Das finde ich ein ziemlich gutes Ergebnis der Diskussion. Das würde ich auch anstreben.08u11 hat geschrieben: 21.07.2018, 14:02
Ich möchte einfach, dass meinen Kindern bewusst wird, dass Lebensmittel wertvoll sind und Essen zuzubereiten viel Arbeit ist. Damit sie dann eben selbst entscheiden können, was sie essen und was nicht.
Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
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Elena
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Also ich lade zum Beispiel meine Schwiegermutter nicht mehr zum Essen ein, weil sie immer rummeckert, im essen pickt und man es ihr einfach nicht recht machen machen kann. Und das obwohl ich teilweise Stunden in der Küche gestanden habe.
Das war Weihnachten vor drei Jahren, sie war eingeladen zum Entenbrust Essen.
Es fing damit an, dass ihr die Karotten im Salat nicht klein genug waren. Das wurde natürlich lautstark mitgeteilt. Danach hat sie sich beschwert, dass das Fleisch nicht durch ist. Ok, kann ich verstehen wenn das jemand grundsätzlich nicht mag. Also hab ich ihr Fleisch nochmal gebraten (während meins kalt wurde...). Dann war es ihr aber zu zäh (ja, logisch, wird Ente halt wenn man sie durchbrät, wollte sie aber ja explizit so) , und sie hat es ernsthaft wieder ausgespuckt. Das Gemüse war ihr auch nicht recht, und am Ende hat sie sich noch über die Stärke des Kaffees beschwert und mir erklärt dass im Kuchen zu viel weißes Mehl drin ist, das wäre ungesund. Deshalb hat sie dann nur die Füllung gegessen, und den Boden liegen lassen. Hat sich aber noch ein zweites Stück genommen und es auch auseinander genommen.
Ich war am Ende nur noch sauer und frustriert über diese respektlose Art. Das gemoser an jeder Komponente des essen, das aus ausspucken und das zermatschen vom Kuchen haben mir mein Essen verdorben. Mein Fleisch und mein Kaffee waren jedenfalls am Ende kalt, weil ich damit beschäftigt war ihre Sonderwünsche zu erfüllen.
Und das, nachdem ich mit dem Kochen echt mehrere Stunden beschäftigt war. Und teuer war das Fleisch noch dazu. Hochwertige Bio Ente vom Metzger gibt es ja nicht geschenkt....
Ich wünsche mir, dass meine kinder respektvollere Gäste sind. Dass sie diplomatischer sind. Die Karotten unauffällig liegen lassen, beim rosa Fleisch einfach freundlich "nein danke" sagen, den Kaffee unauffällig mit Milch Strecken oder ihn kommentarlos stehen lassen. Und beim Kuchen über das weiße Mehl an Weihnachten hinwegsehen oder bei einer Unverträglichkeit dem Gastgeber schon bei der Einladung bescheid geben.
Ich habe einen Freund, der zB kein Roggen verträgt, und noch irgend ein Gewürz nicht. Das ist voll okay, weil er es immer vorher sagt wenn er mal wo eingeladen ist.
Ich zum Beispiel kann einfach keine bananen essen, weil die echt eklig sind für mich. Ich habe schon als Baby den brei verweigert. Wenn mir jemand Kuchen gibt und ich die Banane erst beim reinbeissen bemerke dann schaffe ich es trotzdem das nicht wieder auszuspucken. Ich versuche dann einfach unauffällig den Kuchen liegen zu lassen oder ihm meinen Mann zuzuschieben. Und wenn ich drauf angesprochen werde entschuldige ich mich und erkläre dass es einfach an der Banane liegt. Das kann man aber eben freundlich und höflich machen. Und das ist es, was ich von meinen Kindern auch erwarte.
Dass sie sagen "es tut mir Leid, aber Lauch mag ich wirklich gar nicht"
Statt da rumzupopeln zu sagen "iiih, wie eklig".
Wenn meine Tochter hier was nicht will kann sie ein Brot essen oder gar nichts, wie sie möchte.
