Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
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Marquis
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, daher wiederhole ich vielleicht etwas.
Bei uns gab es eine Woche nach abgeschlossener Eingewöhnung das selbe "Theater". Jeden Morgen hat Püppi geweint und gezetert, sie wolle nicht in den KIGA und hat sich allem komplett verweigert. Das hat mich ziemlich eiskalt erwischt, weil sie in dem Jahr vorher bei der TaMu keinen einzigen Tag hatte, an dem sie nicht gerne gegangen wäre. Nachdem ich dann nach einer Woche ein Kind hatte, dass sich nach meinem Gehen mit Wucht gegen die Tür geworfen hat und weinend dagegentrommelte, habe ich gegen den Rat der Erzieherinnen ("das bringt eh nix") beschlossen, doch wieder für fünf Minuten mit reinzugehen und Püppi auf dem Arm zu halten, bis sie angekommen ist. Seitdem funktioniert es gut und mittlerweile freut sie sich morgens auf den KIGA. Bis sie über Mittag blieb, dauerte nochmal gut vier Wochen. Ich finde also, du machst genau das Richtige, indem du morgens wieder mit hineingehst. Anstrengend wird es sicherlich noch länger für sie bleiben, aber das gibt sich sicherlich mit der Zeit.
Edit: Püppi nimmt jetzt auch jeden Tag ein Kuscheltier mit. Es ist immer ein anderes, dem dann der Kindergarten gezeigt wird.
Bei uns gab es eine Woche nach abgeschlossener Eingewöhnung das selbe "Theater". Jeden Morgen hat Püppi geweint und gezetert, sie wolle nicht in den KIGA und hat sich allem komplett verweigert. Das hat mich ziemlich eiskalt erwischt, weil sie in dem Jahr vorher bei der TaMu keinen einzigen Tag hatte, an dem sie nicht gerne gegangen wäre. Nachdem ich dann nach einer Woche ein Kind hatte, dass sich nach meinem Gehen mit Wucht gegen die Tür geworfen hat und weinend dagegentrommelte, habe ich gegen den Rat der Erzieherinnen ("das bringt eh nix") beschlossen, doch wieder für fünf Minuten mit reinzugehen und Püppi auf dem Arm zu halten, bis sie angekommen ist. Seitdem funktioniert es gut und mittlerweile freut sie sich morgens auf den KIGA. Bis sie über Mittag blieb, dauerte nochmal gut vier Wochen. Ich finde also, du machst genau das Richtige, indem du morgens wieder mit hineingehst. Anstrengend wird es sicherlich noch länger für sie bleiben, aber das gibt sich sicherlich mit der Zeit.
Edit: Püppi nimmt jetzt auch jeden Tag ein Kuscheltier mit. Es ist immer ein anderes, dem dann der Kindergarten gezeigt wird.
Viele Grüße von Marquis mit Püppi (4/17) und Elli (06/19) und einem * (7/21)
- PaleFire
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Heute war der erste Tag nach erneuten 4 Tagen Pause durch Feier- und Brückentag und es war wieder schwierig.
Das Anziehen und Fertigmachen ging minimal besser, aber sie hat sich dann das erste Mal auch dort verweigert und wollte ihre Hausschuhe nicht anziehen (bisher war immer alles 'okay' wenn wir dann dort waren und sie hat gut mitgemacht...). Das ist so irre anstrengend für alle Beteiligten, wenn um jeden einzelnen Schritt so gekämpft werden muss.
Ein Kuscheltier darf sie eh jeden Tag mitnehmen und macht sie auch gerne.
Heute lief es dann so, dass ihre Erzieherin ihr gleich angeboten hat, mit in die Küche zu gehen und was in den Kühlschrank zu legen. Das hat sie dann auch gerne angenommen und ist mit ihr losgestiefelt, sodass ich dann gehen konnte...
