da unsere Stillbeziehung technisch problemlos läuft, hatte ich bis jetzt keinen Grund hier einen eigenen Thread zu eröffnen.
Jetzt ist es allerdings so, dass unser KiA das Gewicht von Mausi bedenklich findet. Kurz gesagt, hat er uns geraten nachts abzustillen, da sie die NAHRUNG nicht mehr bräuchte. Er ist etwas zögerlich, da sie ja gestillt wird und keine Flaschennahrung bekommt. Sonst hätte er wohl eine andere Strategie verfolgt.
Die Daten, die ich habe. Leider fehlt aktuelle Größe und Gewicht.
U1) 05.09.18 52cm 4000g
U2) 08.09.18 52cm 3780g
U3) 19.10.18 58cm 5450g
U4) 17.12.18 63cm 7580g
U5) 04.03.19 68cm 9660g
U6) 06.08.19 78cm 12840g
Kann man anhand der Daten erkennen, ob es sinnvoll ist, das Stillen zu reduzieren?
Sie stillt nicht weniger, obwohl sie eine richtig gute Esserin ist. Sie gehört auch zu den PopoRutschern, bewegt sich recht schwerfällig. Sie zieht sich ab und zu hoch, aber noch nicht auf die Füße.
Morgens gibt es Naturjoghurt, Kindermüsli (von alnatura), Rührei oder manchmal Brot mit Käse. Dazu gibt es immer Obst (wenig bis gar keine Banane oder Avocado, dafür Apfel, Mandarinen, Kiwi, Birnen...) oder Gemüse (Gurke, Paprika...)
Dann gibt es noch ein frisch gekochtes Essen und eine Brotmahlzeit. Dazwischen Obst und Gemüse nach Bedarf.
Ich beantworte der Vollständigkeitshalber noch die Fragen aus der Stillberatung:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Sie ist ein Mädchen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Im Krankenhaus wurde zugefüttert, aufgrund Anpassungsprobleme durch meine Schwangerschaftdiabetes. Sie lag dort deshalb auch eine Woche auf der Säuglingsstation. Dort wurde viel mit Flasche gefüttert, sowohl Formulanahrung, als auch Muttermilch.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie kam nach einer Woche zu uns nach Hause. Ab da konnte ich dank dem Wissen aus dem Forum (danke dafür!!!) und meiner Hebamme direkt voll stillen.
Mit ca fünf Monaten hat sie Beikost bekommen und isst seit dem sehr gerne.
Gestillt wird nach wie vor nach Bedarf, immer zum Einschlafen und zum Aufwachen, in der Nacht und manchmal noch tagsüber. Also gefühlt noch recht viel, vor allem da sie auch sehr gut am Familientisch mitisst.
An pizzatagen oder ähnliches bekommt sie ein Stück Pizza und ein gesundes Essen extra für sie (oft einGläschen
Macht da ein Essenstagebuch Sinn? Ich halte mich an die Beikostempfehlungen des Forums.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Da ist alles vorhanden. Von 5mal am Tag bis alle zwei Tage +/-
Mit ca 9Monaten hatte sie Probleme mit Verstopfung. Das haben wir mittlerweile im Griff.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich gehöre zu den Frauen, die viel Milch produzieren. Anfangs gab es da einige Probleme, bis sich das irgendwann eingespielt hatte.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Sie kennt das nur aus dem Krankenhaus. Zu Hause haben wir auf alles verzichtet.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wie gesagt, der Kinderarzt sieht da ein Problem auf uns zukommen. Sonst wird da nichts behandelt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte Schwangerschaftsdiabetes und muss ehrlich sagen, dass ich den Kontrolltermin nach der Schwangerschaft nicht wahrgenommen habe. sonst gibt es da nichts.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Bei Minibär hatte ich anfangs starke anlege Probleme, die sich mit drei Monaten erledigt hatten. Es wurde zuerst mit Hütchen gestillt, nach den drei Monaten ohne alles und das bis er 2,5 Jahre alt wahr.
Das ist jetzt verdammt viel Text
Ich kann den KiA verstehen, der möchte, das unnötige Kalorienzufuhr gestoppt wird. Macht ja auch Sinn. Jetzt stehe ich aber zwischen zwei Stühlen. Entweder das Stillen reduzieren oder weniger Essen anbieten. Beides fordert sie ein.
Eigentlich hatte ich mir nicht so die Gedanken wegen ihres Gewichtes gemacht. Ich dachte, sobald sie mobil wird, pendelt sich das wieder ein. Tut es wohl nicht?!
Worauf könnte ich noch achten?
Ich wollte schon auf das Stillen beim Aufwachen verzichten, da hat sie jedoch protestiert und wenn ich eh daneben liege, passiert das automatisch.
Statt griechischen Naturjoghurt, fettarmen anbieten fällt mir noch ein.
Der KiA möchte uns im Januar nochmal sehen, zum einen wegen des Gewichts und zum anderen, ob sie bis dahin schon erste Gehversuche startet.
Ich möchte eigtl gerade das nächtliche Stillen beibehalten. Bei Minibär hat sich das Stillen tagsüber immer mehr ausgeschlichen, bis ich irgendwann auch nachts und zum Einschlafen nicht mehr angeboten habe.
Ich hatte gehofft, das läuft jetzt wieder so
Mein Mann glaubt ihm alles...
Liebe Grüße
Sabbermäuschen

