Zwei oder drei Kinder- pro und contra
- Thistle
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Danke, Trix :und Sibi
Ich persönlich kann damit aktuell überhaupt nicht gut umgehen. Ich sehe mich täglich mit meinem Wunsch konfrontiert und kann die Gedanken daran gar nicht ausblenden. Meinem Mann geht es ähnlich. Wir müssten aus Platzgründen längst diverse Babysachen aussortieren, aber er kann es nicht über sich bringen, bestimmte Sachen wirklich wegzugeben. Ich dachte, das würde sich irgendwann von selbst legen, aber bei uns ist das leider nicht der Fall.
Bean (05/08) & Sweet Pea (12/11)
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pqr
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Thistle (())
Das klingt schwierig. Gerade, wenn das Kind von beiden erwünscht wäre.
Gibt es gar keine Chance auf Verbesserung der beruflichen Situation?
Das klingt schwierig. Gerade, wenn das Kind von beiden erwünscht wäre.
Gibt es gar keine Chance auf Verbesserung der beruflichen Situation?
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
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- Thistle
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Danke dir. Ich hoffe natürlich auf eine Verbesserung und wir versuchen auch, eine Änderung herbeizuführen, aber aktuell sieht es nicht aus, als würde sich bald etwas ergeben.
Bean (05/08) & Sweet Pea (12/11)
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SandraKoeln
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Thistle: das klingt schwer. Ich wünsche euch, dass sich das Blatt für euch bald wendet, unabhängig davon, ob es dann nochmal eine Nr 3 gibt.
Zum Thema. Ich habe mich lange sehr schwer getan mit der Entscheidung für Nr. 3. Ich hatte Angst, nicht genügend Kraft zu haben. Unsere Freiheiten waren gerade wieder etwas größer geworden, nachdem die sehr Bedürfnisstärke Nr 2 dem Babyalter entwachsen war. Mein Mann wollte immer 4 Kinder. Für ihn war klar, dass es mindestens noch ein drittes geben sollte und er tat sich schwer mit meiner Unschlüssigkeit. Nachdem irgendwann auch bei mir der Mut und die Sehnsucht überwogen wurde ich rasch schwanger. Und verlor das Kind wieder. Dieser Verlust war für mich anders als für viele in diesem Thread. Auch wenn ich trauerte, hatte ich irgendwie das Gefühl, vielleicht war es besser so. Ich begann mich wieder mit der Idee "2 Kinder und glücklich" anzufreunden. Ich begann, mich vom Kinderwunsch zu verabschieden. Meinem Mann fiel das schwer, aber er konnte es akzeptieren. Zu einer endgültigen Verhütungsmethode konnten wir uns aber noch nicht durchringen. Und dann gingen eines Abends die Hormone mit uns durch. Und schwupps, war ich wieder schwanger. Nur ein paar Monate nach der letzten Fehlgeburt. Mit Zwillingen... Bumm. So sehr ich mich trotz allem über die Schwangerschaft gefreut hatte, als ich diese 2 Herzen schlagen sah, hatte ich vor allem Angst. Und auch jetzt denke ich nicht selten, Mensch, mit zweien war es doch auch schön. Aber: wir sind jetzt komplett. Das fühlen sowohl ich als auch mein Mann. Und dieses Gefühl, das hatte ich vorher tatsächlich nicht. Und irgendwie sollte es dann wohl so sein. Denn wer weiß, ob ich mich nach einer Nr 3 nochmal getraut hätte. Wohl eher nicht. Und nun sind wir eine Großfamilie. Plötzlich und unerwartet
Und meistens fühlt sich das ganz gut an. Und irgendwie passt es zu uns, zu unserem Leben.
