Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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splischsplasch
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Abstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von splischsplasch »

Hallo Teresa,

Bestimmt meldet sich bald ein Mod bei dir.
Ich hatte auch ein Frühchen, hab zugefüttert, dann voll pumpgestillt und anschließend mit Stillhütchen und dann ohne 22 Monate gestillt.
Ich drücke dir die Daumen, dass es funktioniert.
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Klarrti
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Abstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Klarrti »

Hallo Teresa, toll was Du für dein Baby grade leistest. Da der Titel vielleicht wirklich etwas missverständlich ist, könntest Du deinen Beitrag auch melden. Manchmal gehen Beiträge auch etwas unter. Die Mods haben viel zu tun und würden evtl. Abstillen anders priorisieren als Vollstillen. Den Titel oder Beiträge selber editieren ist nicht möglich.
Alles Gute euch, hier bist Du in guten Händen.
mit der Löwin 08/16 an der Hand.
Teresa
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teresa »

Danke für den Hinweis und die liebe Nachricht Klarrti! :) Ich dachte ich sei nur zu doof die Funktion zu finden.
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Teazer
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teazer »

Liebe Teresa,

ich melde mich später bei dir. Was war denn der ET?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Teresa
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teresa »

Sie kam bei 35+3, ET war der 18.11.
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Teazer
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teazer »

Liebe Teresa,

vielen Dank für die ganzen Infos. Ihr habt ja ganz schön was durch gemacht. Toll, dass du so sehr dafür kämpfst, dass dein Baby Muttermilch bekommt.

Es ist gut und wichtig, dass der Eisenwert bestimmt wird.

Wurden deine Schilddrüsenwerte nach der Geburt überprüft? Nimmst du Medikamente und wurde deren Dosierung nach der Geburt angepasst?
Teresa hat geschrieben: 08.02.2021, 11:01 Ich hatte gar nicht geantwortet, was ich gegen das BES habe, entschuldige bitte! Nunja, wenn das die Lösung zum Erfolg sein sollte, probieren wirs wohl aus. Praktisch wäre ja auch, dass man so zumindest etwas die Trinkmenge monitoren könnte. In mir sträubt es sich derzeit aber ein weiteres Hilfsmittel nutzen zu müssen und habe außerdem Respekt vor dem Handling.
Ich sehe in eurer Situation tatsächlich keine andere Option als das BES zu nutzen. Deine Kleine muss das korrekte Stillen üben und das klappt nicht, wenn sie die Flasche bekommt und weiterhin das Stillhütchen benutzt.

Ich kann dich aber beruhigen. Die Benutzung ist einfacher als man denkt. Wichtig wäre, dass du dir die ElternInfo Brusternährungsset durchliest und vor der ersten Nutzung das BES mehrfach auseinander und wieder zusammen baust und es mit Wasser/ohne Baby vorher ausprobierst. Nach ein paar Tagen läuft das dann rund. Ganz sicher.

...

Insgesamt braucht dein Baby definitiv mehr Milch. Denkst du, du kannst mehr pumpen? Falls nicht wäre meine Empfehlung, täglich 200 ml PRE zusätzlich zu deiner Milch zu füttern. Wir können das dann ausschleichen, wenn deine Kleine effektiver stillt. Momentan scheint es sie ja sehr zu ermüden.

Nutzt du Methoden wie Wechselstillen oder Brustkompression (Text- & Videoerklärung)?

...

Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Dafür brauchen wir aber eine Dokumentation wie du sie sicher schon in anderen Threads gesehen hast. Dazu gehört auch das tägliche Wiegen. Digitale Babywaagen kann man in der Apotheke ausleihen.

Wichtig ist, dass immer unter den gleichen Bedingungen gewogen wird (z.B. um 9 Uhr, frisch gewickelt, ohne Kleidung).

Außerdem muss ich wissen, wie oft ihr stillt, womit wieviel zugefüttert wird und wieviele Windeln gefüllt werden (Urin=nur nass / Stuhl=alle schmutzigen).

Das sieht dann z.B. so aus:

02.04. 3050 g Geburt KH
05.04. 2800 g Entlassung KH
09.04. 2900 g Hebamme
15.04. 3060 g Hebamme
22.04. 3800 g, 11x gestillt, 2x BES, 2x Flasche, 150 ml PRE, 50 ml MuMi, 5x Urin, 1x Stuhl


...

Parallel würden wir an der Stilltechnik arbeiten. Was hältst du davon? Wollen wir loslegen?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teresa »

Hallo! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 14:56
Es ist gut und wichtig, dass der Eisenwert bestimmt wird.

