Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lämpchen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Lämpchen »

äffchen hat geschrieben: 24.05.2019, 13:11 Hallo,
irgendwie bin ich das zitierens noch nicht mächtig..entschuldigt.
ich benötige vor allem Sichtschutz und ein bisschen abschirmung. die leute gucken so schon immer irritiert..da muss nicht auch noch was rausgucken. mit der mullwindel wurde vorhin fröhlich gewunken. aber zum Schluss hatte ich sie ganz gut fest. die übrigen Tipps werden später getestet. Vielen Dank!ich hab vor allem stilltops von h&m..da sieht man schon recht viel.
Zitieren geht mit Klick auf die "Gänsefüßchen" rechts oben in einem Beitrag (neben dem Ausrufezeichen-Button). Wenigstens da kann ich mal was helfen :wink:
Ich bewundere übrigens, wenn jemand in der Trage stillen kann, ich dachte früher auch, das müsste doch unkompliziert sein, habs dann aber tatsächlich nie hinbekommen. Finde es auch schade, wenn Leute da "irritiert gucken".
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äffchen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von äffchen »

Lampenschirm hat geschrieben: 25.05.2019, 07:41
äffchen hat geschrieben: 24.05.2019, 13:11 Hallo,
irgendwie bin ich das zitierens noch nicht mächtig..entschuldigt.
ich benötige vor allem Sichtschutz und ein bisschen abschirmung. die leute gucken so schon immer irritiert..da muss nicht auch noch was rausgucken. mit der mullwindel wurde vorhin fröhlich gewunken. aber zum Schluss hatte ich sie ganz gut fest. die übrigen Tipps werden später getestet. Vielen Dank!ich hab vor allem stilltops von h&m..da sieht man schon recht viel.
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Ich bewundere übrigens, wenn jemand in der Trage stillen kann, ich dachte früher auch, das müsste doch unkompliziert sein, habs dann aber tatsächlich nie hinbekommen. Finde es auch schade, wenn Leute da "irritiert gucken".
Danke :D
Wir haben auch richtig viel geübt bis es geklappt hat. Da gab's noch richtig was zu gucken. Jetzt ist es die einzige Möglichkeit außer Haus zu stillen, da das kleine Äffchen sich schnell ablenken lässt und sehr praktisch.
mit großen Schwestern 08/18 und 06/21 und kleinem Bruder 03/25 und Ministernchen 07/23
FräuleinPfoetchen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von FräuleinPfoetchen »

Lampenschirm hat geschrieben: 25.05.2019, 07:37
FräuleinPfoetchen hat geschrieben: 24.05.2019, 10:11 Tatsächlich hatte ich solche Gedanken auch, als ich merkte, dass das mit dem Abstillen gar nicht sooo einfach werden würde. Aber ich kann nur sagen: Die vielen kleinen Konflikte, die mein Kind und ich dadurch miteinander zu bewältigen hatten und auch die Suche nach neuen Wegen für Situationen, die sonst mit Stillen gelöst waren, hat unsere Beziehung und Kommunikation unglaublich vorangebracht. Die war davor nicht durchs Stillen gehemmt. Aber es war letztendlich bei uns der Übergang zu einer neuen Phase.
Darf ich noch fragen, wie alt dein Kind da war?
Wir haben mit 1 3/4 Jahren angefangen.
Im Abstill-Plauder-Strang kannst du unsere Geschichte (die Konflikte und meine Fragen und Bedenken) ausführlich nachlesen. Hier mal eine Zusammenfassung:

Vorstufe: Wir stillen nur noch zu Hause, nicht mehr unterwegs oder bei anderen zu Hause.

Stufe 1: Kind war 1 3/4 Jahr alt und es kam der Herbst -> hochgeschlossene Oberteile; Stillen nur auf Anfrage des Kindes + fester Stillplatz in der Wohnung, zu dem das Kind dann erst mit mir hingehen musste (also musste es sich zum Beispiel zwischen weiterspielen und stillen entscheiden).

