sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
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Arnat
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sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Ich brauche hier einmal Rat -
mein sechs Monate altes Baby kam mit 4,5kg auf die Welt und wog neulich bei der U5 9,280kg. Sie ist eigentlich immer gut drauf und ist zudem laut Kinderärztin von ihren kognitiven Fähigkeiten sehr fit.
Einzig ihr Kopfumfang hat uns etwas Sorge bereitet. Ihr Kopfumfang war bei Geburt 36cm, mit drei Monaten 38 cm und mit 4,5 Monaten 41cm und jetzt bei der U5 mit sechs Monaten 43cm.
Die Kinderärztin meinte, ihr Kopfumfang ist deshalb in der Percentile abgerutscht.
Ihre Körperlänge ist jetzt 72,0 cm.
Geboren wurde sie mit 54cm Körperlänge.
Warum ich euch schreibe, ist nicht in erster Linie der Kopfumfang, sondern, dass ich eigentlich nach wie vor durchgängig fast nur am Stillen bin. Nachts trinkt sie mehrmals - ich habe zwar mit Beikost angefangen, aber so besonders viel isst sie noch nicht. Ich habe Nachts einfach keinen guten Schlaf mehr und ständig Hunger.
Sie schreit nachts nicht - aber halt auch nur nicht, weil sie zwischen uns im Bett liegt und eigentlich fast die ganze Nacht an mir angedockt ist.
Mit tun davon die Schultern unglaublich weh... weil ich ja nie so liege, wie ich gerne möchte und ich auch stundenlang in der gleichen Position verharre.
Noch dazu darf ich wegen ihrer schlechten Haut (Neurodermitische Ausschläge) keine Milchprodukte essen, kein Weizen, kein Zucker, keine Eier, keine tierischen Fette ... es ist, seit dem ich das alles weg lasse, mit ihrer Haut viel besser geworden. Wenn ich dann aber wieder etwas von den Sachen esse, fängt sie wieder an sich zu kratzen.
Ich schleppe mich jetzt auch regelmäßig ins Pilates und Yoga mit Baby, damit ich nicht total steif werde vom tragen und lange Stillen - aber mit dem wenigen Schlaf, den ich oft abbekomme, ist das auch nicht so leicht. Ich trage sie auch fast ausschließlich, weil sie den Kinderwagen nicht so mag und ich anfangs auch gar keinen hatte. Dennoch ist es in meinen Knien spürbar, dass ich zehn Kilo vor mir herschleppe.
Können mir die Stillberaterinnen hier vielleicht einen Tipp geben? Sollte ein so großes Baby vielleicht doch mehr Beikost bekommen, als es mit BLW möglich ist? Was sollte ich ihr füttern?
Nun ja - vielleicht muss ich auch einfach nur durchhalten. Aber - und das fällt mir noch ein: Sollte ich wegen dem Kopfumfang besorgt sein?
Liebe Grüße
Arnat
mein sechs Monate altes Baby kam mit 4,5kg auf die Welt und wog neulich bei der U5 9,280kg. Sie ist eigentlich immer gut drauf und ist zudem laut Kinderärztin von ihren kognitiven Fähigkeiten sehr fit.
Einzig ihr Kopfumfang hat uns etwas Sorge bereitet. Ihr Kopfumfang war bei Geburt 36cm, mit drei Monaten 38 cm und mit 4,5 Monaten 41cm und jetzt bei der U5 mit sechs Monaten 43cm.
Die Kinderärztin meinte, ihr Kopfumfang ist deshalb in der Percentile abgerutscht.
Ihre Körperlänge ist jetzt 72,0 cm.
Geboren wurde sie mit 54cm Körperlänge.
Warum ich euch schreibe, ist nicht in erster Linie der Kopfumfang, sondern, dass ich eigentlich nach wie vor durchgängig fast nur am Stillen bin. Nachts trinkt sie mehrmals - ich habe zwar mit Beikost angefangen, aber so besonders viel isst sie noch nicht. Ich habe Nachts einfach keinen guten Schlaf mehr und ständig Hunger.
Sie schreit nachts nicht - aber halt auch nur nicht, weil sie zwischen uns im Bett liegt und eigentlich fast die ganze Nacht an mir angedockt ist.
Mit tun davon die Schultern unglaublich weh... weil ich ja nie so liege, wie ich gerne möchte und ich auch stundenlang in der gleichen Position verharre.
