Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

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Elena
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von Elena »

Nachtblau hat geschrieben: 09.10.2019, 11:20 Nich so ein Beispiel ist, dass ich mal ein Instrument lernen sollte, weil meine Mutter meinte, dass mein langes Flöte spielen nicht umsonst gewesen sein sollte. Ich wollte Saxophon lernen. Dafür hätte sie aber die Musikschule bezahlen und mich hinfahren müssen. So wurde ich kurzerhand im Musikchor im Dorf angemeldet. Die brauchten noch jemand für die Posaune. Ich habe brav ja gesagt und mich vor der ersten Stunde im Wald versteckt. Meine Mutter hat dann angerufen und abgesagt. Saxophon kann ich bis heute nicht spielen...
Das ist doof. :(

Ich habe kein Problem mit zeitlichen oder finanziellen Investitionen in Herzenswünsche. Ich habe eher Angst davor, dass unser Haus mit kurzlebigem, kaum bespielten Schrott zugemüllt wird (oder ich das dann entsorgen muss - ich meine, sind dann nicht alle Gedanken, die ich ins plastikarme Einkaufen stecke, für den Ar..., wenn ich dann auf einmal 3 kg kaputtes Plastikspielzeug entsorge??). Wir haben zum Beispiel echt viel Playmobil, auch große Sachen. Aber das wird dauerbespielt. Für mich muss sozusagen das Verhältnis zwischen Spielwert und Müllfakor stimmen. :lol:

Ich versuche deshalb wirklich, herauszufinden, wie sehr der Wunsch ein Herzenswunsch ist und ob das Spielzeug dann auch benutzt würde. Meine beiden Großen überlegen da und können das auch wirklich schon einschätzen, wie sehr sie die Sachen nutzen würden. Die 6jährige kann man mit bunt und plüschig und lustig und niedlich noch total locken und dann liegen die Sachen rum. Deswegen zeige ich ihr auch keine Spielzeugkataloge oder so. :lol: Gerade kam einer von Mytoys. Da habe ich überlegt, ob ich ihn gleich wegschmeiße, oder ob ich die schlimmsten Seiten entferne und ihn dann zum Wunschzettelschreiben zur Verfügung stelle. Ich habe ihn vorsichtshalber doch weggeworfen.
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TrioMom
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von TrioMom »

Elena hat geschrieben: 09.10.2019, 11:31
Nachtblau hat geschrieben: 09.10.2019, 11:20 Nich so ein Beispiel ist, dass ich mal ein Instrument lernen sollte, weil meine Mutter meinte, dass mein langes Flöte spielen nicht umsonst gewesen sein sollte. Ich wollte Saxophon lernen. Dafür hätte sie aber die Musikschule bezahlen und mich hinfahren müssen. So wurde ich kurzerhand im Musikchor im Dorf angemeldet. Die brauchten noch jemand für die Posaune. Ich habe brav ja gesagt und mich vor der ersten Stunde im Wald versteckt. Meine Mutter hat dann angerufen und abgesagt. Saxophon kann ich bis heute nicht spielen...
Das ist doof. :(

Ich habe kein Problem mit zeitlichen oder finanziellen Investitionen in Herzenswünsche. Ich habe eher Angst davor, dass unser Haus mit kurzlebigem, kaum bespielten Schrott zugemüllt wird (oder ich das dann entsorgen muss - ich meine, sind dann nicht alle Gedanken, die ich ins plastikarme Einkaufen stecke, für den Ar..., wenn ich dann auf einmal 3 kg kaputtes Plastikspielzeug entsorge??). Wir haben zum Beispiel echt viel Playmobil, auch große Sachen. Aber das wird dauerbespielt. Für mich muss sozusagen das Verhältnis zwischen Spielwert und Müllfakor stimmen. :lol:

