Brüste sind niemals ganz leer. Dem entsprechend gibt es auch keinen Punkt, an dem eine Seite "fertig ist". Wenn Dein Baby an der Brust einige Minuten getrunken hat und von selbst aufhört zu trinken, kannst Du problemlos die Seite wechseln. Er wird Dir dann zeigen, ob er noch Bedarf hat oder fertig ist.Nadine2407 hat geschrieben: 12.07.2019, 19:39Stillpausen sind nie länger als 4 Stunden, eher nur 1-2. Ich weiß ja nur nie, ob die Seite leer bzw. er mit der Seite fertig ist, weil er immer einpennt....Beide Seiten müssen regelmäßig entleert werden, um die Milchbildung anzuregen. In der ersten Zeit sollten immer beide Seiten angeboten werden. Das Baby entscheidet, ob es die 2. möchte. Die erste Seite einfach jedes Mal abgewechseln. Zu lange Stillpausen reduzieren die Milchproduktion.
Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Und eines Tages ist dein Baby so groß wie meines und stellt selbst fest, dass es zwei Brüste gibt und sucht sich selbst aus, welche es mag... im Sekundentakt 
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo liebe Foristen,
ist Himbeerblättertee (Überbleibsel aus der Schwangerschaft) während der Stillzeit irgendwie problematisch? Ich trinke den so gerne als Schwarztee-Ersatz...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Meines Wissens steigt die Anzahl der Milchspendereflexe, wenn man die Seite öfters wechselt, aus dem Grund wird bei einem schlecht zunehmenden Kind Wechselstillen empfohlen. Ich denke daher nicht, dass zwingend länger nur an einer Seite getrunken werden sollte.Nadine2407 hat geschrieben: 12.07.2019, 16:37 Ihr Lieben,
mal eine Frage zum Wechseln der Brust. Man soll ja zunächst eine Brust "leer" trinken lassen (um mit jedem MSR den Fettgehalt der Milch zu steigern) und dann erst die zweite anbieten. Ich habe hier einen Schnelltrinker bzw. Einschläfern, der maximal 2-3 Minuten trinkt und dann einschläft. Gewichtszunahme und Fitness des Babys passt, er ist super aktiv und es scheint zu reichen.
Wenn er nun nach einer Weile wieder aufwacht, biete ich ihm dann noch einmal die selbe Brust an, oder die zweite? Bin ganz schön überfragt![]()
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Zum Milchsteigern und Animieren ist Wechselstillen tatsächlich empfohlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass schnelles Wechseln grundsätzlich gut ist! Es kommt immer auf den Einzelfall an.Raya hat geschrieben: 14.07.2019, 10:00 Meines Wissens steigt die Anzahl der Milchspendereflexe, wenn man die Seite öfters wechselt, aus dem Grund wird bei einem schlecht zunehmenden Kind Wechselstillen empfohlen. Ich denke daher nicht, dass zwingend länger nur an einer Seite getrunken werden sollte.
Hier haben wir ein gut gedeihendes Baby, das nach einer Seite satt ist. Es trinkt also sehr effektiv und die Mutter produziert genügend Milch. Wunderbar.
Bei einen Baby, das nicht so leicht andockt, kann es durchaus sinnvoll sein, es länger an einer Brust trinken zu lassen, damit es an genügend Milch kommt. Da wäre Wechselstillen fatal.
Es gibt kein "Nur so ist es richtig", das zu allen Mutter-Kind-Paaren passt. Daher ist individuelle Beratung so wichtig.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich werde ab September wieder in Vollzeit arbeiten, mein Mann bleibt zuhause beim Kind (dann 14 Monate). Ich stille derzeit noch nach Bedarf. Wenn wir viel unterwegs sind und ich das Stillen mal vergesse (ups!), kommt er lange ohne aus - er isst und trinkt dann einfach. Aber manchmal (und in letzter Zeit wahrscheinlich aufgrund der Entwicklung vermehrt) kommt er recht eindeutig zum Stillen, was dann ja nicht mehr geht.
Dieser Aspekt und der, dass ich recht schnell einen Milchstau bekomme, lässt mich überlegen, das Stillen tagsüber auszuschleichen. Macht das Sinn? Leider fällt auch unser Morgenstillen dadurch weg, weil ich früh aufstehen muss. Ich möchte es eigentlich nicht erzwingen und hoffe ein bisschen auf Antwort, die mich beruhigen. Bei der Arbeit kann ich vormittags schlecht ausstreichen (bin Lehrerin), zur Info.
Dieser Aspekt und der, dass ich recht schnell einen Milchstau bekomme, lässt mich überlegen, das Stillen tagsüber auszuschleichen. Macht das Sinn? Leider fällt auch unser Morgenstillen dadurch weg, weil ich früh aufstehen muss. Ich möchte es eigentlich nicht erzwingen und hoffe ein bisschen auf Antwort, die mich beruhigen. Bei der Arbeit kann ich vormittags schlecht ausstreichen (bin Lehrerin), zur Info.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo..
Ich hoffe, ich bin hier im richtigen 'Bereich' angekommen.
Meiner Tochter (4Wochen) wurde vor etwa 3 Wochen das hintere Zungenbändchen durchtrennt. Sie hat an Ober- und Unterlippe stark ausgeprägte Saugbläschen. Wann sollten die denn weggehen? Oder kann es sein, dass der Eingriff nicht erfolgreich war, wenn die nach drei Wochen noch nicht weg sind?
Lg Zuckerherz
Ich hoffe, ich bin hier im richtigen 'Bereich' angekommen.
Meiner Tochter (4Wochen) wurde vor etwa 3 Wochen das hintere Zungenbändchen durchtrennt. Sie hat an Ober- und Unterlippe stark ausgeprägte Saugbläschen. Wann sollten die denn weggehen? Oder kann es sein, dass der Eingriff nicht erfolgreich war, wenn die nach drei Wochen noch nicht weg sind?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Bei meinem Kleinen waren die auch noch eine Weile da. Vielleicht auch, weil die Technik nicht sofort besser wird. Aber ich bin kein Profi, nur meine eigene Erfahrung.
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