Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
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Jola
Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Hallo ihr Lieben
Vor einigen Wochen hatte mein Sohn plötzlich schlimmen Ausschlag im Gesicht und abends sogar etwas Blut im Stuhl. Der Kinderarzt meinte daraufhin, dass es nicht weiter schlimm wäre. Nur wenn das Blut öfter Auftritt, sollen wir unbedingt nochmal vorbeischauen. Es war seit diesem Abend in fast jeder Stuhlwindel und er vermutete daraufhin eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiss. Weil mein Sohn da noch nicht mal 4 Monate alt war, erklärte ich ihm, dass ich aber weiter stillen will und dann eben auf Milchprodukte verzichten. Dies tat ich nun fast 4 Wochen, seine Haut wurde viel besser und er hat vielleicht noch 3 mal etwas Blut in der Windel. Nun sollte ich seit letzte Woche die Milchprodukte langsam wieder einführen, um eine Diagnose zu bekommen. Der Kleine hat seit dem wieder regelmässig Blut in der Windel und laut KIA ist die Diagnose damit bestätigt.
Er meint, ich hätte mein Bestes gegeben und könne nun auch aufhören zu stillen. Dann erhalte er Spezialnahrung. Das habe ich sofort abgelehnt, allerdings muss er dafür unter strenger Diät absolut beschwerdefrei sein.
Wenn doch immer mal wieder Blut in der Windel ist und seine furchtbare Unruhe nachts nicht besser wird, möchte er ab nächste Woche die Spezialnahrung versuchen, für 2 oder 3 Wochen.
Nun steh ich natürlich da und könnte nur weinen, weil ich meinem Kind nur das Beste geben will und ich weiss, dass er nur unter sehr starkem Protest irgendwann auf die Brust verzichten wird. Dafür liebt er sie viel zu sehr.
Was soll ich nur tun, wenn es dazu kommt? Es bricht mir das Herz. Wie soll ich ihm das klar machen?
Und vor allem...Vielleicht kann ich ja doch nach 3 Wochen weiter stillen.
- Wie kann ich die Milchmenge aufrecht erhalten?
- Wie kann ich ihn stillfreundlich füttern und trotzdem seinem Saugbedürfnis gerecht werden? (Er nimmt den Schnuller, aber bekommt ihn nur in Notfällen)
Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen damit oder kann mir einen fachlichen Rat geben. Ich bin verzweifelt.
Liebe Grüsse Jola
Vor einigen Wochen hatte mein Sohn plötzlich schlimmen Ausschlag im Gesicht und abends sogar etwas Blut im Stuhl. Der Kinderarzt meinte daraufhin, dass es nicht weiter schlimm wäre. Nur wenn das Blut öfter Auftritt, sollen wir unbedingt nochmal vorbeischauen. Es war seit diesem Abend in fast jeder Stuhlwindel und er vermutete daraufhin eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiss. Weil mein Sohn da noch nicht mal 4 Monate alt war, erklärte ich ihm, dass ich aber weiter stillen will und dann eben auf Milchprodukte verzichten. Dies tat ich nun fast 4 Wochen, seine Haut wurde viel besser und er hat vielleicht noch 3 mal etwas Blut in der Windel. Nun sollte ich seit letzte Woche die Milchprodukte langsam wieder einführen, um eine Diagnose zu bekommen. Der Kleine hat seit dem wieder regelmässig Blut in der Windel und laut KIA ist die Diagnose damit bestätigt.
Er meint, ich hätte mein Bestes gegeben und könne nun auch aufhören zu stillen. Dann erhalte er Spezialnahrung. Das habe ich sofort abgelehnt, allerdings muss er dafür unter strenger Diät absolut beschwerdefrei sein.
Wenn doch immer mal wieder Blut in der Windel ist und seine furchtbare Unruhe nachts nicht besser wird, möchte er ab nächste Woche die Spezialnahrung versuchen, für 2 oder 3 Wochen.
Nun steh ich natürlich da und könnte nur weinen, weil ich meinem Kind nur das Beste geben will und ich weiss, dass er nur unter sehr starkem Protest irgendwann auf die Brust verzichten wird. Dafür liebt er sie viel zu sehr.
Was soll ich nur tun, wenn es dazu kommt? Es bricht mir das Herz. Wie soll ich ihm das klar machen?
Und vor allem...Vielleicht kann ich ja doch nach 3 Wochen weiter stillen.
- Wie kann ich die Milchmenge aufrecht erhalten?
