Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

NudelSalat1234
hat viel zu erzählen
Beiträge: 185
Registriert: 10.08.2018, 09:10

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von NudelSalat1234 »

Raya, ah ok, das behalte ich mal im Hinterkopf! Danke!
Allerdings könnte es ja sein, dass der 2h-Takt Gewohnheit ist und ein physiologischer Bedarf eher nach z. B. 4 h einsetzt. Weißt du, was ich meine? :D Drücke mich glaub doof aus...
Mit Sommerengel 7/2018 und Frühlingsherzblatt 2/2021
Lösche Benutzer 22277

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Stillen ist nun mal nicht nur Kalorienaufnahme, sondern auch Trost, Nähe, Kuscheln...
NudelSalat1234
hat viel zu erzählen
Beiträge: 185
Registriert: 10.08.2018, 09:10

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von NudelSalat1234 »

Raya hat geschrieben: 27.04.2019, 10:37 Stillen ist nun mal nicht nur Kalorienaufnahme, sondern auch Trost, Nähe, Kuscheln...
Klar, aber das kann ich ja auch ohne Stillen vermitteln oder? Also nicht falsch verstehen, ich stille gerne (!!) und auch immer, wenn er es signalisiert (tagsüber ist das dann ganz eindeutig), ich überlege nur, ob ich ihn nicht auch anders nachts beruhigen könnte. Kuscheln und trösten eben ;-)
Mit Sommerengel 7/2018 und Frühlingsherzblatt 2/2021
08u11
Profi-SuTler
Beiträge: 3341
Registriert: 17.09.2012, 16:14

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von 08u11 »

NudelSalat1234 hat geschrieben: 27.04.2019, 10:53
Raya hat geschrieben: 27.04.2019, 10:37 Stillen ist nun mal nicht nur Kalorienaufnahme, sondern auch Trost, Nähe, Kuscheln...
Klar, aber das kann ich ja auch ohne Stillen vermitteln oder? Also nicht falsch verstehen, ich stille gerne (!!) und auch immer, wenn er es signalisiert (tagsüber ist das dann ganz eindeutig), ich überlege nur, ob ich ihn nicht auch anders nachts beruhigen könnte. Kuscheln und trösten eben ;-)
Grundsätzlich schon. Bei Kindern unter 1 Jahr bist Du halt gewichts-/stilltechnisch auf der sicheren Seite, wenn Du tatsächlich stillst und damit auf jeden Fall 2 Fliegen mit einer Klappe schlägst. Daher wird für so Kleine wohl niemand grundsätzlich empfehlen, lieber weniger zu stillen.
Gleichzeitig denke ich für mich: wenn ich um die Problematik weiß und die im Blick behalte, kann ich auch bei Kleineren schon mal probieren, ob die sich anders auch beruhigen lassen. Allerdings habe/hatte ich immer Kinder, die sehr gut zugenommen haben und sich auch lautstark genug melden, wenn sie wirklich trinken wollen. Bei unserem 10 Wochen alten Milch-Klops habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich dem im Halbschlaf erst einmal nur die Hand auf den Bauch lege und 'schschsch' mache - wenn er damit schon wieder einschläft, hatte er nicht wirklich Hunger. Mehr würde ich in dem Alter aber noch nicht versuchen, ohne ihm erst einmal wieder Stillen anzubieten und falls die Gewichtskurve abflacht oder ich sont irgendwie ein ungutes Gefühl habe, rudre ich auch da sofort wieder zurück. Meiner Schwester, die ein noch etwas jüngeren und sehr zartes Baby hat, würde ich auch raten, lieber jede Gelegenheit zu nutzen, um noch ein paar Kalorien in's Kind zu bekommen.
Das andere ist: Bei Nr. 2 habe ich tatsächlich recht früh schon nachts eher Schnuller gegeben. Gott sei Dank hat er trotzdem gut zugenommen - so gesehen war das also kein Problem und die Nächte waren tatsächlich eher ruhiger. Allerdings hat die Stilltechnik unter dem Schnuller ganz schön gelitten und auch für die Mundmotorik war's eher nicht so toll. Daher war zumindest dieser Ersatz auch nur kurzfristig sinnvoll :( - über so etwas, wie Baby mitten in der Nacht spazierentragen, wenn's nicht sein muss, möchte ich lieber gar nicht nachdenken :shock:
Kurz und gut: meine 3 Großen sind alle auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Zeiten nachts abgestillt worden - ernsthaft geschadet (im Sinne von: musste dadurch hungern) hat es keinem, ganz zufrieden war ich bisher aber auch noch bei keinem. Mal sehen: einen Versuch haben wir ja noch :D
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
NudelSalat1234
hat viel zu erzählen
Beiträge: 185
Registriert: 10.08.2018, 09:10

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von NudelSalat1234 »

