Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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- Rinrin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Also in der Version für erwachsene wird empfohlen das onmi*biotic am besten auf nüchternen Magen zu nehmen und erst ne Stunde später was zu essen.. aber besser überhaupt als perfekt. Ich würde es dann geben wenn es am ehesten genommen wird. Aber nicht mit dem Antibiotikum zusammen .. das ist ja eher planlos weil man die helferlein ja gleich wieder platt macht.
Ich fange eine Kur auch immer erst an nachdem das Antibiotikum fertig genommen wurde.
Ich fange eine Kur auch immer erst an nachdem das Antibiotikum fertig genommen wurde.
Mit Wuz (01/17) und Bup (07/19)
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Pirouge
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Echt? So, dass man kein Probiotikum braucht? In Bezug auf Allergien scheint es ja Hinweise zu geben, dass Probiotika im ersten Lebensjahr neben dem Stillen hilfreich sind. Ich glaube ich würde mich da nicht drauf verlassen, dass Stillen allein die Darmflora wieder fit macht. Ich hatte auch mal gelesen, dass die Antibiotikagabe im Babyalter auch einige Effekte des Stillens wieder futsch macht. Allerdings nicht, ob man das mit Probiotikika wieder umkehren kann. Ich glaube ich würde da auf Nummer sicher gehen.deidamaus hat geschrieben: 02.10.2019, 15:20 Muttermilch ist das beste Mittel für den Darmaufbau. Also fleißig stillen sollte ausreichend sein, um die Darmflora wieder fit zu bekommen.
Liebe Grüße
deidamaus
2014 und 2019
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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Pirouge
Bezüglich Allergien und Probiotika neben dem Stillen sehe ich da ehrlich gesagt keine Hinweise. Es gibt immer Mal Studien mit Formula und Probiotika. Auf welche Studie beziehst Du Dich?
Bezüglich Allergien und Probiotika neben dem Stillen sehe ich da ehrlich gesagt keine Hinweise. Es gibt immer Mal Studien mit Formula und Probiotika. Auf welche Studie beziehst Du Dich?
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
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pqr
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- ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Pirouge, vielleicht findest du den Artikel interessant: https://www.hipp-fachkreise.de/forschun ... bakterien/
Was ich nämlich spontan wusste, war, dass aktuell Probiotika anhand von Muttermilch entwickelt werden. Ich persönlich glaube, deidamaus hat absolut recht.
Was ich nämlich spontan wusste, war, dass aktuell Probiotika anhand von Muttermilch entwickelt werden. Ich persönlich glaube, deidamaus hat absolut recht.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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Estel
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich glaube, es ging ihr wirklich hauptsächlich hierum, da sie kurz vorher davon sprach, dass ich mir zwischendurch Ruhe schaffen soll und tagsüber Schlafpausen nehme, da es nachts für mich schwierig ist.königsmadl hat geschrieben: 02.10.2019, 20:44 Wenn deine Hebamme aber eher pro Stillen ist kann es auch sein, dass sie dir ein bissl Ruhe verschaffen will. Ist ja nicht immer alles so schwarz/weiß.
Danke an alle für die Tips zum stillen in der Nacht, ich glaube ich probiere das ein oder andere mal tagsüber, ob es für uns funktioniert.
Unser kleiner Schatz: Christopher *27.09.2019
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Pirouge
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich schrieb zum Allergierisiko extra "scheint Hinweis zu geben" und nicht "es gibt Studien", weil ich die Studienlage selbst nicht recherchiert habe
und eine einzelne Studie sicher nicht aussagekräftig ist. Meine sehr kompetente und engagierte Hebamme sagte jedoch, dass es für Omnibio*tic panda und Muta*flor entsprechende Studien gibt.
Im Ärzteblatt gibt es folgenden Artikel, den man ohne (kostenfreien) Zugang nicht ganz lesen kann, aber ein Link zu einer Metanalyse ist im ersten Absatz zu sehen: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... verringern
Gerade wenn man sich auf das Stillen als reinen Darmflora-Aufbau verlässt, müsste man vorher noch fragen, ob die Mutter eine gute Bakterienflora hat. Das ist ja auch nicht immer der Fall - gerade wenn man selbst Antibiotika genommen hat und den Darm nicht gut aufgebaut hat.
Muss aber natürlich jede selbst wissen, worauf sie vertrauen mag - das ist ja nicht nur bei dem Thema nicht ganz einfach. Schädliche Nebenwirkungen scheint das ganze ja auf jeden Fall nicht zu haben, außer dass es ggf rausgeschmissenes Geld ist.
ShinyCheetah, ich sehe dich gerade in der Vorschau, danke für den Link! Da steht aber auch: "Laktobazillen wurden in mehr als zwei Dritteln (66%) und Bifidobakterien in einem Viertel (26%) aller 160 Proben nachgewiesen, d.h. das Vorkommen von Laktobazillen war deutlich häufiger!". Dh 1/3 der Muttermilchproben hatten KEINE Laktobazillen und 74% keine Bifidobakterien. Woher soll ich wissen, ob meine Milch dem Kind den idealen Darmaufbau bietet?
