das Pumpen gestalte ich meist möglichst „gemütlich“ und stelle meinen Sohn in der Wippe so vor mich, dass ich ihn sehen kann . Meist lässt sich bei mir morgens/vormittags am meisten Milch gewinnen. Intervallpumpen und Power Pumping wende ich an, ab und an pumpe ich allerdings auch einfach 10-15 min nach.
Auch das Wechselstillen wende ich ab und zu an, allerdings nicht bei jedem Stillen.
Durch all diese Maßnahmen hat sich bisher (zumindest an der Pumpmenge) leider nichts getan und das deprimiert mich zwischenzeitlich doch ziemlich. Wenigstens kleine Fortschritte würden gut tun.
Danke für deine Meinung zum Schnuller. Ich bin selbst eigentlich nie ein Verfechter davon gewesen und es hat mich einfach interessiert, wie das Thema von deiner/ eurer Seite gesehen wird. Es ist allerdings im Moment auch so, dass sich mein Sohn immer mal seine Hand in den Mund steckt (auch wenn der Grund kaum Hunger sein kann), weshalb ich darüber nachgedacht habe, wie ich sein Saugbedürfnis in diesem Fall befriedigen kann. Der Kleine Finger ist dann sicherlich manchmal, aber auch nicht immer eine passende Lösung, da in der Zeit, wenn nicht gestillt wird, eben auch noch ein paar andere Dinge anstehen (pumpen, Flaschen abkochen, kochen, duschen,...). Ich möchte aber natürlich keine Saugverwirrung provozieren und bin deshalb dankbar für deine Einschätzung.
Hier die Daten der letzten Tage:...
die Pumpmenge sagt nichts über die tatsächliche Milchmenge aus. Vielleicht hilft es, nicht auf die Skala der Flasche zu achten. Du könntest z.B. eine Socke über die Flasche ziehen.
JaCa hat geschrieben: 19.05.2019, 12:41
Es ist allerdings im Moment auch so, dass sich mein Sohn immer mal seine Hand in den Mund steckt (auch wenn der Grund kaum Hunger sein kann), weshalb ich darüber nachgedacht habe, wie ich sein Saugbedürfnis in diesem Fall befriedigen kann.
Hast Du ihm mal die Brust angeboten, wenn er das macht? Dockt er an? Wenn auch nur kurz? Vielleicht mag er einen Nachschlag?
JaCa hat geschrieben: 19.05.2019, 12:41
er Kleine Finger ist dann sicherlich manchmal, aber auch nicht immer eine passende Lösung, da in der Zeit, wenn nicht gestillt wird, eben auch noch ein paar andere Dinge anstehen (pumpen, Flaschen abkochen, kochen, duschen,...).
Klar, all das will erledigt werden, keine Frage. Hast Du Unterstützung zu Hause? Lass Dich von jemandem bekochen oder bestell Pizza/Sushi/irgendwas. Gerne jeden Tag. Ist jetzt egal. Oder ich bringe Dir was.
Kannst Du den Kleinen ins Tragetuch oder in die Trage nehmen und dabei etwas Hausarbeit machen, bevor Ihr es Euch dann schnell wieder gemütlich macht?
Liebe Grüße
Atsitsa
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
haha, ok dann geb ich dir meine Adresse für die Essenslieferung . Ich denke, du hast selbst genug zu tun mit deinen drei Jungs . Ja, ich habe hier Unterstützung, aber mein Freund arbeitet auch viel, weshalb ich schon auch im Haushalt ran muss. Den Kleinen nehme ich dann auch schon mal in die Trage.
Er nuckelt an der Hand bzw. am Daumen, wenn er sich beruhigen will oder eben Hunger hat. Manchmal trinkt er dann, wenn ich ihn anlege, manchmal nicht. Den Schnuller lassen wir nun aber erstmal weg.
Das Zungenbändchen haben wir kontrollieren lassen, warten jetzt nochmal ein bisschen zu, was sich die kommenden Wochen noch tut und werden dann entscheiden, ob wir es cutten oder nicht. Ärztin und Stillberaterin sagen, dass es erschwerend hinzu kommen kann, aber nicht muss. Es ist ein vorderes Bändchen. Vielen Dank nochmal für den Kontakt. Den hatte mein Kinderarzt mir auch schon gegeben...
Es tut sich was bei der Milchmenge. Ich stille nun nachts und manchmal auch morgens ohne BES und versuche die PRE nun weiter zu reduzieren. Es fällt mir schwer auf meine Milch zu vertrauen, da ich die ml-Angaben nun so gewöhnt bin. Das Pumpen habe ich etwas reduziert, um auch mal länger unterwegs sein zu können und so das Stresslevel zu senken. Ich hoffe auf weitere Fortschritte...
Anbei noch die Daten und ein LG!
Mensch, das klingt ja ganz toll. Großes Lob! Du stillst auch echt öfter, wie man schön anhand der Liste sieht. Ich glaube, das wird sich bald einspielen, dass du zuerst deiner Brust vertraust. Und dein Baby wird es sowieso lieben, du stillst damit so viele Bedürfnisse auf einmal. Hier noch eine Stimme für Essen liefern lassen. Erstens spart es VIEL Arbeit und zweitens finde ich so eine warme Mahlzeit am Tag auch echt wichtig fürs Wohlbefinden. Du brauchst ja auch Kraft für deine Milchbildung. Ich hab mir in der schlimmen Zeit von meinem Mann immer Frühstück vorbereiten lassen bevor er auf Arbeit los ist. So konnte ich viel entspannter in den Tag starten!
Individuum mit Märzkäfer (03/2018) und Julimond (07/2022)
das Gewicht sieht prima aus und auch der Rest liest sich gut - das freut mich für Euch.
Was hältst Du davon, die Zufüttermenge auf 300ml zu reduzieren und parallel weiter konsequent die Milchbildung anzukurbeln?
Also:
- 10-12 Stilleinheiten in 24 Stunden (alle 1,5 bis 2 Stunden anlegen, nachts ist eine Pause von 4 Stunden in Ordnung)
- immer beide Seiten anbieten
- Wechselstillen
- Brustkompression
- Pumpen (nach dem Stillen pumpen, Power- und/oder Intervallpumpen)
Wie genau lautete denn die Diagnose zum Zungenband? Hast Du eigentlich auch Schmerzen beim Stillen?
Liebe Grüße
Atsitsa
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018