Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
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Lösche Benutzer 7681
Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Ah, ok, aus der Richtung musste ich das noch nie betrachten, Milch hatte ich schon immer im Überfluss.
Danke!
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- Kerstin
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Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Ich hatte auch nie was da, auch keine Flasche. Mit Grippe habe ich natürlich trotzdem gestillt.
Liebe Grüße Kerstin
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Luzia
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Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Frag mich nicht so genau, ich habe das nur noch am Rande in Erinnerung. Ist schon eine Weile her mit dem Stillen.AnnieMerrick hat geschrieben: 05.01.2019, 19:38 Luzia, wie wirkt sich das aus? Und was ist mit milchbrei in der beikostphase?
Die Information stammt auf jeden Fall hier aus dem Forum, dass auch eine einmalige Gabe von Pre bereits die Darmflora verändert. Ich meine, dabei ging es um Vollstillkinder. Dass sich mit Beikostbeginn die Verdauung nach und nach ändert, ist natürlich und ich glaube, darüber muss man sich keinerlei Gedanken machen.
- soda
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Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Bei gutem Gedeihen und beidseitiger Zufriedenheit ist ja beim Stillen fast alles möglich und richtig.
Damit möglichst vielen Stillpärchen geholfen ist, wäre ein Anbieten der zweiten Seite eher empfehlenswert (oder einer dritten, vierten etc., Seite - immer im Wechsel z.B).
Besonders bei der ersten Stillzeit bzw. dem ersten Baby und in den ersten Lebenswochen/ca. Wochenbettzeit. Da ist die Milchmenge am besten zu beeinflussen bzw nach oben hin zu optimieren.
Kommt ja leider oft genug vor, dass der vorschnelle Rat erteilt wird, nur eine Seite zu geben, damit sich in der anderen erstmal was „ansammelt“.
Oder aus Prinzip („1 muss doch reichen! Bei der Körbchengröße...“)
Falls eine Frau, die nicht gerade mit exorbitanter Milchmenge ausgezeichnet ist, nun noch suboptimal beraten wird, kann sich aus einseitigem und zu seltenem Stillen ein Milchmangel leider entwickeln.
Manchmal ist es gut, nur eine Seite zu geben (manche Frauen haben sonst evtl wirklich viel zu viel Milch) und manchmal mögen Babys eine Seite lieber und lehnen die andere ab. Das sind aber eher individuelle Fälle und nicht die Basis für „Grundlegende Tips“.
Wenn Baby nicht an der x-ten Seite trinkt, weil es wach ist und keinen Hunger hat. Oder es eh normal zunimmt und bei der ersten Seite einschläft, dann ist das auch ok.
Und gleichzeitige oder rasch aufeinander folgende Stimulation beider Brüste steigert durchaus die Milchmenge. Erlebe ich immer wieder (
) und habe ich auch von Fachleuten immer wieder so gelesen.
Damit möglichst vielen Stillpärchen geholfen ist, wäre ein Anbieten der zweiten Seite eher empfehlenswert (oder einer dritten, vierten etc., Seite - immer im Wechsel z.B).
Besonders bei der ersten Stillzeit bzw. dem ersten Baby und in den ersten Lebenswochen/ca. Wochenbettzeit. Da ist die Milchmenge am besten zu beeinflussen bzw nach oben hin zu optimieren.
Kommt ja leider oft genug vor, dass der vorschnelle Rat erteilt wird, nur eine Seite zu geben, damit sich in der anderen erstmal was „ansammelt“.
Oder aus Prinzip („1 muss doch reichen! Bei der Körbchengröße...“)
Falls eine Frau, die nicht gerade mit exorbitanter Milchmenge ausgezeichnet ist, nun noch suboptimal beraten wird, kann sich aus einseitigem und zu seltenem Stillen ein Milchmangel leider entwickeln.
Manchmal ist es gut, nur eine Seite zu geben (manche Frauen haben sonst evtl wirklich viel zu viel Milch) und manchmal mögen Babys eine Seite lieber und lehnen die andere ab. Das sind aber eher individuelle Fälle und nicht die Basis für „Grundlegende Tips“.
Wenn Baby nicht an der x-ten Seite trinkt, weil es wach ist und keinen Hunger hat. Oder es eh normal zunimmt und bei der ersten Seite einschläft, dann ist das auch ok.
Und gleichzeitige oder rasch aufeinander folgende Stimulation beider Brüste steigert durchaus die Milchmenge. Erlebe ich immer wieder (
mit T (2013) und T (2017)
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Nicky
Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Der kleine Mann trinkt sich an einer Brust so satt, dass er beim Anlegen an der anderen Seite kein Interesse mehr daran hat... hat deine Hebamme einen Grund genannt, warum man immer beide Seiten anbieten soll?pqr hat geschrieben: 05.01.2019, 20:37 Ich hatte beim ersten Kind immer Mal etwas abgepumpt und eingefroren, beim 2. habe ich es gelassen und hatte auch keine PRE da. Wie meine Vorschreiberinnen schon sagten, das Pumpen steigerte mittelfristig die Milchmenge.
Was mir noch auffiel:
Du schriebst er würde noch von einer Brust satt.
Bei so jungen Babys wurde mir von meiner Stillberaterin geraten, immer beide Seiten anzubieten.