Wurden deine Schilddrüsenwerte nach der Geburt überprüft? Nimmst du Medikamente und wurde deren Dosierung nach der Geburt angepasst?
Unser KiÄ-Termin ist morgen. Ich hoffe dann, dass ich Anfang der kommenden Woche ein Ergebnis habe. Wenn das Appetit-Problem mit Eisengabe gelöst werden könnte, wäre das ja super.
Meine eigene Medikation wurde nach der Entbindung angepasst und die SD-Werte einmal nach 4 Wochen kontrolliert. Da war alles i.O. Aber es ist wohl mal an der Zeit wieder drüber schauen zu lassen.

Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 14:56 Ich sehe in eurer Situation tatsächlich keine andere Option als das BES zu nutzen. Deine Kleine muss das korrekte Stillen üben und das klappt nicht, wenn sie die Flasche bekommt und weiterhin das Stillhütchen benutzt.
Dann werde ich mich damit wohl oder übel auseinandersetzen müssen :D Heißt das, einer der nächsten Schritte wäre dann die Flasche komplett wegzulassen und die Menge komplett über das BEs zuzufüttern? Wäre es sinnvoll auch das Stillhütchen gar nicht mehr anzubieten? Manchmal geht sie nur mit SH ran, manchmal schnappt sie sich einfach so die angebotene Brust. Ob sie die gut erfasst kann ich nicht sagen. Meine Hebamme meinte mal ihre Technik sei "komisch", weil sie ja von Geburt an die Flasche gewohnt war, aber dass sie wegen des guten Milchflusses trotzdem gut etwas bekommt. Ich merke jedenfalls schon, dass sie (wenn auch nicht immer) zu schlucken scheint. Manchmal ist sie aber eben ohne SH gar nicht an die Brust zu bekommen. Aktuell biete ich ihr die Brust auch nicht immer an, sondern manchmal zwischen zwei Flaschen. Aber mindestens einmal täglich. Sie ist immer nur sehr kurz an der Brust. Da sie dort bestimmt nicht mehr als 5-10ml trinkt vernachlässige ich die Menge auch bei der Dokumentation.
Dabei biete ich meistens nur eine Brust an, manchmal auch beide. Meine Schwierigkeit ist es zu koordinieren zwischen Füttern, Pumpen und evtl Stillen und dann auch noch das Wach-Fenster zu nutzen, um mit ihr etwas anderes zu machen als nur zu füttern und zu wickeln. Deswegen pumpe ich häufig parallel während bzw. zwischen dem Füttern und dann ist die Brust leider nicht mehr so voll, dass es ihr leicht fallen würde.
An Brustkompression habe ich mich heute versucht, nachdem ich hier davon gelesen habe. Vielleicht deshalb hat sie heute auch vergleichsweise lang (5 Minuten) an der Brust getrunken.

Der Normalfall ist aber mittlerweile die Flasche, da sie sich so am ehesten zum trinken animieren lässt und die Brust bekommt sie nur ab und zu eher fürs gute Gefühl (von mir :D) und in der Hoffnung dass der Knoten doch noch platzt.
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 14:56 Insgesamt braucht dein Baby definitiv mehr Milch. Denkst du, du kannst mehr pumpen? Falls nicht wäre meine Empfehlung, täglich 200 ml PRE zusätzlich zu deiner Milch zu füttern. Wir können das dann ausschleichen, wenn deine Kleine effektiver stillt. Momentan scheint es sie ja sehr zu ermüden.

Ich weiß. :( Der limitierende Faktor ist aber nicht die verfügbare Milch, sondern dass die nicht getrunken wird. Bisher hat sich die gepumpte Menge immer auf den (langsam) steigenden Bedarf angepasst. Ich habe also immer genug Vorrat im Kühlschrank und friere hin und wieder etwas ein. Deswegen würde ich solange das ja funktioniert auf Pre verzichten.
Oft schläft sie einfach lieber als zu trinken und lässt sich nur sehr schwer wecken bzw. trinkt dann nur sehr kleine Mengen. Deswegen wecke ich sie kaum noch.
Wie viel sollte sie denn trinken? Ich habe mich bisher an der Vorgabe 1/6 des Körpergewichts orientiert, was wir aber schon länger nicht mehr erreichen. Bis zu welchem korrigierten Alter oder welchem Gewicht ist denn dieser Richtwert sinnvoll?