Stufe 2: Beschränken der Stillmahlzeiten auf die wichtigsten Anlässe (bei uns morgens nach dem Aufwachen und abends zum Einschlafen, sowie nachts) und Ausnahmesituationen, wie sich weh tun, da aber auch nicht als erstes Angebot, sondern erstmal kuscheln, auf den Arm nehmen, o.ä. anbieten.

Stufe 3: nachts abstillen; geplant nach Gordon, letztendlich sind wir sofort auf die ganze Nacht gegangen, das hatte für das vergleichsweise alte Kind mehr Orientierung als nur einen willkürlichen Stundenanteil der Nacht ("es ist Nacht, jetzt schlafen wir") und der Mann hat viele Nächte allein übernommen. Allerdings durfte das Kind stattdessen Milch aus dem Trinklernbecher*

Stufe 4: Mann bringt Kind ins Bett - so fiel abends Stillen weg und dann plötzlich kurz darauf durch den Adventskalender (Kind fast 2 Jahre alt), fiel das morgens Stillen weg, weil: "Mama, aufgewacht, stillen!" "Wollen wir nicht erstmal den Adventskalender öffnen?" "JA!" -> Stillen vergessen.


*die Milch aus dem Trinklernbecher blieb lange bei uns Teil des Einschlafrituals und in der Nacht zwischendurch auch 1-2 mal. Aber unser Zahnarzt meinte, das sei (bei insgesamt guter Ernährung und Mundhygiene) über kurze Zeit vertretbar, da das Kind nicht mit einem Flaschensauger im Mund einschlafen kann, so dass die Zähne die ganze Zeit durch nachtropfende Milch praktisch "mariniert" würden.
Inzwischen hat sich das von selbst ausgeschlichen, ähnlich wie das Stillen: Wir haben es nicht aktiv angeboten, das Kind hat es über die Zeit weniger verlangt und schließlich vergessen.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Reike »

Ich soll wegen eines Hörsturzes Dusodril (Wirkstoff ist Naftidrofuryl) nehmen. Jetzt habe ich seit gestern Abend die Tabletten hier und bin total unsicher, ob ich sie nehmen kann. Auf embryotox finde ich dazu nichts. Beim Arzt habe ich total vergessen, aufs Stillen hinzuweisen. Das ist für mich nach 3,5 Jahren so selbstverständlich und gar nicht mehr erwähnenswert.
Kann ich die Tabletten nehmen?
Liebe Grüße von Reike
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von weresa »

Wie lange hält Muttermilch bei -6 Grad?
Auch nur 4 Tage?

Ich hab bis jetzt nur gelesen dass sie ab -18grad 6 Monate hält, mehr Angaben hab ich zu eingefrorener Milch nicht gefunden.
Nur 0-4grad.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

weresa hat geschrieben: 26.05.2019, 19:57 Wie lange hält Muttermilch bei -6 Grad?
Auch nur 4 Tage?

Ich hab bis jetzt nur gelesen dass sie ab -18grad 6 Monate hält, mehr Angaben hab ich zu eingefrorener Milch nicht gefunden.
Nur 0-4grad.
Bei 0-4°C sind es max. 8 Tage.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von weresa »

Danke dir!

Und bei -6grad auch?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

weresa hat geschrieben: 26.05.2019, 22:43 Danke dir!

Und bei -6grad auch?
Ist ja kälter, müsste also mindestens so lange haltbar sein.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Lämpchen »

FräuleinPfoetchen hat geschrieben: 25.05.2019, 11:37
Lampenschirm hat geschrieben: 25.05.2019, 07:37
FräuleinPfoetchen hat geschrieben: 24.05.2019, 10:11 Tatsächlich hatte ich solche Gedanken auch, als ich merkte, dass das mit dem Abstillen gar nicht sooo einfach werden würde. Aber ich kann nur sagen: Die vielen kleinen Konflikte, die mein Kind und ich dadurch miteinander zu bewältigen hatten und auch die Suche nach neuen Wegen für Situationen, die sonst mit Stillen gelöst waren, hat unsere Beziehung und Kommunikation unglaublich vorangebracht. Die war davor nicht durchs Stillen gehemmt. Aber es war letztendlich bei uns der Übergang zu einer neuen Phase.
Darf ich noch fragen, wie alt dein Kind da war?
Wir haben mit 1 3/4 Jahren angefangen.
Im Abstill-Plauder-Strang kannst du unsere Geschichte (die Konflikte und meine Fragen und Bedenken) ausführlich nachlesen. Hier mal eine Zusammenfassung:

Vorstufe: Wir stillen nur noch zu Hause, nicht mehr unterwegs oder bei anderen zu Hause.

