Müll reduzieren

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Elena
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von Elena »

chennai hat geschrieben:Stimmt, ich glaub die Windeln hab ich auch immer auf 60 Grad gewaschen - und damit halt dann auch noch andere Wäsche, wenn die Maschine eh läuft. Aber seither gibt es äußerst selten mal eine 60 Grad Maschine. Elena, überleben Milben denn eine Wäsche mit 40 Grad?
Es wird zumindest überall Wäsche bei 60 Grad oder Zugabe von Chemie empfohlen, wenn man nur auf 40 Grad wäscht. Ich bin beschwerdefrei, wenn ich regelmäßig Bettwäsche, aber auch zumindest die Decken und Kissen, die kein Encasing haben, auf 60 Grad wasche. 40 Grad hat nach meinem Empfinden nicht gereicht.
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chennai
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von chennai »

Danke!
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


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AnnieMerrick
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von AnnieMerrick »

Auf dem hinweisblatt wegen milben steht 60 bis 95 grad
Viele Grüße
AnnieMerrick mit 🐭 2014 und 🐦 2018
---
Ich reduziere meine Onlinezeit und antworte unter Umständen erst einige Tage später.
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pikpetit
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von pikpetit »

Ich schließe mich mal an hier :)

Hier gibt es tatsächlich einen verpackungsfreien laden in der nächsten Stadt in der ich eh häufig bin - hab ich allerdings erst vor ein paar Wochen rausgefunden. Klar ist s etwas teurer, aber auch nicht teurer als der Bioladen und dort gibt's auch das meiste in Bio und/oder regional. Ich finde das erstaunlich unkompliziert und es hat den positiven Nebeneffekt, dass alles was ich eh in gläsern aufbewahre (Reis, Linsen, Haferflocken etc etc) dann auch in der passenden menge gekauft werden kann, sonst hab ich immer noch einen Rest in der Tüte daneben stehen gehabt direkt nach dem einkaufen. Irgendwie hat mich das immer genervt. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich da vor allem alles "trockene" so 1x im Monat hole oder so

Ansonsten nutze ich schon eine Weile Beutel für Obst und Gemüse und zum Einkauf tragen sowieso (meist diese riesen Einkaufstaschen).

Milch und Joghurt hole ich, wenn ich im passenden laden bin im Glas / Flasche, aber da brauchen wir so viel, dass ich doch zwischendurch immer mal wieder tetrapak/plastikeimer hole, vor allem auch weil die Milch in der Flasche sich nicht so lange hält und ich häufig nur so alle 10-14 tage einkaufen gehe.

Ikea Waschlappen hier auch als Waschlappen / Stoffservietten/ Tischabputz universal Produkt
Küchenrollenverbrauch ist trotzdem immens, da mein Mann jeden abend damit die Küchenzeile und Herd abwischt (da weigert er sich strikt gegen Lappen )
Ich wasche Putzlappen, Geschirrtücher und diese Lappen ab und zu auf 90° aber nicht immer , auch mehr für die Maschine als alles andere. Kleidung auf 40°. Unterwäsche, Windeln Waschlappen etc normalerweise auf 60°

Sonst sind hier noch in Gebrauch: Stoffwindeln, Stofflappen statt feuchttücher (die nur unterwegs), Menstasse, Stoffbinden, festes Shampoo, Seife, festes Deo (wobei ich da noch nicht 100%ig zufrieden bin, war ich mit den sprühdeos aber auch nie wirklich ) , Kokosöl statt Cremes (bzw brauche ich gerade noch die ganzen pflegeCremes auf, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben) und ich glaube noch nicht hier genannt: ein altmodischer Rasierhobel und Rasierseife statt Einwegrasierern und Rasiergel. Davon hat sich sogar mein Mann überzeugen lassen und wünscht sich einen zu Weihnachten :). Wattepads oder so nutze ich einfach nicht. Mit der Kategorie Bad bin ich alles in allem zufrieden. Zahnputztabletten möchte ich mal noch ausprobieren, kann da jemand was empfehlen? Mit waschnüssen kamen wir nicht so gut klar. Ich hab noch nen ganzen Beutel hier, falls das jemand mal ausprobieren will.

