Puh. Danke. Ich hatte ähnliches ja schonmal gelesen, aber es tut gut, dass ihr das auch in der Situation so seht.
Der Mittagsschlaf hat in der Krippe tatsächlich von Anfang an dort super gut geklappt (hier dagegen immer elende Schaukelarbeit in Nonomo), nur diesen Dienstag ging es nur im Kinderwagen. Da mache ich mir jetzt aber eigentlich keine Sorgen. Auch das Essen ist halt mal so, mal so, auch hier zu Hause.
Ich lese jetzt bei Euch raus: Eingewöhnung einfach verlängern. War ja auch bisher sehr kurz. Die Leiterin ist mir eigneltich sehr sympathisch, bindungsorientiert, kindorientiert. Aber meinte zum Abgeben: Lieber schnell machen, sonst "lernen" die Kinder, dass sie durch Quengeln die Eltern länger dabehalten können. Und wenn man da nachgibt, fängt das Theater bald vielleicht schon zu Hause an. Sie meinte vor Weihnachten aber auch zur Eingewöhnung: Das Kind solle immer so früh geholt werden, dass es eigentlich noch länger bleiben wolle. Krippe solle ja was Positives sein. Das fand ich schön. Das fühlt sich besser an als den Kindern etwas aufzwingen zu wollen, worauf sie keine Lust haben, und dann nicht mit sich reden zu lassen. Deswegen ist mein Gefühl zum Abgeben jetzt auch entgegen ihrer Aussage heut: Vielleicht lieber nochmal für 20 Min in den Gruppenraum rein die nächsten Tage. Und dann später im Alltag: O. so viel Zeit geben, wie er zum Verabschieden braucht, wenn ich jetzt nicht ganz in Hektik bin. Wahrscheinlich versuche ich das ihr so zu vermitteln, dass ich nochmal 2-3 Tage mit in den Gruppenraum will, wenn deren Arbeitssituation das gerade zu lässt (kein anderes Kind eingewöhnt wird o.ä.)...
Wie macht ihr das denn im sogenannten Alltag mit der Trennung, wenn Eure Kinder noch nicht sofort Abschied nehmen wollen?
Schöne Grüße, ich muss jetzt schnell zur Krippe radeln
Katharina