08u11 hat geschrieben: 27.04.2019, 12:29
NudelSalat1234 hat geschrieben: 27.04.2019, 10:53
Raya hat geschrieben: 27.04.2019, 10:37 Stillen ist nun mal nicht nur Kalorienaufnahme, sondern auch Trost, Nähe, Kuscheln...
Klar, aber das kann ich ja auch ohne Stillen vermitteln oder? Also nicht falsch verstehen, ich stille gerne (!!) und auch immer, wenn er es signalisiert (tagsüber ist das dann ganz eindeutig), ich überlege nur, ob ich ihn nicht auch anders nachts beruhigen könnte. Kuscheln und trösten eben ;-)
Grundsätzlich schon. Bei Kindern unter 1 Jahr bist Du halt gewichts-/stilltechnisch auf der sicheren Seite, wenn Du tatsächlich stillst und damit auf jeden Fall 2 Fliegen mit einer Klappe schlägst. Daher wird für so Kleine wohl niemand grundsätzlich empfehlen, lieber weniger zu stillen.
Gleichzeitig denke ich für mich: wenn ich um die Problematik weiß und die im Blick behalte, kann ich auch bei Kleineren schon mal probieren, ob die sich anders auch beruhigen lassen. Allerdings habe/hatte ich immer Kinder, die sehr gut zugenommen haben und sich auch lautstark genug melden, wenn sie wirklich trinken wollen. Bei unserem 10 Wochen alten Milch-Klops habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich dem im Halbschlaf erst einmal nur die Hand auf den Bauch lege und 'schschsch' mache - wenn er damit schon wieder einschläft, hatte er nicht wirklich Hunger. Mehr würde ich in dem Alter aber noch nicht versuchen, ohne ihm erst einmal wieder Stillen anzubieten und falls die Gewichtskurve abflacht oder ich sont irgendwie ein ungutes Gefühl habe, rudre ich auch da sofort wieder zurück. Meiner Schwester, die ein noch etwas jüngeren und sehr zartes Baby hat, würde ich auch raten, lieber jede Gelegenheit zu nutzen, um noch ein paar Kalorien in's Kind zu bekommen.
Das andere ist: Bei Nr. 2 habe ich tatsächlich recht früh schon nachts eher Schnuller gegeben. Gott sei Dank hat er trotzdem gut zugenommen - so gesehen war das also kein Problem und die Nächte waren tatsächlich eher ruhiger. Allerdings hat die Stilltechnik unter dem Schnuller ganz schön gelitten und auch für die Mundmotorik war's eher nicht so toll. Daher war zumindest dieser Ersatz auch nur kurzfristig sinnvoll :( - über so etwas, wie Baby mitten in der Nacht spazierentragen, wenn's nicht sein muss, möchte ich lieber gar nicht nachdenken :shock:
Kurz und gut: meine 3 Großen sind alle auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Zeiten nachts abgestillt worden - ernsthaft geschadet (im Sinne von: musste dadurch hungern) hat es keinem, ganz zufrieden war ich bisher aber auch noch bei keinem. Mal sehen: einen Versuch haben wir ja noch :D
Viele spannende Aspekte, danke! Stillen nach Bedarf halte ich auch durch und durch für das Beste und wenn er das auch nach Streicheln und Wiegen im Arm noch mag, dann darf er. Natürlich ♥️
Aber dass man vor 1 Jahr auch gesundheitlich mitdenken sollte, war mir nicht ganz bewusst. Hier schlummert neben mir nämlich auch ne Wuchtbrumme und das darf auch sehr gerne noch so bleiben. Und bis 1 sollte Milch ja auch Haupt Nahrungsmittel sein.
Den Nähe/Trost etc. - Aspekt verstehe ich, passt dann aber wohl nicht bei uns dazu, denn ich überschütte ihn liebend gern damit.

Danke für eure Gedanken und Aspekte!

08u11, womit bist du denn nicht zufrieden bzgl. Abstillen? Wenn ich fragen darf. Eine Freundin ist gerade bei ihrem 2jährigen dabei.
Mit Sommerengel 7/2018 und Frühlingsherzblatt 2/2021
08u11
Profi-SuTler
Beiträge: 3341
Registriert: 17.09.2012, 16:14

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von 08u11 »

Beim Großen hatte ich tagsüber zu schnell abgestillt. Der hat dann nachts alles nachgeholt mit einer miesen Stilltechnik und mir dabei die Brust völlig zerbissen :( . Den habe ich dann mit 15 Monaten recht schnell ganz abgestillt. Danach war er aber ständig krank. Das ging definitiv zu schnell.
Bei Nr. 2 hatte ich deshalb schon früh angefangen nachts anders zu beruhigen - da war dann das Problem mit dem Schnuller.
Bei Nr. 3 haben wir deshalb den Schnuller ganz weg gelassen. Die hatte dann eine gute Stilltechnik und hat bis ca. 2 Jahre auch tagsüber noch nach bedarf gestillt, da war das nachts stillen lange für mich okay. Allerdings: ganz durchgeschlafen hat sie nie und als die Minimaus dann schon 3,5 Jahre alt war und ich wieder schwanger, waren auch 'nur' 2x/Nacht stillen dann halt nicht mehr so toll. Gleichzeitig war ich da aber von der Schwangerschaft schon zu fertig, um in Ruhe über Nacht abzustillen. Das hätte ich im Nachhinein zwar ähnlich gemacht, aber doch lieber schon etwas früher (so mit 2,5 Jahren) und in aller Ruhe. So war es halt zum Teil schon so, dass ich fix und fertig das Kind angebrüllt habe, dass ich jetzt sofort schlafen will und sie mich in Ruhe lassen soll oder so :( .
Gut, mehr als 4 Kinder gibt's nicht, daher hat Nr. 4 dann nicht das Problem mit einer neuen Schwangerschaft. Trotzdem werde ich wohl versuchen, 'eher' früher über Nacht abzustillen - aber (hoffentlich) trotzdem deutlich nach dem 1. Geburtstag.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
Benutzeravatar
Regenbogen3141
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 867
Registriert: 11.06.2018, 15:44