Der meiste Müll kommt bei uns immer noch in der Küche zusammen. Da sparen wir ein bisschen Müll ein, indem wir von Geschirrspültabs die alle einzeln verpackt waren, auf welche die in so ner wasserlöslichen Folie sind (von dm) - gegen pulver, das es im Karton oder sogar im unverpackt laden gäb, weigert mein Mann sich. Nach einem Tipp hier hab ich beeswrap selbst gemacht. Seitdem brauchen wir kaum noch frischhaltefolie. Dauerbackmatte haben wir auch. In die Springform klemm ich trotzdem irgendwie immer Backpapier. Der meiste Müll kommt durch all das was im Kühlschrank ist/TK (wobei es manches obst und Gemüse auch im Karton TK gibt). Brot backe ich oft selbst. Und für getr Bohnen etc hab ich mir vor einem halben jahr ca einen Schnellkochtopf gegönnt - so kauf ich auch keine Dosen mehr. Ubd kann ihn für noch so viel mehr nutzen :-)
Nur Tomatendosen landen noch im Müll. Ansonsten achte ich etwas drauf eher Gläser zu kaufen (z.b. bei Champions, Essig,Öl etc). Schwierig wird es finde ich bei allem was ungesund ist - Süßkram, knabbernzeug, Dips, etc. und dann aber vor allen auch bei allem was im Kühlschrank so ist. Quark, Schmand, Sahne, Frischkäse, Butter, Aufschnitt ... Das geht alles irgendwie nicht ohne PlastiK
Wir könnten sicherlich noch mehr Müll einsparen, wenn wir häufiger im unverpackt laden oder in läden mit Frischetheke einkaufen würden. Aber da geh ich nur hin, wenn ich eh schon da bin. Zum extra einkaufen muss es der Discounter in der Nähe tun. Da fahr ich nicht extra noch ewig durch die Gegend. Und das Geld bei wirklich jedem Einkauf auf all die Nachhaltigkeitskriterien zu achten, haben wir auch nicht. Aber eben so oft wie möglich.
mit Maus (7/16) und Quarkbällchen (7/16)
Elena
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von Elena »

pikpetit hat geschrieben:
Sonst sind hier noch in Gebrauch: Stoffwindeln, Stofflappen statt feuchttücher (die nur unterwegs), Menstasse, Stoffbinden, festes Shampoo,
Hast du einen guten Tip für festes Shampoo? Da bin ich noch auf der Suche...
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beccarei
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von beccarei »

Elena hat geschrieben:
pikpetit hat geschrieben:
Sonst sind hier noch in Gebrauch: Stoffwindeln, Stofflappen statt feuchttücher (die nur unterwegs), Menstasse, Stoffbinden, festes Shampoo,
Hast du einen guten Tip für festes Shampoo? Da bin ich noch auf der Suche...
Ich bin Anfang des Jahres auf Alepposeife umgestiegen - für Haut, Haare und Wäsche. Klappt super.

Die Waschlappen rechnen sich aus meiner Sicht auf jeden finanziell. Wir haben vor fünf Jahren gute dreißig Waschlappen von Ikea gekauft und für den Babypo benutzt. Dazu kamen ca 20 alte Waschlappen von meinen Eltern. Seitdem habe ich diesen Vorrat in Benutzung. Für alles. Mittlerweile habe ich meine Putzlappen auch in die Lappenkiste gepackt. Alte Handtücher werden zerschnitten und kommen auch auf den Stapel. Waschlappen kommen nach einer Benutzung in die Wäsche, meistens 60 Grad. Küchenrolle haben wir nur noch für Besucher - wir benötigen 4 Rollen im Jahr.
Kostentechnisch lohnt sich das trotz häufiger Wäsche.
Papier ist kein problemloser Rohstoff, die Plastikverpackung um die Küchenrollen erst recht nicht. Ich fühle mich gut damit.
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
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pikpetit
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von pikpetit »

Ich hab zur Zeit eins von lush, das ich geschenkt bekommen hab, mit dem komm ich gab gut klar
mit Maus (7/16) und Quarkbällchen (7/16)
Schnatzmama
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von Schnatzmama »

Bei dm ist die Umweltpapier-Küchenrolle auf der Hälfte der normalen Tuchgröße perforiert. Die nehmen wir immer, weil meistens auch ein kleines Tuch reicht. Klar, man könnte jetzt normale Küchenrollen auch halbieren, aber so ist das schon komfortabler.

