Das machen wir jetzt mit Windel auch so. Er fordert das dann meistens auch von selbst und sagt bescheid.Sam hat geschrieben: 15.01.2021, 19:31 Wäre es denn keine Option, ihn bei voller Windel/Hose sofort zu wickeln? Dann würde das Argument „zu beschäftigt“ nicht mehr ziehen. Bei uns ist das Töpfchen oft gerade deshalb „interessanter“ weil die Unterbrechung kleiner ist, wenn er schnell auf den Topf geht als wenn ich ihn erst ausziehen, wickeln, waschen, anziehen muss... und wenn die Hose voll ist, wickle ich sofort, da er sonst wund wird und außerdem weils eine Zumutung so rein geruchstechnisch ist...
Wie werden wir die Windeln los?
- Kalimera
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1677
- Registriert: 11.01.2016, 13:32
- Wohnort: Tübingen
Re: Wie werden wir die Windeln los?
-
delfinstern
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14522
- Registriert: 13.01.2013, 09:20
- Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Und wenn er dann eben nur die windel vom kleinen Bruder hat? Oder noch eine kleinere Größe.... Die hält ja nicht soooo viel oder?Kalimera hat geschrieben: 15.01.2021, 19:36 Ja genau, er war schon trocken, er merkt es und kann es auch mit Windel kontrollieren. Auch in der Dusche an die Wände pinkeln und sowas. Er will sein Spiel nicht unterbrechen, es ist ihm lästig, woanders hinzugehen zum Pipi machen, egal ob Töpfchen oder Klo. Beim Klo kommt erschwerend hinzu, dass er seit 2, 3 Monaten immer fordert "das Klo soll zu!!", Selbst wenn er nur Hände waschen geht (da muss er nicht mal am Klo vorbei). Wir haben die Kita gefragt, ob dort irgendwas passiert ist oder jemand nen doofen Scherz-Spruch ala "Fall nicht ins Klo" gesagt hat zu einem der Kinder, aber die Erzieher haben uns versichert, sowas würden sie nie sagen und ich glaube das ihnen auch.
Organisch ist denke ich alles ok und solang ich keinen Verdacht habe, möchte ich ihm die Arztbesuche gern ersparen. Ich bin mir sicher, das ist bei ihm eine reine Kopfsache. Die Frage ist für mich nur, ob und ab wann wir uns professionelle Hilfe an Bord holen sollen. Warten wir noch bis zum 5. Geburtstag und sprechen es dann ggf um Rahmen der nächsten U an?
Das mit den plötzlich keine Windeln mehr haben wir auch überlegt. K1 ist aber (leider?) echt schlau. Papa hat ihn schon gefragt:
"und was wäre, wenn es plötzlich keine Windeln mehr gibt?"
K1:"dann kaufst du neue!"
Papa: "aber wenn der Laden keine mehr hat?*
K1: "aber dann gehst du in einen anderen Laden."
Papa:"und der auch nicht?"
K1: "aber Papa, Mama bestellt die Windeln doch immer online!"
Also ich glaub, das zieht hier nicht. Zumal der kleine Bruder ja auch noch Windeln hat.
Mein Sohn war die Woche an Weihnachten echt genervt, dass immer gewaschen wurde "da ist überall Pipi, das muss ich abwaschen" und ist dann doch aufs Klo. Da muss er nicht waschen sondern kann gleich weiter flitzen.
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
KK-Bewertung
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
KK-Bewertung
- Kalimera
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1677
- Registriert: 11.01.2016, 13:32
- Wohnort: Tübingen
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Ich hole mein Topic nochmal hoch. Ich merke, dass es in mit echt arbeitet. Ich mag diesen Kaka-Stink nicht mehr überall haben und finde das auch langsam nicht mehr altersgerecht
Status Quo beim Großen ist derzeit:
1. "Keine Lust auf Klo" - O-Ton. Er kann es: manchmal zieht er sich spontan die Windel aus und geht aufs Klo mir Familienklositz, aber nicht konsistent. Das ist für ihn eine unangemessene Spielunterbrechung und außerdem ist das Wickeln für ihn glaub auch irgendwie "Aufmerksamkeit von Mama".
