Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

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Roxy89
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Roxy89 »

tut mir leid, wenn ich deinen text gerade nur zur hälfte gelesen habe. ich muss grad leider noch büro machen solange die Minimaus schläft aber wollte dir gern ein paar worte da lassen. werde bei gelegenheit noch mal rein lesen.
Mein 7 jähriger (haben ihn zurück stellen lassen) geht in den Waldkiga seit er 3 ist, weil er schon immer gerne draußen sein wollte.
Daher kam der örtliche Kiga für uns nicht in Frage.
Richtig gern ging er aber nur phasenweise und auch lange nicht hin. Wir hatten sehr sehr lange eingewönung, womit ich auch von anfang an gerechnt habe.
wegen sprachproblemen seit er 4 ist und durch logo nichth besser wurden hatte ich mir vor 1-2 jahren den sprachheilkiga angeschaut, welcher zwar nicht zu unserem EInzugsgebiet gehörte, aber für uns vom Fahren her dennoch näher wäre.
Wir fanden ihn beide toll, ich hatte meinen sohn mit dabei zum angucken und es hat uns beiden gefallen sod ass wir uns vorstellen könnten ihn dort hinzubringen.

Wäre das eine Option dass ihr zusammen den andren Kiga anschaut?

Es sollte aber nicht klappen dass er dort hin geht, weil es damals hieß das der Kiga schließen muss weil die Miete nicht verlängert wird und ob wir einen Antrag genehmigt bekommen weil es nicht unser zuständiger Sprachheilkiga ist, wäre auch offen gewesen.

Also haben wir unseren "Zuständigen" angeschaut.
Dort sollte ich allein kommen erstmal, was schon anders war als beim andren Kiga.
Die DAme war sehr nett aber die Räumlichkeiten und die Enge und der kleine Außenbereich und dass alles so unkreativ und steif wirkte so typisch alter Kiga eben. Weiß auch nicht wie ich es audrücken sollte. Da sagte mein Gefühl gleich das wird nichts.
Sprachheilkiga hin oder her wenn er sich nicht wohl fühlt, dann wird es ihm kaum das bringen was es soll.

Daher hab ich ihn in seinem alten Kiga gelassen und als Alternative eine Sprachreha gemacht und den Logopäden gewechselt.

Bei uns ganz andere Gründe wie bei euch aber es zeigt wie schon gesagt wurde dass man viel nach Gefühl gehen sollte und auch eine Pro und Contra Liste sinvoll ist.

Meine Schwiegermutter ist Erzieherin und sie hatte auch ein Kind, das im letzten Jahr erst zu ihr kam, aus ähnlichen Gründen wie bei euch.
Ich müsste sie mal fragen aber soweit ich weiß hat es geklappt.

Ich denke, dass es im ersten moment für dein Kind viell. schwer sein könnte, aber er letztendlich davon profitieren wird.

Und sicher gibt es da auch noch mal eine kleine Eingewöhnung, da würde ich drauf bestehen. Natürlich in kleinerem Umfang aber ich würde auch erstmal mitgehen wollen.

Auf der Sprachreha war auch ein Kindergarten. Beim Schnuppern am 1. Tag wollte meiner nicht allein dort bleiben...
.. dachte schon ohje... am 2. Tag hab ich mit ihm vereinbart, dass ich während er dort ist im Gang auf der Bank ein Buch lese und in seiner Nähe bin wenn etwas ist.
Einmal nach 45 minuten hat er gucken wollen ob ich da bin. Kindergärtner hat Türe afugemacht und er guckte und grinste und war wieder drin.
Als es dann Zeit war 45 Minuten später für seine Sportstunde dachte ich erst, wenn er mich sieht will er sicher nicht mit dem SPortlehrer gehen aber hat alles geklappt Ich hab ihm gewunken und als er wieder zurück kam saß ich immer noch da :)
Ab dem nächstn Tag ging er ohne mich.

Er sagte zwar dass er die SPielsachen doof findet und ab und an ärgerte ihn mal einer aber ich war mega stolz auf ihn und hahbe auch erkannt, dass ich ihm mehr zutrauen kann als ich bisher dachte.

Erst jetzt im VOrschuljahr sagt er, wenn er wegen Krankheiten zB mal länger daheim war sogar, dass er den Kiga vermisst.
Wir hatten aber auch andere schwere Zeiten.

ICh bin sicher dein Kind schafft das!

Habe jetzt auch erfahren dass sein Kigafreund nichth in der selben Klasse wie er sein wird.
Und bin auch zwiegespalten ob ich nachfragen soll ob das zu ändern wäre oder nicht.
Er wird dann auch niemand richtig kennen weil es hier allgemein wenig Kinder bei uns gibt.
Aber wenn er die Klasse wechseln dürfte, wäre er das einzige Busfahrkind und mir wäre schon recht er fände ANschluss zu den Buskindern, damit er nicht allein laufen muss und den Bus verpasst oder sonst wo rum irrt.
Daher wollen die Lehrer die Klassen wohl auch danach aufteilen.