Mit der Dokumentation beginne ich morgen. Bisher dokumentieren wir die Windeln nämlich nicht. Soll ich dann täglich wiegen? Wir haben eine Tuchwaage und die scheint korrekt zu sein. Mit der Anzahl der Mahlzeiten tu ich mich etwas schwer. Wir teilen die Mahlzeiten auf mehrere Flaschen auf, damit sie nicht wegen vollem Bauch spuckt. So liegen zwischen zwei Flaschen aber gut mal eine halbe Stunde. Das kann auch ab und zu mal über 3 Stunden so gehen. Sind dann alle Flaschen jeweils eigene Stillmahlzeiten?
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 14:56 Parallel würden wir an der Stilltechnik arbeiten.
Was genau meinst du damit? Wie sähen denn die nächsten Schritte aus?

Achja, was vielleicht noch wichtig ist: Evtl. fange ich in wenigen Wochen wieder an an zwei Tagen die Woche einen halben Tag zu arbeiten. Zwar von zuhause aus, dennoch könnte ich in der Zeit natürlich nicht permanent anlegen.

Lieben Dank und einen schönen Abend!
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Teazer
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teazer »

Teresa hat geschrieben: 10.02.2021, 17:20 Meine eigene Medikation wurde nach der Entbindung angepasst und die SD-Werte einmal nach 4 Wochen kontrolliert. Da war alles i.O. Aber es ist wohl mal an der Zeit wieder drüber schauen zu lassen.
Ja, auf jeden Fall.
Heißt das, einer der nächsten Schritte wäre dann die Flasche komplett wegzulassen und die Menge komplett über das BEs zuzufüttern?
Genau. Die Zufütterung läuft dann ausschließlich über das BES (oder andere stillfreundliche Methoden wie z.B. bechern).
Wäre es sinnvoll auch das Stillhütchen gar nicht mehr anzubieten?
Das wäre optimal, ja.
Ob sie die gut erfasst kann ich nicht sagen. Meine Hebamme meinte mal ihre Technik sei "komisch", weil sie ja von Geburt an die Flasche gewohnt war
Von einer Saugverwirrung gehe ich auch aus. Deshalb ist es so wichtig Flasche, Schnuller und Stillhütchen loszuwerden.
Ich merke jedenfalls schon, dass sie (wenn auch nicht immer) zu schlucken scheint.
Super!
Manchmal ist sie aber eben ohne SH gar nicht an die Brust zu bekommen.
Das wird mit dem BES sicher einfacher.
Sie ist immer nur sehr kurz an der Brust. Da sie dort bestimmt nicht mehr als 5-10ml trinkt vernachlässige ich die Menge auch bei der Dokumentation.
Jedes Stillen zählt, auch kurzes. Wusstest du, dass deine Brust auf Signalstoffe im Speichel deines Babys reagiert?
Dabei biete ich meistens nur eine Brust an, manchmal auch beide.
Es ist wichtig, dass du ihr ab jetzt immer beide Seiten anbietest. Dafür klemmst du das BES ab, wenn du mit der anderen Seite stillst du kannst auch mehrfach hin und herwechseln. Denke bloß immer daran, die BES-Seite jedes Mal zu wechseln.
Meine Schwierigkeit ist es zu koordinieren zwischen Füttern, Pumpen und evtl Stillen und dann auch noch das Wach-Fenster zu nutzen, um mit ihr etwas anderes zu machen als nur zu füttern und zu wickeln. Deswegen pumpe ich häufig parallel während bzw. zwischen dem Füttern und dann ist die Brust leider nicht mehr so voll, dass es ihr leicht fallen würde.
Da fällt mit dem BES schonmal eine Sache weg. Das reduziert den Stress. Wenn es sich eingespielt hat, kannst du sehr wahrscheinlich auch damit parallel pumpen. Es spricht aber auch nichts dagegen, erst zu stillen und im Anschluss zu pumpen; dann am besten mit einem Doppelpumpset.