Im Ärzteblatt gibt es folgenden Artikel, den man ohne (kostenfreien) Zugang nicht ganz lesen kann, aber ein Link zu einer Metanalyse ist im ersten Absatz zu sehen: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... verringern
Gerade wenn man sich auf das Stillen als reinen Darmflora-Aufbau verlässt, müsste man vorher noch fragen, ob die Mutter eine gute Bakterienflora hat. Das ist ja auch nicht immer der Fall - gerade wenn man selbst Antibiotika genommen hat und den Darm nicht gut aufgebaut hat.
Muss aber natürlich jede selbst wissen, worauf sie vertrauen mag - das ist ja nicht nur bei dem Thema nicht ganz einfach. Schädliche Nebenwirkungen scheint das ganze ja auf jeden Fall nicht zu haben, außer dass es ggf rausgeschmissenes Geld ist.
ShinyCheetah, ich sehe dich gerade in der Vorschau, danke für den Link! Da steht aber auch: "Laktobazillen wurden in mehr als zwei Dritteln (66%) und Bifidobakterien in einem Viertel (26%) aller 160 Proben nachgewiesen, d.h. das Vorkommen von Laktobazillen war deutlich häufiger!". Dh 1/3 der Muttermilchproben hatten KEINE Laktobazillen und 74% keine Bifidobakterien. Woher soll ich wissen, ob meine Milch dem Kind den idealen Darmaufbau bietet?
2014 und 2019
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Sisqi
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
OT:
Ich habe die Tage auf der I-Netseite der DAZ (dt. Apotheker Zeitung) einen Artikel aus dem letzten Jahr gelesen, in dem berichtet wurde, dass es Studien gibt, die zeigen, dass eine Probiotikagabe den natürlichen Darmflorawiederaufbau sogar behindert.
Ich habe die Tage auf der I-Netseite der DAZ (dt. Apotheker Zeitung) einen Artikel aus dem letzten Jahr gelesen, in dem berichtet wurde, dass es Studien gibt, die zeigen, dass eine Probiotikagabe den natürlichen Darmflorawiederaufbau sogar behindert.
A 06/13, E 03/16 & P 11/18
- ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Berechtigte Frage
Ich fand einfach interessant, dass man versucht, Probiotika zu entwickeln, indem man Muttermilch "nachahmt". Übrigens auch, indem man bestimmte Zucker herstellt, die nur in der MuMi vorkommen und die "guten" Darmbakterien als Nahrung dienen (z. B. den besagten Bifidobakterien). Ich hab aber erst seit kurzem beruflich damit zu tun und bin (noch längst) kein Experte. Aktuell sagt mir einfach mein Bauchgefühl, dass MuMi idR ausreichend sein sollte - darum habe ich nur geschrieben, dass ich *glaube*, dass deidamaus recht hat.
Eventuell werden die Bakterien in deiner Milch auch gar nicht groß beeinflusst, wenn dein Darm kurzzeitig ein gestörtes Mikrobiom hat. Die MuMi-Bakterien "wohnen" ja quasi in den Milchdrüsen, auch wenn man inzwischen rausgefunden hat, dass sie ursprünglich aus dem Darm dahinwandern.
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... giUEpquWg2
Spannendes Thema
Eventuell werden die Bakterien in deiner Milch auch gar nicht groß beeinflusst, wenn dein Darm kurzzeitig ein gestörtes Mikrobiom hat. Die MuMi-Bakterien "wohnen" ja quasi in den Milchdrüsen, auch wenn man inzwischen rausgefunden hat, dass sie ursprünglich aus dem Darm dahinwandern.
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... giUEpquWg2
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Kann ich ab und an abends mal ein Baldrian-Hopfen-Präparat nehmen? Ich habe eine neue Stelle und bin da manchmal abends so nervös, dass ich nicht einschlafen kann 
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ja, interessant, danke für eure Ausführungen, lese gerade zufällig rein ...ShinyCheetah hat geschrieben: 03.10.2019, 06:38 Berechtigte FrageIch fand einfach interessant, dass man versucht, Probiotika zu entwickeln, indem man Muttermilch "nachahmt". Übrigens auch, indem man bestimmte Zucker herstellt, die nur in der MuMi vorkommen und die "guten" Darmbakterien als Nahrung dienen (z. B. den besagten Bifidobakterien). Ich hab aber erst seit kurzem beruflich damit zu tun und bin (noch längst) kein Experte. Aktuell sagt mir einfach mein Bauchgefühl, dass MuMi idR ausreichend sein sollte - darum habe ich nur geschrieben, dass ich *glaube*, dass deidamaus recht hat.
Eventuell werden die Bakterien in deiner Milch auch gar nicht groß beeinflusst, wenn dein Darm kurzzeitig ein gestörtes Mikrobiom hat. Die MuMi-Bakterien "wohnen" ja quasi in den Milchdrüsen, auch wenn man inzwischen rausgefunden hat, dass sie ursprünglich aus dem Darm dahinwandern.
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Spannendes Thema![]()
Dass die Bakterien aus dem Darm hochwandern, würde ja ggf. auch dazu passen, dass man Brustsoor leichter kriegt, wenn die Darmflora gestört ist ... d.h. es könnte doch stimmen, was meine Hebamme immer sagte, dass zu viel Zucker essen Soor zusätzlich begünstigen würde, weil schlecht für die Darmflora?
Tochter 04/18
Sternchen 10/20
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