HAb auch bammel aber ich denke, wir müssen mehr Vertrauen haben!
Sie sind schon so groß - wenn auch noch klein ;)
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Nema
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Nema »

Meine beiden Kinder sind hier in eine Art Betriebskindergarten gegangen und waren dort ab 1,5 Jahre. Das letzte Jahr vor der Schule müssen sie aber in einen städtischen Kindergarten wechseln, ist von der Stadt so vorgegeben, wohl wegen Schulvorbereitung etc.

Ich fand das auch sinnvoll, da sie dort eben Kinder kennen lernen mit denen sie später in die Schule gehen. Generell ist der Betriebskindergarten ganz ganz toll, der städtische eher mittlemäßig (schon allein bedingt durch viel schlechteren Personalschlüssel, schwierigere Kinderzusammenstellung etc.). Für meine Tochter war dieser Wechsel kein Problem, bzw. glaube ich, dass es für sie gut war. Sie war mit den Betreuerinnen aus dem alten Kindergarten so vertraut, dass sie dort immer auf dem Schoß gekuschelt hat, ein tolles Vertrauensverhältnis hatte und sehr auf die Betreuerinnen bezogen war. Im städtischen Kindergarten musste sie sich mehr an den Kindern orientieren, auch mal Konflikte aushalten und lernen, dass man mit Erwachsenen ein gutes, distanziertes Verhältnis haben kann. DAs ist ja jetzt mit der Lehrerin auch so. Im Kindergarten gab es auch jede Menge Regeln und Gebote, ich fand viele unsinnig, für meine Tochter war das total okay.

Mein Sohn hätte nun 2 Jahre in den städtischen Kindergarten gehen können, ich gönne ihm nun aber noch ein Jahr im Betriebskindergarten, dann wechselt er aber auch noch einmal. Er tut sich sehr schwer mit Veränderungen aber ich glaube, mit fast 6 Jahren sollte er das dann gut packen.

Was ich interessant finde: Ein Mädchen, das in dem tollen Betriebskindergarten jeden Tag vor dem Abgeben bitterlich geweint hat und nie hin wollte, ist dann total gerne in den städtischen Kindergarten gegangen. Für mich unverständlich, aber ihr hat es dort besser gefallen. Ob sie die stärkeren Strukturen gut fand oder evtl. einfach eher Kinder gefunden hat, mit denen sie klar kam? Also, alles ist möglich.
Nema mit Tochter (2010) und Sohn (2013)
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Jamelek
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Jamelek »

Hach danke für eure ganzen Sichtweisen. Wirklich nicht einfach. Gerade 3 Tage nachdem ich hier geschrieben habe, kam ein neues KInd in den Kiga, ein Junge, 2 Monate älter wie meiner, wäre also auch in seinem Einschulungsjahrgang. Wobei ich jetzt vom Typ her denke, der beste Freund wird das auch nicht. Und prompt kam dann auch noch die allererste Kiga Geburtstagseinladung an.

Letzte Woche dann hier Kindergeburtstag. 2 Jungs aus dem Kiga waren eingeladen und 2 Kinder die wir von außerhalb kennen und ich war wirklich recht erstaunt, dass die 3 Kigajungs (also meiner inklusive) doch irgendwie gut als Team rüberkam. Vielleicht ist er gar nicht so ausgeschlossen, wie es mir immer erscheint?

Was ja aber nicht den wesentlichen Punkt abschafft, die Einschulung nächstes Jahr alleine in einer anderen Schule. Und gerade mein Sohn mit dem ängstlichen Charakter allem gegenüber was neu ist. Insofern bekomme ich da mittlerweile durch die Antworten auch eine gute Sichtweise von außen. Und würde mir als Außenstehende wohl auch zum Wechsel raten.

Ein zurück, wenn es schief läuft, wäre übrigens eher nicht möglich. Die Gemeindekindergärten hier sind eigentlich alle unterbelegt, dafür die privaten Einrichtungen, wie der jetzige EI Kiga sehr begehrt. Bei uns gibt es eine Warteliste, also mit Abmeldung vom Zwerg wird da sofort ein neues Kind reinkommen.