Ich mache mir wirklich Gedanken, WAS so schlimm für sie ist zur Zeit. Beim Abholen ist sie zwar müde, aber doch fröhlich und zufrieden. Und sie geht dort sogar mit anderen Erzieherinnen (also von anderen Gruppen) mit zu Angeboten außerhalb des Gruppenraums, also scheint sie sich ja schon irgendwie sicher zu fühlen...ich habe auch vollstes Vertrauen in die Erzieherinnen. Trotzdem fühlt es sich momentan so an, als würde ich ihr jeden Morgen etwas Schlimmes antun.
Ein Kuscheltier darf sie eh jeden Tag mitnehmen und macht sie auch gerne.
Heute lief es dann so, dass ihre Erzieherin ihr gleich angeboten hat, mit in die Küche zu gehen und was in den Kühlschrank zu legen. Das hat sie dann auch gerne angenommen und ist mit ihr losgestiefelt, sodass ich dann gehen konnte...
Ich mache mir wirklich Gedanken, WAS so schlimm für sie ist zur Zeit. Beim Abholen ist sie zwar müde, aber doch fröhlich und zufrieden. Und sie geht dort sogar mit anderen Erzieherinnen (also von anderen Gruppen) mit zu Angeboten außerhalb des Gruppenraums, also scheint sie sich ja schon irgendwie sicher zu fühlen...ich habe auch vollstes Vertrauen in die Erzieherinnen. Trotzdem fühlt es sich momentan so an, als würde ich ihr jeden Morgen etwas Schlimmes antun.
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- PaleFire
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Ach so, sie bekommt zur Zeit wirklich alles an Hilfestellung von uns, was sie braucht - sogar den Schnuller, den wir ihr eigentlich mühsam abgewöhnt hatten, darf sie zum Anziehen/Hinlaufen haben, wenn er ihr hilft. Klappt aber alles nur so mäßig...
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
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Bani
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Ich kann dich gut verstehen. Meine Tochter hat(te) auch immer wieder teils lange Phasen, in denen sie nicht in den Kindergarten will/wollte. Vor allem, wie du auch geschrieben hast, wenn sie krank war oder Ferien/langes Wochenenede war. Ich habe festgestellt, dass es ihr hilft, wenn ich sage, dass es für mich auch schwierig ist wieder aus dem Ferien- oder Wochenendmodus rauszukommen und dass man sich erst wieder an die Abläufe gewöhnen muss.
Bani mit Sohn (05/12) und Tochter (07/14)
Jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise. Joachim Ringelnatz
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- PaleFire
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Danke Bani. Es ist halt im Moment (noch) schwierig, da rational an sie ranzukommen. Wenn man es ihr außerhalb der Situation (also am Wochenende z.B.) in Ruhe erklärt, ist sie auch ganz verständig und kann es annehmen und sagt dann auch, dass Kindergarten ja eigentlich schön ist. Aber in der Situation selbst legt sie echt einen Schalter um und sie macht nur noch dicht.
Wir sind da von der Großen halt auch sehr "verwöhnt", die ist eigentlich immer gerne und unproblematisch hingegangen...
Ich denke, bei der Kleinen ist die Antwort eigentlich simpel: sie ist einfach immer lieber bei Mama. Egal, wie spannend oder toll das Programm ist, dass ihr im Kiga geboten wird.
Das ist halt schwierig, weil man dagegen eigentlich nichts machen kann...
Wir sind da von der Großen halt auch sehr "verwöhnt", die ist eigentlich immer gerne und unproblematisch hingegangen...
Ich denke, bei der Kleinen ist die Antwort eigentlich simpel: sie ist einfach immer lieber bei Mama. Egal, wie spannend oder toll das Programm ist, dass ihr im Kiga geboten wird.
