Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
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Elafant
- ist nicht mehr wegzudenken
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Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Hallo liebes, tolles Forum,
schon länger habe ich hier immer mal mitgelesen und mich nun wegen akuter Probleme selbst angemeldet...
Das Problem:
Meine Tochter ist 11 Wochen alt und nachdem wir mit ein paar Anfangsschwierigkeiten jetzt zwei Monate lang sehr erfolgreich gestillt haben, habe ich seit ca. drei Tagen plötzlich wieder eine wunde Stelle mittig an meiner rechten Brustwarze, inzwischen auch richtig offen und blutend.
Das Stillen damit ist extrem schmerzhaft und seit heute Nacht verschwinden die Schmerzen leider zwischen den Mahlzeiten auch nicht mehr (heißt das, dass es bereits entzündet ist?).
Ich bilde mir ein, dass das Anlegen eigentlich ganz gut klappt. Allerdings löst meine Tochter zwischendurch öfter den Saugschluss (was wahrscheinlich an meinem starken Milchspendereflex und zu viel Milch auf einmal liegt, das mag sie nicht), dann gibt es so ein klickendes Geräusch und ihr Mund klappt dabei gerne ein Stückchen wieder zu. Womöglich war ich da nachts im Halbschlaf Mal nicht konsequent genug beim neu Andocken und habe so die Verletzung davon getragen.
Infos zu uns:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert?
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille nach Bedarf, meist so alle zwei Stunden. Abends und nachts auch öfter, bzw. Dauernuckeln... Ganz selten schafft sie nachts drei Stunden ohne stillen.
Pro Stillmahlzeit stille ich nur eine Seite, da ich ganz sicher eher zu viel als zu wenig Milch habe. Sie spuckt anschließend immer sehr viel, was aber auch am häufigen An- und Abdocken / Luft schlucken liegt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Zwischen einer und zehn Stuhlwindeln war bisher alles dabei... Milch bekommt sie ganz sicher genug.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreißsaal gleich vorbildlich Angedockt und da eine Stunde geblieben. Wir sind am gleichen Tag nach Hause. Getrunken hat sie prima, allerdings war ich trotzdem ziemlich gleich wund. Nach ein paar Tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten und heulend zu Stillhütchen gegriffen, damit ging es besser. Meine Hebamme hat mir Silberhütchen empfohlen, die habe ich seit dem auch ziemlich ununterbrochen im BH liegen. Das hat prima geholfen und wir sind die Stillhütchen zum Glück unkompliziert wieder losgeworden. Die Saugverwirrung hat man beim Anlegen zunächst leider trotzdem gemerkt, aber ich dachte, das hätten wir wieder im Griff.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nur Hütchen beim Stillstart (s.o.)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, die Hebamme weiß auch keinen Rat
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Meinen großen Sohn habe ich 16 Monate gestillt. Er kam bei 37+0 mit 2800g und etwas saugschwach zur Welt. Im Krankenhaus habe ich mich erfolgreich gegen die Flasche gewehrt, bekam aber Stillhütchen. Wund war ich damals auch schon am ersten Tag, bekam das aber nach einigen Wochen in den Griff. Mit den Hütchen nahm er unglaublich schnell zu (ich scheine eine echte Milchkuh zu sein), aber wir hatten große Probleme die Dinger wieder loszuwerden. Seine Saugverwirrung sind wir nie wieder ganz losgeworden (der Grund warum ich das jetzt unbedingt vermeiden wollte...), nachts im Halbschlaf hat das Anlegen einfach nicht gut genug geklappt. Ich habe mich schließlich damit arrangiert ihn nachts mit Hütchen und Tags ohne zu stillen. So ging es für uns ganz gut und stressfrei. Abgestillt hat er sich selbst, für mich war es eine schöne Stillzeit.
Unsere Daten:
Vor elf Wochen am errechneten Termin mit 3820g auf die Welt gekommen, hat prima zugenommen und hatte ratzfatz ihr Geburtsgewicht wieder (Milchkuh eben). Aus den letzten Wochen habe ich auch gar keine Gewichtsdaten mehr, es gab diesbezüglich nie Grund zur Sorge.
