ich habe vor einem halben Jahr mein erstes Kind entbunden und die ganze Zeit Schwierigkeiten gehabt, „genug Milch“ zu bilden, so dass ich zugefüttert habe (zumindest hatte ich das Gefühl, daher auch meine Frage...). Für die Zukunft und etwaige weitere Kinder möchte ich natürlich gerne ein (unnötiges)
Zufüttern vermeiden und möglichst alles richtig machen.
Es heißt überall, dass das Kind „genug“ Milch bekommt / „satt ist“, wenn es nach den Richtlinien „ausreichend“ zunimmt. Aber eine adäquate Zunahme sagt doch nichts über den Grad der Sättigung aus, oder?
Kann ein Kind noch Hunger haben, auch wenn es „ausreichend“ zunimmt?
Ich hatte das Gefühl stark bei meinem Sohn (zB wenn er nachts nach dem Stillen stundenlang unruhig war und nicht mehr in den Schlaf gefunden hat und in vielen anderen Situationen). Zudem habe ich ihn immer nur ca 30 Sekunden effektiv schlucken gehört...
Auch hier im Forum bekommt man auf die Frage „ich habe Angst, dass mein Kind nicht satt wird“ die Antwort, „wenn es gut zunimmt, dann wird es schon satt“... aber die beiden Sachverhalte sind doch nicht identisch?! Auch wenn mein Kind evtl keine körperliche Einschränkungen/genug Gewicht hat, möchte man als Mutter doch trotzdem ein sattes und zufriedenes Kind haben (das war er eigentlich immer nachdem er was bekommen hatte - daher war das Zufüttern evtl. doch „notwendig“?).
Vielleicht kann ja einer der Experten mir dir Zusammenhänge oder meinen Denkfehler erklären, ich würde mich sehr freuen
Vielen Dank im Voraus und einen schönen Sonntag!