Wenn sich die Saugverwirrung legt und deine Maus korrekt stillt, ist das BES und das Pumpen schnell Geschichte.
An Brustkompression habe ich mich heute versucht, nachdem ich hier davon gelesen habe. Vielleicht deshalb hat sie heute auch vergleichsweise lang (5 Minuten) an der Brust getrunken.
Toll!
Der limitierende Faktor ist aber nicht die verfügbare Milch, sondern dass die nicht getrunken wird.
Das können wir sicher mit dem BES überwinden.
Deswegen würde ich solange das ja funktioniert auf Pre verzichten.
Auf jeden Fall.
Oft schläft sie einfach lieber als zu trinken und lässt sich nur sehr schwer wecken bzw. trinkt dann nur sehr kleine Mengen. Deswegen wecke ich sie kaum noch.
Das ist nicht gut. Manche Babys müssen geweckt werden. Dein Baby scheint dazu zu gehören. Für euch bedeutet das zunächst, dass du sie tagsüber alle 2h, nachts alle 3h zum Stillen animieren solltest (Tipps für schläfrige Babys). So kommt Ihr auch automatisch auf mindestens 10x stillen in 24h. Bis das BES einsatzbereit ist, solltest du auch die Flasche in diesem Rhythmus geben (Tagesportion gleichmäßig aufteilen).

Diesen Rhythmus werdet ihr nicht für immer beibehalten, aber jetzt ist er wichtig, um deine Milchproduktion zu unterstützen und damit dein Baby das richtige Stillen üben kann. Langfristig heißt das Ziel natürlich 'Stillen nach Bedarf'.
Wie viel sollte sie denn trinken? Ich habe mich bisher an der Vorgabe 1/6 des Körpergewichts orientiert, was wir aber schon länger nicht mehr erreichen. Bis zu welchem korrigierten Alter oder welchem Gewicht ist denn dieser Richtwert sinnvoll?
Diese Empfehlung ist veraltet. Ob ein Baby genug trinkt sieht man nicht an den Millilitern (die kennt man beim Stillen nach Bedarf ja eh nicht), sondern an guten Ausscheidungen und gutem Gedeihen. Deshalb behinhaltet die tägliche Dokumentation auch das Gewicht und die Windeln.
Wir haben eine Tuchwaage und die scheint korrekt zu sein.
Leider sind diese Waagen bei Gedeihfällen wie deiner Tochter nicht geeignet. Du brauchst eine Baby-Standwaage.
Mit der Anzahl der Mahlzeiten tu ich mich etwas schwer. Wir teilen die Mahlzeiten auf mehrere Flaschen auf, damit sie nicht wegen vollem Bauch spuckt. So liegen zwischen zwei Flaschen aber gut mal eine halbe Stunde. Das kann auch ab und zu mal über 3 Stunden so gehen. Sind dann alle Flaschen jeweils eigene Stillmahlzeiten?
Im Prinzip ja, wobei Babys an der Flasche i.d.R. mehr trinken, dafür längere Pausen machen. Das ist fürs Stillen eher kontraproduktiv (außer das Baby gedeiht gut, aber das ist bei seltenem Stillen eher selten der Fall).
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 14:56 Parallel würden wir an der Stilltechnik arbeiten.
Was genau meinst du damit? Wie sähen denn die nächsten Schritte aus?
Ich wollte dich nicht gleich am ersten Tag mit allem bombardieren und manche Schritte werden sich auch erst ergeben, wenn du aufs BES umstellst. Die wichtigsten Schritte sind:

-mindestens 10x stillen in 24 h
- tags alle 2h, nachts alle 3h (dazu auch wecken)
- Stilleinheiten mit 20 min effektivem Stillen
- Wechselstillen oder Brustkompression
- keine künstlichen Sauger
- keine anderen Flüssigkeiten außer Muttermilch und ggf. PRE

Wichtig: Die Stillabstände werden von Stillbeginn zu Stillbeginn gerechnet.
Achja, was vielleicht noch wichtig ist: Evtl. fange ich in wenigen Wochen wieder an an zwei Tagen die Woche einen halben Tag zu arbeiten. Zwar von zuhause aus, dennoch könnte ich in der Zeit natürlich nicht permanent anlegen.
Hast du freie Zeiteinteilung oder hast du spontane Gespräche für die du jederzeit zur Verfügung strhen musst? Antwort auch gerne per PN, wenn dir das lieber ist.

Homeoffice lässt sich normalerweise gut mit Stillen verbinden. Da findet sich sicher eine Lösung. :)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teresa »

Hallo! Am Montag bekommen wir ein Blutergebnis. Für mich selbst habe ich leider erst in zwei Wochen einen Termin bekommen.
Was mich super freut ist: Gestern und heute hat die Kleine so gut getrunken wie noch nie. Gestern kamen wir auf über 700ml und auch heute ist sie gut dabei. Vielleicht hat sie gerade einen Schub oder hat plötzlich den Geschmack an der Milch gefunden. Das stimmt mich zuversichtlich bzgl. Zunahme und auch dass sie so vielleicht eher an die Brust geht. Sie wurde aber heute geimpft, u.a. gegen Rotaviren. Mal sehen, weil sich das noch weiter auswirkt.
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Wusstest du, dass deine Brust auf Signalstoffe im Speichel deines Babys reagiert?
Nein, das wusste ich nicht. :D Dann biete ich jetzt auch immer beide Seiten an.

