ich habe vor zwei Wochen meine Zwillinge abgestillt, sie sind nun 2,75 Jahre alt und wir haben zuletzt nur noch morgens und abends gestillt. Meine erste Periode post partum hatte ich im September 2019, seitdem ist mein Zyklus sehr unregelmäßig, mal 80 Tage, mal 60 Tage, selten mal ein kurzer Zyklus dazwischen.
Im Moment bin ich bei Zyklustag 66 und es ist kein Eisprung in Sicht (ich habe lange Jahre Erfahrung mit Sensiplan, also NFP, und taste täglich den Muttermund ab und dokumentiere den Zervixschleim).
Die Vorgeschichte: Da meine um einige Jahre ältere Schwester früh in die Wechseljahre gekommen ist (mit 44 setzte die Menopause ein, sie hat also keinen Zyklus mehr), habe ich schon mit 35 einige Untersuchungen machen lassen. Dabei wurde ein nicht mehr messbarer AMH-Wert festgestellt, eine wiederholte Messung einige Monate später ergab den Wert von 0,15 ng/ml. Beide Werte deuten darauf hin, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Menopause früher als im Schnitt auftreten wird, wobei das AMH natürlich nicht alleine betrachtet werden kann/sollte.
Ich wurde zwei Mal auf natürlichem Wege schwanger, einmal mit 35 und einmal mit 37 (Zwillinge), jetzt aber, mit knapp 41, habe ich die Sorge, dass da tatsächlich bald die Wechseljahre anklopfen könnten.
Was gibt es für Erfahrungswerte, wie bald nach dem Abstillen bei Langzeitstillen sollte/könnte der Zyklus wieder in Schwung kommen?
Welche Untersuchungen empfehlen sich, wenn sich nichts tut? Meine Schwester meinte z.B., es wäre für die Prävention von Osteoporose wichtig, ggf. Hormone einzunehmen
Ich habe für Mitte Mai einen Termin bei meinem Gyn vereinbaren können, würde mich aber bis dahin sehr über Input freuen.
Vielen Dank im Voraus!