Das ist natürlich maximal ärgerlich, da erstens ich nicht stundenlang ein Kind an der Brust haben will, aber sie auch viel ruhiger schläft ohne Brust im Mund; ich sehe richtig, wie sie sich entspannt, auch der Atem wird tiefer. Ich hab daher hier schon viel in anderen Threads dazu gelesen; scheint ja häufig vorzukommen. Zudem klemmt sie auch gern mal den Kiefer fester zusammen beim Schlaf-Nuckeln und die Oberzähnchen bohren sich in die Brust, das tut einfach weh.
Nun ist mir aufgefallen, dass das vor allem im Sitzen so passiert: ich sitze im Elternbett an die Wand gelehnt, hab sie auf dem Schoß beim Stillen (Wiegehaltung) und will sie nach dem Einschlafen in ihr Bett legen, das direkt neben dem Elternbett steht. Dass sie im Elternbett schläft, mag ich nicht gerne, da es auf einem Podest steht und schlecht gegen runterfallen absicherbar ist - oder ich dann auch nicht mehr rein und raus käme
In der Not hab ich sie heute Nacht dann doch oben schlafen lassen, damit sie nach dem Einschlafen nicht mehr umgebettet werden muss. Da stille ich sie im liegen, wir beide auf der Seite liegend. Und siehe da, wenn ich sie nach einigen Einschlaf-Atemzügen ohne trinken bzw. nuckeln abdocke, dreht sie sich ganz auf den Rücken, wo sie in den letzten Minuten eh schon langsam hingekippt ist, und schläft weiter. Vielleicht nicht gleich beim ersten Mal, manchmal muss sie nochmal nachschnappen, aber zumindest beim zweiten oder dritten Versuch.
Kennt Ihr sowas? Oder Varianten davon?
Mein Mann meinte gestern, vll müsste ich ihr doch beibringen, anders als an der Brust einzuschlafen abends und nachts, aber das ginge natürlich nur mit erheblichem Geschrei. Aber ich werde in 2-3 Monaten eh abstillen und bis dahin würde ich ihr das noch lassen, solange es nicht zu doll weh tut an der Brust. Aber dass sie vom Podest fallen könnte, wenn man mal kurz nicht im Zimmer ist, ist natürlich ein echtes Problem. Hatten grade schon überlegt, sie für eine Zeitlang auf ner Matratze am Boden schlafen zu lassen, auf der ich sie auch stillen kann. Wenn er sie ins Bett bringt, trägt er sie einfach 10-20 Minuten auf dem Arm, da schläft sie auch ein. Für mich ist das keine Option: bei mir weiß sie, dass sie auch die Brust haben könnte, außerdem ist sie auch schon recht schwer.