Was ich schon versucht habe:
Silberhütchen (s.o.) und Kühlen. Außerdem Octenisept drauf nach dem Stillen.
Weil ich das Stillen auf dieser Seite kaum aushalten kann, habe ich dort heute auch einmal abgepumpt, statt zu stillen, damit die Brust sich erholen kann. Allerdings hat das Füttern mit dem Becher überhaupt nicht geklappt, also habe ich dann doch wieder die linke (gesunde) Seite gegeben. Ich könnte wahrscheinlich auch problemlos nur mit der einen Seite stillen, allerdings habe ich nicht allzuviel Lust die Milchmenge dort so ins unermessliche zu steigern, da ist eh schon immer so viel...
Also habe ich dann später unter Tränen nochmal rechts gestillt, die Tochter hat Blut getrunken und das ständige An- und Abdocken macht alles nur noch schlimmer. Ich bekomme inzwischen richtig Angst davor...
Inzwischen habe ich mir nochmal ein Video zur Becherfütterung angeschaut, soll ich es nochmal mit Pumpen und füttern probieren?
Allerdings habe ich hier ja auch noch den eh schon eifersüchtigen Dreijährigen, da ist dieser zusätzliche Aufwand einfach auch stressig...
Danke für dieses Forum und euren Einsatz!
schon länger habe ich hier immer mal mitgelesen und mich nun wegen akuter Probleme selbst angemeldet...
Das Problem:
Meine Tochter ist 11 Wochen alt und nachdem wir mit ein paar Anfangsschwierigkeiten jetzt zwei Monate lang sehr erfolgreich gestillt haben, habe ich seit ca. drei Tagen plötzlich wieder eine wunde Stelle mittig an meiner rechten Brustwarze, inzwischen auch richtig offen und blutend.
Das Stillen damit ist extrem schmerzhaft und seit heute Nacht verschwinden die Schmerzen leider zwischen den Mahlzeiten auch nicht mehr (heißt das, dass es bereits entzündet ist?).
Ich bilde mir ein, dass das Anlegen eigentlich ganz gut klappt. Allerdings löst meine Tochter zwischendurch öfter den Saugschluss (was wahrscheinlich an meinem starken Milchspendereflex und zu viel Milch auf einmal liegt, das mag sie nicht), dann gibt es so ein klickendes Geräusch und ihr Mund klappt dabei gerne ein Stückchen wieder zu. Womöglich war ich da nachts im Halbschlaf Mal nicht konsequent genug beim neu Andocken und habe so die Verletzung davon getragen.
Infos zu uns:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert?
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille nach Bedarf, meist so alle zwei Stunden. Abends und nachts auch öfter, bzw. Dauernuckeln... Ganz selten schafft sie nachts drei Stunden ohne stillen.
Pro Stillmahlzeit stille ich nur eine Seite, da ich ganz sicher eher zu viel als zu wenig Milch habe. Sie spuckt anschließend immer sehr viel, was aber auch am häufigen An- und Abdocken / Luft schlucken liegt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Zwischen einer und zehn Stuhlwindeln war bisher alles dabei... Milch bekommt sie ganz sicher genug.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreißsaal gleich vorbildlich Angedockt und da eine Stunde geblieben. Wir sind am gleichen Tag nach Hause. Getrunken hat sie prima, allerdings war ich trotzdem ziemlich gleich wund. Nach ein paar Tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten und heulend zu Stillhütchen gegriffen, damit ging es besser. Meine Hebamme hat mir Silberhütchen empfohlen, die habe ich seit dem auch ziemlich ununterbrochen im BH liegen. Das hat prima geholfen und wir sind die Stillhütchen zum Glück unkompliziert wieder losgeworden. Die Saugverwirrung hat man beim Anlegen zunächst leider trotzdem gemerkt, aber ich dachte, das hätten wir wieder im Griff.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nur Hütchen beim Stillstart (s.o.)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, die Hebamme weiß auch keinen Rat
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Meinen großen Sohn habe ich 16 Monate gestillt. Er kam bei 37+0 mit 2800g und etwas saugschwach zur Welt. Im Krankenhaus habe ich mich erfolgreich gegen die Flasche gewehrt, bekam aber Stillhütchen. Wund war ich damals auch schon am ersten Tag, bekam das aber nach einigen Wochen in den Griff. Mit den Hütchen nahm er unglaublich schnell zu (ich scheine eine echte Milchkuh zu sein), aber wir hatten große Probleme die Dinger wieder loszuwerden. Seine Saugverwirrung sind wir nie wieder ganz losgeworden (der Grund warum ich das jetzt unbedingt vermeiden wollte...), nachts im Halbschlaf hat das Anlegen einfach nicht gut genug geklappt. Ich habe mich schließlich damit arrangiert ihn nachts mit Hütchen und Tags ohne zu stillen. So ging es für uns ganz gut und stressfrei. Abgestillt hat er sich selbst, für mich war es eine schöne Stillzeit.
