Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Bei uns hat Paracetamol als Zäpfchen geholfen.
- Rinrin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich hab das mit den Schmerzmitteln zwar nicht geschrieben
aber wenn ich weiß dass Zähne drücken ist/war das oft das hilfreiche Mittel unserer Wahl beim Wuz.
aber hier auch mal meine 2 Cent zum beißen-Thema:
Grundsätzlich kann es wohl am besten sein in dem Alter gar keine Reaktion zu zeigen (aua. Ja das ist schwer
) weil die kleinen mit neun Monaten noch nicht verstehen dass es anderen weh tut wenn man sie beißt und man das beißen durch eine für das Kind neue und eigenartige Reaktion nur noch interessanter macht.
Klar. Man braucht sich nicht beißen lassen aber möglichst neutral in der Situation bleiben und langweilig etwas Abstand schaffen ist wohl ein gutes Mittel das beißen nicht erst zum Spiel werden zu lassen.
Das Lachen auf deinen verärgerten Blick ist auch eine natürliche, angeborene Reaktion. Dein Baby kann dein verärgertes verhalten noch nicht mit der tatsache Verknüpfen dass der Biss dir weh tat.
Die Assoziationen sind „wenn ich beiße macht Mama was außergewöhnliches“ und „wenn Mama so streng guckt und redet, ist irgendwas nicht gut und ich muss schauen, dass sie mich wieder lieb hat. darum lache ich sie an!“
Aber beide Assoziationen werden nicht verknüpft oder in einen Zusammenhang gebracht.
Wenn du mitlachen musst zeigst du also ganz genau die Reaktion warum die Natur dieses Lachen bei Babys eingeführt hat. (Da ist nix dabei) :3
Ich hab versucht interessante Alternativen zum „bebeißen“ zu finden. Plüschig oder sonstiges Spielzeug. Gottseidank war das bribing recht schnell vorbei beim Wuz.. warum mache ich das nochmal?! Ach ja... ich wollte zwei kinder...
aber hier auch mal meine 2 Cent zum beißen-Thema:
Grundsätzlich kann es wohl am besten sein in dem Alter gar keine Reaktion zu zeigen (aua. Ja das ist schwer
Klar. Man braucht sich nicht beißen lassen aber möglichst neutral in der Situation bleiben und langweilig etwas Abstand schaffen ist wohl ein gutes Mittel das beißen nicht erst zum Spiel werden zu lassen.
Das Lachen auf deinen verärgerten Blick ist auch eine natürliche, angeborene Reaktion. Dein Baby kann dein verärgertes verhalten noch nicht mit der tatsache Verknüpfen dass der Biss dir weh tat.
Die Assoziationen sind „wenn ich beiße macht Mama was außergewöhnliches“ und „wenn Mama so streng guckt und redet, ist irgendwas nicht gut und ich muss schauen, dass sie mich wieder lieb hat. darum lache ich sie an!“
Aber beide Assoziationen werden nicht verknüpft oder in einen Zusammenhang gebracht.
Wenn du mitlachen musst zeigst du also ganz genau die Reaktion warum die Natur dieses Lachen bei Babys eingeführt hat. (Da ist nix dabei) :3
Ich hab versucht interessante Alternativen zum „bebeißen“ zu finden. Plüschig oder sonstiges Spielzeug. Gottseidank war das bribing recht schnell vorbei beim Wuz.. warum mache ich das nochmal?! Ach ja... ich wollte zwei kinder...
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KathaD
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo Ella!
Das mit dem Hautzwirbeln und noch schlimmer Ohrbefühlen hatte ich bei meiner Großen auch. Und es ging leider auch echt lang so. Ich hab alles mögliche probiert bis wir ein Stofftier mit Filzohren und jetzt eine Glubschieule
mit sehr festen Füssen gefunden haben. Irgendwie scheint sich das ähnlich anzufühlen.
Vielleicht findet ihr ja auch etwas in der Art. Alle Schmusetucher und andere Stofftiere waren vergebens. Zwischendrin war der Schnuller zwischen den Fingern, das ging auch mal eine Weile. Es muss sich irgendwie nach Haut anfühlen. (Glubschis hab ich immer kategorisch ausgeschlossen! So was kommt mir nicht ins Haus. Nun ja... Sie wird heiss und innig geliebt und mein Muttermal am Hals und meine Ohren haben Ruhe) es fing übrigens zur gleichen Zeit an wie bei euch...