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- matje
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Das ist so schwierig, ich kann dich da voll gut verstehen. Bei uns war es ganz ähnlich, daher mag ich dir einfach mal kurz berichten: Mein Mittlerer wurde auch im Januar im Kindergarten eingewöhnt, nachdem er schon ein Jahr bei der Tagesmutter war. Zu ihr ging er immer gerne und blieb auch über Mittag. Den Kindergarten kannte er von seiner großen Schwester und wollte immer gerne noch dort spielen, wenn ich sie abgeholt habe. Daher dachte ich, die Eingewöhung würde völlig unkompliziert und schien auch erst recht zu behalten,denn er er blieb sofort gern da und war fröhlich beim abholen. Nach einer oder zwei Wochen wurde er krank, und war eine Woche zu Hause und auch sehr schleht zurecht in der Zeit. Danach wollte er nicht mehr im Kindergarten bleiben und schrie Zeter und Mordio, wenn ich gehen wollte.
Bei mir war der Vorteil, dass ich zeitlich nicht eingeschränkt war- ich war hochschwanger und wollte vor allem sicher sein, dass er gern in den Kindergarten geht, wenn das Baby da ist. Ich bin dann tatsächlich nochmal ganz da geblieben und habe ungefähr drei Wochen lang jeden Vormittag in der Küche im Kiga gesessen und gestrickt. Danach haben wir ganz vorsichtig mit Trennungen angefangen, zun. nur 5 min. Er hat beim ersten Mal viel gebrüllt, dass ich nicht gehen soll, aber er brüllte zu Hause genauso, wenn der Becher die falsche Farbe hatte oder sonst etwas anders lief, als er sich das vorgestellt hatte, das half mir, trotzdem wie geplant die 5 min zu gehen. Er hat sich auch schnell beruhigt und spielte fröhlich, als ich wieder kam. Am nächsten Tag hat er nur noch halbherzig geweint und ging sofort zur Erzieherung auf den Arm, am dritten Tag hat er mir gewunken, und seitdem ist alles gut. Er geht fröhlich und gern in den Kindergarten.
Für uns war also tatsächlich die beste Lösung, nochmal von vorn zu beginnen, und die Erzieherinnen haben uns auch toll begleitet. Und auch nachher zum passenden Zeitpunkt "Druck gemacht" und gesagt,wenn wir jetzt nicht bald mit den Trennungen anfangen, will er mich einfach immer in der Küche sitzen haben.....
Bei mir war der Vorteil, dass ich zeitlich nicht eingeschränkt war- ich war hochschwanger und wollte vor allem sicher sein, dass er gern in den Kindergarten geht, wenn das Baby da ist. Ich bin dann tatsächlich nochmal ganz da geblieben und habe ungefähr drei Wochen lang jeden Vormittag in der Küche im Kiga gesessen und gestrickt. Danach haben wir ganz vorsichtig mit Trennungen angefangen, zun. nur 5 min. Er hat beim ersten Mal viel gebrüllt, dass ich nicht gehen soll, aber er brüllte zu Hause genauso, wenn der Becher die falsche Farbe hatte oder sonst etwas anders lief, als er sich das vorgestellt hatte, das half mir, trotzdem wie geplant die 5 min zu gehen. Er hat sich auch schnell beruhigt und spielte fröhlich, als ich wieder kam. Am nächsten Tag hat er nur noch halbherzig geweint und ging sofort zur Erzieherung auf den Arm, am dritten Tag hat er mir gewunken, und seitdem ist alles gut. Er geht fröhlich und gern in den Kindergarten.
Für uns war also tatsächlich die beste Lösung, nochmal von vorn zu beginnen, und die Erzieherinnen haben uns auch toll begleitet. Und auch nachher zum passenden Zeitpunkt "Druck gemacht" und gesagt,wenn wir jetzt nicht bald mit den Trennungen anfangen, will er mich einfach immer in der Küche sitzen haben.....
The trouble with being a parent is that by the time you are experienced, you are unemployed
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
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- PaleFire
- alter SuT-Hase
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Danke für Deinen Bericht, matje. Ich fürchte, eine erneute Eingewöhnung ist bei uns zeitlich "nicht drin". Außerdem habe ich nicht das Gefühl, dass sie sich nicht wohlfühlt, wenn sie dann mal da ist...Sie ist ja wie gesagt heute ganz begeistert mit ihrer Erzieherin mitgestiefelt und auch beim Abholen war sie wieder total fröhlich. Es scheint eher die Trennung/der Abschied von daheim zu sein, der ihr zu schaffen macht.
