Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

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Klarrti
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Klarrti »

Ist doch erstmal toll, dass sonst alles passt. Zu dem Stillfragen hast du ja hier zum Glück kompetente Fachfrau. Ein Kinderarzt muss sich ja auch nicht bis ins Detail mit Stillen auskennen. Ich finde aber schon, dass er das dann auch so kommunizieren sollte. Das schätze ich an meinem Hausarzt so, wenn er von etwas keine Ahnung hat, sagt er mir das auch ganz offen und kommt mir nicht mit gefährlichem Halbwissen.
mit der Löwin 08/16 an der Hand.
Fernweh
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Fernweh »

Am besten gar nicht mit diesem Arzt übers Stillen reden!
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EEV2020
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von EEV2020 »

Fernweh hat geschrieben: 08.02.2021, 15:27 Am besten gar nicht mit diesem Arzt übers Stillen reden!
War auch nicht meine Intention, aber er fragte danach, wie das Kind ernährt wird... und um MuMi zuzufüttern, muss man sie ja vorher irgendwie gewinnen 💁‍♀️

Ich versteh ihn in der Hinsicht einfach nicht... (er mich vielleicht auch nicht 🤷‍♀️). Ansonsten halte ich ihn für einen sehr kompetenten Arzt.
Nicht besonders empathisch, aber kompetent.
Alice89
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Alice89 »

Klarrti hat geschrieben: 08.02.2021, 15:04 Ein Kinderarzt muss sich ja auch nicht bis ins Detail mit Stillen auskennen.
Ich stimme dir zu, dass Kinderärzte nicht Stillberater sein müssen, aber seit ich hier lese, bin ich trotzdem immer wieder erstaunt (und fassungslos), wie fehlinformiert viele scheinbar sind.

Ich meine,
- Formula-Hersteller sind scheinbar verpflichtet, auf ihren Produkten abzudrucken, dass stillen das Beste für das Kind ist und man nur in Rücksprache mit dem Kinderarzt darauf zurückgreifen sollte
- Im U-Heft steht zumindest bei U2, 3 und 4, dass wesentlicher Bestandteil der Untersuchung auch sein sollte, über das Stillen und eventuelle Schwierigkeiten beraten zu werden
- Die WHO, die ja jetzt kein Wald- und Wiesenverein ist, ist sowieso pro stillen.

Und trotzdem muss man sich beim Arzt, der doch zumindest rudimentäre Kenntnisse von der Ernährung eines Säuglings haben sollte, dann so einen Bockmist anhören. Und wenn man dann vielleicht noch einen Mann daheim hat, der dem Stillen eh nicht so positiv gesinnt ist, hat man zuhause auch noch die Diskussionen wegen fachlich schlicht falscher Aussagen, denen aber aufgrund der Stellung des Arztes Glaubwürdigkeit attestiert wird. Grrrr.

Mein Kinderarzt meinte übrigens bei der U3, ich solle erst mit Flasche füttern und wenn das Kind dann noch Hunger hat, kann ich ja die Brust anbieten...

Liebe EEV,
Toll, wie deine Kleine jetzt durchstartet, toll, dass du das Pumpen reduzieren konntest, toll, dass gesundheitlich alles tiptop ist, und über den Rest ärgerst du dich hoffentlich nicht zu sehr 😊
Kobold
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Kobold »

Super EEV, dass es jetzt so gut kklappt und du dich von den Aussagen des Kinderarztes bezüglich des Stillens/Abpumpens distanzieren kannst. Finde es aber auch gefährlich, denn dieses Distanzieren geht ja eben auch nur, wenn man so informiert ist, wie du es bist. Da ist ja nun mal längst nicht jede*r und ich bin da auch voll bei Alice, dass ein gewisses Grundwissen auch bei Kinderärzt*innen durchaus zu erwarten sein darf und sollte.