Was stoppt mich bei der Überlegung mit dem Wechsel. Die schlechte Erfahrung, die ich vor 2 1/2 Jahren in einem anderen Gemeindekiga machte. Respektloser liebloser Umgang mit den Kindern, Fixieren der U3 Kinder beim Essen. Aber wie schon erwähnt, ist das wohl wesentlicher bei einem 2 1/2 jährigen, wie mit dann fast 5 1/2 Jahren.
Allerdings vor 11 Jahren, als Kind groß eingeschult wurde, gab es dort in seiner Klasse einige Kinder die aus diesem Kiga kamen und da gab es Storys von Toilette putzen mit Zahnbürste als Strafe, Anschreien der Kinder durch gewisse Erzieherinnen und ähnlichem Horror. Aber halt 11 Jahre her.

Ich warte jetzt erstmal bis Anfang April, dann kommt der Bescheid, ob wir überhaupt einen Platz bekommen. Wenn ja, was wahrscheinlich ist, bitte ich die Leiterin nochmal, um ein Gespräch vorab.

Gut ist ja, dass der Wechsel direkt nach den Sommerferien sein könnte. Er wäre also 3 Wochen raus aus dem alten Kiga, bevor er dort startet. So einen Tag dort und nächsten dort, stelle ich mir schwieriger vor.
Schlecht ist, dass meine Urlaubstage eigentlich nichtmal die normalen Kigafreitage abdecken. Ich also gar kein Urlaubspotential habe, für die Eingewöhnung.
Jamelek
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Jamelek
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Jamelek »

Achso, ein gemeinsames Programm mit der Grundschule gibt es dort (im eventuellen zukünftigen Kiga) nicht. Aber im jetzigen Kiga mit der nebenan liegenden Grundschule. Da besuchen die Vorschüler einmal wöchentlich den Zwergenclub in der Grundschule, außerdem gehen sie einmal wöchentlich in deren Sporthalle turnen. Somit wäre der Übergang dann in eine andere Grundschule ja nochmal schwieriger.

Ich habe auch lange drüber nachgedacht, ihn in diese Grundschule später zu geben, aber da spricht zuviel dagegen für mich (Umfeld, weiter Weg, Erfahrungen mit Kind groß, das diese Schule besuchte).
Jamelek
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von pqr »

hm.
Ich finde, durch die beschriebenen Veränderungen, Junge im gleichen Alter, Geburtstagerlebnis, spräche schon auch wieder einiges für bleiben im alten KiGa.

Die Sache, ob es ein Vorschulprogramm mit einer Grundschule gibt, die dann nicht besucht würde, fände ich persönlich unerheblich.
Viele Grüße
pqr

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Sakura
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Sakura »

Jamelek hat geschrieben: 18.03.2018, 23:55 Allerdings vor 11 Jahren, als Kind groß eingeschult wurde, gab es dort in seiner Klasse einige Kinder die aus diesem Kiga kamen und da gab es Storys von Toilette putzen mit Zahnbürste als Strafe, Anschreien der Kinder durch gewisse Erzieherinnen und ähnlichem Horror. Aber halt 11 Jahre her.
Horror :shock:
Und von den Erzieherinnen von damals ist wirklich keine einzige mehr in dem KiGa?
Alle neu, die Leitung, die Erzieher, das Konzept?


Alles, wirklich alles, was du in Deinen letzten Posts schreibt, ist für mich ein Argument gegen einen Wechsel.

Dein Kind ist aktuell gut eingewöhnt, fühlt sich wohl, und geht gern in den KiGa. Das ist mehr, als viele andere Eltern haben.

Du brauchst die Betreuung. Du hast kaum genug Urlaubstage, Du hast gar keine Kapazitäten, einen KiGa-Wechsel zu begleiten, und Du schreibst, Dein Sohn ist bei Neuem erst mal skeptisch. Den Wechsel erwägst Du nur, weil Du Probleme vermutest, die Dein Kind in 1,5 Jahren eventuell vielleicht haben könnte. Aber: wenn Dein Kind in 1,5 Jahren Probleme hat mit Neuem, warum soll er das Problem eines neuen Kindergartens jetzt leichter meistern können? Warum soll es ihm leichter fallen, jetzt in bestehende Strukturen rein zu kommen, als in der Schule, die dann für alle Kinder neu sein wird? Im Endeffekt willst Du ein Problem, von dem Du gar nicht weißt, ob er es haben wird, vorverlegen. Du riskierst sehr viel, um ein eventuelles Problem zu vermeiden, von dem Du gar nicht weißt, ob Dein Sohn es haben wird. Und: es gibt keine Garantie, dass das eventuelle Problem des schwierigen Schulstarts durch den KiGa-Wechsel vermieden wird.