2. Er zieht sich zum Drücken nicht zurück. Das ganze Thema wäre für mich vllt entspannter, wenn er wenigstens zum Kackern ins Bad gehen würde (dort könnte er ja auch einfach in die Windel machen). Stattdessen spielt er einfach weiter und drückt so nebenbei die Windel voll. Auch vor den Großeltern, in der Kita oder draußen. Das riecht echt übel und weil er manchmal etwas braucht, sitzen wir die ganze Zeit mit im Stink. Weggehen darf ich nicht. Wir haben das natürlich schon thematisiert von eben "Mama/Papa macht Kaka allein auf dem Klo, weil es für den Rest unangenehm riecht/Privatsphäre/..." Interessiert ihn nicht.
3. Er macht sich im Intimbereich nicht selber sauber. Dass er nicht gern duscht, ist ja ok für mich, ich dusche auch nicht soviel. Ich als Mama darf ihn aber andererseits auch nicht saubermachen (nur Popo, Penis und Hodensack nur, wenn dort Kaka hingelaufen ist). Für den Papa zieht er manchmal die Vorhaut zurück (vllt alle 2 Wochen mal). Es ist echt kein Zustand
das riecht ja auch, zum Glück entzündet sich nichts. Wenigstens untenrum mit einem Waschlappen selbst saubermachen finde ich für ein 5jähriges Kind schon altersgerecht. Wir haben soviel erklärt, versucht und ihn auch mit dem Thema in Ruhe gelassen, aber alles stößt auf taube Ohren. Wir erreichen ihn einfach nicht.
Ich weiß jetzt nicht, wie wir da weitermachen sollen. Einfach Windel weglassen kann ich nicht. Das Gewüte halte ich nicht aus und ich finde es auch nicht zielführend, in der Hinsicht den "Willen meines Kindes zu brechen". Aber wie könnte es denn noch vorwärts gehen bei uns?
Status Quo beim Großen ist derzeit:
1. "Keine Lust auf Klo" - O-Ton. Er kann es: manchmal zieht er sich spontan die Windel aus und geht aufs Klo mir Familienklositz, aber nicht konsistent. Das ist für ihn eine unangemessene Spielunterbrechung und außerdem ist das Wickeln für ihn glaub auch irgendwie "Aufmerksamkeit von Mama".
2. Er zieht sich zum Drücken nicht zurück. Das ganze Thema wäre für mich vllt entspannter, wenn er wenigstens zum Kackern ins Bad gehen würde (dort könnte er ja auch einfach in die Windel machen). Stattdessen spielt er einfach weiter und drückt so nebenbei die Windel voll. Auch vor den Großeltern, in der Kita oder draußen. Das riecht echt übel und weil er manchmal etwas braucht, sitzen wir die ganze Zeit mit im Stink. Weggehen darf ich nicht. Wir haben das natürlich schon thematisiert von eben "Mama/Papa macht Kaka allein auf dem Klo, weil es für den Rest unangenehm riecht/Privatsphäre/..." Interessiert ihn nicht.
3. Er macht sich im Intimbereich nicht selber sauber. Dass er nicht gern duscht, ist ja ok für mich, ich dusche auch nicht soviel. Ich als Mama darf ihn aber andererseits auch nicht saubermachen (nur Popo, Penis und Hodensack nur, wenn dort Kaka hingelaufen ist). Für den Papa zieht er manchmal die Vorhaut zurück (vllt alle 2 Wochen mal). Es ist echt kein Zustand
Ich weiß jetzt nicht, wie wir da weitermachen sollen. Einfach Windel weglassen kann ich nicht. Das Gewüte halte ich nicht aus und ich finde es auch nicht zielführend, in der Hinsicht den "Willen meines Kindes zu brechen". Aber wie könnte es denn noch vorwärts gehen bei uns?