Milchflaschen würden wir gerne nehmen, aber wir brauchen momentan pro Woche 10-12l Milch, manchmal auch mehr. Da wir keine Laden vor Ort haben, kaufe ich nur ein bis zweimal die Woche ein, und so viele Flaschen passen einfach nicht in unseren Kühlschrank. Die Tetrapaks kann man ja stapeln.
Liebe Grüße!

Schnatzmama mit Schnatz (5/09) und Maus (2/12) und Ameisenbärin (8/14) und Schlumpf des Hauses (9/17)
lilltjej
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von lilltjej »

Ich habe mich auch immer darüber geärgert, das Schmand/Creme fraiche und Frischkäse soviel Müll mit sich bringt. Seit einiger Zeit kaufe ich das garnicht mehr sondern nehme abgetropften Joghurt (aus dem Pfandglas :wink: ). Je nachdem wie lange man den stehen lässt wird er sehr dick und geht dann auch wunderbar als Frischkäse: Salz drann und beliebig würzen. Weniger abgetropft dann als Schmand/Creme fraiche.
Abtropfen lass ich im Sieb mit nem Mulltuch drin. Dauert etwas, aber man hat immer alles im Haus (vorausgesetzt es ist Joghurt da).
Als Buttermilchersatz nehme ich auch gerne Joghurt mit Wasser verrührt. Die bekomme ich hier auch nicht im Glas.
Sahne gibt’s bei uns auch nur in der (Pfand)flasche, hat auch den Vorteil das man wenn nur ein Schluck gebraucht wird keine Plastebecher offen im Kühlschrank rumstehen.
Nur Quark vermisse ich manchmal. Gibt es in zwar auch im Glas, aber nicht hier in der Nähe.
Viele Grüße
A mit N 11/11 und K 5/15
feuerdrache
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Re: Müll reduzieren

Beitrag von feuerdrache »

Ich hab noch einen Punkt an dem ich Müll reduziere-

ich muss immer wieder PAkete verschicken. Mit Senfgläsern drinnen. Ich habe einen großen Karton, in dem ich Verpackungsmaterial das ich in PAketen erhalte, sammle, und dann verwende.
Und ich frage oft im vorhinein ob die Personen die das Paket erhalten einverstanden sind, das ich anstelle von Verpackungschips und Luftpolsterfolie- Zeitungspapier und Heu aus unserem Betrieb verwende (wir sind zertifiziert und bio).
Die meisten Leute freuen sich darüber und das Heu kommt entweder dann auf den Kompost oder manchmal freut sich auch ein Haustier darüber.

Was mich ärgert- ich biete meiner Umgebung immer wieder an, das ich eine Sammelbestellung mache im Bio Großhandel. Ich darf dort einkaufen und kann dort Reis zb von der 500g PAckung bis zum 25kg Sack kaufen. Es wäre ein leichtes sich da zusammenzureden und dann einen Sack auf einige Personen aufzuteilen. Von der Müllersparniss und der Geldersparniss gar nicht zu reden. Das macht niemand. Oder beim Salz- ich erhalte es in der 25kg Einheit- ohne Rieselhilfen, unjodiert, heimisch. Stattdessen steht dann wer aus dem Dorf zu Mittag bei mir und holt sich etwas Salz- weil keines mehr daheim. Meine Güte, ich kann gerne einen Sack für mehrere bestellen und aufteilen, aber irgendwo hab ich da immer das Gefühl die Leute sind damit überfordert sich 5kg Reis heimzulegen. Statt 5x1000g zu kaufen.

Meine Lieferanten liefern die meisten Bestellungen bereits sehr verpackungsarm. Die Lebensmittellieferungen werden auch nicht mehr mit dem komischen Klebeplastik eingewickelt.. Das minimiert den Müll sehr.
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