Noch dazu darf ich wegen ihrer schlechten Haut (Neurodermitische Ausschläge) keine Milchprodukte essen, kein Weizen, kein Zucker, keine Eier, keine tierischen Fette ... es ist, seit dem ich das alles weg lasse, mit ihrer Haut viel besser geworden. Wenn ich dann aber wieder etwas von den Sachen esse, fängt sie wieder an sich zu kratzen.
Ich schleppe mich jetzt auch regelmäßig ins Pilates und Yoga mit Baby, damit ich nicht total steif werde vom tragen und lange Stillen - aber mit dem wenigen Schlaf, den ich oft abbekomme, ist das auch nicht so leicht. Ich trage sie auch fast ausschließlich, weil sie den Kinderwagen nicht so mag und ich anfangs auch gar keinen hatte. Dennoch ist es in meinen Knien spürbar, dass ich zehn Kilo vor mir herschleppe.
Können mir die Stillberaterinnen hier vielleicht einen Tipp geben? Sollte ein so großes Baby vielleicht doch mehr Beikost bekommen, als es mit BLW möglich ist? Was sollte ich ihr füttern?
Nun ja - vielleicht muss ich auch einfach nur durchhalten. Aber - und das fällt mir noch ein: Sollte ich wegen dem Kopfumfang besorgt sein?
Liebe Grüße
Arnat
03.2005, 12.2017, 07.2020, 05.2023
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Mondenkind
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Hallo Arnat, das klingt sehr anstrengend.
Ich melde mich später bei dir, ok?
Ich melde mich später bei dir, ok?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Tschichen
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Hallo Arnat,
Das klingt nach einem Alltag, der sehr schlaucht. Ich habe meine Kinder dann ab 6kg fast nur noch auf dem Rücken getragen. Das fand ich deutlich angenehmer für die Gelenke und den beckenboden. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich? Das mit dem nachts durchstillen kenne ich leider auch zu gut und ich habe dazu leider keinen Ratschlag. Aber mondenkind kann dir bestimmt ein paar hilfreiche tipps geben.
Das klingt nach einem Alltag, der sehr schlaucht. Ich habe meine Kinder dann ab 6kg fast nur noch auf dem Rücken getragen. Das fand ich deutlich angenehmer für die Gelenke und den beckenboden. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich? Das mit dem nachts durchstillen kenne ich leider auch zu gut und ich habe dazu leider keinen Ratschlag. Aber mondenkind kann dir bestimmt ein paar hilfreiche tipps geben.
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Arnat
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Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Liebe Tschichen, Ja, auf dem Rücken würde ich gerne - leider habe ich es mit dem Tuch noch nie wirklich hinbekommen.
Das sollte ich jetzt echt mal üben.
@mondenkind: vielen lieben Dank.
Vll. noch al Zusatzinformation: sie hat keinen Schnuller (hatte sie abgelehnt als wir ihn mit ca. zwei Monaten ausprobiert hatten, Weil die Hebamme auch meinte, Sie hat ein großes saugbedürfnis und nimmt gut zu, Da kann ich mir vll damit ein wenig mehr Freiheit geben).
Ich Stille gerade wieder...um sieben hat sie auch lange getrunken.
Sie hat einen Zahn und der zweite kommt gerade. Gebissen hat sie mich als der erste Zahn kam...deshaln tut das stillen auf einer Seite auch weh.
Das sollte ich jetzt echt mal üben.
@mondenkind: vielen lieben Dank.
Vll. noch al Zusatzinformation: sie hat keinen Schnuller (hatte sie abgelehnt als wir ihn mit ca. zwei Monaten ausprobiert hatten, Weil die Hebamme auch meinte, Sie hat ein großes saugbedürfnis und nimmt gut zu, Da kann ich mir vll damit ein wenig mehr Freiheit geben).
Ich Stille gerade wieder...um sieben hat sie auch lange getrunken.
Sie hat einen Zahn und der zweite kommt gerade. Gebissen hat sie mich als der erste Zahn kam...deshaln tut das stillen auf einer Seite auch weh.