Aber es wird nicht gemeckert und rumgejammert. Und wenn was sooo eklig ist, dass sie partout nicht runterschlucken kann darf sie kommenrarlos aufstehen und es in den Müll spucken.
Aber nicht unter lauten "bäh wie eklig" rufen zurück auf den Teller.
Mir wird hier zu viel über extremsituationen diskutiert.
Wirklicher Ekel der bei Einladung völlig überraschend kommt ist sicher eher selten. Und zwischen einen Teller gegen würgerefeflex reinzwängen und den ersten bissen unter gemeckert ausspucken liegen Welten.
Wenn jemand keinen Fisch mag (wie ich, ich finde den nicht so toll), dann soll er sich halt kein fischstabchen nehmen. Nur die panade runterpulen fände ich uncool, dann landet der Rest nämlich im Müll, statt dass ich das übrige fischstäbchen am Abend nochmal warm machen kann. Wenn es im Salat aber nur eine kleine Komponente ist (zB eben Zwiebeln), dann finde ich es wiederum ok, die DISKRET übrig zu lassen.
Mir geht's beim Essen und bekocht werden um gegenseitige Wertschätzung. Wertschätzung für die Ressource, Wertschätzung für die Mühe die sich der Koch gemacht hat und auch Wertschätzung für die Besonderheiten des Gasts oder der Kinder.
Und das kriegt man mit ein bisschen Höflichkeit und Kommunikation von beiden Seiten doch ganz gut unter einen Hut wenn man sich etwas Mühe gibt.
Ich hab als Koch bin nicht beleidigt wenn jemand prinzipiell keine Garnelen mag und mir das freundlich sagt, und ich als Gast meckere und Matsche nicht, damit nicht unnötig viel im Müll landet und ich niemanden verletze,sondern lehne entweder höflich ab oder esse eine kleine Portion.
Das war Weihnachten vor drei Jahren, sie war eingeladen zum Entenbrust Essen.
Es fing damit an, dass ihr die Karotten im Salat nicht klein genug waren. Das wurde natürlich lautstark mitgeteilt. Danach hat sie sich beschwert, dass das Fleisch nicht durch ist. Ok, kann ich verstehen wenn das jemand grundsätzlich nicht mag. Also hab ich ihr Fleisch nochmal gebraten (während meins kalt wurde...). Dann war es ihr aber zu zäh (ja, logisch, wird Ente halt wenn man sie durchbrät, wollte sie aber ja explizit so) , und sie hat es ernsthaft wieder ausgespuckt. Das Gemüse war ihr auch nicht recht, und am Ende hat sie sich noch über die Stärke des Kaffees beschwert und mir erklärt dass im Kuchen zu viel weißes Mehl drin ist, das wäre ungesund. Deshalb hat sie dann nur die Füllung gegessen, und den Boden liegen lassen. Hat sich aber noch ein zweites Stück genommen und es auch auseinander genommen.
Ich war am Ende nur noch sauer und frustriert über diese respektlose Art. Das gemoser an jeder Komponente des essen, das aus ausspucken und das zermatschen vom Kuchen haben mir mein Essen verdorben. Mein Fleisch und mein Kaffee waren jedenfalls am Ende kalt, weil ich damit beschäftigt war ihre Sonderwünsche zu erfüllen.
Und das, nachdem ich mit dem Kochen echt mehrere Stunden beschäftigt war. Und teuer war das Fleisch noch dazu. Hochwertige Bio Ente vom Metzger gibt es ja nicht geschenkt....
Ich wünsche mir, dass meine kinder respektvollere Gäste sind. Dass sie diplomatischer sind. Die Karotten unauffällig liegen lassen, beim rosa Fleisch einfach freundlich "nein danke" sagen, den Kaffee unauffällig mit Milch Strecken oder ihn kommentarlos stehen lassen. Und beim Kuchen über das weiße Mehl an Weihnachten hinwegsehen oder bei einer Unverträglichkeit dem Gastgeber schon bei der Einladung bescheid geben.
Ich habe einen Freund, der zB kein Roggen verträgt, und noch irgend ein Gewürz nicht. Das ist voll okay, weil er es immer vorher sagt wenn er mal wo eingeladen ist.
