Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Polarfuchs
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Polarfuchs »

Aranyen hat geschrieben:
07.02.2020, 13:36
Kleine hat geschrieben:
06.02.2020, 10:51
Ich glaube, Deine Ärztin hat noch nie eine echte Fütterstörung gesehen... Sie kann ja mal bei uns für ein paar Mahlzeiten vorbeischauen 😜
Liebe Grüße aus der Klinik für Fütterstörungen... bei Euch klingt alles normal und super!
Wenn mein Kind mit 23 Monaten sich so verhalten würde, wären hier alle begeistert!

Lass dich nicht streßen, die Ärztin erzählt wirklich Mist!
Ihr Armen :-( ich drücke die Daumen, dass es euch etwas hilft!
Polarfuchs mit Babyhase 10.06.19 👨‍👩‍👧

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Kleine
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Kleine »

Leider ist das nicht einfach so in einem Aufenthalt „heilbar“. Das Thema wird uns vermutlich noch Jahre begleiten, wenn es sich denn je normalisiert...

Und man muss auch noch die durch eine Interaktionsstörung verursachten von den physiologischen Fütterstörungen unterscheiden. Bei ersteren können die Eltern an sich arbeiten, wenn sie es denn einsehen, bei zweiteren hilft nur sehr viel Geduld.

Uns begleitet das jetzt gute 4 Jahre seit der Diagnose mit gerade laufend dem fünften Klinikaufenthalt. Mini hat in der Zeit sehr viel gelernt, aber „normal“ ernähren ist nicht möglich.

Allerdings gibt es halt auch extrem wenige Kinder mit Fütterstörungen in dieser Dimension, die meisten sind doch durch eine Interaktionsstörung bedingt. Das muss ich Deiner Ärztin jetzt einfach zugestehen 😜
LG
Anika

mit Grinsebacke (04/11) an der Hand, Mini-Kämpfer (11/14) im Arm und Kampfkuschelkater, Apportierkatze sowie rotem Einohrtiger auf dem Schoß

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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Polarfuchs »

Kleine hat geschrieben:
08.02.2020, 07:01
Leider ist das nicht einfach so in einem Aufenthalt „heilbar“. Das Thema wird uns vermutlich noch Jahre begleiten, wenn es sich denn je normalisiert...

Und man muss auch noch die durch eine Interaktionsstörung verursachten von den physiologischen Fütterstörungen unterscheiden. Bei ersteren können die Eltern an sich arbeiten, wenn sie es denn einsehen, bei zweiteren hilft nur sehr viel Geduld.

Uns begleitet das jetzt gute 4 Jahre seit der Diagnose mit gerade laufend dem fünften Klinikaufenthalt. Mini hat in der Zeit sehr viel gelernt, aber „normal“ ernähren ist nicht möglich.

Allerdings gibt es halt auch extrem wenige Kinder mit Fütterstörungen in dieser Dimension, die meisten sind doch durch eine Interaktionsstörung bedingt. Das muss ich Deiner Ärztin jetzt einfach zugestehen 😜
Uff, das glaube ich - ich habe mich damit noch nicht wirklich viel beschäftigt, weil ich denke, dass hier keine Fütterstörung besteht ;-) was meinst du mit physiologische Störung? Das eine Krankheit das richtige Essen behindert? Sorry wenn ich so direkt Frage.

Ich drücke euch trotzdem alle Daumen das es wieder einen kleinen Schritt nach vorne gibt.
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Kleine
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Kleine »

Das kann alles sein, was nicht von "außen induziert", also durch die Eltern verursacht wird. Bei uns ist es zB eine starke Hypotonie und Hypersensibilität im Mund- und Rachenbereich. Nahrungsaufnahme war von Anfang an sehr, sehr schwierig, da Mini nicht saugen und nicht schlucken konnte. Bei anderen Kindern ist es dann vielleicht eine mangelnde Kontrolle der Zungenbewegungen, da gibt es viele Varianten ;-)

Und fragen darf man immer und sowieso, finde ich :D
LG
Anika

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Polarfuchs
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Polarfuchs »

Ich wollte euch doch nochmal Rückmeldung geben.
Da wir in einem Monat eine große Reise vor uns haben wollten wir gerne bis dahin das Thema Eisen vom Tisch haben.
Dafür waren wir letzte Woche beim Blutabnehmen - ich beneide keine Mama die das mit ihrem Kind öfter durchstehen muss. Es ging alles andere als schnell weil das Blut nicht so einfach fließen wollte. Wirklich grausam - Vorallem für die Mama, die Kleine hatte es glaube ich schon am Mittag verdaut und fröhlich vor sich hingespielt.