Krasses Beispiel: wir sind umgezogen, als mein Bruder Vorschulkind wurde, er kam also 1 Jahr vor Schulanfang in einen neuen Kindergarten. also genau die Situation, die Du anstrebst: er hätte wunderbar die Gelegenheit gehabt, in dem neuen KiGa Freundschaften mit seinen zukünftigen Kameraden zu knüpfen. Ende vom Lied war, dass mein Bruder jeden Morgen im KiGa bitterlich geweint hat, und angefangen hat, ständig einzunässen. Er stand offensichtlich unter massivem Stress. Daraufhin haben meine Eltern ihn wieder im alten Kindergarten angemeldet, dort war sofort wieder alles gut. Ein Jahr später kam mein Bruder in die Schule, und hatte nie Probleme. Ich bin ein Jahr älter, der Umzug fiel also ungefähr mit meinem Schulanfang zusammen. Ich kam also neu von außen in die Klasse. Ich habe problemlos Freunde gefunden, und so kenne ich es von allen anderen, die bei Schulanfang neu dazu kommen. Geschichten mit Problemen kenne ich von Wechseln während der KiGa-Zeit oder während der Grundschulzeit, aber nicht zu Schulanfang.

Dein Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, in dem aktuellen Kindergarten in Ruhe zu reifen und zu wachsen bis zum Schulstart.
Das würde ich ihm nicht nehmen.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

Plueschwuschel
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Plueschwuschel »

Ich würde keinesfalls wechseln.
Ihr fühlt euch wohl im jetzigen Kindergarten, das Kind ist gut eingewöhnt, die Beziehungen zu den Erziehern sind gut. Die Gruppenzusammensetzung mag nicht optimal erscheinen, aber spätestens nach den Sommerferien würfelt sich das nochmal neu: Große gehen, Kleine kommen, Dein Sohn wird dann zu den Großen gehören - unterschätze nicht, was das mit ihm machen kann :)
In positiver Hinsicht. Im neuen Kiga wäre das auch so, aber da wäre er als zurückhaltender Charakter vermutlich erstmal echt lange mit "Neusein" beschäftigt.
Das letzte Kindergartenjahr ist ein besonderes: Aufmüpfen, Langeweile, "Rauswachsen" aus den alten Strukturen prägen es.

In der Schule wird so oder so alles neu sein für ihn. Dass er durch einen Kigawechsel schlussendlich auch mit FREUNDEN gemeinsam eingeschult würde, ist nicht gesagt.
In einem, bzw. 1,5 Jahren wird Dein Kind ein anderes sein als heute, da findet noch eine wahnsinnige Entwicklung statt!
Das Denken "lieber jetzt nochmal Zähne zusammenbeißen und die Umstellung durchmachen, um den Schulstart zu erleichtern" finde ich darum wirklich schwierig, auch wenn ich ihn gut verstehen kann.

Wäre es einen Gedanken wert, ihn im Einzugsgebiet der Schule zum Sport oder in die Musikschule zu schicken? Oder ihr frequentiert intensiv die nächstgelegenen Spielplätze :) So käme Dein Sohn vielleicht an Kontakte, die er später auch in der Schule sehen wird.

Ich glaube, wir Erwachsenen sind zu doll darauf fixiert, dass der Schulstart "optimal gelingen muss und wir beste Voraussetzungen dafür zu schaffen haben", auch bzgl. Förderung etc.
Dabei werden zumindest Teile der 1. Klasse klar als Eingangsphase verstanden, in der es darum geht, die Kinder im neuen System ankommen und sich vernetzen zu lassen - mit viel Unterstützung und Beziehungsarbeit seitens der (Klassen-) Lehrer.
Nur drei können einander in die Mitte nehmen: Schulkind E. (12/11), Kindergartenkind H. (07/17), Baby P. (03/19)

und Sternenkind Jannis (07/10)
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Jamelek
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von Jamelek »

Ich wollte nochmal ein Feedback geben. Letzte Woche kam der Bescheid, dass mein Sohn einen Platz in dem Gemeindekindergarten bekommen würde. Aber ich habe mich nun dagegen entschieden.
Momentan fühlt sich der jetzige Kiga einfach richtig an und ich habe das Gefühl, dass sich der Zwerg dort wohlfühlt. Dazu sein Charakterzug, allem Neuen erstmal sehr skeptisch gegenüber zu stehen.

Dann hat mir die Nachbarin, deren Kind dort ist erzählt, dass die Gruppenerzieherin wohl zwar eine recht Nette ist, aber unheimlich viel fehlt. Und dann wird jedesmal die ganze Gruppe aufgeteilt. Mit sowas kommt mein Sohn auch ganz schwer klar. Es gibt dort auch keinen Morgenkreis, den liebt mein Sohn auch so. Tja und die Zweiterzieherin der Gruppe ist eine, die dort schon 20 Jahre arbeitet, war also schon dort tätig, als die Toiletten noch mit Zahnbürsten geschrubbt wurden.
Jamelek
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Re: Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso

Beitrag von pqr »

Jamelek

Dann klingt das doch so, als hättest Du eine stimmige Entscheidung getroffen. Prima.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
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