Ich zum Beispiel kann einfach keine bananen essen, weil die echt eklig sind für mich. Ich habe schon als Baby den brei verweigert. Wenn mir jemand Kuchen gibt und ich die Banane erst beim reinbeissen bemerke dann schaffe ich es trotzdem das nicht wieder auszuspucken. Ich versuche dann einfach unauffällig den Kuchen liegen zu lassen oder ihm meinen Mann zuzuschieben. Und wenn ich drauf angesprochen werde entschuldige ich mich und erkläre dass es einfach an der Banane liegt. Das kann man aber eben freundlich und höflich machen. Und das ist es, was ich von meinen Kindern auch erwarte.
Dass sie sagen "es tut mir Leid, aber Lauch mag ich wirklich gar nicht"
Statt da rumzupopeln zu sagen "iiih, wie eklig".
Wenn meine Tochter hier was nicht will kann sie ein Brot essen oder gar nichts, wie sie möchte.
Aber es wird nicht gemeckert und rumgejammert. Und wenn was sooo eklig ist, dass sie partout nicht runterschlucken kann darf sie kommenrarlos aufstehen und es in den Müll spucken.
Aber nicht unter lauten "bäh wie eklig" rufen zurück auf den Teller.
Mir wird hier zu viel über extremsituationen diskutiert.
Wirklicher Ekel der bei Einladung völlig überraschend kommt ist sicher eher selten. Und zwischen einen Teller gegen würgerefeflex reinzwängen und den ersten bissen unter gemeckert ausspucken liegen Welten.
Wenn jemand keinen Fisch mag (wie ich, ich finde den nicht so toll), dann soll er sich halt kein fischstabchen nehmen. Nur die panade runterpulen fände ich uncool, dann landet der Rest nämlich im Müll, statt dass ich das übrige fischstäbchen am Abend nochmal warm machen kann. Wenn es im Salat aber nur eine kleine Komponente ist (zB eben Zwiebeln), dann finde ich es wiederum ok, die DISKRET übrig zu lassen.
Mir geht's beim Essen und bekocht werden um gegenseitige Wertschätzung. Wertschätzung für die Ressource, Wertschätzung für die Mühe die sich der Koch gemacht hat und auch Wertschätzung für die Besonderheiten des Gasts oder der Kinder.
Und das kriegt man mit ein bisschen Höflichkeit und Kommunikation von beiden Seiten doch ganz gut unter einen Hut wenn man sich etwas Mühe gibt.
Ich hab als Koch bin nicht beleidigt wenn jemand prinzipiell keine Garnelen mag und mir das freundlich sagt, und ich als Gast meckere und Matsche nicht, damit nicht unnötig viel im Müll landet und ich niemanden verletze,sondern lehne entweder höflich ab oder esse eine kleine Portion.
- Tardis
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Vronilein, ich bin da ganz bei dir. Es ist mir sehr wichtig, dass meine Kinder lernen wie sie mitteilen, dass sie etwas nicht mögen. Ich hoffe, dass meine Beiträge nichts anderes ausgedrückt haben.
Mit diesen extremen Beispielen wollte ich nur aufzeigen, dass man keinem hinter den Kopf gucken kann und es oft entspannter ist, gewisse Dinge einfach hinzunehmen.
Mit diesen extremen Beispielen wollte ich nur aufzeigen, dass man keinem hinter den Kopf gucken kann und es oft entspannter ist, gewisse Dinge einfach hinzunehmen.
Tardis
mit der Großen (2010), der Mittelgroßen (2013)
und B. (4/19)
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08u11
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Ist okay. Wie ich den Computer zugemacht habe, viel mir auch auf, dass hier gerade recht viel geschrieben wird und sich nicht zwangsläufig ein Beitrag ganz exakt und ausschließlich auf den davor beziehtTardis hat geschrieben: 21.07.2018, 14:28 Tut mir leid, aber wenn du genau gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass ich mich hier auf verschiedene Beiträge beziehe und auf meine persönliche (zum Teil sehr negativ prägende) Erfahrung.