Also die Ergebnisse sind da. Alle Werte sind in der Norm, bis auf das Volumen der roten Blutkörperchen - das ist ganz leicht unter der Norm, aber hier sagte die Ärztin auch kein Problem, es weist nichts auf einen Eisenmangel hin.

Trotz 9 Monate voll stillens (ja, offiziell ist es kein Vollstillen, aber die mikroskopischen Mengen essen zähle ich jetzt mal nicht). Trotz Kaiserschnitt...

Ich bin froh, dass alles gut geht, sie kein Eisen nehmen muss und die Unlust am Essen nicht an einem Eisenmangel liegt :)

Trotzdem dank euch für die vielen Antworten!
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klecksauge
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von klecksauge »

Hallo!
Schön, dass du es hast abklären lassen und nun beruhigt bist.
Dein Kind wird ganz sicher bald einen großen Fortschritt machen. Bleib dran ohne Druck.
Wenn du noch mal Hilfe möchtest, melde dich einfach. :-)
Liebe Grüße aus den Norden von
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Polarfuchs »

Dankeschön :-)

Ich habe das Gefühl es geht langsam aber sicher vorwärts. Sie bekommt jeden Tag mindestens 3x essen angeboten - manchmal mehr wie es passt.
Seit ein paar Tagen hat sie ihre Zunge für sich entdeckt und steckt sie in allen Varianten nach draußen :D
Das merkt man beim Essen auch, sie schiebt die kleinen Stückchen richtig hin und her und kann jetzt wenn ihr etwas zu groß ist aktiv rausschieben.
Manchmal haben wir für uns normal gewürztes essen auf den Teller und sie bekommt ihren Teller mit „babytauglichem“ Essen - will dann aber doch öfter bei uns auf dem Teller Rumprobieren ist das schlimm?
Sie probiert auch mit Vorliebe Dinge bei denen ich eher denke, sie sind nicht so gut geeignet - Schinkenwurst, Nürnberg Bratwürste,... :D ist das solange sie keine Mengen verdrückt Bedenkenswert?
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Sommermama2017
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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Sommermama2017 »

Ich würde sagen, bedenkenswert im Sinne von schädlich jetzt nicht gerade, wenn die Gesamtsalzmenge durchschnittlich unter 1g pro Tag liegt.
Aber so kommt sie natürlich auf den Geschmack... Und will dann auch davon haben, wenn sie anfängt, größere Mengen zu essen.

Du kannst es natürlich trotzdem machen, ist ja auch schwer.... Und wenn du damit leben kannst, dass sie das später auch isst...
(Ich denke, man kann "nur Gesundes für Kinder" nur durchziehen, wenn man selber nur Gesundes isst. Das ist bei uns halt auch nicht so. L. isst inzwischen auch normale Mengen an Wurst etc.)
Aber vielleicht im Hinterkopf haben, wozu sich sowas entwickeln kann. ;)
Liebe Grüße von Sommermama mit L. *07/17 aus dem Ruhrgebiet

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Re: Kinderärztin: Fütterungsstörung & Angst vor Eisenmangel

Beitrag von Polarfuchs »

Sommermama2017 hat geschrieben:
13.03.2020, 17:03
Ich würde sagen, bedenkenswert im Sinne von schädlich jetzt nicht gerade, wenn die Gesamtsalzmenge durchschnittlich unter 1g pro Tag liegt.
Aber so kommt sie natürlich auf den Geschmack... Und will dann auch davon haben, wenn sie anfängt, größere Mengen zu essen.

Du kannst es natürlich trotzdem machen, ist ja auch schwer.... Und wenn du damit leben kannst, dass sie das später auch isst...
(Ich denke, man kann "nur Gesundes für Kinder" nur durchziehen, wenn man selber nur Gesundes isst. Das ist bei uns halt auch nicht so. L. isst inzwischen auch normale Mengen an Wurst etc.)
Aber vielleicht im Hinterkopf haben, wozu sich sowas entwickeln kann. ;)
Sorry dass ich gar nicht mehr darauf geantwortet habe. Klar da hast du recht, ich achte jetzt einfach darauf, dass es nicht jeden Tag zu jeder Mahlzeit irgendwie zb Wurst gibt (die wird nämlich gezielt vom Teller geschnappt wenn sie da schon liegt) sondern das dann eben wegzulassen, dann werden die anderen Sachen auch probiert ;-)
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