Unser Kinderarzt hat im übrigen bei der U2 gefragt, ob ich stille und danach nie wieder (!) nach der Ernährung gefragt. Erspart mir zwar Diskussion, finde ich aber auch fragwürdig.
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von EEV2020 »

Klarrti hat geschrieben: 08.02.2021, 15:04 Ist doch erstmal toll, dass sonst alles passt. Zu dem Stillfragen hast du ja hier zum Glück kompetente Fachfrau. Ein Kinderarzt muss sich ja auch nicht bis ins Detail mit Stillen auskennen. Ich finde aber schon, dass er das dann auch so kommunizieren sollte. Das schätze ich an meinem Hausarzt so, wenn er von etwas keine Ahnung hat, sagt er mir das auch ganz offen und kommt mir nicht mit gefährlichem Halbwissen.
Ich denke, er ist nicht der Meinung, dass er da keine Ahnung hat.
Er erklärt nämlich durchaus schlüssig (aber vielleicht nicht richtig) wie sich das alles verhält und wie die Zusammenhänge sind. Da könnte man ihm fast glauben 🤔

Ich erwarte im Übrigen auch nicht, dass sich ein KiA in jeder Disziplin ins Detail auskennt. Aber dann muss ich eben an entsprechende Stellen verweisen/überweisen. Wie du ja auch angemerkt hast.
Ich denke, er ist durchaus überzeugt von dem, was er da tut. Er ist sehr geradlinig und konsequent.

Und mir als Laie möchte ich auch nicht anmaßen darüber zu urteilen, ob das, was er sagt, tatsächlich richtig ist.
Ich hab ja auch keine Ahnung und weiß nur, was ich mir angelesen habe, bzw was mir hier im Forum mitgeteilt wird.
Und ich habe für mich entschieden, der Fachmeinung hier im Forum zu vertrauen 💁‍♀️ und das scheint ja auch zu funktionieren und ist damit für mich der richtige Weg.
(Mal abgesehen davon, dass das alles für mich Sinn ergibt und der Erfolg der Sache recht gibt -- danke an der Stelle an Mondenkind!!)
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von EEV2020 »

Alice89 hat geschrieben: 08.02.2021, 15:43

Mein Kinderarzt meinte übrigens bei der U3, ich solle erst mit Flasche füttern und wenn das Kind dann noch Hunger hat, kann ich ja die Brust anbieten...
Na herzlichen Glückwunsch 🤦‍♀️
Da könnte man sich glatt fragen, welcher unserer Ärzte nun der kompetentere ist 😄
Oder sie verfolgen einfach einen anderen Ansatz als wir... 🤷‍♀️
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Alice89 »

EEV2020 hat geschrieben: 08.02.2021, 16:11
Alice89 hat geschrieben: 08.02.2021, 15:43

Mein Kinderarzt meinte übrigens bei der U3, ich solle erst mit Flasche füttern und wenn das Kind dann noch Hunger hat, kann ich ja die Brust anbieten...
Na herzlichen Glückwunsch 🤦‍♀️
Da könnte man sich glatt fragen, welcher unserer Ärzte nun der kompetentere ist 😄
Oder sie verfolgen einfach einen anderen Ansatz als wir... 🤷‍♀️
In Bezug aufs Stillen schenken sie sich scheinbar nichts 😅 Ich überlege aber tatsächlich deswegen immer mal wieder, ob ich wechseln soll. Wenn ich Ratschläge/"Anweisungen" meines Arztes nicht annehmen kann, ist das Vertrauensverhältnis ja gestört, was aber mMn die Basis einer Arzt-Patienten-Beziehung sein sollte... Wobei die obige Aussage nicht die einzige zweifelhafte war.
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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von Mondenkind »

EEV2020 hat geschrieben: 08.02.2021, 14:11 Also, das war mal wieder ein Termin... 🙄
Bei "Milch abpumpen reduziert die Milchmenge" und "Das war ein Rückschritt" bin ich gedanklich ausgestiegen 💁‍♀️
Da gibts nur eins: links rein, rechts raus :roll:
EEV2020 hat geschrieben: 08.02.2021, 15:49 Und ich habe für mich entschieden, der Fachmeinung hier im Forum zu vertrauen 💁‍♀️ und das scheint ja auch zu funktionieren und ist damit für mich der richtige Weg.
(Mal abgesehen davon, dass das alles für mich Sinn ergibt und der Erfolg der Sache recht gibt -- danke an der Stelle an Mondenkind!!)
Gute Wahl und gern geschehen!

Jetzt müssen wir nur schauen, wie wir das restliche PUmpen noch loswerden. Wann pumpst Du derzeit noch?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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Re: Voll-Stillen? Voll-Flasche? Entscheidung endlich (dringend) nötig!

Beitrag von EEV2020 »

Mondenkind hat geschrieben: 08.02.2021, 21:32 Jetzt müssen wir nur schauen, wie wir das restliche PUmpen noch loswerden. Wann pumpst Du derzeit noch?
Im Moment pump ich noch nachts. Also einmal direkt nach dem Schlafen legen (~22.30 Uhr) und dann noch 2x bis morgens.
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