Ich habe hier niemanden beleidigt oder persönlich angegriffen und halte meinen Ton hier nicht für daneben. Ich akzeptiere deine Meinung jedoch und werde versuchen in weiteren Beiträgen darauf zu achten.
Das mit der Migräne kann ich sehr gut verstehen. Meine eigenen Erfahrungen aus der Kindheit sind wohl eher umgekehrt: Ich habe Diabetes und fand es einfach nur schrecklich, dass ich aus vermeintlichen Gesundheitsgründen lange Zeit nicht einfach mit anderen mitessen durfte, sondern tatsächlich immer eine 'Extrawurst' bekam - die, wie sich inzwischen herausgestellt hat, meist gar nicht nötig gewesen wäre. Da habe ich einfach bemerkt, wie ausgrenzend es sein kann, wenn man wo nicht einfach mitessen kann, weil gemeinsam essen einfach so wichtig ist.
Aber es stimmt natürlich: man kann in niemanden reinschauen.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
- Tardis
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Ich finde es toll, dass man an uns beiden (und natürlich noch anderen) sieht, wie unterschiedlich man gewisse Situation wahrnimmt, weil die Erfahrungen einfach komplett anders sind.
Danke für das Teilen deiner Erfahrung! (Und für den "Schlag auf den Hinterkopf" wegen meinem Ton. Ich koche manchmal ein bisschen hoch
)
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Tardis
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Carica
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Hallo, mein Name ist Carica und ich picke Sachen aus dem Essen. Nicht, weil ich sofort Brechreiz bekomme oder 3 Tage Blähungen oder sonstwas, sondern weil ich manche Dinge einfach nicht mag. Und ich seh da auch kein Problem bei.
Mein persönlicher Todfeind sind Pilze, für mich sind das Gewächse aus dem innersten Kreis der Hölle. Ich muss nicht brechen davon, ich vertrage sie, aber finde sie widerlich. Gibt es nun irgendwo Spätzle und Pilzragout, gebe ich die Pilze an meinen Mann und esse Spätzle mit Sauce. Ich kommentiere das nicht und wenn mich einer fragt, sag ich ganz einfach, dass ich Pilze nicht mag, es aber ja nicht tragisch ist, weil ich ja Spätzle mit Sauce essen kann und das auch lecker ist. Das heißt weder "ich weiß deinen Aufwand nicht zu würdigen", noch "ich finde dein Essen blöd", noch "ich finde dich blöd", sondern lediglich "ich mag keine Pilze". Tatsächlich finde ich es bei simplen Abneigungen auch rein persönlich (!) irgendwie doof die vorher bekannt zu geben, denn mein Mann z.B. liebt Pilzragout und bekommt dann keins, weil unser Gastgeber lieber was anderes kocht, obwohl ich überhaupt kein Problem mit Spätzle mit Sauce habe
Sortiert jemand was aus dem Essen, das ich gekocht habe, würde ich wohl nachfragen obs generell nicht schmeckt oder die Zutat nicht und beim nächsten Kochen ggf. dran denken. Wenns generell nicht schmeckt, dann mache ich nächstes Mal was anderes oder wir bestellen Pizza. Meine Familie macht sich ja bis heute über meine Zimtsteine lustig, mit denen konnte man Nägel in die Wand hämmern. Da bin ich auch nicht beleidigt, dass sich jemand mir zuliebe ein paar Zähne ausgebissen hat
Was gar nicht geht, sind iiiieeeehhh und bääääh und Gemecker, das ist tatsächlich unhöflich und respektlos. Käme mir aber nicht in den Sinn. Meine persönliche goldene Regel ist sogar, dass ich hin und wieder mal was probiere, was ich bisher nicht mochte. Geschmäcker ändern sich. Das mache ich sogar bei Pilzen nur um wieder festzustellen, dass sie immer noch widerlich sind
Bei meiner Tochter werde ich daher natürlich akzeptieren, wenn sie irgendwas nicht essen mag und ihr Brot, Gemüse oder Obst als Ersatz anbieten. Probieren werde ich ihr vorleben, aber wenn sie nicht will, ist das ihr Problem, ich verpasse ja kein leckeres Essen