03.2005, 12.2017, 07.2020, 05.2023
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Serafin
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 08.07.2014, 17:03
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Hallo Arnat,
ich hatte auch so ein großes schweres Baby. Zum Kopfumfang kann ich dir nichts sagen, der war und ist bei uns immer über oder grad noch so auf der Kurve. Das Gewicht wird besser, hier kam so am ca 6 Monaten ein Phase, in der er kaum noch zunahm, weil er gerobbt und bald gelaufen ist. Jetzt ist er mit dem Gewicht irgendwo auf der 60ten Prerzentile oder so. War aber auch wie deiner über allen Kurven.
Noch eine Stimme für unbedingt auf dem Rücken tragen. Bei uns gibt es ein Familienzentrum, da kommt einmal im Monat ein Trageberatung, da habe ich mir das zeigen lassen. Dann mit dem Mann geübt und halt dann allein.
Beikost hätte hier nichts gebracht, er hat es eh nicht gegessen, wozu auch, man wird ja mit Milch viel schneller satt, weil es deutlich mehr Kalorien als die Standardbeikost hat. Auch nachts hat er extrem oft gestillt. Vor allem in der Zeit mit laufen lernen war es teilweise alle 45 Minuten. Das war aber nicht nur hunger, sondern halt auch verarbeiten. Also gern so Aktionen wie auf den Bauch drehen, losrobben, Hirn am Kopfteil vom Bett anhauen, losplärren. Und 45 Minuten später das selbe Spiel nochmal.
Gerninges Schlafbedürfnis hat der Herr leider auch, nicht so toll für mich.
Das einzige, was er nicht so extrem hatte, war das dauernuckeln. Zumindest meist. Mir hat annehmen am meisten geholfen. Und am Wochenende versucht, den Mann mit Kind weg zu schicken für kurze Zeit. Und die Aussicht, dass ich ab 7 MOnaten wieder an die Uni konnte. Jeden Tag arbeiten gehen tut uns als Familie sehr sehr gut. Das Kind hat in der Krippe wundersamerweise gegessen, zu hause natürlich nicht. Und sehr sehr lange alle Stund bis 1,5 Stund gestillt.
Es wird aber besser. Mir hat geholfen, es einfach zu akzeptieren. Ändern kann mans ja eh nicht. Sonder lieber es sich so einfach wie möglich machen.
ich hatte auch so ein großes schweres Baby. Zum Kopfumfang kann ich dir nichts sagen, der war und ist bei uns immer über oder grad noch so auf der Kurve. Das Gewicht wird besser, hier kam so am ca 6 Monaten ein Phase, in der er kaum noch zunahm, weil er gerobbt und bald gelaufen ist. Jetzt ist er mit dem Gewicht irgendwo auf der 60ten Prerzentile oder so. War aber auch wie deiner über allen Kurven.
Noch eine Stimme für unbedingt auf dem Rücken tragen. Bei uns gibt es ein Familienzentrum, da kommt einmal im Monat ein Trageberatung, da habe ich mir das zeigen lassen. Dann mit dem Mann geübt und halt dann allein.
Beikost hätte hier nichts gebracht, er hat es eh nicht gegessen, wozu auch, man wird ja mit Milch viel schneller satt, weil es deutlich mehr Kalorien als die Standardbeikost hat. Auch nachts hat er extrem oft gestillt. Vor allem in der Zeit mit laufen lernen war es teilweise alle 45 Minuten. Das war aber nicht nur hunger, sondern halt auch verarbeiten. Also gern so Aktionen wie auf den Bauch drehen, losrobben, Hirn am Kopfteil vom Bett anhauen, losplärren. Und 45 Minuten später das selbe Spiel nochmal.
Gerninges Schlafbedürfnis hat der Herr leider auch, nicht so toll für mich.
Das einzige, was er nicht so extrem hatte, war das dauernuckeln. Zumindest meist. Mir hat annehmen am meisten geholfen. Und am Wochenende versucht, den Mann mit Kind weg zu schicken für kurze Zeit. Und die Aussicht, dass ich ab 7 MOnaten wieder an die Uni konnte. Jeden Tag arbeiten gehen tut uns als Familie sehr sehr gut. Das Kind hat in der Krippe wundersamerweise gegessen, zu hause natürlich nicht. Und sehr sehr lange alle Stund bis 1,5 Stund gestillt.