Unsere Daten:
Vor elf Wochen am errechneten Termin mit 3820g auf die Welt gekommen, hat prima zugenommen und hatte ratzfatz ihr Geburtsgewicht wieder (Milchkuh eben). Aus den letzten Wochen habe ich auch gar keine Gewichtsdaten mehr, es gab diesbezüglich nie Grund zur Sorge.
Was ich schon versucht habe:
Silberhütchen (s.o.) und Kühlen. Außerdem Octenisept drauf nach dem Stillen.
Weil ich das Stillen auf dieser Seite kaum aushalten kann, habe ich dort heute auch einmal abgepumpt, statt zu stillen, damit die Brust sich erholen kann. Allerdings hat das Füttern mit dem Becher überhaupt nicht geklappt, also habe ich dann doch wieder die linke (gesunde) Seite gegeben. Ich könnte wahrscheinlich auch problemlos nur mit der einen Seite stillen, allerdings habe ich nicht allzuviel Lust die Milchmenge dort so ins unermessliche zu steigern, da ist eh schon immer so viel...
Also habe ich dann später unter Tränen nochmal rechts gestillt, die Tochter hat Blut getrunken und das ständige An- und Abdocken macht alles nur noch schlimmer. Ich bekomme inzwischen richtig Angst davor...
Inzwischen habe ich mir nochmal ein Video zur Becherfütterung angeschaut, soll ich es nochmal mit Pumpen und füttern probieren?
Allerdings habe ich hier ja auch noch den eh schon eifersüchtigen Dreijährigen, da ist dieser zusätzliche Aufwand einfach auch stressig...
Danke für dieses Forum und euren Einsatz!
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Bali
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 259
- Registriert: 14.03.2021, 18:27
Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Liebe Elafant,
ich kann dir jetzt fachlich nichts zu deinem Problem sagen, wollte aber auch ohne ein nettes Wort nicht gehen, da dein Post ja schon ein paar Stunden unbeantwortet ist...
Mit unterschiedlichen Stillpositionen hast du es sicher schon versucht. Vielleicht findest du eine, die deine Brust entlastet!
Ich drück dir die Daumen, dass es bald besser wird!!!
ich kann dir jetzt fachlich nichts zu deinem Problem sagen, wollte aber auch ohne ein nettes Wort nicht gehen, da dein Post ja schon ein paar Stunden unbeantwortet ist...
Mit unterschiedlichen Stillpositionen hast du es sicher schon versucht. Vielleicht findest du eine, die deine Brust entlastet!
Ich drück dir die Daumen, dass es bald besser wird!!!
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Elafant
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1728
- Registriert: 15.05.2021, 15:32
Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Danke dir, liebe Bali.
Ja, normalerweise stillen wir tagsüber in Wiegehaltung (nun beim zweiten Kind geht es so eben auch mal "nebenher"...
) und nachts seitlich im Liegen, damit wir gut weiterschlafen können.
Nachdem es so schlimm wurde, habe ich tagsüber natürlich auch versucht uns anders zusammen zu turnen, war aber leider auch nicht besser. Im Gegenteil, da ich anders leider total ungeübt bin, hatte ich das Gefühl, dass mir da total die richtige Kontrolle über das Anlegen fehlt. Auch zurück gelehnt hat meine Tochter den Mund nicht weit genug aufgemacht und ich hatte große Probleme das zu korrigieren, davon abgesehen, dass ich da schon vor Schmerzen gejodelt habe...