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Nicky
Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Da wsr ich zu langsam - danke für die schnelle Antwort 
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Lösche Benutzer 25796
Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Ich glaube nicht, dass man für den notfall milch im haus haben muss. Falls es darum geht, mal mehr als eine halbe stunde am stück ohne baby das haus verlassen zu wollen und der partner will "was in der hand haben" , würde ich immer milch abpumpen statt pre nahrung.
So bildlich gesprochen, würde ich auch lieber die eingefrorene, selbstgekochte suppe essen wollen, statt mir ne tütensuppe aufzureißen. Klar, im notfall esse ich auch tütensuppe, bevor ich verhunger, aber wenn ich wählen kann und es keine frisch gekochte suppe gibt, dann doch lieber die eingefrorene
So bildlich gesprochen, würde ich auch lieber die eingefrorene, selbstgekochte suppe essen wollen, statt mir ne tütensuppe aufzureißen. Klar, im notfall esse ich auch tütensuppe, bevor ich verhunger, aber wenn ich wählen kann und es keine frisch gekochte suppe gibt, dann doch lieber die eingefrorene
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Luzia
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Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Genau das, was du hier schreibst, wäre für mich ein (ganz persönlicher und individueller) "Notfall". Klar verhungert ein Baby in dieser halben Stunde nicht sofort, aber allein das Sicherheitsgefühl, dass man etwas im Haus hat, was man notfalls geben könnte, lässt mancheinen einfach viel entspannter und beruhigert sein, als es sonst der Fall wäre.Minimeni hat geschrieben: 05.01.2019, 23:55 Ich glaube nicht, dass man für den notfall milch im haus haben muss. Falls es darum geht, mal mehr als eine halbe stunde am stück ohne baby das haus verlassen zu wollen und der partner will "was in der hand haben" , würde ich immer milch abpumpen statt pre nahrung.
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Lösche Benutzer 25796
Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
@ Luzia, Ja, das verstehe ich gut!
Dafür würde ich dann milch abpumpen an dem tag oder vortag, wenn ich weiß dass ich abends weggehen will, und nicht pre nahrung im haus haben. Man braucht aber meiner meinung nach keine wochenrationen "hamstern" für den fall der fälle dass man plötzlich keine milch mehr haben sollte (!?) oder mit dem notarzt abgeholt wird oder andere schreckenszenarien...das meinte ich damit.
Primär ging is in der frage ja darum, abpumpen oder pre nahrung, und ich spreche mich deutlich für abpumpen aus.
Bei uns hat sich das thema allerdings sowieso erledigt, weil meine Minimaus vehement alle möglichen flaschen/becher/löffelchen abgeleht hat. So kanns auch gehen...
Dafür würde ich dann milch abpumpen an dem tag oder vortag, wenn ich weiß dass ich abends weggehen will, und nicht pre nahrung im haus haben. Man braucht aber meiner meinung nach keine wochenrationen "hamstern" für den fall der fälle dass man plötzlich keine milch mehr haben sollte (!?) oder mit dem notarzt abgeholt wird oder andere schreckenszenarien...das meinte ich damit.
Primär ging is in der frage ja darum, abpumpen oder pre nahrung, und ich spreche mich deutlich für abpumpen aus.
Bei uns hat sich das thema allerdings sowieso erledigt, weil meine Minimaus vehement alle möglichen flaschen/becher/löffelchen abgeleht hat. So kanns auch gehen...
- AllerLiebst
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Re: Abpumpen oder trinkfertige Nahrung?
Ich schließe mich Minimeni an.
Wenn man nicht gerade sehr ab vom Schuss wohnt, kann man Formularnahrung in einem echten Notfall (also sowas wie Mama nach Autounfall auf der ITS) auch nachts oder am Wochenende beschaffen. Zumindest hier haben einzelne Supermärkte sehr lange Öffnungszeiten bzw. Apotheken welche vorrätig. Zudem kennen die meisten Eltern ja andere Eltern, die ggf. mit PRE oder MuMi aushelfen könnten.
Der “gefühlten Notfall“ (Mama ist eine halbe Stunde länger weg als geplant) tritt ja in der Regel nicht völlig überraschend auf. Dafür würde ich aber keine große Vorräte anlegen. Ich habe z.B. vor einen längeren Zahnarztbesuch einfach etwas Milch ausgestrichen (und sie hinterher ins Badewasser gegossen).
Mein Stand ist auch, dass bereits die einmalige Gabe von Formularnahrung das Milieu im Darm verändert. Daher würde ich das nur in einem echten Notfall machen.
Wenn man nicht gerade sehr ab vom Schuss wohnt, kann man Formularnahrung in einem echten Notfall (also sowas wie Mama nach Autounfall auf der ITS) auch nachts oder am Wochenende beschaffen. Zumindest hier haben einzelne Supermärkte sehr lange Öffnungszeiten bzw. Apotheken welche vorrätig. Zudem kennen die meisten Eltern ja andere Eltern, die ggf. mit PRE oder MuMi aushelfen könnten.
Der “gefühlten Notfall“ (Mama ist eine halbe Stunde länger weg als geplant) tritt ja in der Regel nicht völlig überraschend auf. Dafür würde ich aber keine große Vorräte anlegen. Ich habe z.B. vor einen längeren Zahnarztbesuch einfach etwas Milch ausgestrichen (und sie hinterher ins Badewasser gegossen).
Mein Stand ist auch, dass bereits die einmalige Gabe von Formularnahrung das Milieu im Darm verändert. Daher würde ich das nur in einem echten Notfall machen.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).