- blauelagune
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 9609
- Registriert: 17.12.2010, 12:51
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Organisch war alles geklärt und okay?
Ich fürchte, ohne Gewüte wird das nicht gehen.
Ich würde ihm klipp und klar sagen, dass Du das so nicht mehr mitmachst. Im ersten Schritt würde ich ihn, sobald er anfängt zu drücken, auf Toilette schicken. Im Zweifelsfall tragen.
Was sagt denn der Kindergarten? Wenn er das da auch macht, wer macht ihn dann dort sauber? Er wird jetzt Vorschüler, oder?
Ich fürchte, ohne Gewüte wird das nicht gehen.
Ich würde ihm klipp und klar sagen, dass Du das so nicht mehr mitmachst. Im ersten Schritt würde ich ihn, sobald er anfängt zu drücken, auf Toilette schicken. Im Zweifelsfall tragen.
Was sagt denn der Kindergarten? Wenn er das da auch macht, wer macht ihn dann dort sauber? Er wird jetzt Vorschüler, oder?
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
- Kalimera
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1677
- Registriert: 11.01.2016, 13:32
- Wohnort: Tübingen
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Da er es eigentlich kann, gehen wir davon aus. Die KiÄ wird aber zur nächsten U Anfang September nochmal draufschauen.
Ich würde ihm klipp und klar sagen, dass Du das so nicht mehr mitmachst. Im ersten Schritt würde ich ihn, sobald er anfängt zu drücken, auf Toilette schicken. Im Zweifelsfall tragen.
Das Problem ist, dass er 1. sich extrem wehrt, auch haut und beißt. Das kriege ich schon körperlich fast nicht hin. Und 2. (falls ich ihn ins Bad getragen bekomme), lacht er wild (klassische Übersprunghandlung) und rennt einfach wieder weg. Auch mehrmals. Also wenn er nicht von selbst kooperiert, habe ich bei körperlichen Auseinandersetzungen keine Chance.
Großes Problem: Es fällt mir auch total schwer, klare Ansagen durchzusetzen. Es kommt einfach so unglaublich viel Gegenwehr und null Einsicht. Wäre ich allein mit ihm, wäre es noch eine andere Sache, aber sein kleiner Bruder ist ja auch noch dabei. Da hängen dann zwei Kinder am mir und schreien (der kleine brüllt immer direkt mit) und brauchen Mama.
Ja, er ist ab September Vorschulkind. Die Kita wickelt (einer der Bezugserzieher), total kommentarlos und selbstverständlich. Klappt gut (keine Beschwerden von Kita oder KindWas sagt denn der Kindergarten? Wenn er das da auch macht, wer macht ihn dann dort sauber? Er wird jetzt Vorschüler, oder?
-
Elim
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1216
- Registriert: 29.12.2018, 09:57
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Ich weiß nicht, ob er dafür offen wäre, aber eine Freundin hat das mit ihrer Tochter, die ähnlich den Toilettengang verweigert hat, so gelöst, dass sie die Regel eingeführt hat sie bekommt keine Windel an, aber wenn sie muss, dann soll sie kommen, bekommt die Windel um und setzt sich damit aufs Töpfchen/die Toilette.
Wenn sie fertig ist, dann gibt sie Bescheid und die Windel wird entfernt.
Also dabei klar kommuniziert, dass es okay ist, noch in die Windel zu machen, aber eben nicht immer und überall so wie man lustig ist, sondern dass es dafür einen Raum gibt.
Irgendwann hat sie angefangen ein Loch in die Windel zu schneiden, sodass das Pipi und irgendwann auch Kaka dann doch direkt im Töpfchen gelandet sind. Irgendwann sagte die Tochter dann selbst, sie brauche doch auch die Lochwindel nicht mehr.