Mein persönlicher Todfeind sind Pilze, für mich sind das Gewächse aus dem innersten Kreis der Hölle. Ich muss nicht brechen davon, ich vertrage sie, aber finde sie widerlich. Gibt es nun irgendwo Spätzle und Pilzragout, gebe ich die Pilze an meinen Mann und esse Spätzle mit Sauce. Ich kommentiere das nicht und wenn mich einer fragt, sag ich ganz einfach, dass ich Pilze nicht mag, es aber ja nicht tragisch ist, weil ich ja Spätzle mit Sauce essen kann und das auch lecker ist. Das heißt weder "ich weiß deinen Aufwand nicht zu würdigen", noch "ich finde dein Essen blöd", noch "ich finde dich blöd", sondern lediglich "ich mag keine Pilze". Tatsächlich finde ich es bei simplen Abneigungen auch rein persönlich (!) irgendwie doof die vorher bekannt zu geben, denn mein Mann z.B. liebt Pilzragout und bekommt dann keins, weil unser Gastgeber lieber was anderes kocht, obwohl ich überhaupt kein Problem mit Spätzle mit Sauce habe
Sortiert jemand was aus dem Essen, das ich gekocht habe, würde ich wohl nachfragen obs generell nicht schmeckt oder die Zutat nicht und beim nächsten Kochen ggf. dran denken. Wenns generell nicht schmeckt, dann mache ich nächstes Mal was anderes oder wir bestellen Pizza. Meine Familie macht sich ja bis heute über meine Zimtsteine lustig, mit denen konnte man Nägel in die Wand hämmern. Da bin ich auch nicht beleidigt, dass sich jemand mir zuliebe ein paar Zähne ausgebissen hat
Was gar nicht geht, sind iiiieeeehhh und bääääh und Gemecker, das ist tatsächlich unhöflich und respektlos. Käme mir aber nicht in den Sinn. Meine persönliche goldene Regel ist sogar, dass ich hin und wieder mal was probiere, was ich bisher nicht mochte. Geschmäcker ändern sich. Das mache ich sogar bei Pilzen nur um wieder festzustellen, dass sie immer noch widerlich sind
Bei meiner Tochter werde ich daher natürlich akzeptieren, wenn sie irgendwas nicht essen mag und ihr Brot, Gemüse oder Obst als Ersatz anbieten. Probieren werde ich ihr vorleben, aber wenn sie nicht will, ist das ihr Problem, ich verpasse ja kein leckeres Essen
- blauelagune
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 9611
- Registriert: 17.12.2010, 12:51
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Vronilein, Deine Schwiegermutter hat keine Manieren. Ganz übel. Ist sie sonst auch so?
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
- Mandala345
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2778
- Registriert: 06.12.2017, 14:36
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Das finde ich auchElena hat geschrieben: 21.07.2018, 14:28Das finde ich ein ziemlich gutes Ergebnis der Diskussion. Das würde ich auch anstreben.08u11 hat geschrieben: 21.07.2018, 14:02
Ich möchte einfach, dass meinen Kindern bewusst wird, dass Lebensmittel wertvoll sind und Essen zuzubereiten viel Arbeit ist. Damit sie dann eben selbst entscheiden können, was sie essen und was nicht.
mit Elfe (16), Fee (17), Füchsin (19) und kleiner Eule (21)
-
AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8269
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Vronilein, das Problem bei der Schwiegermutter ist ja aber eigentlich nicht, dass sie bestimmte Sachennicht mag/isst, sondern dass sie meckert, mosert, Ansprüche stellt, sich von vorne bis hinten bedienen lässt und zusätzliche Arbeit macht.
Wir haben zuhause die Regel, dass keiner irgendwas essen muss, was er nicht mag aber "Ihh", "Bäh", "Das ist voooollllll eklig" usw sind absolut verboten.