Es wird aber besser. Mir hat geholfen, es einfach zu akzeptieren. Ändern kann mans ja eh nicht. Sonder lieber es sich so einfach wie möglich machen.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
kleiner Schildkröterich 05/19
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sälawie
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 31.05.2014, 23:19
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Liebe Arnat, das klingt echt sehr anstrengend. Hier noch eine Stimme für Rückentragen, das macht echt vieles einfacher! Und zu eurer Schlafsituation: vielleicht darfst du mal ein paar Stunden alleine schlafen wenn sie bei dem Papa auf dem Bauch liegt? Wenn es mir hier in Nuckelnächten zu viel wird klappt das ab und zu.
Mit dem Großen (07.2013) und der Kleinen (09.2017)
- Angua
- ist mit Leidenschaft dabei
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- Registriert: 28.07.2014, 10:46
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
noch eine Stimme für Rückentragen und ansonsten annehmen 
Es wird besser! Es ist nicht ganz so klar terminiert wie die Schwangerschaft, aber es wird besser.
Schau, dass du überhaupt zu Pausen kommst, zum Beispiel konsequent mitschlafen, denn selbst mit wenig Schlafbedürfnis haben Kinder in dem Alter mehr Schlafbedürfnis als du, aber man nutzt die Zeit tagsüber häufig nicht sondern räumt lieber auf. Wenn du sagst, z.B. ein Deckchen klöppeln, ne halbe Stunde auf dem Hometrainer oder eine Motivtorte backen entspannt dich mehr als schlafen, dann mach das. Z.B. Wäsche kann man im Zweifel auch direkt aus dem Wäschekorb wieder benutzen, wenn sich nicht einfach dein Mann erbarmt, alles zusammenzulegen.
Ah, und nachts: Die Suche nach einer Position, die sich für dich sinnvoll anfühlt und wo ihr trotzdem stillen könnt, lohnt sich bestimmt. In der Position dann verharren zu müssen macht sicher auch die beste Position nicht ideal, aber du klingst ja, als würde dir deine von Anfang an nicht taugen. Kind unterbauen oder quer über mich legen lässt mich auch auf dem Rücken stillen oder Kind auf die andere Seite wuchten lässt mich auf der anderen Seite liegen. So kann Sohn trinken und ich stehe morgens nicht gar so verkrampft auf.
Darauf, was von Mondenkind noch kommt, bin ich auch gespannt
Es wird besser! Es ist nicht ganz so klar terminiert wie die Schwangerschaft, aber es wird besser.
Schau, dass du überhaupt zu Pausen kommst, zum Beispiel konsequent mitschlafen, denn selbst mit wenig Schlafbedürfnis haben Kinder in dem Alter mehr Schlafbedürfnis als du, aber man nutzt die Zeit tagsüber häufig nicht sondern räumt lieber auf. Wenn du sagst, z.B. ein Deckchen klöppeln, ne halbe Stunde auf dem Hometrainer oder eine Motivtorte backen entspannt dich mehr als schlafen, dann mach das. Z.B. Wäsche kann man im Zweifel auch direkt aus dem Wäschekorb wieder benutzen, wenn sich nicht einfach dein Mann erbarmt, alles zusammenzulegen.
Ah, und nachts: Die Suche nach einer Position, die sich für dich sinnvoll anfühlt und wo ihr trotzdem stillen könnt, lohnt sich bestimmt. In der Position dann verharren zu müssen macht sicher auch die beste Position nicht ideal, aber du klingst ja, als würde dir deine von Anfang an nicht taugen. Kind unterbauen oder quer über mich legen lässt mich auch auf dem Rücken stillen oder Kind auf die andere Seite wuchten lässt mich auf der anderen Seite liegen. So kann Sohn trinken und ich stehe morgens nicht gar so verkrampft auf.
Darauf, was von Mondenkind noch kommt, bin ich auch gespannt
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Arnat
- ist mit Leidenschaft dabei
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- Registriert: 22.02.2018, 10:07
Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Liebe Alle,
es tut schon einmal gut zu hören, dass es anderen auch so geht. Mein Mann war dieses Wochenende auch völlig verdutzt, weil er mitbekommen hat dass sie tatsächlich so ziemlich alle zwei Stunden wieder Hunger hat. Man hört die Schluckgeräusche auch sehr laut - und ich denke sie braucht einfach auch unglaublich viele Kalorien von mir, da sie ja doch schon die Größe von einjährigen Babies hat.