Das mit dem Hautzwirbeln und noch schlimmer Ohrbefühlen hatte ich bei meiner Großen auch. Und es ging leider auch echt lang so. Ich hab alles mögliche probiert bis wir ein Stofftier mit Filzohren und jetzt eine Glubschieule
Vielleicht findet ihr ja auch etwas in der Art. Alle Schmusetucher und andere Stofftiere waren vergebens. Zwischendrin war der Schnuller zwischen den Fingern, das ging auch mal eine Weile. Es muss sich irgendwie nach Haut anfühlen. (Glubschis hab ich immer kategorisch ausgeschlossen! So was kommt mir nicht ins Haus. Nun ja... Sie wird heiss und innig geliebt und mein Muttermal am Hals und meine Ohren haben Ruhe) es fing übrigens zur gleichen Zeit an wie bei euch...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
@Rota und Schnuller Danke für Eure Einschätzung. Ich denke, ich werde versuchen die empfohlener Abstände einzuhalten, aber wenn es nicht geht, ist es eben so. Und ich versuche weiterhin ohne Schnuller klar zu kommen. Ganz notfalls fliegen hier ein paar aus einer Windeltorte rum 
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Bzgl Schnuller und autofahren: meine Kinder haben die Babyschale gehasst, und bei dem Weltenbummler hatten wir erst Ruhe, als er in einem Reboarder gewechselt hat. In den gleichen Reboarder hat die Königin viiiiel früher gewechselt (es lässt sich für Neugeborene ausrüsten). Und ab dann war es gar kein Problem mehr! Unsere Reboarder geht bis 25 kg, also war es eine gute Investition.Schnecke106 hat geschrieben: 28.06.2019, 22:54 @Rota und Schnuller Danke für Eure Einschätzung. Ich denke, ich werde versuchen die empfohlener Abstände einzuhalten, aber wenn es nicht geht, ist es eben so. Und ich versuche weiterhin ohne Schnuller klar zu kommen. Ganz notfalls fliegen hier ein paar aus einer Windeltorte rum![]()
Liebe Grüße
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.
Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.
RL calls, wenig hier. Bitte PN oder zitieren wenn es dringend ist!
R.
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- ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
So, ich wollte ja noch Literatur nachliefern was Eisen, Pre und Stillen angehtRinrin hat geschrieben: 27.06.2019, 09:59 [...]
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich über die pre-Seite des Stillens nur mäßig (also passiv - was ich nebenbei so gelesen hab) informiert habe, da das bei uns nie Thema war.
Wo du das mit dem 10-fachen [Eisen]Gehalt schreibst meine ich mich zu erinnern dass das der Grund war warum viele Leute meinen „Mumi ist ab Zeitpunkt xyz nur noch wie Wasser - da ist ja nix drin“.
Erstmal vorweg, dass Mumi irgendwann "wie Wasser" ist, ist natürlich totaler Quatsch - die Leute scheinen zu vergessen, dass Formula ja versucht Mumi so gut wie möglich nachzuahmen
In diesem Artikel steht was über die historische Entwicklung von Formula, u. a. "For example, iron was added in 1959 to reduce the risk of iron deficiency in formula-fed infants". Man hat dann sehr viel Eisen zugesetzt, weil es eben viel schlechter bioverfügbar ist als das in der Mumi (das als Lactoferrin vorliegt). Der Faktor 10 kommt übrigens laut dem Artikel hin.
Seitdem hat man aber einige Studien dazu durchgeführt, wie der Einsenstatus bei Still- und Formula-Kindern wirklich ist. Hier gibt's einen Übersichtsartikel. Die beziehen sich auf 44 Studien zum EIsanstatus in Babys und Kleinkindern in Europa. Eisenmangel ist ganz schön verbreitet (auch wenn der für sich noch nicht problematisch sein muss), z. T. hatten 25% der untersuchten Kinder einen. Als Problem sehen sie aber vor allem, wenn Kinder U1 statt Muttermilch oder Formula Kuhmilch bekommen. Klingt dämlich, aber ich habe sogar im Bekanntenkreis ein Baby, das mit 6 Monaten auf Brei abgestillt wurde und seitdem Kuhmilch als einzige Milchquelle hat (z. B. im Abendbrei). DAS sollte man nicht machen.