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Regenbogen3141 »

Die Motte stillt nach wie vor sehr oft.
Nun ist es so, dass sie immer an die Brust geht, wenn ich diese anbiete. Selbst wenn das letzte Stillen nur 15 Minuten zurück lag. Und sie trinkt dann auch, also schluckt hörbar.
Kann es echt sein, dass sie derzeit wirklich immer hunger hat?

Ich weiß, dass zudem um den 7. Monat herum ein Wachstumsschub ansteht.
Mit Gemüsesticks, Waffeln, Bratlingen etc. hat sie viel Freude und isst gerne, aber natürlich eher kleine Mengen. Brei wurde die letzten Tage verschmäht.
Sie ist lang, aber auch sehr schmal geworden.

Relevant ist vermutlich auch, dass sie gegen Ende des 6. Monats die ersten Zähne bekam und im Anschluss daran direkt noch robben gelernt hat. Seitdem wird wirklich extrem viel exploriert, teilweise beschäftigt sie sich über 1,5h komplett alleine.

Jetzt überlege ich, ob ich ihr nicht doch auch "echten" Brei anbieten muss. Oder ob Explorationsverhalten&Wachstumsschub schon als Erklärung ausreicht, das viele Stillen (vor allem auch nachts mittlerweile gerne nahezu stündlich, mäh, sie war soooo eine gute Schläferin bis vor kurzem und wir haben meist nur 1-2x/Nacht gestillt...) daher kommt und am liebsten hätte ich auch jemanden, der mir sagt, dass es sich bald wieder gibt :lol:
mit Motte 09/2018 und Raupe 02/2021
Benutzeravatar
Schokoflocke
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1195
Registriert: 21.04.2013, 02:55

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Schokoflocke »

Es gibt sich bestimmt bald wieder ;-)
Aber im Ernst, wenn sie den Brei eh nicht mag, was willst du denn dann machen? Ich würde einfach weiter stillen und Beikost anbieten und schauen wie es weiter geht. Dass Kinder mal so Schübe haben, wo sie quasi ständig stillen, ist auch normal (und anstrengend, vor allem nachts).
Ich kann deine Verunsicherung aber gut verstehen, in der Phase ändert sich so viel.


Ich habe auch eine Frage: Mein Sohn hat mich im Halbschlaf gestern Nacht gebissen. Seitdem tut meine Brustwarze weh, die ganze Zeit ein bisschen und besonders beim stillen. Eben habe ich beim Ausziehen des BH gemerkt, dass die BW ein bisschen festklebt und ein bisschen Blut gesehen. Kann ich meiner Brustwarze was gutes tun? Sie ist eigentlich nicht wund oder offen oder sowas, wie sie es manchmal am Anfang der Stillzeit war, sie tut einfach nur weh :(
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
Benutzeravatar
Teazer
Mod a.D.
Beiträge: 18114
Registriert: 14.09.2009, 10:15

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

Schokoflocke hat geschrieben: 28.04.2019, 22:50 Ich habe auch eine Frage: Mein Sohn hat mich im Halbschlaf gestern Nacht gebissen. Seitdem tut meine Brustwarze weh, die ganze Zeit ein bisschen und besonders beim stillen. Eben habe ich beim Ausziehen des BH gemerkt, dass die BW ein bisschen festklebt und ein bisschen Blut gesehen. Kann ich meiner Brustwarze was gutes tun? Sie ist eigentlich nicht wund oder offen oder sowas, wie sie es manchmal am Anfang der Stillzeit war, sie tut einfach nur weh :(
Das Festkleben könnte auf eine Verletzung hinweisen. Halte die Brustwarze die nächsten Tage mit Lanolin feucht, damit sich ggf. keine Kruste bildet. Gute, schnelle Besserung.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
Reh
Miss SuTiversum
Beiträge: 14622
Registriert: 30.04.2018, 11:24

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Reh »

Regenbogen, wenn es dich nicht stört, dann lass einfach alles, wie es ist. Ich meine, klar ist nachts schlafen schöner, aber solange deine Brustwarzen das gut mit machen und du noch nicht wie ein Zombie durch den Tag stolperst, würde ich abwarten, wie lange diese Phase von allein dauert. Wenn sie keinen Brei will, wie würdest du ihn ihr denn geben wollen? Ich denke, da fährst du mit Fingerfood und Brust am besten ;)
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
Antworten

Zurück zu „Stillforum“