Stufe 1: Kind war 1 3/4 Jahr alt und es kam der Herbst -> hochgeschlossene Oberteile; Stillen nur auf Anfrage des Kindes + fester Stillplatz in der Wohnung, zu dem das Kind dann erst mit mir hingehen musste (also musste es sich zum Beispiel zwischen weiterspielen und stillen entscheiden).

Stufe 2: Beschränken der Stillmahlzeiten auf die wichtigsten Anlässe (bei uns morgens nach dem Aufwachen und abends zum Einschlafen, sowie nachts) und Ausnahmesituationen, wie sich weh tun, da aber auch nicht als erstes Angebot, sondern erstmal kuscheln, auf den Arm nehmen, o.ä. anbieten.

Stufe 3: nachts abstillen; geplant nach Gordon, letztendlich sind wir sofort auf die ganze Nacht gegangen, das hatte für das vergleichsweise alte Kind mehr Orientierung als nur einen willkürlichen Stundenanteil der Nacht ("es ist Nacht, jetzt schlafen wir") und der Mann hat viele Nächte allein übernommen. Allerdings durfte das Kind stattdessen Milch aus dem Trinklernbecher*

Stufe 4: Mann bringt Kind ins Bett - so fiel abends Stillen weg und dann plötzlich kurz darauf durch den Adventskalender (Kind fast 2 Jahre alt), fiel das morgens Stillen weg, weil: "Mama, aufgewacht, stillen!" "Wollen wir nicht erstmal den Adventskalender öffnen?" "JA!" -> Stillen vergessen.


*die Milch aus dem Trinklernbecher blieb lange bei uns Teil des Einschlafrituals und in der Nacht zwischendurch auch 1-2 mal. Aber unser Zahnarzt meinte, das sei (bei insgesamt guter Ernährung und Mundhygiene) über kurze Zeit vertretbar, da das Kind nicht mit einem Flaschensauger im Mund einschlafen kann, so dass die Zähne die ganze Zeit durch nachtropfende Milch praktisch "mariniert" würden.
Inzwischen hat sich das von selbst ausgeschlichen, ähnlich wie das Stillen: Wir haben es nicht aktiv angeboten, das Kind hat es über die Zeit weniger verlangt und schließlich vergessen.
Danke für diese "Anleitung", das klingt sehr gut.

Welche Milch habt ihr für den Trinklernbecher genommen, "normale" Vollmilch? Und wie habt ihr den dann gespült? Spülmaschine? Sicher packt man dann nicht mehr den Sterilisator aus. Ich dachte nur, weil der ja auch so kleine Löchlein hat, wo evtl. was "eklig" werden kann, wenn da immer Milch statt nur Wasser drin ist ... Ich dachte jedenfalls auch schon an so was, weil man sonst ja immer das problem mit den Mundstücken/Saugern hat (Beißgefahr etc.). Da brauch ich aber erst mal einen, der wirklich funktioniert, aus usnerem aktuellen kommt ja kaum was raus :roll:
Das mit dem Adventkalender finde ich auch sehr schön :D Leider ja aktuell nicht die Saison (und mein Kind wohla uch noch zu klein).
Tochter 04/18
Sternchen 10/20
Lösche Benutzer 25726

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Lösche Benutzer 25726 »

Lampenschirm, wie du den Becher sauber machst, ist völlig egal. Dein Kind steckt sich bestimmt jede Menge Sachen in den Mund, da ist bestimmt manchmal unappetittlicheres dabei als saure Milch :D
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