Mein 7 jähriger (haben ihn zurück stellen lassen) geht in den Waldkiga seit er 3 ist, weil er schon immer gerne draußen sein wollte.
Daher kam der örtliche Kiga für uns nicht in Frage.
Richtig gern ging er aber nur phasenweise und auch lange nicht hin. Wir hatten sehr sehr lange eingewönung, womit ich auch von anfang an gerechnt habe.
wegen sprachproblemen seit er 4 ist und durch logo nichth besser wurden hatte ich mir vor 1-2 jahren den sprachheilkiga angeschaut, welcher zwar nicht zu unserem EInzugsgebiet gehörte, aber für uns vom Fahren her dennoch näher wäre.
Wir fanden ihn beide toll, ich hatte meinen sohn mit dabei zum angucken und es hat uns beiden gefallen sod ass wir uns vorstellen könnten ihn dort hinzubringen.
Wäre das eine Option dass ihr zusammen den andren Kiga anschaut?
Es sollte aber nicht klappen dass er dort hin geht, weil es damals hieß das der Kiga schließen muss weil die Miete nicht verlängert wird und ob wir einen Antrag genehmigt bekommen weil es nicht unser zuständiger Sprachheilkiga ist, wäre auch offen gewesen.
Also haben wir unseren "Zuständigen" angeschaut.
Dort sollte ich allein kommen erstmal, was schon anders war als beim andren Kiga.
Die DAme war sehr nett aber die Räumlichkeiten und die Enge und der kleine Außenbereich und dass alles so unkreativ und steif wirkte so typisch alter Kiga eben. Weiß auch nicht wie ich es audrücken sollte. Da sagte mein Gefühl gleich das wird nichts.
Sprachheilkiga hin oder her wenn er sich nicht wohl fühlt, dann wird es ihm kaum das bringen was es soll.
Daher hab ich ihn in seinem alten Kiga gelassen und als Alternative eine Sprachreha gemacht und den Logopäden gewechselt.
Bei uns ganz andere Gründe wie bei euch aber es zeigt wie schon gesagt wurde dass man viel nach Gefühl gehen sollte und auch eine Pro und Contra Liste sinvoll ist.
Meine Schwiegermutter ist Erzieherin und sie hatte auch ein Kind, das im letzten Jahr erst zu ihr kam, aus ähnlichen Gründen wie bei euch.
Ich müsste sie mal fragen aber soweit ich weiß hat es geklappt.
Ich denke, dass es im ersten moment für dein Kind viell. schwer sein könnte, aber er letztendlich davon profitieren wird.
Und sicher gibt es da auch noch mal eine kleine Eingewöhnung, da würde ich drauf bestehen. Natürlich in kleinerem Umfang aber ich würde auch erstmal mitgehen wollen.
Auf der Sprachreha war auch ein Kindergarten. Beim Schnuppern am 1. Tag wollte meiner nicht allein dort bleiben...
.. dachte schon ohje... am 2. Tag hab ich mit ihm vereinbart, dass ich während er dort ist im Gang auf der Bank ein Buch lese und in seiner Nähe bin wenn etwas ist.
Einmal nach 45 minuten hat er gucken wollen ob ich da bin. Kindergärtner hat Türe afugemacht und er guckte und grinste und war wieder drin.
Als es dann Zeit war 45 Minuten später für seine Sportstunde dachte ich erst, wenn er mich sieht will er sicher nicht mit dem SPortlehrer gehen aber hat alles geklappt Ich hab ihm gewunken und als er wieder zurück kam saß ich immer noch da
Ab dem nächstn Tag ging er ohne mich.
Er sagte zwar dass er die SPielsachen doof findet und ab und an ärgerte ihn mal einer aber ich war mega stolz auf ihn und hahbe auch erkannt, dass ich ihm mehr zutrauen kann als ich bisher dachte.
Erst jetzt im VOrschuljahr sagt er, wenn er wegen Krankheiten zB mal länger daheim war sogar, dass er den Kiga vermisst.
Wir hatten aber auch andere schwere Zeiten.
ICh bin sicher dein Kind schafft das!
Habe jetzt auch erfahren dass sein Kigafreund nichth in der selben Klasse wie er sein wird.
Und bin auch zwiegespalten ob ich nachfragen soll ob das zu ändern wäre oder nicht.
Er wird dann auch niemand richtig kennen weil es hier allgemein wenig Kinder bei uns gibt.
Aber wenn er die Klasse wechseln dürfte, wäre er das einzige Busfahrkind und mir wäre schon recht er fände ANschluss zu den Buskindern, damit er nicht allein laufen muss und den Bus verpasst oder sonst wo rum irrt.
Daher wollen die Lehrer die Klassen wohl auch danach aufteilen.
HAb auch bammel aber ich denke, wir müssen mehr Vertrauen haben!
Sie sind schon so groß - wenn auch noch klein