Gerade habe ich sie im Tragetuch nach dem Sport mit Baby und ein paar Kleinigkeiten, die ich kaufen musste, weil der Kühlschrank schon wieder leer ist.
Am Morgen nach dem Aufwachen fühlt sich die Nacht immer am Schlimmsten an - jetzt denke ich mir schon wieder - hach, gar nicht so schlimm...sie ist so süß, wir machen das schon.
Wenn ich sie auf mich lege zum Stillen, so dass ich auf dem Rücken liege, habe ich momentan immer ein wenig Panik dass sie mir in die Brust beißen könnte ( ich bin da ein wenig traumatisiert, weil sie mich vor 5 Tagen blutig gebissen hat). Sie beißt jetzt aber nicht mehr (das Zahnen ist glaube ich gerade nicht mehr akut) - und ich weiß ja auch, dass sie es nicht absichtlich macht.
Ich versuche mich so viel wie möglich zu entspannen - jedoch habe ich ncoh eine Teenager Tochter, die in meinen Augen momentan viel zu kurz kommt. Ich bin so vergesslich und müde die ganze Zeit, dass ich ihr oft gar nicht richtig zuhören kann. Ich vergesse auch oft wichtiges für ihre Schule oder wann sie ihre Tests hat. Gott sei Dank hat sie das alles weitgehend gut selbst im Griff - aber ich fühle mich nicht gut damit, sie so allein mit allem zu lassen. Mein Mann macht abends was er kann - und, wir müssen auch nur noch bis zu seiner Elternzeit durchhalten - dann wird alles etwas einfacher.
Ich promoviere auch gerade - und, ich bekomme dafür ein Stipendium. Das ist toll, aber das heißt halt auch, dass ich schauen muss, bis November was liefern zu können, damit ich die Verlängerung bekomme. Ich hatte am Freitag einen Termin in der Klinik wegen den Aufnahmen. Ich hatte sie in der Zeit bei meiner Nachbarin gelassen, die auch einen kleinen Sohn hat und mit der ich befreundet bin. Vielleicht nehme ich die kleine aber auch einfach dann manchmal mit auf die Psychiatrie - mal sehen, wie gut das mit dem Füttern durch Papa geht. Noch kann er höchstens zwei Stunden ohne mich mit ihr raus gehen, bevor sie quengelig wird.
Deshalb ja auch die Frage, was wir ihr füttern sollen (ich bin kein Fan von den Gläschen, vor allem, weil sich oft was darin finden lässt, was sie ja wegen ihrer Haut ohenhin nicht essen darf).
Wie schlimm ist das mit dem Salz? Oder Öle?
Sie isst momentan gerne Zuchinis, Karotten, Kartoffeln, Hirsebrei und Haferbrei, Quinoa und trinkt unglaublich gerne Wasser. Sie will sowieso immer alles was wir auch essen -also Beikostreif ist sie.
Die Flasche habe ich ihr noch nicht gegeben - weder mit Muttermilch noch etwas anderem. Wasser trinkt sie aus einem normalen kleinen Glas oder worin es sich gerade befindet. Wie kann ich die Elternzeit meines Mannes so nützen, um maximal lange konzentriert an meiner Doktorarbeit sitzen zu können? (es wäre echt blöd, das Stipendium zu verlieren, weil wir dadurch auch nur so gut in der Lage dazu sind, dass er so lange Elternzeit nimmt).
Auch dafür hätte ich gerne Tipps (abstillen möchte ich eigentlich nicht, bevor die Kleine das nicht selbst möchte - aber doch vielleicht etwas weniger oft
SO ... jetzt versuche ich auch ein wenig zu schlafen, bis sie wieder aufwacht - vll kriege ich sie ja sogar schlafend aus dem Tucht ^^
viele Grüße
Arnat
es tut schon einmal gut zu hören, dass es anderen auch so geht. Mein Mann war dieses Wochenende auch völlig verdutzt, weil er mitbekommen hat dass sie tatsächlich so ziemlich alle zwei Stunden wieder Hunger hat. Man hört die Schluckgeräusche auch sehr laut - und ich denke sie braucht einfach auch unglaublich viele Kalorien von mir, da sie ja doch schon die Größe von einjährigen Babies hat.
Gerade habe ich sie im Tragetuch nach dem Sport mit Baby und ein paar Kleinigkeiten, die ich kaufen musste, weil der Kühlschrank schon wieder leer ist.
