleicht das Zufüttern gar nicht so falsch, vor allem falls sie beim Stillen noch Probleme hat oder zu kraftlos ist. In den allerersten Tagen kommt ja sonst oft noch nicht so viel Milch. Ich weiß allerdings nicht, ob das aus Stillberater-Sicht vielleicht Quatsch ist - das ist nur meine Erfahrung und das Vertrauen in die Ärzte damals bei uns. Hatte nämlich nicht das Gefühl, die seien nicht stillfreundlich.
Wir haben dann ein paar Wochen etwas zugefüttert und Stillhütchen abgewöhnt, aber dann ein Jahr gestillt.
Aber beim Kleinen war der Stillstart schon viel einfacher ....