Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Sommermama2017
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Achtung, nur Laienmeinung:
Bei 16:8 ist es doch so, dass man zwischendurch normal isst, eben damit der Körper nicht "merkt", dass er in einer Diät ist (also jetzt mal ganz einfach ausgedrückt). Also gäbe es auch keinen Grund für den Körper, die Milchproduktion zu drosseln.
Evtl hat es Einfluss auf die Nährstoffe? Wobei da auch wieder zuerst am eigenen Körpee und dann bei der Milch ein Einfluss ist...
Aber vielleicht meldet sich ja noch ein Stillmod.
Bei 16:8 ist es doch so, dass man zwischendurch normal isst, eben damit der Körper nicht "merkt", dass er in einer Diät ist (also jetzt mal ganz einfach ausgedrückt). Also gäbe es auch keinen Grund für den Körper, die Milchproduktion zu drosseln.
Evtl hat es Einfluss auf die Nährstoffe? Wobei da auch wieder zuerst am eigenen Körpee und dann bei der Milch ein Einfluss ist...
Aber vielleicht meldet sich ja noch ein Stillmod.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Gargantula
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich nehme durchs Stillen auch nicht ab, im Gegenteil. Wäre an einer fundierten Antwort auch interessiert. Wie ist es denn allgemein mit mehr oder weniger stark reduzierten Kalorien.
Ich wäre das Gewicht gerne los, bevor meine Tochter eine ewig diätende, immer unzufriedene Mutter wirklich auch so wahr nimmt.
Ich wäre das Gewicht gerne los, bevor meine Tochter eine ewig diätende, immer unzufriedene Mutter wirklich auch so wahr nimmt.
Liebe Grüße
Gargantula
Mit Mupfelchen aka Derwisch-Baby
02/20
Gargantula
Mit Mupfelchen aka Derwisch-Baby
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Antifee86
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Danke für deine Nachricht. Mir geht es gar nicht um eine Radikaldiät. Es ist meistens so, dass ich Sonntags recht üppig esse (Sonntagsfrühstück, etwas aufwendigeres Essen zum Abend oder wir sind mal zum Grillen eingeladen usw), es kommt auf jeden Fall häufiger zu einem Kalorienüberschuss. Mir und meiner Verdauung tut es dann tatsächlich gut, wenn das am nächsten Tag kompensiert wird. Unterm Strich ist das auch keine Abnahme, sondern ein Ausgleich.Solina hat geschrieben: 06.07.2021, 18:12 Hallo Antifee,
ich bin keine Expertin und frage mich einfach, wieso du das machen willst. Wenn du halbwegs ausgewogen isst, sollte dein Gewicht ohnehin runtergehen. Ich glaube auch, dass man die Essenspause Nachts in Kombination mit Stillen nicht unterschätzen sollte. Allein dadurch sollte das Gewicht schon runtergehen. Wenn man z.B. gegen 18h zu Abend isst und gegen 7h frühstückt, dann ist das ja schon eine relativ ordentliche Essenspause. Und mehr als ein halbes Kilo pro Woche ist ohnehin nicht empfehlenswert. Ich finde immer, man sollte essenstechnisch immer das machen, was man prinzipiell immer machen könnte. Spätestens mit etwas älteren Kindern muss man normal mitessen, das ist zumindest meine Meinung. Ich kenne leider zuviele Jo-Jo Kandidaten, die sich durch Diätexperimente ihren Stoffwechsel versaut haben (lassen). Und die, die Diät halten und den Kindern Mac and Cheese kochen, geben einfach kein gutes Essens-Vorbild ab. Und Kinder brauche das. Ich habe mit Kind die Anzahl meiner Mahlzeiten von 3 auf 5 erhöhen müssen. Bei den beiden zusätzlichen esse ich aber nur wenig. Aber ich esse, bin präsent und unterhalte mich, damit es gemütlich ist.
Ich drücke dir die Daumen, dass du für euch einen guten Weg findest!