Am Morgen nach dem Aufwachen fühlt sich die Nacht immer am Schlimmsten an - jetzt denke ich mir schon wieder - hach, gar nicht so schlimm...sie ist so süß, wir machen das schon.
Wenn ich sie auf mich lege zum Stillen, so dass ich auf dem Rücken liege, habe ich momentan immer ein wenig Panik dass sie mir in die Brust beißen könnte ( ich bin da ein wenig traumatisiert, weil sie mich vor 5 Tagen blutig gebissen hat). Sie beißt jetzt aber nicht mehr (das Zahnen ist glaube ich gerade nicht mehr akut) - und ich weiß ja auch, dass sie es nicht absichtlich macht.
Ich versuche mich so viel wie möglich zu entspannen - jedoch habe ich ncoh eine Teenager Tochter, die in meinen Augen momentan viel zu kurz kommt. Ich bin so vergesslich und müde die ganze Zeit, dass ich ihr oft gar nicht richtig zuhören kann. Ich vergesse auch oft wichtiges für ihre Schule oder wann sie ihre Tests hat. Gott sei Dank hat sie das alles weitgehend gut selbst im Griff - aber ich fühle mich nicht gut damit, sie so allein mit allem zu lassen. Mein Mann macht abends was er kann - und, wir müssen auch nur noch bis zu seiner Elternzeit durchhalten - dann wird alles etwas einfacher.
Ich promoviere auch gerade - und, ich bekomme dafür ein Stipendium. Das ist toll, aber das heißt halt auch, dass ich schauen muss, bis November was liefern zu können, damit ich die Verlängerung bekomme. Ich hatte am Freitag einen Termin in der Klinik wegen den Aufnahmen. Ich hatte sie in der Zeit bei meiner Nachbarin gelassen, die auch einen kleinen Sohn hat und mit der ich befreundet bin. Vielleicht nehme ich die kleine aber auch einfach dann manchmal mit auf die Psychiatrie - mal sehen, wie gut das mit dem Füttern durch Papa geht. Noch kann er höchstens zwei Stunden ohne mich mit ihr raus gehen, bevor sie quengelig wird.
Deshalb ja auch die Frage, was wir ihr füttern sollen (ich bin kein Fan von den Gläschen, vor allem, weil sich oft was darin finden lässt, was sie ja wegen ihrer Haut ohenhin nicht essen darf).
Wie schlimm ist das mit dem Salz? Oder Öle?
Sie isst momentan gerne Zuchinis, Karotten, Kartoffeln, Hirsebrei und Haferbrei, Quinoa und trinkt unglaublich gerne Wasser. Sie will sowieso immer alles was wir auch essen -also Beikostreif ist sie.
Die Flasche habe ich ihr noch nicht gegeben - weder mit Muttermilch noch etwas anderem. Wasser trinkt sie aus einem normalen kleinen Glas oder worin es sich gerade befindet. Wie kann ich die Elternzeit meines Mannes so nützen, um maximal lange konzentriert an meiner Doktorarbeit sitzen zu können? (es wäre echt blöd, das Stipendium zu verlieren, weil wir dadurch auch nur so gut in der Lage dazu sind, dass er so lange Elternzeit nimmt).
Auch dafür hätte ich gerne Tipps (abstillen möchte ich eigentlich nicht, bevor die Kleine das nicht selbst möchte - aber doch vielleicht etwas weniger oft
SO ... jetzt versuche ich auch ein wenig zu schlafen, bis sie wieder aufwacht - vll kriege ich sie ja sogar schlafend aus dem Tucht ^^
viele Grüße
Arnat
03.2005, 12.2017, 07.2020, 05.2023
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Leominor
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Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Liebe Arnat,
das klingt echt anstrengend bei euch! Was ihr nachts tun könntet, dazu habe ich leider auch keinen Tip.
Aber sonst erkenne ich sehr viele Parallelen zu uns. Das kleine Tigrrmädchen und eure Tochter dürften annähernd gleich alt sein. Unsere Kleine ist auch eher groß und schwer: 70,5cm/ 9,3kg bei der U5. Und ich gehe seit kurzem wieder arbeiten und der Papa passt an diesen Tagen auf sie auf. Bei uns allerdings nur 2 Tage pro Woche.