Und vielleicht ist das ja ähnlich vom 'Aufmerksamkeitsfaktor' wie das Wickeln, was ihr jetzt grade betreibt, wenn du sagst, er braucht das als Aufmerksamkeit von dir.
Wenn sie fertig ist, dann gibt sie Bescheid und die Windel wird entfernt.
Also dabei klar kommuniziert, dass es okay ist, noch in die Windel zu machen, aber eben nicht immer und überall so wie man lustig ist, sondern dass es dafür einen Raum gibt.
Irgendwann hat sie angefangen ein Loch in die Windel zu schneiden, sodass das Pipi und irgendwann auch Kaka dann doch direkt im Töpfchen gelandet sind. Irgendwann sagte die Tochter dann selbst, sie brauche doch auch die Lochwindel nicht mehr.
Und vielleicht ist das ja ähnlich vom 'Aufmerksamkeitsfaktor' wie das Wickeln, was ihr jetzt grade betreibt, wenn du sagst, er braucht das als Aufmerksamkeit von dir.
Unterwegs mit der
großen Schwester (08/18),
der mittleren Schwester (04/20),
kleinem Bruder (10/23) und
dem weltbesten Ehemann/Papa
großen Schwester (08/18),
der mittleren Schwester (04/20),
kleinem Bruder (10/23) und
dem weltbesten Ehemann/Papa
- Kalimera
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1677
- Registriert: 11.01.2016, 13:32
- Wohnort: Tübingen
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Elim, das ist grundsätzlich eine gute Idee! Wir haben das letzten Sommer probiert. Da kam er nach ein paar Minuten mit "ich muss mal" und wenn er dann die Windel anhat, sagt er die ganze Zeit, er ist noch nicht fertig. Also er überlegt dann schon so eine Strategie.
Wir haben über das Wochenende nochmal versucht, einen festen Platz fürs große Geschäft zu etablieren (im Bad und am Töpfchen vom kleinen Bruder, denn der muss ja dafür auch nicht ins Bad - Gleiches Recht für alle;) ). Da kann die Windel erstmal dranbleiben, aber das er halt lernt, nicht einfach überall zu drücken. Er hat aber gleich ganz zu Anfang schon gesagt, er will das nicht und er macht das nicht.
Er hat sich dann auch überhaupt nicht daran halten wollen, hat versucht zu drücken, während ich den kleinen Bruder ins Bett gebracht habe und so. Jedes Gespräch (so liebevoll und gewaltfrei wie möglich) war "mach ich aber nicht".
Ende von Lied war komplettes Einhalten für 5 Tage (nie"Druckablassen" durch feuchte Pupse) inkl. schmerzhafter Verstopfung. Also haben wir die Regel wieder aufgelöst und prompt kam alles raus.
Ach man. Sind wir nicht konsequent genug? Hätten wir das länger durchhalten sollen trotz Einhalten und Verstopfung? Jetzt gerade sind wir total resigniert, weil selbst eine so einfache Regel einfach mit Vorsatz missachtet wird. Dabei ging es ja noch nichtmal um "ohne Windel".
Ich würde gern einfach eine Weile nichts mehr kommentieren, aber mein Mann zieht da nicht mit. Bei jeder Windel regt er sich auf, vor allem, wenn's schon angetrocknet ist. Darüber geredet habe ich mir meinem Mann schon, aber er findet, er hat das Recht, dazu so viel zu sagen wie er will.
Wir haben über das Wochenende nochmal versucht, einen festen Platz fürs große Geschäft zu etablieren (im Bad und am Töpfchen vom kleinen Bruder, denn der muss ja dafür auch nicht ins Bad - Gleiches Recht für alle;) ). Da kann die Windel erstmal dranbleiben, aber das er halt lernt, nicht einfach überall zu drücken. Er hat aber gleich ganz zu Anfang schon gesagt, er will das nicht und er macht das nicht.