Aber toll, dass es bei Euch geklappt hat und Euer Kleiner jetzt gerne geht. Das ist so viel wert!
Aber toll, dass es bei Euch geklappt hat und Euer Kleiner jetzt gerne geht. Das ist so viel wert!
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- Mamalinchen
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Ich lasse dir erstmal einen Drücker da (())
Ich habe hier auch eine kleine Dame, der die Trennung sehr schwer fällt. Also von mir. Die Flocke geht an sich auch total gerne in den Kindergarten, hat Freunde dort, liebt die Mitarbeiter, ist dort quasi aufgewachsen, weil der große Bruder auch dort war. Trotzdem haben wir ganz oft ein kleines oder mittelgroßes Drama, wenn ich mich verabschieden will. Die Trennung ist aber auch sonst oft schwierig, also wenn ich sie zu einer Freundin bringe oder ohne sie aus dem Haus gehe. Sie sagt, dass sie am liebsten immer mit mir zusammen sein möchte.
Wie klappt denn sonst eine Trennung? Macht es einen Unterschied, wenn der Papa sie bringt?
Lösung kann ich dir leider nicht anbieten, länger bleiben hat bei uns das Drama nur verzögert. Ich bespreche oft vorher, was sie im KiGa machen möchte oder übergebe sie direkt an eine Erzieherin. Zumindest haben wir im Sommer ausgehandelt, dass sie als Vorschulkind nicht mehr bei denen auf den Arm muss zur Verabschiedung. Das klappt meistens. Ich gehe aber auch, obwohl sie weint, weil ich weiß, dass es nach spätestens 1 Minute wieder ok ist. Sie ist einfach ziemlich emotional.
Ich habe hier auch eine kleine Dame, der die Trennung sehr schwer fällt. Also von mir. Die Flocke geht an sich auch total gerne in den Kindergarten, hat Freunde dort, liebt die Mitarbeiter, ist dort quasi aufgewachsen, weil der große Bruder auch dort war. Trotzdem haben wir ganz oft ein kleines oder mittelgroßes Drama, wenn ich mich verabschieden will. Die Trennung ist aber auch sonst oft schwierig, also wenn ich sie zu einer Freundin bringe oder ohne sie aus dem Haus gehe. Sie sagt, dass sie am liebsten immer mit mir zusammen sein möchte.
Wie klappt denn sonst eine Trennung? Macht es einen Unterschied, wenn der Papa sie bringt?
Lösung kann ich dir leider nicht anbieten, länger bleiben hat bei uns das Drama nur verzögert. Ich bespreche oft vorher, was sie im KiGa machen möchte oder übergebe sie direkt an eine Erzieherin. Zumindest haben wir im Sommer ausgehandelt, dass sie als Vorschulkind nicht mehr bei denen auf den Arm muss zur Verabschiedung. Das klappt meistens. Ich gehe aber auch, obwohl sie weint, weil ich weiß, dass es nach spätestens 1 Minute wieder ok ist. Sie ist einfach ziemlich emotional.
Mamalinchen mit Sonnenschein (06/2011) und Schneeflocke (01/2014)
"Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns."
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- Kuriburi
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
So ähnlich war/ist es bei uns auch. Der Zwerg möchte am liebsten immer nur mit mir zusammen sein, selbst der Papa wird abgelehnt wenn ich da bin und meist kommt er mit dem Papa mit zu meinem Hobby weil er nicht möchte dass ich gehe...
Wir haben gerade 2 Wochen Urlaub und ich fürchte mich jetzt schon wenn er wieder in den Kindergarten muss. (Muss, weil ich arbeite 5 Tage die Woche.) Er hat mir gerade heute nach dem Aufstehen erzählt dass er nicht in den Kindergarten möchte.