Wir haben es so gelöst, dass ich an dem Tag, an dem ich nicht da bin in der Arbeit Milch abpumpe, diese gekühlt nach Hause mitbringe und sie die Milch dann an meinem nächsten Arbeitstag zu trinken bekommt.
Bevor ich wieder angefangen habe zu arbeiten habe ich außerdem eine kleinen Vorrat Milch abgepumpt und eingefroren. Jeweils so 50-60ml pro Portion. Das ist dann schnell aufgetaut, wenn es gebraucht wird.
Flasche gibt es hier nicht. Die Milch trinkt sie aus dem Becher (DoidyCup bei uns).
In den 5,5 Stunden die ich nicht da bin hat sie jetzt 1x 100ml getrunken und eine halbe zermatschte Banane gegessen.
Beim 2. Mal waren es 130ml Milch und nichts gegessen (mein Mann kam nicht dazu ihr was zu machen). Sie hat bislang den Großteil der Zeit in der ich nicht da bin in der Trage beim Papa verschlafen.
Ich denke mit abgepumpter Milch und Beikost sollten deine zwei auch gut über die Runden kommen.
Für diese Lösung brauchst du eben einen Raum zum abpumpen und einen Kühlschrank.
Variante 2 bei uns ist, wenn ich von zu Hause aus arbeite. Da bringt mir mein Mann die Kleine einfach zum Stillen (bei uns eher so alle 1,5 Stunden). Ginge das bei euch? Wie weit wäre er mit der Kleinrn denn weg?
Ich hab mir vorher auch wahnsinnige Sorgen gemacht, wie das wird. Hatte hier auch um Rat gefragt und sehr viele beruhigende Antworten und Tips bekommen. Und ich muss sagen, es ist alles viel einfacher als gedacht! Das klappt bei euch bestimmt auch sehr gut!
Was das Thema was ihr füttern könnt angeht: bei uns geht zermatschte Banane und Hirsebrei (aus Instantflocken) mit Früchten (zerdrückte Erdbeeren) oder Fruchtmus (Apfelmus auf Vorrat gekocht und eingefroren) eigentlich immer. Beides ist auch sehr schnell zubereitet. Was eure Kleine gerne mag würde ich einfach noch etwas ausprobieren.
Viel Erfolg bei der Promotion! Das klappt sicher gut!
das klingt echt anstrengend bei euch! Was ihr nachts tun könntet, dazu habe ich leider auch keinen Tip.
Aber sonst erkenne ich sehr viele Parallelen zu uns. Das kleine Tigrrmädchen und eure Tochter dürften annähernd gleich alt sein. Unsere Kleine ist auch eher groß und schwer: 70,5cm/ 9,3kg bei der U5. Und ich gehe seit kurzem wieder arbeiten und der Papa passt an diesen Tagen auf sie auf. Bei uns allerdings nur 2 Tage pro Woche.
Wir haben es so gelöst, dass ich an dem Tag, an dem ich nicht da bin in der Arbeit Milch abpumpe, diese gekühlt nach Hause mitbringe und sie die Milch dann an meinem nächsten Arbeitstag zu trinken bekommt.
Bevor ich wieder angefangen habe zu arbeiten habe ich außerdem eine kleinen Vorrat Milch abgepumpt und eingefroren. Jeweils so 50-60ml pro Portion. Das ist dann schnell aufgetaut, wenn es gebraucht wird.
Flasche gibt es hier nicht. Die Milch trinkt sie aus dem Becher (DoidyCup bei uns).
In den 5,5 Stunden die ich nicht da bin hat sie jetzt 1x 100ml getrunken und eine halbe zermatschte Banane gegessen.
Beim 2. Mal waren es 130ml Milch und nichts gegessen (mein Mann kam nicht dazu ihr was zu machen). Sie hat bislang den Großteil der Zeit in der ich nicht da bin in der Trage beim Papa verschlafen.
Ich denke mit abgepumpter Milch und Beikost sollten deine zwei auch gut über die Runden kommen.
Für diese Lösung brauchst du eben einen Raum zum abpumpen und einen Kühlschrank.
Variante 2 bei uns ist, wenn ich von zu Hause aus arbeite. Da bringt mir mein Mann die Kleine einfach zum Stillen (bei uns eher so alle 1,5 Stunden). Ginge das bei euch? Wie weit wäre er mit der Kleinrn denn weg?