- Wie kann ich ihn stillfreundlich füttern und trotzdem seinem Saugbedürfnis gerecht werden? (Er nimmt den Schnuller, aber bekommt ihn nur in Notfällen)
Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen damit oder kann mir einen fachlichen Rat geben. Ich bin verzweifelt.
Liebe Grüsse Jola
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Glyzinie
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1185
- Registriert: 05.02.2017, 11:51
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Guten Abend,
hier gibt es einige, die schon seit über 1 Jahr auf Milchprodukte aller Art ihrem Kind zuliebe verzichten. Die Frage ist halt, wozu du bereit bist.
Außerdem solltest du wirklich auf einen Antikörpertest im Blut deines Babys bestehen. Vielleicht ist es ja auch was anderes? Es ging ja immerhin nicht ganz weg beim Milchverzicht.
Für deinen Junior gibt es in den ersten sechs Monaten und auch gern darüber hinaus nichts besseres als Muttermilch.
hier gibt es einige, die schon seit über 1 Jahr auf Milchprodukte aller Art ihrem Kind zuliebe verzichten. Die Frage ist halt, wozu du bereit bist.
Außerdem solltest du wirklich auf einen Antikörpertest im Blut deines Babys bestehen. Vielleicht ist es ja auch was anderes? Es ging ja immerhin nicht ganz weg beim Milchverzicht.
Für deinen Junior gibt es in den ersten sechs Monaten und auch gern darüber hinaus nichts besseres als Muttermilch.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
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Leominor
- Profi-SuTler
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- Registriert: 22.03.2018, 15:59
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Nach allem was ich hier gelesen habe, wäre es bei einer Kuhmilcheiweißunverteöglichkeit deines Kindes eine Möglichkeit, dass du „einfach“ auf alle Produkte mit Kuhmilch verzichtest. Dann kannst du genauso weiterstillen! Und später musst du bei deinem Kind ja auch entsprechend darauf achten. Da wäre das Schimmel eine gute Übung.
Sicher meldet sich bald auch noch eine der Still-Mods, aber ich denke Flaschennahrung musst du nicht geben, wenn du das nicht möchtest.
Sicher meldet sich bald auch noch eine der Still-Mods, aber ich denke Flaschennahrung musst du nicht geben, wenn du das nicht möchtest.
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
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Leominor
- Profi-SuTler
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- Registriert: 22.03.2018, 15:59
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Schon mal, natürlich nicht Schimmel... blöde Autokorrektur
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
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- Wohnort: zw Muc und dem Bayerwald
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Ich habe beim Großen 10Monate auf Milchprodukte aller Art verzichtet, auch auf Sachen, auf denen „kann Spuren von...“ enthalten stand. Er war damit komplett beschwerdefrei. Nach 10 Monaten habe ich mit Büffel und Ziege angefangen, nach 12 Monaten dann mit Kuhprodukten. Mit 13 Monaten durtfe er dem ersten Minilöffel Milchschaum schlprfen und heute stehen Milchprodukte ganz weit oben auf seinem Speiseplan
Mein KiA war sehr skeptisch, hat es aber mitgetragen solange er nicht wieder blutete.
Nur Mut! Kalzium habe ich allerdings bgi mir supplementiert, aber kann sein, dass das wegen meiner erniedrigten Knochendichte angeordnet wurde, das weiß ich nicht mehr so genau...
Nur Mut! Kalzium habe ich allerdings bgi mir supplementiert, aber kann sein, dass das wegen meiner erniedrigten Knochendichte angeordnet wurde, das weiß ich nicht mehr so genau...
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
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- MamaMonster
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5347
- Registriert: 03.03.2015, 12:10
- Wohnort: Schweiz
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Ich habe bei beiden Kindern im ersten Lebensjahr kuhmilchfrei gegessen und stelle auch jetzt gerade wieder um, weil es bei meiner Tochter wohl die Neurodermitis verschlimmert (als Baby haben beide davon stundenlang geschrien). Das geht. Die Vorgabe, binnen einer Woche beschwerdefrei halte ich aber für illusorisch, meines Wissens dauert länger, bis die Entzündung im Darm abgegeilt wäre (auch wenn du sofort abstillst). Ich würde eher so mit 6 Wochen rechnen, aber das ist meine Laienaussage. Du hast ja auch gemerkt, dass es ihm in den 4 Wochen deutlich besser ging, aber nicht völlig gut, das kann heissen, dass es noch ein anderes Problem gibt, dass du doch noch versteckte Mikchproteine zu dir genommen hast oder auch einfach, dass der Körper länger brauchte, um sich zu erholen.
Ein Antikörpertest wäre sicher nicht verkehrt, aber soweit ich weiss, geht der nicht, während der Auslassdiät. Dazu schreibt sicher noch ein Stillmod etwas.
Wenn du Tipps zum Umstellen der Ernährung, frag ruhig. Wichtig ist, immer genau die Inhaltsstoffe zu lesen, Mikchproteine sind oft als Zusätze enthalten, oft in Produkten, in denen man gar nicht damit rechnet. Ausserdem stellt sich ja bald die Frage, ob es nur um Milchprodukte geht, oder ob es eine Zöliakie ist, bei der auch Gluten und diverse andere Lebensmittel ein Problem darstellen.
Ein Antikörpertest wäre sicher nicht verkehrt, aber soweit ich weiss, geht der nicht, während der Auslassdiät. Dazu schreibt sicher noch ein Stillmod etwas.
Wenn du Tipps zum Umstellen der Ernährung, frag ruhig. Wichtig ist, immer genau die Inhaltsstoffe zu lesen, Mikchproteine sind oft als Zusätze enthalten, oft in Produkten, in denen man gar nicht damit rechnet. Ausserdem stellt sich ja bald die Frage, ob es nur um Milchprodukte geht, oder ob es eine Zöliakie ist, bei der auch Gluten und diverse andere Lebensmittel ein Problem darstellen.
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
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Serafin
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 22586
- Registriert: 08.07.2014, 17:03
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Unser Kind hatte auch Probleme, aber weniger stark. Hier hat es mit drei Monaten eine Stillberaterin gemerkt. Sie meinte, nach zwei Wochen sieht man, ob es wirkt, da ja auch noch Spuren des Eiweiß in deinem Körper sind. Nach einem Monat habe ich Schaf und Ziege probiert, das ging ohne Probleme. Auf Spuren müsste ich nicht verzichten, die waren hier kein Problem. Das kann aber auch anders sein. Bei vielen Kindern verwächst es sich. Unser Kind hat keine Probleme mehr, wir essen jedoch immer noch Kuhmilchreduziert. Halt Hafermilch statt normaler und so. Käse aber ganz normal, mag er aber nur sehr sporadisch.
Und wenn dein Kind allergisch ist, hilft ja Spezialnahrung eh nur begrenzt. Er wird ja bald bei euch mitessen, da musst du dann eh ohne Kuhmilch kochen. Dann kannst es auch jetzt schon weglassen, und weiter stillen. Selbst auf der Herstellerseite für die Spezialnahrung steht wohl, dass ein Verzicht auf Kuhmilch bei der Mutter das Problem der Unverträglichkeit beim Kind löst.
Und wenn dein Kind allergisch ist, hilft ja Spezialnahrung eh nur begrenzt. Er wird ja bald bei euch mitessen, da musst du dann eh ohne Kuhmilch kochen. Dann kannst es auch jetzt schon weglassen, und weiter stillen. Selbst auf der Herstellerseite für die Spezialnahrung steht wohl, dass ein Verzicht auf Kuhmilch bei der Mutter das Problem der Unverträglichkeit beim Kind löst.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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ixcacienfuegos
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3192
- Registriert: 20.07.2014, 18:46
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Die extreme nächtliche Unruhe kommt wahrscheinlich von der Haut, das juckt halt. Und das wird auch erst aufhören, wenn der Ausschlag weg ist, was aber definitiv länger als eine Woche dauern wird.
Könnten Diätfehler der Grund sein?
Könnten Diätfehler der Grund sein?
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
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pqr
- SuT-Legende
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- Registriert: 16.08.2015, 17:38
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Hier im Forum gibt es viele Mütter, die deswegen erfolgreich auf Milchprodukte aller Art verzichten.
Die Abstillempfehlung halte ich für unsinnig, ausser Du selbst möchtest es.
Es gibt einen Austausch-Thread hier.
Die Abstillempfehlung halte ich für unsinnig, ausser Du selbst möchtest es.
Es gibt einen Austausch-Thread hier.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
pqr mit Mini 04/2015
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pqr
- SuT-Legende
- Beiträge: 8947
- Registriert: 16.08.2015, 17:38
Re: Allergie gegen Kuhmilcheiweiss
Wenn Du jetzt Milchprodukte gegessen hast, kann es bis zur erneuten Beschwerdefreiheit ein paar Tage dauern. Nächtliche Unruhe muss aber damit nichts zu tun haben.
seine Stillpause von 2 bis 3 Wochen würde ich nicht machen da dafür sehr viel gepumpt werden müsste.
seine Stillpause von 2 bis 3 Wochen würde ich nicht machen da dafür sehr viel gepumpt werden müsste.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
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