Sie braucht das Nuckeln aber sehr, um sich zu beruhigen. Tja, und jetzt hat sie ihren Daumen entdeckt. Sie liegt außerdem recht viel rum - sie ist auf einer Spieldecke einfach sehr zufrieden, hat auch schon gelernt sich zu drehen (beide Richtungen, wobei vom Bauch auf den Rücken ein "ausversehen umkippen" ist
Für manche klingt das jetzt bestimmt paradiesisch - Kind kann "sich selbst beruhigen", schläft (manchmal) einfach so ein etc. pp. Ich habe aber ein sehr angespanntes Verhältnis zum Daumenlutschen, weil ich das selbst gemacht habe bis ins Grundschulalter. Das will ich für V auf keinen Fall.
Wie würdet ihr damit umgehen? Hoffen, dass sie irgendwann die Brust zur Beruhigung akzeptiert? Bis dahin einfach Daumennuckeln zulassen? Oder ihr konsequent den Daumen aus dem Mund nehmen, dann die Brust anbieten und dann, wenn sie abgelehnt wird (was in der Regel so ist) irgendwie ablenken? Oder aufhören, mir Angstszenarien auszumalen und das "Abgewöhnen des Daumens" auf einen späteren Zeitpunkt (6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre…) schieben? Andere Vorschläge?
F hat mit 3 Monaten auch kurzzeitig am Daumen genuckelt. Aber ihm war die Brust eigentlich lieber, darum war der Spuk nach kurzem Interesse für ein paar Tage vorbei. Bei V bin ich da weniger optimistisch, da ihr Daumen einfach die praktische, immer verfügbare Alternative zu unseren kleinen Fingern ist