Ich versuche deshalb wirklich, herauszufinden, wie sehr der Wunsch ein Herzenswunsch ist und ob das Spielzeug dann auch benutzt würde. Meine beiden Großen überlegen da und können das auch wirklich schon einschätzen, wie sehr sie die Sachen nutzen würden. Die 6jährige kann man mit bunt und plüschig und lustig und niedlich noch total locken und dann liegen die Sachen rum. Deswegen zeige ich ihr auch keine Spielzeugkataloge oder so. :lol: Gerade kam einer von Mytoys. Da habe ich überlegt, ob ich ihn gleich wegschmeiße, oder ob ich die schlimmsten Seiten entferne und ihn dann zum Wunschzettelschreiben zur Verfügung stelle. Ich habe ihn vorsichtshalber doch weggeworfen.
Ich versuche auch den Kindern zu erklären,dass man Plastikspielzeug haben kann wenn es viel bespielt wird und recht stabil erscheint.
Und man es womöglich noch weitergeben kann.Das ist mir wichtig da zu sensibilisieren,denn ja,sonst wird es absurd wenn ich die Bauwollbeutel fürs Einkaufen raushole.
Dennoch bin ich bei meinen sehr sensiblen Kindern da vorsichtig um ihnen kein schlechtes Gewissen zu machen.
Sie haben mal beim Entenangeln auf dem Jahrmarkt so richtig mieses Zeug gewonnen das beim Auspacken kaputt ging :|
Das war mit meiner Schwiegermutter und ich war richtig genervt davon ,dass sie das überhaupt mitmachen durften,weil man ja vorher sieht was es da zu gewinnen gibt.
Naja,das Ende vom Lied war,dass die Kinder ein schlechtes Gefühl davongetragen haben das eigentlich der Hersteller bzw.Betreiber hätte haben müssen :|
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von schlangengurke »

Nachtblau hat geschrieben: 09.10.2019, 11:20Saxophon kann ich bis heute nicht spielen...
Musikschulen gibt es immernoch. ;)
Elena
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von Elena »

Ja, so ähnliche Geschichten gab es hier auch schon. Auch gerne Zeug aus Mitgebseltüten, Ü-Eiern, Zeugs aus der Spielzeugkiste beim Zahnarzt. Ich bin dann immer total genervt, wenn sowas kaputt geht, weil ich mir dann einen abbrechen muss, um es zu reparieren. Besonders die Kleinste ist sonst untröstlich. :roll:
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von Nachtblau »

schlangengurke hat geschrieben: 09.10.2019, 19:08
Nachtblau hat geschrieben: 09.10.2019, 11:20Saxophon kann ich bis heute nicht spielen...
Musikschulen gibt es immernoch. ;)
Ich habe auch immer mal überlegt. Allerdings habe ich schon zwei zeitfressende Hobbies. Noch eins ist einfach nicht drin. Aber vielleicht später mal. Sind ja noch 50 Jahre Zeit. :)
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von schlangengurke »

Haha, richtige Einstellung.
:daumenhoch:
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Cucurbita
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von Cucurbita »

Wenn Wünsche kommen, welche ich eigentlich nicht erfüllen möchte dann warte ich meist erstmal ab in wie fern es ein heiß und inniger Wunsch ist oder vielleicht doch nur ein vorübergehender Wunsch, weil man es wo gesehen hat. Meine Tochter hat sich mal ne Barbie gewünscht, sie hatte sie bei ner Freundin gesehen. Der Wunsch kam einmal und dann nie wieder. Also haben wir keine gekauft. Wäre das dauerhaft Thema gewesen hätte sie zum Geburtstag oder Weihnachten eine bekommen. Man erfüllt doch Wünsche normalerweise nicht direkt und kann abschätzen ob es ein Herzenswunsch ist. Aber wenn dann schenk ich schon genau das was gewünscht wird. Wer bin ich denn, dass ich meinen Kindern erzähle was der bessere Wunsch ist?
Muss ja nicht immer Neuware sein, wenn man das nicht unterstützen möchte.
Viele Grüße
Jasmin mit Mädchen (06) und Junge (08)
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von Elena »

Cucurbita hat geschrieben: 10.10.2019, 14:21Aber wenn dann schenk ich schon genau das was gewünscht wird. Wer bin ich denn, dass ich meinen Kindern erzähle was der bessere Wunsch ist?
Ich finde, man kann als Erwachsener schon manchmal besser einschätzen, ob eine Sache bespielt wird oder nicht. Bei Playmo-Sets bin ich darin zum Beispiel echt gut. :lol: Ich finde, wenn man dann mal nachfragt, ob das Kind meint, damit gut spielen zu können und was es damit dann spielt, dann tut man auch dem Kind einen gefallen. Dann wird dem nämlich manchmal sehr schnell klar, dass das auf den ersten Blick cool aussieht, man aber nicht wirklich damit spielen kann.

