Die Nacht war ein voller Stillerfolg. Am Vormittag ist es mir auch gelungen, sie im Halbschlaf zu stillen. Dadurch hat sie auch prompt länger geschlafen als sonst. Trotzdem habe ich da - völlig verunsichert - zweimal nachgefüttert. Zu, Nachmittag hin wurde es generell schwieriger. Zweimal habe ich sie zwar an die Brust bekommen, aber deutlich gemerkt, dass sie nicht auf den Milchfluss warten wollte. Sie war total ungeduldig und hat an der Brustwarze gezerrt, weil nicht sofort was kam. Immer wieder angedockt und angedockt. Da half nur noch die Flasche. Da wäre sicher das BES genau richtig für diesem Fall, oder?
Tatsächlich? Sie war jeweils kaum länger als 3, 4 Minuten an der Brust, hat aber recht viel geschluckt in der Zeit.Nachts stillen Babys oft kürzer als tagsüber. Erinnerst Du Dich noch an meine Erklärung, warum das nächtliche Stiolen so wichtig ist? Der MSR löst schneller aus und die Milch fließt zügiger und reichlicher.
Und deshalb bin ich so froh, dass ich Dich habe, die Du einen Blick auf beides hast! Das nimmt mir etwas die Angst.Es gibt keine Sicherheit. Es kann tausend Gründe geben, warum ein Baby unzufrieden ist. Aber volle Windeln und alters- und typgemäßes Zunehmen zeigen, dass genug "rein" kommt. Die Windeln siehst Du zeitnah, die Waage zeigt es im Verlauf.
Wenn ich so die Zahlen von heute gegen die vom 23. sehe, an dem ich gar nicht gestillt habe, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie heute tatsächlich 550ml aus meinem Brüsten bekommen hat. Hat sich jedenfalls nicht so angefühlt! Und dann müsste sie auch echt ne Schnelltrinkerin sein, denn mehr als 5 Minuten hat sie, glaube ich, nie getrunken.
Ach, ich komme einfach nicht aus dieser Angstfalle heraus, dass ich mein Kind nicht ausreichend ernähre! Sie ist nämlich auch eine echt quengelige, die schnell meckert und da denke ich immer als erstes: oje, sie hat Hunger!
Das beruhigt mich! Für mich waren Hände im Mund nämlich immer ein Alarmsignal und Zeichen für Hunger.Lass den Schnuller ganz weg. Ihr braucht ihn nicht. Der Daumen stellt kein Problem dar und ist kein Zeichen für Hunger, sondern einfach für ihr Saugbedürfnis. Saugen hat nicht nur mit Ernährung zu tun, sondern hilft auch der (Selbst-)Regulierung. Freu Dich einfach, dass sie die Umstellung so gut mitmacht.
Ich befürchte, ganz weglassen kann ich den Schnuller immer noch nicht. Manchmal kriege ich sie nur darüber zum Andocken. Also Nucki rein und beruhigen, Nucki raus, Brust rein.
Ob ich es morgen ganz ohne Flasche schaffe? Oder zumindest den Vormittag ohne?
Mein Ziel ist es, wieder so selbstverständlich zu stillen, wie wir das am Anfang getan haben - ohne Schwierigkeiten, Weinen, Ängste. Im Moment klappt das nur ganz in Ruhe, am besten im abgedunkelten Raum. Das ist ja leider nicht so richtig alltagstauglich und mich graut es schon davor, wenn ich nächste Woche nachmittags wieder mit der Kleinen meinen Großen zu seinen Kursen bringen muss um ich nicht weiß, wie ich sie unterwegs satt bekomme.
04.07. 2890g, KH
06.07. 2650g, KH
02.08. 3740g, KiA
09.09. 4600g, Hebamme
03.10. 5180g, ab jetzt eigene Waage
06.10. 5250g
10.10. 5330g
19.10. 5450g
22.10. 5640g
23.10. xxxxg, 0x gestillt, 11x Flasche, 800ml MuMi, 60ml Pre
25.10. 5700g, 5x gestillt, 9x Flasche, 640ml MuMi, 5x Urin
26.10. 5710g, 7x gestillt, 5x Flasche, 250ml MuMi, 4x Urin, 1x Stuhl