Wahrscheinlich bin ich einfach ungeschickt.
Ich denke, das ist wohl doch ein grundsätzliches Problem, dass da immer noch Saugverwirrung ist. Tagsüber kann ich da meist so lange probieren bis es passt, aber nachts schaffe ich das einfach nicht. Und dann gewöhnt sie es sich wieder falsch an.
Nach einem letzten verzweifelten Versuch an der rechten Seite, werde ich vorerst keinen neuen wagen. Meine Brustwarze sieht aus als hätte sie ein blutiges Loch in der Mitte, die Schmerzen waren unbeschreiblich.
Also vorerst Pumpe ich da ab, auch wenn ich die Milch dann nicht verfüttert bekomme. Ein erneuter Versuch mit dem Becher war nicht sehr erfolgreich. Obwohl der Hunger noch nicht so richtig da war, geht meine Tochter auf Brustsuche sobald sie das erste Tröpfchen Milch schmeckt. Und so zappelig klappt das mit dem Becher überhaupt nicht. Gibt es da einen Trick, wie der Kopf ruhig bleibt?
Also versuche ich nun sie mit nur einer Seite durchzubringen. Gestern Abend war sie deutlich quengeliger als sonst, ich vermute Hunger, aber vielleicht auch das ganze hin und her... Die nötige Milchmenge links sollte sich ja bald einstellen, aber ich habe Angst, dass diese Seite die doppelte Belastung dann auch nicht lange aushält und was dann? Jetzt nach der "einseitigen" Nacht fühlt die sich nämlich auch schon etwas gereizt an...
So ein Mist, ich dachte wirklich beim zweiten Kind geht das mit dem Stillen leichter...
Ja, normalerweise stillen wir tagsüber in Wiegehaltung (nun beim zweiten Kind geht es so eben auch mal "nebenher"...
Nachdem es so schlimm wurde, habe ich tagsüber natürlich auch versucht uns anders zusammen zu turnen, war aber leider auch nicht besser. Im Gegenteil, da ich anders leider total ungeübt bin, hatte ich das Gefühl, dass mir da total die richtige Kontrolle über das Anlegen fehlt. Auch zurück gelehnt hat meine Tochter den Mund nicht weit genug aufgemacht und ich hatte große Probleme das zu korrigieren, davon abgesehen, dass ich da schon vor Schmerzen gejodelt habe...
Wahrscheinlich bin ich einfach ungeschickt.
Ich denke, das ist wohl doch ein grundsätzliches Problem, dass da immer noch Saugverwirrung ist. Tagsüber kann ich da meist so lange probieren bis es passt, aber nachts schaffe ich das einfach nicht. Und dann gewöhnt sie es sich wieder falsch an.
Nach einem letzten verzweifelten Versuch an der rechten Seite, werde ich vorerst keinen neuen wagen. Meine Brustwarze sieht aus als hätte sie ein blutiges Loch in der Mitte, die Schmerzen waren unbeschreiblich.
Also vorerst Pumpe ich da ab, auch wenn ich die Milch dann nicht verfüttert bekomme. Ein erneuter Versuch mit dem Becher war nicht sehr erfolgreich. Obwohl der Hunger noch nicht so richtig da war, geht meine Tochter auf Brustsuche sobald sie das erste Tröpfchen Milch schmeckt. Und so zappelig klappt das mit dem Becher überhaupt nicht. Gibt es da einen Trick, wie der Kopf ruhig bleibt?
Also versuche ich nun sie mit nur einer Seite durchzubringen. Gestern Abend war sie deutlich quengeliger als sonst, ich vermute Hunger, aber vielleicht auch das ganze hin und her... Die nötige Milchmenge links sollte sich ja bald einstellen, aber ich habe Angst, dass diese Seite die doppelte Belastung dann auch nicht lange aushält und was dann? Jetzt nach der "einseitigen" Nacht fühlt die sich nämlich auch schon etwas gereizt an...
So ein Mist, ich dachte wirklich beim zweiten Kind geht das mit dem Stillen leichter...