Jeder kann sagen: "Mir schmeckt das nicht" oder "Ich möchte das nicht essen"
Wir haben zuhause die Regel, dass keiner irgendwas essen muss, was er nicht mag aber "Ihh", "Bäh", "Das ist voooollllll eklig" usw sind absolut verboten.
Jeder kann sagen: "Mir schmeckt das nicht" oder "Ich möchte das nicht essen"
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
-
koalina
- SuT-Legende
- Beiträge: 8856
- Registriert: 17.11.2014, 16:00
- Wohnort: im schönen Norden
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Ich komme mit dem Thema schwer klar und gaötd mich daher zurück mit Kommentaren. Hier darf jeder alles aussortieren, keiner muss irgendwas.
Neben den bei mir ausgeprägten Unverträglichkeiten habe ich auch noch abneigungen wie viele andere Menschen. Kapern z b.
Ich reagiere auf Spuren von Gluten, da reicht ein Gewürz oder ein unsauberes holzbrett. Bei Freunden esse ich nur wenn ich genau jede Zutat und zubereitungsart kenne, verzichte lieber komplett/ bleibt hungrig als Magen Darm Probleme zu riskieren. Es gibt Freunde die verstehen es nicht. Ist mir inzwischen wirklich egal. Auch wenn es unhöflich rüber kommt. Nicht selten nehme ich mir einfach ein Brot mit, esse Obst o.ä. auch wenn der Gastgeber den ganzen Tag in der Küche stand.
Viele verstehen nicht, das das unsaubere Brett für mich echte folgen hat. Andererseits mag ich das auch nicht laufend haarklein erklären. Warum auch? Ich sage bei Einladungen direkt, gern, aber sie sollen für mich nicht mit kochen. Bzw nur Kartoffeln pur o.ä. das einfachste ist grillen. Da nehme ich mir etwas Gemüse (bin vegetatier) und mein Brot bzw bringe selbst salat mit. Mitbringen ist eh das stichwort. Allermeist mache ich etwas und weiss das das garantiert für mich essbar ist
Bei jmd wie Yelma (z b, ich meine die einstellung nicht die person) zu Gast zu sein ist für mich eine grauenvolle Vorstellung. Brauche ich echt nicht. Dann lieber einen Kaffee zusammen trinken. Ohne Kuchen bitte.
Nichts für ungut. Meine ganz persönliche Meinung. Unsere Kinder haben bislang keine Unverträglichkeiten was ich seeeehr schön finde.
Neben den bei mir ausgeprägten Unverträglichkeiten habe ich auch noch abneigungen wie viele andere Menschen. Kapern z b.
Ich reagiere auf Spuren von Gluten, da reicht ein Gewürz oder ein unsauberes holzbrett. Bei Freunden esse ich nur wenn ich genau jede Zutat und zubereitungsart kenne, verzichte lieber komplett/ bleibt hungrig als Magen Darm Probleme zu riskieren. Es gibt Freunde die verstehen es nicht. Ist mir inzwischen wirklich egal. Auch wenn es unhöflich rüber kommt. Nicht selten nehme ich mir einfach ein Brot mit, esse Obst o.ä. auch wenn der Gastgeber den ganzen Tag in der Küche stand.
Viele verstehen nicht, das das unsaubere Brett für mich echte folgen hat. Andererseits mag ich das auch nicht laufend haarklein erklären. Warum auch? Ich sage bei Einladungen direkt, gern, aber sie sollen für mich nicht mit kochen. Bzw nur Kartoffeln pur o.ä. das einfachste ist grillen. Da nehme ich mir etwas Gemüse (bin vegetatier) und mein Brot bzw bringe selbst salat mit. Mitbringen ist eh das stichwort. Allermeist mache ich etwas und weiss das das garantiert für mich essbar ist
Bei jmd wie Yelma (z b, ich meine die einstellung nicht die person) zu Gast zu sein ist für mich eine grauenvolle Vorstellung. Brauche ich echt nicht. Dann lieber einen Kaffee zusammen trinken. Ohne Kuchen bitte.
Nichts für ungut. Meine ganz persönliche Meinung. Unsere Kinder haben bislang keine Unverträglichkeiten was ich seeeehr schön finde.
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
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