ich habe nun seit Stunden einige Beiträge hier gelesen, aber so richtig helfen tun sie mir nicht, daher hoffe ich, dass es ok ist, dass ich ein neues Thema eröffne.
Ich habe einen fast 9 Monate alten Jungen zuhause, den ich seit Geburt an voll stille.
Anfangs gab es Startschwierigkeiten im Krankenhaus, und leider auch keine kompetente Hilfe.
Sobald ich zuhause war, habe ich mich mit einer Stillberatung in Verbindung gesetzt, da ich einfach sehr starke Schmerzen hatte und auch wunde Brustwarzen.
Sie war in den ersten 3 Monaten 3 mal bei mir Zuhause und hat das anlegen überprüft. Hier mal eine Aufstellung von den Dingen, die ich alle schon probiert habe bereits in den ersten 4 Monaten:
3 x Stillberatung vor Ort
anlegetechnik überprüft
Zungen und Lippenbändchen überprüft
3 x Kinderosteopath (alles in Ordnung)
Silberhütchen, MultiMam Kompressen, Lanolin, WolleSeide Stilleinlagen, Brustdonuts, vorher gewärmt, danach gekühlt, und noch etliches mehr...
Irgendwann wurde es ein wenig besser, und die Wunden sind abgeheilt. (Teilweise habe ich in etwas reinbeissen müssen beim stillen, damit ich nicht lauthals schreie). Vor jedem stillen hatte ich Angst und habe tage und wochenlang nur geweint und das Haus nicht verlassen, weil ich Angst hatte unterwegs stillen zu müssen.
So, die Schmerzen waren zwar nie ganz weg aber auszuhalten, bis es plötzlich ende letzten Jahres wieder schlechter wurde..
Ich hatte wieder die Stillberatung vor Ort und auch bereits 3 Onlineberatungen mit einer IBCLC Stillberatung.
Auch hier wurde wieder das anlegen korrigiert und das Zungenändchen auch.
Aufgrund der Schmerzen vorallem auch nach dem stillen, hat alles auf einen Vasospasmus hingedeutet. Also wärme ich seitdem meine Brust dauernd, nehme hochdosiert Magnesium, Calcium, Vitamin B6, Lecithin und trage auch immer Stilleinlagen aus Wolle und Seide.
Eine Besserung ist nicht in Sicht. Zwischendurch haben wir auch auf Soor behandelt, was keine Besserung schaffte. Zudem gab es weder beim Kind noch bei mir äusserliche Anzeichen.
So, nachdem ich jetzt bereits ca 1500 Euro für Stillberatungen, Medikamente, Hilfsmittel, usw. ausgegeben habe und ich immer noch Schmerzen habe, bin ich wirklich am Ende und möchte ienfach nur weinen.
aktuell ist der Schmerz so:
Beim andocken tut es weh udn rennt, dann wird es etwas besser. Sobald er abgedockt hat ist erstmal alles in Ordnung. Nach ca 45 Minuten geht es dann los mit heftig brennenden Stichen und Krämpfen in der Brust und in der Brustwarze. Diese verfärbt sich auch weiß und teilweise auch bläulich. Alles auf beiden Seiten gleichermaßen! (Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich mal 2 Wochen an einer Brust gar keine Schmerzen, dafür danach mit doppelter Ladung)
Die Brustwarze ist nun daurhaft berührungsempfindlich. Sie brennt zwishcen den Stillmahlzeiten fast dauerhaft.
An einer Brustwarze kann man lauer kleine weiße Punkte erkennen, die unter der Haut sind. Allerding sind dies keine Milchbläschen, welche ich natürlich auch immer mal wieder habe.
Ich weiß gar nicht, wo ich aufhören soll, ich könnte noch tausend weitere Sachen aufzählen.
Ach ja, Nefidipin habe ich auch eine Woche lang genommen (gering dosiert), allerdings hatte ich da häufig mit Migräne zu kämpfen, weshalb ich diese wieder abgesetzt habe.
Ihr merkt wahrscheinlich, ich bin mit meinen Nerven und auch mit meinem Geldbeutel am Ende angelangt.
Zu gerne möchte ich zumindest das erste Lebensjahr stillen, allerding wünsche ich mir einfach auch mal eine immer wieder beschriebene tolle Stillbeziehung. Die haben wir nämlcih leider überhaupt nicht.
Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen, der vielleicht ähnliches durchgemacht hat.
Ich entschuldige mich für Rechtsschreibfehler, aber ich muss die 30 Minuten Nickerchen meines Sohnes nutzen, um den Text zu verfassen
Liebe Grüße
Jenny