Wenn ich das richtig sehe, dann vergehen noch fast 5 Monate, bis das Baby geboren wird, ich denke, das ist reichlich Zeit um das Laufen längerer Strecken zu üben.
Ich hatte phasenweise auch etwas lauffaule Kinde, insbesondere der Lütte braucht doch immer noch manchmal etwas Motivation um längere Zeit gerne zu laufen. Ich denke, wenn du möchtest, dass deine Große läuft, dann kannst du sie sicherlich auch dazu motivieren (und ihren Papa darum bitten, das ebenfalls zu tun).
Ich habe mich aufgrund ungünstiger Gegebenheiten und auch, weil es mich überfordert hat, in der Stadt damit zu hantieren, gegen Kinderwagen, Buggy und Co entschieden und dementsprechend mit den Kindern an ihrer Koordination 'gearbeitet'. Geholfen haben dabei kleine Spiele (Verstecken hinter Bäumen, Laufspiele wie 'Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm', Etappenziele (an der nächsten Ecke machen wir eine kleine Rast), manchmal auch ein kleiner Preis für eine geschaffte Etappe (Seifenblasen, Kräcker, Keks).
Ich denke, wenn es dir am liebsten ist, dass deine Große läuft, dann lässt sich das sicherlich auch auf gute Weise erreichen, zumal bei einem 4-jährigen Kind und auch wenn man sich selbst immer wieder die Ruhe gibt und die Geduld hat, das gut und spielerisch zu begleiten.
Nachdem ich zu Anfang mit Baby und 2 1/2-Jähriger großen Respekt vor den längeren Wegen in der Stadt hatte, haben sie mir schlussendlich Spaß gemacht und die Kombination von Rückentragen eines kleinen Babys und viel Bewegung war bei meiner Art des Rückenschmerzes sogar ganz hilfreich.
Ansonsten schließe ich mich Mandala an: vieles, was dir jetzt als problematisch erscheint, ist es dann möglicherweise gar nicht wirklich und anderes, an das du jetzt nicht mal ansatzweise denkst, entpuppt sich als Problem. Das lässt sich aber leider auch nicht durch enthusiastisches Grübeln vermeiden (auch wenn ich das selbst manchmal nicht so recht umsetzen kann

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T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)