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Elafant
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1728
- Registriert: 15.05.2021, 15:32
Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Update:
Dank der einseitigen Pause geht es mir heute viel besser! Gestern hat mir irgendwann die ganze Brust total weh getan, hat sich heiß angefühlt und ich war total schlapp. Jetzt alles viel besser. Ich denke, da bin ich der Brustentzündung nochmal von der Schippe gesprungen.
Ich hoffe, Töchterlein bekommt auch so genug... Sie trinkt heute deutlich öfter, hat sich ansonsten aber noch nicht beschwert.
Angenehmer Nebeneffekt des einseitigen Stillens:
Töchterlein spuckt fast gar nicht mehr (bisher musste ich sie immer mit großen Handtüchern statt Spucktüchern bauern und habe anschließend trotzdem Boden gewischt.
)
Die Klickgeräusche und das ständige An- und Abdocken sind plötzlich viel besser, lag also offenbar wirklich an der Milchmenge.
Heute haben wir außerdem an der gesunden Brust fleißig alternative Stillpositionen geübt. Mal mehr mal weniger erfolgreich...
Baustellen, die bleiben:
Dank der einseitigen Pause geht es mir heute viel besser! Gestern hat mir irgendwann die ganze Brust total weh getan, hat sich heiß angefühlt und ich war total schlapp. Jetzt alles viel besser. Ich denke, da bin ich der Brustentzündung nochmal von der Schippe gesprungen.
Ich hoffe, Töchterlein bekommt auch so genug... Sie trinkt heute deutlich öfter, hat sich ansonsten aber noch nicht beschwert.
Angenehmer Nebeneffekt des einseitigen Stillens:
Töchterlein spuckt fast gar nicht mehr (bisher musste ich sie immer mit großen Handtüchern statt Spucktüchern bauern und habe anschließend trotzdem Boden gewischt.
Die Klickgeräusche und das ständige An- und Abdocken sind plötzlich viel besser, lag also offenbar wirklich an der Milchmenge.
Heute haben wir außerdem an der gesunden Brust fleißig alternative Stillpositionen geübt. Mal mehr mal weniger erfolgreich...
Baustellen, die bleiben:
- Rechte Brust gesund pflegen, vorher lege ich da nicht mehr an. Da setzte ich weiterhin auf die Silberhütchen.
- Stilltechnik verbessern. Ich dachte, ich hätte längst alles darüber gelesen, aber offenbar kann ich es noch nicht gut genug anwenden... Falls noch jemand hilfreiche Tipps insbesondere für sehr flache Brustwarzen hat, immer her damit.
- Dafür sorgen, dass die linke Brust das ganze übersteht (womit wir wahrscheinlich wieder bei der Technik wären...
)
- Schön wäre, es fände sich noch ein Weg die abgepumpte Milch auch zu verfüttern.
- Wenn der ganze Zirkus überstanden ist, die Milchmenge wieder auf beide Seiten "umverteilen".
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
- Valeska
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 11481
- Registriert: 17.03.2020, 20:54
Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Oh, das klingt sehr unangenehm 
Ich hatte mal was ähnliches, meine Tochter war allerdings schon etwas älter (ca. 7 Monate, glaube ich). Da hatte ich eine Mini Mini Bisswunde, die dann nach ein paar Tagen richtig übel weh tat ... Ich habe es letztlich so gemacht wie du und nur noch die heile Seite gestillt, weil die Wunde unterm Stillen einfach nicht besser wurde. Die anderen habe ich gut 2 Tage lang ausgestrichen ("natürlich" passierte das ganze nicht Zuhause und ich hatte natürlich keine Pumpe dabei). Ich habe mir Brustdonuts gebastelt und immer gut mit Lanolin gepflegt. Wenn es nicht nach 1-2 Tagen besser geworden wäre, wäre ich zum Arzt gegangen, wenn es sich entzündet o.ä. lieber einmal einen Arzt draufgucken lassen ...
Die ausgestrichene Milch hat mein Mann verfüttert, so gut es ging (es ging insgesamt leider eher schlecht), beim Becher ging viel daneben, am Ende hat er eine Pipette genommen und milliliterweise die Milch angeboten ...