Ich lese mich die Tage jetzt mal ins Thema BES ein und besorge mir dann wohl so ein Teil. Bis dahin mach ich weiter wie bisher und lege sie aber auch wieder vermehrt an.
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Das ist nicht gut. Manche Babys müssen geweckt werden. Dein Baby scheint dazu zu gehören. Für euch bedeutet das zunächst, dass du sie tagsüber alle 2h, nachts alle 3h zum Stillen animieren solltest (Tipps für schläfrige Babys). So kommt Ihr auch automatisch auf mindestens 10x stillen in 24h. Bis das BES einsatzbereit ist, solltest du auch die Flasche in diesem Rhythmus geben (Tagesportion gleichmäßig aufteilen).

Diesen Rhythmus werdet ihr nicht für immer beibehalten, aber jetzt ist er wichtig, um deine Milchproduktion zu unterstützen und damit dein Baby das richtige Stillen üben kann. Langfristig heißt das Ziel natürlich 'Stillen nach Bedarf'.
Danke für den Link. Der wurde mir schon empfohlen. :-) Hier sehe ich das größte Problem. Am Wecken haben wir uns schon oft versucht, aber es klappt einfach nicht wirklich. Nur mit wie ich finde gemeinen Methoden wie einem kalten Lappen o.ä. Da wacht sie dann durch den Schreck auf. Das finde ich gemein und glaube nicht, dass sie so eine positive Einstellung gegenüber dem Trinken bekommt. Außerdem lässt sie, wenn sie keine Lust hat, dann einfach die Milch tropfen ohne sie zu trinken. Und ungelogen eine Stunde versuchen das Kind zu wecken zerrt an den Nerven von uns allen. Schon einige, u.a. die Kinderärztin, sind immer wieder erstaunt, wie resistent meine Kleine gegen alle Weckversuche ist. Sollte sie wirklich einen Eisenmangel haben, hat sich das Problem ja vielleicht bald gelöst. Davon unabhängig pumpe ich aber relativ regelmäßig alle 3-4 Stunden ab.
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Leider sind diese Waagen bei Gedeihfällen wie deiner Tochter nicht geeignet. Du brauchst eine Baby-Standwaage.
Was ist denn dabei der Unterschied? Ich hielt sie für ziemlich zuverlässig, werde aber nochmal gegenchecken...
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Hast du freie Zeiteinteilung oder hast du spontane Gespräche für die du jederzeit zur Verfügung strhen musst?
Eher letzteres. Noch ist aber auch noch gar nicht sicher, ob ich das Angebot (jetzt schon) annehmen werde. Prinzipiell sollten aber notfalls 1-2 Flaschen/Woche möglich sein wenn sie einmal zuverlässig an der Brust trinkt, oder?


Die Dokumentation folgt dann noch :-)
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Re: Mit Frühchen vom Pumpstillen zum Vollstillen & Gewicht zunehmen

Beitrag von Teazer »

Teresa hat geschrieben: 11.02.2021, 21:33
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Leider sind diese Waagen bei Gedeihfällen wie deiner Tochter nicht geeignet. Du brauchst eine Baby-Standwaage.
Was ist denn dabei der Unterschied? Ich hielt sie für ziemlich zuverlässig, werde aber nochmal gegenchecken...
Diese Waagen sind auf unbewegliche Massen wie Koffer ausgelegt. Bewegungen verfälschen das Ergebnis. Standwaagen sind so stabil, dass Bewegungen das Ergebnis nicht beeinflussen.
Teazer hat geschrieben: 10.02.2021, 18:19 Hast du freie Zeiteinteilung oder hast du spontane Gespräche für die du jederzeit zur Verfügung strhen musst?
Eher letzteres. Noch ist aber auch noch gar nicht sicher, ob ich das Angebot (jetzt schon) annehmen werde. Prinzipiell sollten aber notfalls 1-2 Flaschen/Woche möglich sein wenn sie einmal zuverlässig an der Brust trinkt, oder?
Leider bin ich keine Hellseherin. ;) Manche Babys wechseln problemlos, bei anderen macht schon eine einzige Flasche die Technik kaputt. Die Betreuungsperson könnte aber stillfreundlich bechern.
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