Kurai hat geschrieben: 14.02.2019, 12:19
Ich habe angefangen Kolostrum auszumassieren. Bei T. hatte ich ja einen sehr späten Milcheinschuss und sie dadurch extrem hohen Gewichtsverlust in den ersten Tagen.
Mir kommt das Kolostrum deutlich weniger gelb und auch flüssiger vor als ich es aus der ersten Schwangerschaft (bzw. aus der Zeit nach der Geburt) in Erinnerung habe. Liegt das ggf. daran, dass T. noch 1-3x in 24h stillt?
Diese Nacht hat sie gar nicht gestillt, da habe ich morgens innerhalb der Zeit in der ich sonst 2-3ml gewinne 3 Spritzen je 3ml aufgezogen gehabt - für Kolostrum kommt mir das viel vor?
Gibt es eine Faustregel wie oft am Tag man massieren soll/darf?
Bei mir ist eine ähnliche Situation: die Minimaus stillt noch, allerdings höchstens 2x am Tag - abends lange und morgens noch einmal eher kurz bzw. morgens fällt auch oft aus. Wegen Diabetes habe ich jetzt versucht 1x/Tag Kolostrum für's Baby zu gewinnen. Bei mir sind das an 'guten' Tagen durchaus mal 20ml oder ein wenig mehr. Das sind aber die Spitzenwerte, sonst so 10-15ml.
Wie war das eigentlich noch mal mit dem Milch aufbewahren? Im Augenblick liegt die im Tiefkühler, das ist das ja kein Problem. Aber morgen geht's los mit Einleiten, dann muss ich sie ja rausnehmen und dann? Wenn die Einleitung länger dauert, kann ich am Ende alles wegwerfen .
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
Hast du die Möglichkeit, dass die jemand die Spritzen nach der Geburt zeitnah bringt? Wenn du jetzt aber so viel ausstreichen kannst, kannst du das nach der Geburt eigentlich auch (wenn du dazu in der Lage bist). Dann kannst du auch ausstreichen und direkt verfüttern, wenn stillen nicht reicht. So habe wir es beim Großen gemacht. Nur dass der nicht stillen wollte.
Liebe Grüße
Delfin* mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
Sommermama2017 hat geschrieben: 12.02.2019, 11:14
Allgemein heißt es ja, kein Mönchspfeffer in der Stillzeit.
Gilt das immer, auch wenn man längst kein Vollstillkind mehr hat?
Könnte es sogar beim Abstillen "helfen", weil mit weniger Milch das Kind mehr Kalorien über feste Nahrung zu sich nehmen muss?
(Hintergrund: bin mit L. im 3./4. Mönchspfefferzyklus schwanger geworden, würde das gerne wiederholen...).
Und dazu weiß keiner was?
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Ich meine möpf kann man versuchen, aber eben bedenken, dass die Milchmenge weniger werden kann. Nach der Vollstillzeit würde ich mir keine Gedanken machen, im Zweifel setzt man es wieder ab. In der Schwangerschaft wird auch oft die Milch weniger!
Liebe Grüße
Delfin* mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
delfinstern hat geschrieben: 14.02.2019, 14:46
Hast du die Möglichkeit, dass die jemand die Spritzen nach der Geburt zeitnah bringt? Wenn du jetzt aber so viel ausstreichen kannst, kannst du das nach der Geburt eigentlich auch (wenn du dazu in der Lage bist). Dann kannst du auch ausstreichen und direkt verfüttern, wenn stillen nicht reicht. So habe wir es beim Großen gemacht. Nur dass der nicht stillen wollte.
Nein, die Möglichkeit habe ich definitiv nicht. Wir werden voraussichtlich hier morgen gegen 13 Uhr als gesamte Familie das Haus verlassen. Mein Mann lässt mich dann gegen 14 Uhr in der Klinik (ca. 45 Minuten entfernt) raus und fährt die großen Kinder weiter zu den Großeltern (ca. 20 Minuten von der Klinik entfernt). Hm, vielleicht nehme ich in die Klinik erst einmal wirklich nur wenig Milch mit und bitte meine Eltern, den Rest bei sich zu lagern. Da bin ich jedenfalls sicher, dass sie eingefroren bleibt. Ehrlich gesagt bin ich zu blöd zum Ausstreichen. Da ich ohne Probleme diese relativ große Menge mit Pumpen gewinnen konnte, habe ich das so gemacht. Ich muss mal schauen: Nr. 2+3 habe ich eigentlich auch ohne Probleme nur mit direkt anlegen durchgebracht. Kind hat bislang Idealgewicht (ca. 3 300-3 500g), also alles andere als makrosom. Wahrscheinlich brauchen wir also nur wenig bis gar nichts.
Sommermama: ich habe durchaus schon während der Stillzeit Mönchspeffer genommen und es hat nichts ausgemacht. Ist allerdings nur meine persönliche Erfahrung und Stillkind war auch jeweils schon ca. 3 Jahre alt. Das mit der Milchmenge kann sein, war aber dann kaum ein Unterschied - im Vergleich zu jetzt in der Schwangerschaft, wo wirklich kaum noch etwas kommt.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
Wenn es bei dir von den Mengen her ähnlich ist, dann ist es vielleicht tatsächlich normal so .
Ich würde wohl auch den Vorrat mit zu deinen Eltern nehmen und nur 1-2 Spritzen direkt mit ins KH?
Wir haben eine kleine Kühltasche (20x30x8cm - die ist eigentlich als Umverpackung für Lunchboxen gedacht) und werden die mit gefrorenen Kühlakkus füllen.
Falls ich wider meinen Wünschen länger als ein paar Stunden im KH bleiben muss, dann muss mein Mann entsprechend Nachschub an Spritzen und Kühlakkus bringen (die Akkus fangen in der Tasche nach ca. 16h an zu tauen haben wir getestet).
LG
Kurai mit der kleinen Maus (07/16) und dem kleinen Bären (02/19)
delfinstern hat geschrieben: 14.02.2019, 12:54
War bei mir genauso. Auch die Milch war nie so gelb wie beim Großen.
Mein Kolostrum war am Ende der zweiten Schwangerschaft durchsichtig bis weißlich, erst nach der Geburt gelblich. Habe Kind 1 die Schwangerschaft über gestillt.
Seit ein paar Tagen juckt mich die Unterseite der linken (schon immer problematischeren) Brustwarze. Die Unterseite der Brust auch und teils bis unter die Achsel. Hat jemand ne Idee was das sein könnte? Man sieht nichts, die andere Seite hat auch nichts...
Ich creme mit Lanolin und die Brust mit Bodylotion.