Als die Wunde so weit verheilt war, dass ich wieder schmerzfrei anlegen konnte, war es kein Problem, mit beiden Brüsten weiterzustillen!
Ich hoffe, deine Brust bessert sich bald!
Ich hatte mal was ähnliches, meine Tochter war allerdings schon etwas älter (ca. 7 Monate, glaube ich). Da hatte ich eine Mini Mini Bisswunde, die dann nach ein paar Tagen richtig übel weh tat ... Ich habe es letztlich so gemacht wie du und nur noch die heile Seite gestillt, weil die Wunde unterm Stillen einfach nicht besser wurde. Die anderen habe ich gut 2 Tage lang ausgestrichen ("natürlich" passierte das ganze nicht Zuhause und ich hatte natürlich keine Pumpe dabei). Ich habe mir Brustdonuts gebastelt und immer gut mit Lanolin gepflegt. Wenn es nicht nach 1-2 Tagen besser geworden wäre, wäre ich zum Arzt gegangen, wenn es sich entzündet o.ä. lieber einmal einen Arzt draufgucken lassen ...
Die ausgestrichene Milch hat mein Mann verfüttert, so gut es ging (es ging insgesamt leider eher schlecht), beim Becher ging viel daneben, am Ende hat er eine Pipette genommen und milliliterweise die Milch angeboten ...
Als die Wunde so weit verheilt war, dass ich wieder schmerzfrei anlegen konnte, war es kein Problem, mit beiden Brüsten weiterzustillen!
Ich hoffe, deine Brust bessert sich bald!
Valeska mit Adventkind 2019 und Spätsommerkind 2022
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
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Elafant
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1728
- Registriert: 15.05.2021, 15:32
Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Danke, Valeska, für deine Erfahrung. Bisswunde klingt sehr unangenehm...
Gut, dass die Geschichte ein gutes Ende nahm!
Das Verfüttern habe ich aufgegeben, aber links ist jetzt inzwischen auf jeden Fall voll genug, dass es auch so reicht (zumindest spuckt das Kind wieder
).
Rechts scheint ganz gut zu heilen und ich überlege, morgen dort schon einen ersten Stillversuch zu starten. Meine Milchpumpe ist nämlich wohl nicht so erfolgreich, wie meine Tochter. Da ist eine härtere, schon leicht schmerzhafte Stelle an der Brust und ich befürchte Milchstau...
Die Wunde ist noch nicht ganz verheilt, aber vielleicht wenn ich den Milchspendereflex durch Anlegen auf der anderen Seite vorher auslöse...?
Links sind die Nächte sehr unangenehm. Töchterlein möchte Dauernuckeln und morgens fühlt es sich dann richtig kaputt an. Kann man das irgendwie angewöhnen...? Über Tag mit sauberem Anlegen und viel Lanolin hat es sich aber bis jetzt immer wieder gebessert.
Das Verfüttern habe ich aufgegeben, aber links ist jetzt inzwischen auf jeden Fall voll genug, dass es auch so reicht (zumindest spuckt das Kind wieder
Rechts scheint ganz gut zu heilen und ich überlege, morgen dort schon einen ersten Stillversuch zu starten. Meine Milchpumpe ist nämlich wohl nicht so erfolgreich, wie meine Tochter. Da ist eine härtere, schon leicht schmerzhafte Stelle an der Brust und ich befürchte Milchstau...
Die Wunde ist noch nicht ganz verheilt, aber vielleicht wenn ich den Milchspendereflex durch Anlegen auf der anderen Seite vorher auslöse...?
Links sind die Nächte sehr unangenehm. Töchterlein möchte Dauernuckeln und morgens fühlt es sich dann richtig kaputt an. Kann man das irgendwie angewöhnen...? Über Tag mit sauberem Anlegen und viel Lanolin hat es sich aber bis jetzt immer wieder gebessert.
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Elafant
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Wunde Brustwarze (nur eine Seite) und starke Schmerzen
Inzwischen sind wir über den Berg und es läuft wieder ganz gut. 
Kann/Sollte ich den Thread irgendwie abschließen oder als beendet kennzeichnen?
Kann/Sollte ich den Thread irgendwie abschließen oder als beendet kennzeichnen?
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)