Und du hast recht, man sollte Kindern ein gutes Vorbild sein, das bin ich aber auch. Sollte ich mal sowas wie Mac‘n‘cheese kochen, käme ich im Leben nicht auf die Idee das nicht mitzuessen
Großer 9/2015 und Kleine 3/2021
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Antifee86
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Mir geht es ähnlich, ich muss auch um jedes Kilo weniger kämpfen und nehme in der Stillzeit eher zu als ab, wenn ich nicht sehr gut aufpasse. Im Moment ist der Leidensdruck aufgrund des Gewichtes so hoch, dass ich das reduzieren der Kalorienaufnahme in Kauf nehme, auch zum Beispiel wegen den Diabetes in der Schwangerschaft und dem damit einhergehenden Risiko für einen Typ II Diabetes. Da ist eine Abnahme ja eine wesentliche Prävention. Außerdem sollen regelmäßige Fastentage ja sehr gesund sein, ganz unabhängig von einer Gewichtsabnahme. Ich bin halt nur unsicher, wie sich das mit dem Fasten während der Zeit des Vollstillens verhält, deswegen habe ich hier gefragt.Sunflower1503 hat geschrieben: 06.07.2021, 21:58 Ich will mich nicht einmischen, aber ich habe mich das mit dem Fasten auch schon gefragt.
Ich nehme beim Stillen nicht ab. Mein Körper denkt eher: Hilfe, ich muss jede Kalorie speichern
Also klar, wenn ich wenig Kalorien esse, dann nehme ich schon ab. Aber nicht wenn ich nach Hunger esse.
Nach dem 2. kind habe ich mit 16:8 gut abgenommen. Das will ich diesmal auch machen. Aber im Moment schaffe ich es nicht. Habe zu viel Hunger und es wäre eine Quälerei. Das möchte ich nicht.
Ein oder 2 Fastentage die Woche würde ich nach meinem Urlaub aber trotzdem mal versuchen wollen. Daher schließe ich mich der Frage einfach mal an. Meine (eh schon nicht ausreichende) Milchproduktion möchte ich auch nicht verringern.
Großer 9/2015 und Kleine 3/2021
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Mondenkind
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Es gibt zum Fasten in der Stillzeit wenig valide Daten. Es wird im allgemeinen nicht empfohlen, so sind ja auch stillende Mütter im Ramadan meist vom Fasten befreit.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Antifee86
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Danke für deine Antwort, Mondenkind. Ich denke, ich werde zur Sicherheit nicht ganze Tage fasten. Gegen gelegentliche Tage mit niedriger Kalorienzufuhr wird wohl nichts sprechen denke ich.
Großer 9/2015 und Kleine 3/2021
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Lösche Benutzer 27615
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Das Fasten während des Ramadan ist ähnlich zum 16:8 Intervallfasten (eher 15:9 wahrscheinlich), nur dass eben die Fastenperiode tagsüber ist und nicht getrunken werden darf. Gläubige Musliminnen Fasten, sonst müssen sie die Tage nachholen. Aber kalorienreduziert ist das ja prinzipiell nicht. So wie ich das von einer Arbeitskollegin mitbekommen habe, fastet man nur im Wochenbett eher nicht. Aber wenn's richtig heiß ist, dann trinken die Frauen stillend natürlich tagsüber auch etwas, die sind ja nicht dumm.
Ich finde 16:8 prinzipiell gut. Ich selber esse, bzw. meine Familie hat immer schon ca. 14:10 gegessen, am Wochenende auch mal 16:8. Mein Großer isst auch schon so. Essen hat viel mit Gewohnheit zu tun. Und der wöchentliche Fastentag kann für das Gehirn keine Gewohnheit werden. Wenn man immer vor dem Fernseher noch einen Snack zu sich nimmt (und das kann ja gesund sein, z.B. Nüsse), dann fordert das Gehirn das ein. Immer. Das hat nichts mit Schwäche zu tun, das muss man umtrainieren. Ich hätte auch in meinen frühen Zwanzigern in der ersten eigenen Wohnung und langen Arbeitszeiten Mal kurzfristig schlechte Fernsehessgewohnheiten. Da sind die Kilos auch gut nach oben gegangen, bis ich wieder auf meinen eigentlichen Rhythmus zurück bin.
Ich empfehle jedem: früh Abendessen und danach Zähneputzen!
