Bis die Milchproduktion etabliert ist, sollten immer beide Seiten angeboten werden. Bei den meisten Frauen ist das am Ende des Wochenbettes der Fall.MamaSunshine hat geschrieben: 05.01.2019, 20:48 Bei kleinen Säuglingen immer beide Brüste "bestillen" oder ist auch okay, die komplette Mahlzeit an einer Brust zu trinken ( vorausgesetzt, Gewichtsentwicklung ist unauffällig)?
Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich hatte schon bei Kind 1 sehr viel Milch, laufe auch nun aus und Kind läuft über - kann ich davon ausgehen, dass es trotzdem Ok ist? Falls nein, welche Kontroll"maßnahmen" sollte ich ergreifen?Teazer hat geschrieben: 05.01.2019, 21:09Bis die Milchproduktion etabliert ist, sollten immer beide Seiten angeboten werden. Bei den meisten Frauen ist das am Ende des Wochenbettes der Fall.MamaSunshine hat geschrieben: 05.01.2019, 20:48 Bei kleinen Säuglingen immer beide Brüste "bestillen" oder ist auch okay, die komplette Mahlzeit an einer Brust zu trinken ( vorausgesetzt, Gewichtsentwicklung ist unauffällig)?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Die Ausscheidungen sind natürlich ein guter Indikator. Wenn Du noch im Wochenbett bist, wiegt vermutlich die Hebamme regelmäßig. Eigenmächtig wiegen solltest Du jedenfalls nicht. Ob es "ok" ist, kann ich ferndiagnostisch nicht sagen.MamaSunshine hat geschrieben: 06.01.2019, 01:22Ich hatte schon bei Kind 1 sehr viel Milch, laufe auch nun aus und Kind läuft über - kann ich davon ausgehen, dass es trotzdem Ok ist? Falls nein, welche Kontroll"maßnahmen" sollte ich ergreifen?Teazer hat geschrieben: 05.01.2019, 21:09Bis die Milchproduktion etabliert ist, sollten immer beide Seiten angeboten werden. Bei den meisten Frauen ist das am Ende des Wochenbettes der Fall.MamaSunshine hat geschrieben: 05.01.2019, 20:48 Bei kleinen Säuglingen immer beide Brüste "bestillen" oder ist auch okay, die komplette Mahlzeit an einer Brust zu trinken ( vorausgesetzt, Gewichtsentwicklung ist unauffällig)?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich habe das bei meinem Sohn so gemacht bzw mache das immer noch. Bis zum Milcheinschuss habe ich beide Seiten angeboten und dann als der Einschuss kam war es unheimlich viel so dass er bei der 1. Brust schon genug hatte. Ich habe in der ersten Zeit die Hebamme öfter wiegen lassen und auf die Ausscheidungen geachtet und vor allem auf mein Kind geguckt. Das soll jetzt aber bitte keine Anleitung sein sondern nur ein Erfahrungsbericht.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich habe bei beiden Kindern oft nur 1 Seite gegeben. Beim Zwerg hat die Hebamme eh das Gewicht kontrolliert, bei >300g/Woche sah sie da überhaupt kein Problem. Noch dazu hat mir der Zwerg sonst alles vollgespuckt
beim Knirps hat sie nur 2x gewogen, weil es ihr gereicht hat zu wissen, dass genügend Milch da ist. Er füllt sich innerhalb von 10min ab und will dann nicht mehr. Diese Woche ist u3, da wird ja eh gewogen, mal sehen was dabei rauskommt.
Ab und zu fordern aber beide Kinder die 2. Seite ein.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Je nachdem wieviel sie trinken mag bzw. ob sie einschläft oder nicht stille ich auch oft nur abwechselnd. Da hat meine Hebamme auch nichts zugesagt. Die Kleine nimmt aber auch sichtbar gut zu
.
Sie hat sich in letzter Zeit angewöhnt beim Stillen das Vakuum nach ein paar Mal saugen schnalzend zulösen, dabei rutscht halt auch die Brustwarze. Kann man da was machen? An der Position scheint es nicht zuliegen, da sie es auch anders kann. Ich binde mir ein, dass es angefangen hat als immer mehr Milch kam und sie sich auch immer mal verschluckt.
Sie hat sich in letzter Zeit angewöhnt beim Stillen das Vakuum nach ein paar Mal saugen schnalzend zulösen, dabei rutscht halt auch die Brustwarze. Kann man da was machen? An der Position scheint es nicht zuliegen, da sie es auch anders kann. Ich binde mir ein, dass es angefangen hat als immer mehr Milch kam und sie sich auch immer mal verschluckt.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Darf ich nochmal die Frage hoch holen, wie es mit Mohn in der Stillzeit aussieht? Danke!
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Dazu gibt es meines Wissens keine Empfehlung. Richtig ist, dass Speisemohn unterschiedliche Gehalte von Morphin enthalten kann und daher nicht an Säuglinge und kleine Kinder direkt gefüttert werden soll.Raya hat geschrieben: 06.01.2019, 10:20 Darf ich nochmal die Frage hoch holen, wie es mit Mohn in der Stillzeit aussieht? Danke!
Medizinisch aufbereitere Morphine sollten in der Stillzeit gemieden werden, obwohl sie kurzzeitig gegeben werden können. Embryotox schreibt dazu:
QuelleBei einem asymptomatischen Kind, dessen Mutter längerfristig Morphin in ausschleichender Dosierung einnahm, wurden Plasmawerte im analgetischen Bereich gemessen. In zwei Studien wurde die Konzentration von Morphin im Kolostrum bestimmt, die maximal bei 60 μg/l lag. Alle untersuchten Kinder waren unauffällig.
Klinik
Bisher wurde nicht über schwerwiegende Nebenwirkungen bei gestillten Kindern berichtet.
Empfehlung
Opioidanalgetika sollten in der Stillzeit nur kurzzeitig angewendet werden. Wegen des atemdepressiven Potentials ist bei Kindern mit Apnoeneigung besondere Vorsicht geboten.
Mir sind keine Fälle bekannt, bei denen Stillkinder nach dem mütterlichen Genuss von Mohnkuchen Auffälligkeiten gezeigt hätten.
Mehr zum Thema vom Bundesinstitut für Risikobewertung findest Du hier.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Was heißt kleine Kinder? Mohnbrötchen oder ab und zu Kuchen dürfte doch ok sein ab Beikost oder?
Liebe Grüße
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort 