Wenn du dich unsicher fühlst, dann pumpe doch vorher etwas Milch ab, damit du was zu Hand hättest, falls dir doch nicht wohl dabei ist. Und das Baby soll in der Nacht halt neben Papa schlafen, wenn du getrunken hast.
Ob du mit Flasche oder einem weichen Plastikbecher zufütterst, musst du entscheiden. Manche schwören auch auf kleine Schnapsgläser, da die im Verhältnis gut zum Babymund passen.
Mit Flasche kann man halt vorher nicht sagen, ob es zu einer Saugverwirrung kommt. Bei uns ist das zum Glück nie passiert. Bei Kind 1 war mir das nicht bewusst und sie hat mit 3 Monaten mal eine Flasche Muttermilch bekommen. Bei Kind 2 und 3 habe ich jeweils nach 7 Monaten wieder zu arbeiten begonnen. Da waren sie schon so routiniert, dass sie an den Arbeitstagen 1-2 Fläschchen getrunken haben (und dazwischen Brei/Fingerfood gegessen) haben. Gestillt habe ich sie trotzdem bis 2 bzw. 3 Jahren. übrigens: ich finde es dauerte immer mindestens 6 Monate bis das Stillen richtig unkompliziert wurde. Da waren sie dann immer so geübt, das der grosse Hunger nach 5 Minuten gestillt war und ich nicht mehr stundenlang auf der Couch fest hing.