Wenn man weiter recherchiert, dann merkt man dass sie die Einführung der Kinderrechte und das Achten aufs Kindswohl kritisiert. Elternwohl sollte ihrer Meinung nach über dem Kindswohl stehen, und da rollt sich bei mir einiges zusammen.soda hat geschrieben: 08.07.2019, 20:24 Der verlinkte Artikel der Soziologin ist nicht so schlecht. Da erkenne ich viel Wahres und wenn die Abzweigungen in der Erziehung immer so gewählt werden, dass es „nur ums Kind“ geht, wird das Leben zur großen Belastung.
Mal ehrlich, das wissen wir alle.
Gerade da schreibt sie ja aber, dass diese Position den Kindern nicht zusteht und niemandem gut tut.
Wenn das mal nicht ein Bestandteil von AP ist....
Film Elternschule im Kino
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Re: Film Elternschule im Kino
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Re: Film Elternschule im Kino
Kannst du mir vielleicht sagen, wo ich mehr von ihr lesen kann? Amazon Rezensionen oder eine Bibliographie helfen mir nicht so richtig und was anderes hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.
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Re: Film Elternschule im Kino
Unter dem Link gibt es weitere Artikel von ihr und ein paar Sachen zum Download.
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Re: Film Elternschule im Kino
https://www.ph-karlsruhe.de/fileadmin/u ... 6_2019.pdf
Ich meinte den hier. Und diese Autorin.
Wenn ich dem Link von dir folge, finde ich aber nur den einen (kurzen) Artikel von ihr.
Ich meinte den hier. Und diese Autorin.
Wenn ich dem Link von dir folge, finde ich aber nur den einen (kurzen) Artikel von ihr.
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Re: Film Elternschule im Kino
Ich zitiere mal aus dem"Hintergrundtext" auf den sie sich bezieht:
Das 20. Jahrhundert wurde schließlich zum Jahrhundert des Kindes. Neben die Menschenrechte traten gesonderte Kinderrechte, und in den 1970er Jahren setzte sich Kindzentrierung in Institutionen und Familie als Ideal gesamtgesellschaftlich durch. Legitime Gewalt und gute Macht verkörperte nicht länger der Vater, sondern die Chiffre des unschuldigen Kindes – Inbegriff höchster Werte mit besonderem
Emotionalisierungs-, Anklage und Aktivierungspotenzial.
Das steht in der Verlinkung unter ihrem Artikel. Legitime Gewalt? Echt jetzt? Gesonderte Kinderrechte? Die waren verdammt nötig.
Das 20. Jahrhundert wurde schließlich zum Jahrhundert des Kindes. Neben die Menschenrechte traten gesonderte Kinderrechte, und in den 1970er Jahren setzte sich Kindzentrierung in Institutionen und Familie als Ideal gesamtgesellschaftlich durch. Legitime Gewalt und gute Macht verkörperte nicht länger der Vater, sondern die Chiffre des unschuldigen Kindes – Inbegriff höchster Werte mit besonderem
Emotionalisierungs-, Anklage und Aktivierungspotenzial.
Das steht in der Verlinkung unter ihrem Artikel. Legitime Gewalt? Echt jetzt? Gesonderte Kinderrechte? Die waren verdammt nötig.
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Re: Film Elternschule im Kino
Mittlerweile ist da auch nur noch die Verlinkung zu dem Hintergrundtext. Vorhin war da noch mehr 
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Re: Film Elternschule im Kino
Ja aber empfindest du das als wertend? Ich lese das als wissenschaftlichen Artikel, der Veränderungen in der Gesellschaft abzubilden versucht (?).
So verstehe ich auch ihre Bibliographie, die man auf der Universitäts Internetseite findet.
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Re: Film Elternschule im Kino
Die „gute Macht“ hätte man ja schon in Anführungsstriche setzen können.
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Re: Film Elternschule im Kino
Dass man Kinderrechte gesondert braucht, ist schlimm. Hast du das so gemeint? Da stimme ich dir jedenfalls zu!
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Re: Film Elternschule im Kino
Ich finde das schon als wertend. Genauso wie ich die legitime Gewalt als wertend verstehe. Gerade weil sie beim Vater verankert wird und in dem Zusammenhang bekommt die extra Erwähnung der Kinderrechte einen üblen Beigeschmack.
Ja ich finde es schlimm, dass es extra Kinderrechte geben muss, dass die Menschenrechte die Kinder nicht ausreichend schützen. Ja ich glaube die Kindzentrierung hat in einigen Bereichen eine dringend notwendige Änderung im Umgang mit Kindern verursacht. Das sehe ich nicht als negativen Aspekt an, sondern als logische Konsequenz nach Abschaffung der Leibeigenschaft, nach Freiheit und Rechten für die Frauen, musste irgendwann auch die Anerkennung der Rechte der Kinder kommen. Das kann aber nur kommen wenn Kinder gesehen werden, und damit rücken sie automatisch erstmal in den Mittelpunkt.
Es gibt die Theorie, bevor sich ein Extrem ändern kann, muss es erst in das andere Extrem ausschlagen. Dann erst kann es in der Mitte ankommen. Vielleicht sind wir nach erlaubter Gewalt, körperlichen und seelischen Demütigungen, emotionaler Kälte und fehlender Bindung gerade am anderen Extrem angekommen und können jetzt den Weg zu einem normalen Mittelmaß antreten.
Ja ich finde es schlimm, dass es extra Kinderrechte geben muss, dass die Menschenrechte die Kinder nicht ausreichend schützen. Ja ich glaube die Kindzentrierung hat in einigen Bereichen eine dringend notwendige Änderung im Umgang mit Kindern verursacht. Das sehe ich nicht als negativen Aspekt an, sondern als logische Konsequenz nach Abschaffung der Leibeigenschaft, nach Freiheit und Rechten für die Frauen, musste irgendwann auch die Anerkennung der Rechte der Kinder kommen. Das kann aber nur kommen wenn Kinder gesehen werden, und damit rücken sie automatisch erstmal in den Mittelpunkt.
Es gibt die Theorie, bevor sich ein Extrem ändern kann, muss es erst in das andere Extrem ausschlagen. Dann erst kann es in der Mitte ankommen. Vielleicht sind wir nach erlaubter Gewalt, körperlichen und seelischen Demütigungen, emotionaler Kälte und fehlender Bindung gerade am anderen Extrem angekommen und können jetzt den Weg zu einem normalen Mittelmaß antreten.
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