Er hat sich dann auch überhaupt nicht daran halten wollen, hat versucht zu drücken, während ich den kleinen Bruder ins Bett gebracht habe und so. Jedes Gespräch (so liebevoll und gewaltfrei wie möglich) war "mach ich aber nicht".
Ende von Lied war komplettes Einhalten für 5 Tage (nie"Druckablassen" durch feuchte Pupse) inkl. schmerzhafter Verstopfung. Also haben wir die Regel wieder aufgelöst und prompt kam alles raus.
Ach man. Sind wir nicht konsequent genug? Hätten wir das länger durchhalten sollen trotz Einhalten und Verstopfung? Jetzt gerade sind wir total resigniert, weil selbst eine so einfache Regel einfach mit Vorsatz missachtet wird. Dabei ging es ja noch nichtmal um "ohne Windel".
Ich würde gern einfach eine Weile nichts mehr kommentieren, aber mein Mann zieht da nicht mit. Bei jeder Windel regt er sich auf, vor allem, wenn's schon angetrocknet ist. Darüber geredet habe ich mir meinem Mann schon, aber er findet, er hat das Recht, dazu so viel zu sagen wie er will.
-
Sommermama2017
- SuT-Legende
- Beiträge: 8686
- Registriert: 03.03.2018, 16:01
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber kann ER sich Orte aussuchen, an denen er drückt? Es klingt so, als wenn er "sich das nicht vorschreiben" lassen möchte. Was, wenn er das selber bestimmt, wo?
(Klar, wäre dann vorgeschrieben "nicht überall", aber vielleicht hilft es?)
Viel Geduld noch... auch mit deinem Mann...
(Klar, wäre dann vorgeschrieben "nicht überall", aber vielleicht hilft es?)
Viel Geduld noch... auch mit deinem Mann...
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
-
Antifee86
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 242
- Registriert: 01.05.2021, 20:14
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Ich verstehe euren Frust. Dass er sich nicht auf einen für alle angemessenen Ort einlassen will/kann, ist erstmal ärgerlich. Den Vorschlag von Sommermama gut. Einen Versuch ist es wert.Kalimera hat geschrieben: 17.08.2021, 15:14 Elim, das ist grundsätzlich eine gute Idee! Wir haben das letzten Sommer probiert. Da kam er nach ein paar Minuten mit "ich muss mal" und wenn er dann die Windel anhat, sagt er die ganze Zeit, er ist noch nicht fertig. Also er überlegt dann schon so eine Strategie.
Wir haben über das Wochenende nochmal versucht, einen festen Platz fürs große Geschäft zu etablieren (im Bad und am Töpfchen vom kleinen Bruder, denn der muss ja dafür auch nicht ins Bad - Gleiches Recht für alle;) ). Da kann die Windel erstmal dranbleiben, aber das er halt lernt, nicht einfach überall zu drücken. Er hat aber gleich ganz zu Anfang schon gesagt, er will das nicht und er macht das nicht.
Er hat sich dann auch überhaupt nicht daran halten wollen, hat versucht zu drücken, während ich den kleinen Bruder ins Bett gebracht habe und so. Jedes Gespräch (so liebevoll und gewaltfrei wie möglich) war "mach ich aber nicht".
Ende von Lied war komplettes Einhalten für 5 Tage (nie"Druckablassen" durch feuchte Pupse) inkl. schmerzhafter Verstopfung. Also haben wir die Regel wieder aufgelöst und prompt kam alles raus.
Ach man. Sind wir nicht konsequent genug? Hätten wir das länger durchhalten sollen trotz Einhalten und Verstopfung? Jetzt gerade sind wir total resigniert, weil selbst eine so einfache Regel einfach mit Vorsatz missachtet wird. Dabei ging es ja noch nichtmal um "ohne Windel".
Ich würde gern einfach eine Weile nichts mehr kommentieren, aber mein Mann zieht da nicht mit. Bei jeder Windel regt er sich auf, vor allem, wenn's schon angetrocknet ist. Darüber geredet habe ich mir meinem Mann schon, aber er findet, er hat das Recht, dazu so viel zu sagen wie er will.