Was ich aber definitiv nicht machen würde, ist, eine konkret gewünschte Sache durch eine nicht abgesprochene "bessere" Alternative zu ersetzen, wie mit der Puppe beschrieben. Ich würde immer vorher die Alternative diskutieren - und wenn das Kind bei seinem Wunsch bleibt, dann ist das eben so.
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von thuri »

Solche wünsche sind bei uns gerade auch großes Thema.
Wir hatten einmal einen riesenstreit, der sich in " nie kauft ihr mir was!" Auflöste.
Am nächsten Tag war ein lange geplanter ferienausflug in einen dinopark. Da dürfte er einen kleinen Dino anmalen und mitnehmen. Im souveniershop gab es ein Ei, aus dem ein Dino schlüpft. Danach gab es ein Eis und dann waren wir zufällig noch in dem Laden, in dem es einen vierfarben kuli gab, den er sich schon lange wünschte.

Noch am selben Abend kam wieder der Streit auf, wir würden ihm NIE etwas kaufen.

Also wünsche einfach erfüllen erfüllt die meisten Kinder einfach nicht. Daher gibt es hier auch nur selten solche Auswüchse, wie an dem ferientag. Und große wünsche sagen wir niemals vorher zu. Er plant nämlich schon mehr als ein Jahr voraus, was er haben will. Und setzt neue wünsche da gerne noch oben drauf, statt die alten wünsche abzulösen.
Für Weihnachten gibt es daher die Regel, am 1. Dezember darf er eine Wunschliste schreiben, oder basteln. Da werde ich dann ein wenig drauf achten, dass das, was ich für den erfullbarsten herzenswunsch halte auch drauf ist. Ohne zu drängen. Ich werde nur erinnern, dass er sich das doch auch immer gewünscht hat. Aber wenn da Schrott dabei ist, den er nicht nur an dem Tag zufällig im Katalog entdeckt hat, dann ist das ein erfullbarer Wunsch, egal wie es mir gefällt. Ob er das dann auch bekommt, hängt vom Rest seiner Liste ab. Da steht in der Regel mehr drauf, als er tatsächlich bekommt.
Hier mit Eule (2/14) und Lerche (9/18)
DolphinFFM
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Re: Kinder- vs. Elternwünsche, Geburtstag

Beitrag von DolphinFFM »

Bei uns wird das zu Weihnachten und Geburtstag auch Thema und ich seh grad noch keinen Ausweg als die Kinderwünsche zu enttäuschen.
Die Kleine ist eine Puppenmama, hat bereits 4 Puppen und 1 (einfachen) Puppenbuggy für draußen, sowie einen Kombi-Puppenwagenubd einen weiteren Buggy bei O&O, sowie 2 für drinnen. Nur unsere Buggy für draußen ist exklusiv für sie. Nun wünscht sie sich 2 weitere Puppen und einen Kombipuppenwagen.

Die Große ist gar keine Puppenmama, spielt kaum mit Puppen, Kuscheltiere, aber auch Lego und Bastelkram sind eher ihrs. Aber sie findet es doof, wenn alle begeistert davon sind wie sich die Kleine um ihre Puppen sorgt und hat das Gefühl sie muss mit Puppen spielen um mädchenhaft zu sein. Sie hat 2 Puppen und kann zu Hause eben auch die zwei vorhandenen Wagen und alles sonstige Puppenzubehör nutzen. Bleibt aber alles liegen.
Nun möchte sie auch eine Puppe und so einen Kombikinderwagen.

Ich finde die Wünsche von beiden unsinnig. Die Kleine hat bereits genug und anderes Puppenzubehör oder ein großes Puppenhaus macht viel mehr Sinn - und ich Wette fast das O&O sogar zustimmen würden, wenn sie den Kombipuppenwagen mit nach Hause nimmt.

Die Große wünscht es sich mMn aus den falschen Gründen. Klar, sie ist gerade in einer Phase wo die Kinder typisch ihr (Geschlechter-)Rolle suchen. Aber Puppen interessieren sie nun mal nicht. Das Zeug ist arg teuer, das Geld knapp und in andere Sachen einfach besser investiert.

Wie seht ihr das?
... mit den 3 Tigermädchen (02/2014 & 12/2016 & 01/2020)
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