In Deutschland gab es zwei große Studien, von denen ich weiß, die DINO-Studie (das ist die mit den Fleischgläschen
In der DINO-Studie kam raus, dass im Alter von 7 und 10 Monaten unter den Stillkindern Eisenmangel verbreitet war, unter den Flaschenkindern nicht. Naja, und, dass es keinen Unterschied macht, ob die Babys 12% oder 8% Fleisch in ihren H*pp-Gläschen haben
Eine Auswertung der PINGU-Studie kam dann zu dem Ergebnis, dass es so einfach leider nicht ist. Ein paar interessante Feststellungen:
* wegen einer Anpassung der Formula (weniger Eisen) gab es hier auch unter den Flaschenkindern vermehrt Eisenmangel
* überhaupt war der Anteil von Kindern mit zu niedrigen Eisenwerten sehr hoch (mehr als ein Drittel der Kinder im Alter von 10 Monaten!)
* es wurde kein positiver Effekt auf den Eisenstatus durch frühe Zufütterung nachgewiesen
Also... Das Thema ist noch lange nicht durch und es gibt keine einfachen, eindeutigen Ergebnisse
Mir ist übrigens noch eine andere relativ aktuelle Studie zu Kindern in China begegnet, bei der tatsächlich auch wieder beobachtet wurde, dass die Stillkinder im Alter von 9 Monaten eine stärkere Tendenz zu Eisenmangel haben als die Flaschenkinder. Hier wurde aber auch deutlich eisenhaltigere Pre-Nahrung gefüttert als in der PINGU-Studie.
Achja, generell starten Flaschenkinder auch früher mit Beikost als Stillbabys. Das kann natürlich auch in manche Ergebnisse mit reinspielen (wobei die Auswertung der PINGU-Studie das berücksichtigt). Fand ich aber trotzdem interessant, das "wissenschaftlich belegt" zu finden, passt nämlich auch zu meinen persönlichen Erfahrungen.
Achja, die Artikel unterschieden alle zwischen Eisenmangel und Eisenmangelanämie, ich hab das hier jetzt vereinfacht...
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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OrangerStier
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- Beiträge: 4057
- Registriert: 27.03.2019, 17:23
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Aber wenn Stillen das von der Natur gewünschte ist. Wie würden den dann die Eisen Werte Festgelegt die gewünscht sind. Also das die Flaschenkinder zu viel Eisen haben?
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Sommermama2017
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
In die Richtung musste ich auch denken.OrangerStier hat geschrieben: 29.06.2019, 15:14 Aber wenn Stillen das von der Natur gewünschte ist. Wie würden den dann die Eisen Werte Festgelegt die gewünscht sind. Also das die Flaschenkinder zu viel Eisen haben?
Wenn 1/3 der Kinder Eisenmangel haben soll, kommen mir ja schon Zweifel an den Richtwerten. Weiß jemand, wie die bestimmt werden? Einfaches Runterrechnen von Erwachsenenwerten?
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Hummel
- gut eingelebt
- Beiträge: 22
- Registriert: 13.01.2018, 10:18
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo ihr Lieben,
Heute Nacht fing beim üblichen Dauernuckeln meine Brust an zu schmerzen. Der Schmerz war stechend und fühlte sich genauso an, wie ich es schon mal mit einem Milchbläschen hatte. Ein Milchbläschen konnte ich diesmal aber nicht finden. Stattdessen nässt eine kleine Stelle direkt am Brustwarzenansatz. Was kann das sein? Eine einfach Verletzung durch die Zähne oder sogar Soor? Damit hatten wir bisher zum Glück noch nicht zu tun...
Heute Nacht fing beim üblichen Dauernuckeln meine Brust an zu schmerzen. Der Schmerz war stechend und fühlte sich genauso an, wie ich es schon mal mit einem Milchbläschen hatte. Ein Milchbläschen konnte ich diesmal aber nicht finden. Stattdessen nässt eine kleine Stelle direkt am Brustwarzenansatz. Was kann das sein? Eine einfach Verletzung durch die Zähne oder sogar Soor? Damit hatten wir bisher zum Glück noch nicht zu tun...
Hummel mit kleinem Sternchen am Himmel (10/16) und kleinem Jungen auf Erden (09/17)
- June
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Darf ich während der Stillzeit Paracetamol nehmen? Ich habe so wahnsinnige Kopfschmerzen 
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