Besonders das „einfach mal ablegen“ auf Schrank-/Regaloberflächen macht mich wahnsinnig.
Was uns ein bisschen hilft:
Die größten Störquellen für mich identifizieren. Das war hier in erster Linie: alles, was man von draußen mitbringt und dann im Flur loswird. Daraufhin haben wir die Garderobe drastisch erweitert und praktisch gemacht. Mir wurde in dem Zusammenhang auch klar, warum meine Mutter immer eskaliert ist, weil jeder seine Jacke&co irgendwo gedroppt hat. Kein Mensch hat Lust erstmal einen freien Bügel in der überladenen Garderobe zu suchen, die Jacke auf einen zu kleinen Bügel („aber die Bären sind doch so niedlich!“) zu fummeln und dann das ganze Konstrukt vorm Zusammenbruch zu bewahren...
Deswegen gibt’s bei uns jetzt Haken und Körbe. Ein Griff und das ganze Gerümpel ist verräumt.
Das gleiche Prinzip in der Küche. Natürlich hab ich keine Lust erstmal irgendwo zu kramen, wenn ich was wegräumen will. (So wie bei meiner Mutter, wo alles in hübschen Körbchen ge-tetrist wird...
Bei uns gilt also auch: alles was feste, eindeutige und leicht zu erreichende Plätze hat macht kein Chaos. Und ist im Zweifel schneller aufgeräumt.
Jetzt müssen wir das Konzept nur noch konsequent umsetzen