Also, ich kann dir keinen Rat geben. Nur den, auf dein Herz zu hören. Und nicht zu viel zu planen. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Zum Thema. Ich habe mich lange sehr schwer getan mit der Entscheidung für Nr. 3. Ich hatte Angst, nicht genügend Kraft zu haben. Unsere Freiheiten waren gerade wieder etwas größer geworden, nachdem die sehr Bedürfnisstärke Nr 2 dem Babyalter entwachsen war. Mein Mann wollte immer 4 Kinder. Für ihn war klar, dass es mindestens noch ein drittes geben sollte und er tat sich schwer mit meiner Unschlüssigkeit. Nachdem irgendwann auch bei mir der Mut und die Sehnsucht überwogen wurde ich rasch schwanger. Und verlor das Kind wieder. Dieser Verlust war für mich anders als für viele in diesem Thread. Auch wenn ich trauerte, hatte ich irgendwie das Gefühl, vielleicht war es besser so. Ich begann mich wieder mit der Idee "2 Kinder und glücklich" anzufreunden. Ich begann, mich vom Kinderwunsch zu verabschieden. Meinem Mann fiel das schwer, aber er konnte es akzeptieren. Zu einer endgültigen Verhütungsmethode konnten wir uns aber noch nicht durchringen. Und dann gingen eines Abends die Hormone mit uns durch. Und schwupps, war ich wieder schwanger. Nur ein paar Monate nach der letzten Fehlgeburt. Mit Zwillingen... Bumm. So sehr ich mich trotz allem über die Schwangerschaft gefreut hatte, als ich diese 2 Herzen schlagen sah, hatte ich vor allem Angst. Und auch jetzt denke ich nicht selten, Mensch, mit zweien war es doch auch schön. Aber: wir sind jetzt komplett. Das fühlen sowohl ich als auch mein Mann. Und dieses Gefühl, das hatte ich vorher tatsächlich nicht. Und irgendwie sollte es dann wohl so sein. Denn wer weiß, ob ich mich nach einer Nr 3 nochmal getraut hätte. Wohl eher nicht. Und nun sind wir eine Großfamilie. Plötzlich und unerwartet
Also, ich kann dir keinen Rat geben. Nur den, auf dein Herz zu hören. Und nicht zu viel zu planen. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Unterwegs mit dem Großen (08/11), der Kleinen (09/14) und den Zwitschis (06/17)
- Linnunrata
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Mein Mann und ich haben uns eigentlich auf 2 Kinder geeinigt. Er kommt aus einer Großfamilie, für ihn bedeuten viele Kinder automatisch finanzielle Einschränkungen. Ich komme aus einer klassischen Viererfamilie. Das war für mich oft sehr still und langweilig. Vor allem, weil meine Schwester völlig anders tickt als ich. Gemeinsam spielen war immer schwierig.
Seit mein kleiner Schatz auf der Welt ist, habe ich einen ganz starken irrationalen Wunsch nach drei Kindern. Ich glaube, wenn die zweite Geburt gut läuft, ist mein Mann auch dafür. Momentan versuche ich aber rational und diplomatisch zu bleiben, weil wir uns ja eigentlich auf zwei Kinder geeinigt hatten. Man weiß ja eh nicht, was das nächste Kind für neue Dynamiken bringt.
Meine rationalen Gründe für drei Kinder: Jetzt habe ich so viel Zeug angeschafft und mir Wissen und Fähigkeiten angeeignet, das soll sich auch lohnen.
Die Geschwister werden voneinander sehr in ihrer Entwicklung profitieren. Ich kann mir in meinem Beruf nicht vorstellen vollzeit zu arbeiten, bzw. damit glücklich zu sein, und wäre noch länger guten Gewissens hauptsächlich zu Hause. Je mehr Kinder man hat, desto weniger Erwartungen und Hoffnungen lasten auf dem Einzelnen und sie dürfen sich freier entwickeln.
Seit mein kleiner Schatz auf der Welt ist, habe ich einen ganz starken irrationalen Wunsch nach drei Kindern. Ich glaube, wenn die zweite Geburt gut läuft, ist mein Mann auch dafür. Momentan versuche ich aber rational und diplomatisch zu bleiben, weil wir uns ja eigentlich auf zwei Kinder geeinigt hatten. Man weiß ja eh nicht, was das nächste Kind für neue Dynamiken bringt.
Meine rationalen Gründe für drei Kinder: Jetzt habe ich so viel Zeug angeschafft und mir Wissen und Fähigkeiten angeeignet, das soll sich auch lohnen.
Mit dem großen Jungen, G *09/2017 und dem kleinen Mädchen L *11/2021.