Ich hab mir vorher auch wahnsinnige Sorgen gemacht, wie das wird. Hatte hier auch um Rat gefragt und sehr viele beruhigende Antworten und Tips bekommen. Und ich muss sagen, es ist alles viel einfacher als gedacht! Das klappt bei euch bestimmt auch sehr gut!
Was das Thema was ihr füttern könnt angeht: bei uns geht zermatschte Banane und Hirsebrei (aus Instantflocken) mit Früchten (zerdrückte Erdbeeren) oder Fruchtmus (Apfelmus auf Vorrat gekocht und eingefroren) eigentlich immer. Beides ist auch sehr schnell zubereitet. Was eure Kleine gerne mag würde ich einfach noch etwas ausprobieren.
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
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Mondenkind
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Re: sechs Monate altes Baby isst mich förmlich auf
Kannst du sie vielleicht am Bett in ein Beistellbettchen legen? Würde sie darin schlafen? Oder hast du genug Platz, von ihr abzurücken, wenn sie fest eingeschlafen ist? Dann könntest du bequemere, freiere Schlafpositionen einnehmen. Vielleicht wäre ein größeres Familienbett auch eine Option.Arnat hat geschrieben: 25.06.2018, 08:52 Warum ich euch schreibe, ist nicht in erster Linie der Kopfumfang, sondern, dass ich eigentlich nach wie vor durchgängig fast nur am Stillen bin. Nachts trinkt sie mehrmals - ich habe zwar mit Beikost angefangen, aber so besonders viel isst sie noch nicht. Ich habe Nachts einfach keinen guten Schlaf mehr und ständig Hunger.
Sie schreit nachts nicht - aber halt auch nur nicht, weil sie zwischen uns im Bett liegt und eigentlich fast die ganze Nacht an mir angedockt ist.
Mit tun davon die Schultern unglaublich weh... weil ich ja nie so liege, wie ich gerne möchte und ich auch stundenlang in der gleichen Position verharre.
Hast du das Gefühl, deine eigene Ernährung käme zu kurz?Noch dazu darf ich wegen ihrer schlechten Haut (Neurodermitische Ausschläge) keine Milchprodukte essen, kein Weizen, kein Zucker, keine Eier, keine tierischen Fette ... es ist, seit dem ich das alles weg lasse, mit ihrer Haut viel besser geworden. Wenn ich dann aber wieder etwas von den Sachen esse, fängt sie wieder an sich zu kratzen.
Sport ist super! Aber ein Kind von dem Gewicht würde ich auf dem Rücken tragen, unbedingt. Bitte schau doch mal im Trageforum vorbei und lass dich dort diesbzgl. beraten.Ich schleppe mich jetzt auch regelmäßig ins Pilates und Yoga mit Baby, damit ich nicht total steif werde vom tragen und lange Stillen - aber mit dem wenigen Schlaf, den ich oft abbekomme, ist das auch nicht so leicht. Ich trage sie auch fast ausschließlich, weil sie den Kinderwagen nicht so mag und ich anfangs auch gar keinen hatte. Dennoch ist es in meinen Knien spürbar, dass ich zehn Kilo vor mir herschleppe.
_Versuchen_ kannst du das, dass du ein bis zwei Breimahlzeiten am Tag einführst. Es kann sein, dass sie dann seltener kommt. Es kann aber auch sein, dass sich gar nichts verändert am Stillverhalten. Wichtig wäre, dass du ausreichend Fett an den Brei tust, damit es wirklich nährreich ist und nicht bloß wässriges Gemüse im Bauch- das würde sicher nicht helfen. Ein guter Löffel Öl, reichlich Butter oder Mandelmus am Brei, da gibts viele Möglichkeiten. Einen Versuch ist es wert, wenns nichts bringt, musst du es ja nicht fortführen.Können mir die Stillberaterinnen hier vielleicht einen Tipp geben? Sollte ein so großes Baby vielleicht doch mehr Beikost bekommen, als es mit BLW möglich ist? Was sollte ich ihr füttern?
An der Milchversorgung liegts sich nicht. Da gibts auch große individuelle Unterschiede, eure Kinderärztin wird das im Blick behalten.Arnat hat geschrieben: 25.06.2018, 08:52Nun ja - vielleicht muss ich auch einfach nur durchhalten. Aber - und das fällt mir noch ein: Sollte ich wegen dem Kopfumfang besorgt sein?
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)