Ich finde 16:8 prinzipiell gut. Ich selber esse, bzw. meine Familie hat immer schon ca. 14:10 gegessen, am Wochenende auch mal 16:8. Mein Großer isst auch schon so. Essen hat viel mit Gewohnheit zu tun. Und der wöchentliche Fastentag kann für das Gehirn keine Gewohnheit werden. Wenn man immer vor dem Fernseher noch einen Snack zu sich nimmt (und das kann ja gesund sein, z.B. Nüsse), dann fordert das Gehirn das ein. Immer. Das hat nichts mit Schwäche zu tun, das muss man umtrainieren. Ich hätte auch in meinen frühen Zwanzigern in der ersten eigenen Wohnung und langen Arbeitszeiten Mal kurzfristig schlechte Fernsehessgewohnheiten. Da sind die Kilos auch gut nach oben gegangen, bis ich wieder auf meinen eigentlichen Rhythmus zurück bin.
Ich empfehle jedem: früh Abendessen und danach Zähneputzen!
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Tintentupf
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Aus aktuellem Anlass:deidamaus hat geschrieben: 16.06.2015, 08:30 Ich korrigiere:
Die Natur hat vorgesehen, dass Milch im ersten Lebenshalbjahr die einzige und im zweiten die Hauptnahrungsquelle sein soll.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Gibt es dazu was Schriftliches?
Ich finde im Internet nur, dass die 6 Monate voll gestillt werden soll. Danach Beikost. Aber nicht, dass Milch weiterhin die Hautnahrung sein sollte.
Die Verzehrempfehlung die ich gefunden habe: Im Alter von sechs bis acht Monaten soll man Kinder zwei- bis dreimal täglich füttern, zwischen neun und 24 Monaten drei- bis viermal.
Liebe Grüße
Tintentupf mit einem sehr aktivem kleinen Spatzi, sodass momentan kaum Zeit fürs SuT ist
Liebe Grüße,
Tintentupf mit Spatz (Valentinsschatz 2020)
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Kommata
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Die Empfehlung der WHO, wenn dir das als Quelle ausreicht?
(Bei vorzeitigem Abstillen mind. bis zum 1. Geburtstag Formula geben
Mit 7 Mo mind 4x tgl.
Mit 10 Mo mind 3x tgl
Im 2. LJ. mind 2x tgl Formula/ Milchprodukte)
(Bei vorzeitigem Abstillen mind. bis zum 1. Geburtstag Formula geben
Mit 7 Mo mind 4x tgl.
Mit 10 Mo mind 3x tgl
Im 2. LJ. mind 2x tgl Formula/ Milchprodukte)
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Tintentupf
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Gefunden habe ich nur:
Auszug aus den “Guiding Principles for Complementary Feeding of the Breastfed Child”, WHO, 2003, S. 10: Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen für die ersten 6 Monate und Einführung der Beikost mit 6 Monaten (180 Tagen), während das Stillen fortgesetzt wird.
Und:
Auszug aus den “Guiding Principles for Complementary Feeding of the Breastfed Child”, WHO, 2003, S. 12: Die WHO empfiehlt häufiges Stillen nach Bedarf mindestens, bis das Kind zwei Jahre alt ist.
Ich habe auf ein Zitat oder Infoquelle der WHO gehofft, wo direkt steht:
Im 2ten Lebenshalbjahr ist Muttermilch die Hauptnahrung
Auszug aus den “Guiding Principles for Complementary Feeding of the Breastfed Child”, WHO, 2003, S. 10: Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen für die ersten 6 Monate und Einführung der Beikost mit 6 Monaten (180 Tagen), während das Stillen fortgesetzt wird.
Und:
Auszug aus den “Guiding Principles for Complementary Feeding of the Breastfed Child”, WHO, 2003, S. 12: Die WHO empfiehlt häufiges Stillen nach Bedarf mindestens, bis das Kind zwei Jahre alt ist.
Ich habe auf ein Zitat oder Infoquelle der WHO gehofft, wo direkt steht:
Im 2ten Lebenshalbjahr ist Muttermilch die Hauptnahrung
Liebe Grüße,
Tintentupf mit Spatz (Valentinsschatz 2020)
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