Wie reagiert er denn, wenn dein Mann sich aufregt? Das ist ja doch irgendwie auch für ihn sehr unschön. Lässt er sich trotzdem problemlos von ihm sauber machen? Könnte dein Mann vielleicht kommentieren, aber dabei freundlich und zugewandt bleiben, damit es nicht wie schimpfen ist? Das löst natürlich das eigentliche Problem nicht, aber nimmt vielleicht ein bisschen den Stress?
Großer 9/2015 und Kleine 3/2021
- Kalimera
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1677
- Registriert: 11.01.2016, 13:32
- Wohnort: Tübingen
Re: Wie werden wir die Windeln los?
Ich wollte mal (k)ein Update hierlassen. Es geht gar nicht voran. K1 weigert sich weiterhin, aufs Klo zu gehen.
Wir geben seit Herbst in Absprache mit der KiÄ wieder durchgängig Movicol, um Probleme mit chronischer Verstopfung auszuschließen.
Nach Plan der KiÄ wäre ab Dezember der nächste Schritt dran gewesen, die Gewöhnung an die Toilette. Dabei soll das Kind einmal am Tag am besten nach einer vorher festgelegten Mahlzeit circa 10min aufs Klo gehen, also zb immer nach dem Mittagessen, um den gastrokolischen Reflex auszunutzen. Es muss dann nicht unbedingt was kommen,es geht wirklich nur um die Gewöhnung an die "Situation Klo" und immer in Begleitung.
Nunja. K1 will nicht. Er steht dann auf oder (der Standard) geht gar nicht erst. Die KiÄ meint halt, wenn er nicht will, muss ich mich als Mutter eben durchsetzen. Ich weiß nicht, wie. Ich kann ihn nicht gegen seinen Willen draufsetzen und festhalten. Mal ganz davon abgesehen, dass das keinen nachhaltigen, positiven Lerneffekt hat, kann ich das auch einfach körperlich nicht mehr bei einem 5jährigen.
Belohnungssystem für "5min sitzengeblieben" wird nicht akzeptiert. Ja und nun? Ich habe keine Ideen mehr, wie man das lösen kann. In einem halben Jahr kommt er zur Schule und ich hab echt Angst vor Hänselei (die KiÄ übrigens auch, hat das schon öfter erlebt).
Wir geben seit Herbst in Absprache mit der KiÄ wieder durchgängig Movicol, um Probleme mit chronischer Verstopfung auszuschließen.
Nach Plan der KiÄ wäre ab Dezember der nächste Schritt dran gewesen, die Gewöhnung an die Toilette. Dabei soll das Kind einmal am Tag am besten nach einer vorher festgelegten Mahlzeit circa 10min aufs Klo gehen, also zb immer nach dem Mittagessen, um den gastrokolischen Reflex auszunutzen. Es muss dann nicht unbedingt was kommen,es geht wirklich nur um die Gewöhnung an die "Situation Klo" und immer in Begleitung.
Nunja. K1 will nicht. Er steht dann auf oder (der Standard) geht gar nicht erst. Die KiÄ meint halt, wenn er nicht will, muss ich mich als Mutter eben durchsetzen. Ich weiß nicht, wie. Ich kann ihn nicht gegen seinen Willen draufsetzen und festhalten. Mal ganz davon abgesehen, dass das keinen nachhaltigen, positiven Lerneffekt hat, kann ich das auch einfach körperlich nicht mehr bei einem 5jährigen.
Belohnungssystem für "5min sitzengeblieben" wird nicht akzeptiert. Ja und nun? Ich habe keine Ideen mehr, wie man das lösen kann. In einem halben Jahr kommt er zur Schule und ich hab echt Angst vor Hänselei (die KiÄ übrigens auch, hat das schon öfter erlebt).