Was hier geholfen hat: Ich habe ihm erzählt dass ich auch traurig bin wenn er weint, dass es für mich auch überhaupt nicht einfach ist dann zu gehen. Dass ich aber arbeiten muss und ich ihn nicht alleine zu Hause lassen kann. Eines morgens saß er dann beim Anziehen vor mir (noch zu Hause) und sagte: „Mama, heute weine ich nicht.“ Das war dann auch so, ich habe mich riesig gefreut und es ihm auch gesagt. Was noch half war, dass ich hm gesagt habe wenn ich schnell gehen darf hätte ich noch Zeit ihm etwas zu kaufen (Smarties, diese kleinen Einzelschachteln). Leider fordert er seitdem jedes Mal welche... das ist es mir aber momentan wert. Besonders schlimm war es einmal als er wusste dass nicht ich sondern der Papa ihn abholen wird. Ist bei euch auch solch eine Situation gewesen bei der ersten Verweigerung? Er möchte am liebsten immer von mir abgeholt werden. (Dabei hat er einen ganz tollen, liebevollen und engagierten Papa!!) Was mitnehmen darf er immer, hilft ihm aber nicht wirklich. Seit wir ein festes, von ihm gewähltes Ritual (er schubst mich raus) haben klappt der Abschied schnell und gut. Er sagt „ich will dich rausschmeißen.“ Als ich noch mit in der Gruppe saß anfangs wollte er mich nie gehen lassen, selbst wenn er schon im Spiel war.
Jedenfalls kann ich deine Angst super gut verstehen und wünsche euch sehr, dass ihr einen guten Weg findet. Ich habe auch schon bereut dass ich arbeiten muss. Und das, obwohl ich sehr gerne arbeite eigentlich und mir zu Hause bleiben für längere Zeit nicht wirklich vorstellen könnte.
Was hier geholfen hat: Ich habe ihm erzählt dass ich auch traurig bin wenn er weint, dass es für mich auch überhaupt nicht einfach ist dann zu gehen. Dass ich aber arbeiten muss und ich ihn nicht alleine zu Hause lassen kann. Eines morgens saß er dann beim Anziehen vor mir (noch zu Hause) und sagte: „Mama, heute weine ich nicht.“ Das war dann auch so, ich habe mich riesig gefreut und es ihm auch gesagt. Was noch half war, dass ich hm gesagt habe wenn ich schnell gehen darf hätte ich noch Zeit ihm etwas zu kaufen (Smarties, diese kleinen Einzelschachteln). Leider fordert er seitdem jedes Mal welche... das ist es mir aber momentan wert. Besonders schlimm war es einmal als er wusste dass nicht ich sondern der Papa ihn abholen wird. Ist bei euch auch solch eine Situation gewesen bei der ersten Verweigerung? Er möchte am liebsten immer von mir abgeholt werden. (Dabei hat er einen ganz tollen, liebevollen und engagierten Papa!!) Was mitnehmen darf er immer, hilft ihm aber nicht wirklich. Seit wir ein festes, von ihm gewähltes Ritual (er schubst mich raus) haben klappt der Abschied schnell und gut. Er sagt „ich will dich rausschmeißen.“ Als ich noch mit in der Gruppe saß anfangs wollte er mich nie gehen lassen, selbst wenn er schon im Spiel war.
Jedenfalls kann ich deine Angst super gut verstehen und wünsche euch sehr, dass ihr einen guten Weg findet. Ich habe auch schon bereut dass ich arbeiten muss. Und das, obwohl ich sehr gerne arbeite eigentlich und mir zu Hause bleiben für längere Zeit nicht wirklich vorstellen könnte.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
- matje
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Re: Plötzlich Kindergarten-Verweigerung
Ja, das mit dem Rausschmeißen hat mein Sohn auch eine ganz ganze Weile gemacht, das war sehr wichtig für ihn.
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matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)